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NS-Zwangsarbeit

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SAfT e. V. bringt Offenen Brief auf aktuellen Stand: „Kein Abriss des ehemaligen HASAG-Gebäudes in Taucha!“

Nicht nur in Leipzig kämpfen Initiativen wie die Gedenkstätte Zwangsarbeit darum, dass auch die Orte, an denen in der NS-Zeit Menschen zur Zwangsarbeit gepresst wurden, erhalten bleiben und nicht einfach aus dem Stadtbild verschwinden – aus den Augen, aus dem Sinn. Ein Vergessen, das manchmal auch von Kommunalbetrieben gedankenlos betrieben wird. So wie in Taucha, wo jetzt der SAfT e. V. gegen den Abriss eines als Ärztehaus genutzten Gebäudes kämpft.

Stadtgeschichtliches Museum am Böttchergässchen. Foto: Ralf Julke

»Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen, Böhmen und Schlesien als archäologische Kulturdenkmale und Erinnerungsorte«

Gedenkstättenmitarbeiter, Historiker, Denkmalpfleger und Archäologen aus Polen, Tschechien und Deutschland diskutieren Umgang mit ehemaligen Zwangsarbeitslagern. NS-Zwangsarbeitslager waren Schauplätze von Ausbeutung, menschlicher Erniedrigung und körperliche Misshandlung. Der Alltag der Häftlinge war von Unterernährung, Krankheit, Sterben und Tod bis hin zur systematischen Vernichtung durch Arbeit geprägt.

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