Artikel zum Schlagwort Lohngerechtigkeit

Feiks: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch bei den Öffentlich-Rechtlichen gelten

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Zur Untersuchung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur sozialen und beruflichen Situation von freien Mitarbeiter*innen bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erklärt Antje Feiks, medienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag und Mitglied des Rundfunkrates des MDR: „Auch die öffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzen in größerem Umfang freie Mitarbeit, um Beschäftigtenrechte und Tarifverträge zu unterlaufen. Das zeigt die Studie in besorgniserregender Weise. Dabei kommt den Öffentlich-Rechtlichen wegen ihrer Beitragsfinanzierung eigentlich eine Vorbildrolle im Medienbereich zu.“Weiterlesen

Gebhardt/Brünler (Linke): Aktive Industriepolitik für gut bezahlte Arbeit in Sachsen und ein Bundesministerium für den Osten

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Zur Aktuellen Debatte auf Antrag der Linksfraktion „Löhne und Renten niedrig – Lebenshaltungskosten hoch. Zeit für einen Politikwechsel zur Beendigung der Benachteiligung der Menschen in Ostdeutschland“ erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke: „Wir unterstützen natürlich die von Integrationsministerin Köpping ausgesandten Signale, die Benachteiligung der Ostdeutschen wieder mehr zum Thema machen zu wollen. Die Linke will für den Fall eines rot-rot-grünen Bündnisses nach der Bundestagswahl die Errichtung eines eigenen Ministeriums für ostdeutsche Belange. Wenn 26 Prozent der 18- bis 29-jährigen Sachsen sagen, dass sie überwiegend Nachteile durch die Wiedervereinigung haben, müssen wir uns ernsthaft über die Gründe Gedanken Weiterlesen

Sarah Buddeberg (Linke) zu aktuellen Arbeitsmarktzahlen: Frauen arbeiten viel – aber für wenig Lohn

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Exakt 161.544 arbeitslose Sächsinnen und Sachsen erfasst die Arbeitsagentur im Februar 2017. Arbeitslosenzahl und Arbeitslosenquote haben sich demnach gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, stehen unterm Strich 543 Männer mehr ohne Job da als im Januar, während gegenüber dem Vormonat 543 Frauen weniger auf Arbeitssuche sind. Weiterlesen

CDU gibt wirtschaftliche Vernunft komplett auf

Holger Zastrow (FDP): Entgeltgleichheitsgesetz ist neues Bürokratiemonster

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Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines neuen Engeltgleichheitsgesetzes verabschiedet, das für gleichen Lohn für männliche und weibliche Arbeitnehmer sorgen soll. Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Der heutige Kabinettsbeschluss steht beispielhaft für die komplett sozialdemokratisierte Wirtschaftspolitik von CDU/CSU und SPD. Erneut wird ein Bürokratiemonster geschaffen, bei dem Unternehmern grundsätzlich unterstellt wird, einen Teil ihrer Mitarbeiter vorsätzlich zu diskriminieren. Das Gesetz schürt einen Generalverdacht gegen hunderttausende Unternehmer in unserem Land, schafft Sozialneid und Missgunst in den Belegschaften und ist ein weiterer politischer Eingriff in Vertragsfreiheit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Weiterlesen

Statement von Arbeitsminister Martin Dulig zur Lohngerechtigkeit

Martin Dulig. Foto: SPD Sachsen

Die Regierung ist sich beim Gesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern einig. Beschäftigte in Firmen mit mehr als 200 Mitarbeitern erhalten zukünftig einen individuellen Auskunftsanspruch, ihre Arbeitgeber müssen ihnen auf Anfrage erläutern, nach welchen Kriterien sie wie bezahlt werden. Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sollen betriebliche Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Lohngleichheit einführen. Neben transparenteren Gehaltsstrukturen schafft das Gesetz eine klare Rechtsgrundlage für das Entgeltgleichheitsgebot und definiert wesentliche Begriffe. Weiterlesen