Der Warschauer Aufstand, der Kampf der polnischen Heimatarmee gegen die deutschen Besatzungstruppen in Warschau vom 1. August bis zum 1. Oktober 1944, gilt als größte einzelne bewaffnete Erhebung gegen die deutsche Wehrmacht im besetzten Europa während des Zweiten Weltkrieges. Dieses Ereignis jährt sich zum 75. Mal. Dr. Anna Artwińska, Juniorprofessorin für westslawische Literaturen und Kulturen an der Universität Leipzig, beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der polnischen Erinnerungskultur und der Frage, wie extreme Erfahrungen wie Krieg oder die Shoah künstlerisch vergegenwärtigt werden können. Weiterlesen