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Selbstbestimmung

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Anselm Grün: Im Wandel wachsen. Foto: Ralf Julke

Im Wandel wachsen: Eine Ermutigung, das eigene Leben als Wandlung zu begreifen

Die Bücher des Benediktinermönchs Anselm Grün verkaufen sich wie geschnitten Brot. Als würde der Mönch seinen Lesern Fragen beantworten, die unsere Gesellschaft nicht mehr beantworten kann oder will. Denn für ihn ist es durchaus erstaunlich, wie viele Menschen sich auch mit persönlichsten Fragen immer noch an ihn wenden. Möglicherweise wohl deshalb, weil er ihnen etwas widmet, was Psychotherapeuten und Pfarrer heute kaum noch haben: Zeit und Aufmerksamkeit.

Sebastian Gemkow, Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft. Foto: Sächsisches Staatsministerium/privat

Technische Assistenzsysteme für eine bessere Lebensqualität im Alter

Wie sollte eine Wohnung gestaltet sein, die alten und gesundheitlich eingeschränkten Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Wohnen ermöglichen kann? Mit rund 128.000 Euro hat das Sächsische Wissenschaftsministerium (SMWK) ein Projekt der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gefördert, bei dem eine Wohnung mit besonderer IT-Struktur, Sensoren, spezieller Beleuchtung, barrierefreier Einrichtung und passend ausgesuchten Gegenständen zum täglichen Gebrauch ausgestattet wurde.

Michaela Rothe: Ich zu Ich. Foto: Ralf Julke

Ich zu Ich: Von (un-)behüteten Elternhäusern, ADHS, Ritalin und einem irrelaufenden Bildungssystem

Es gibt Bücher, die sind eine Überraschung, auch wenn man beim Lesen des Waschzettels die Stirn runzelt: Wieder ein Buch über Glauben, Gott und die glückliche Rückkehr zur Religion? Aber was Michaela Rothe geschrieben hat, ist kein Zurück-in-die-Kirche-Buch. Und das Thema, das sich beim Lesen herauskristallisiert, entpuppt sich ganz und gar nicht als Glaube-Liebe-Hoffnung-Musik. Auch wenn es letztlich darum geht, da, wo wir uns fragen: Wer bin ich wirklich?

Szene aus „Be my Baby“. Foto: ZDF / Julia Baumann

stark ! behindert: Antidiskriminierungsbüro Sachsen zeigt Filme rund um die Themen Behinderung und Selbstbestimmung

Medien mögen Geschichten über Menschen mit Behinderung, die „trotz“ ihrer Behinderung das Leben „meistern“: studieren, arbeiten gehen, sich verlieben, begehren, eine Familie gründen, Musik machen, Kunst schaffen. Dass alles das mit, nicht „trotz“, Behinderung möglich ist, darauf möchte die Film- und Diskussionsreihe „stark ! behindert“ des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e. V. aufmerksam machen, die an regelmäßigen Terminen vom 22.08. bis 12.09.2017 in der naTo/Cinémathèque Leipzig e. V. stattfinden wird.

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