Artikel zum Schlagwort Mitte-Studien

Neue Studie „Verlorene Mitte – Feindselige Zustände“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die wenigsten Deutschen sind rechtsextrem aber die Marktradikalität der Politik hat unübersehbare Folgen

Cover: Friedrich-Ebert-Stiftung

Für alle LeserEs gibt ja seit ein paar Jahren zwei parallel laufende Extremismus-Studienreihen, beide zeitweilig unter dem Titel „Mitte-Studie“ laufend. Die ältere ist die Leipziger Studienreihe, die mittlerweile unter dem Begriff „Autoritarismus-Studie“ firmiert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung setzt ihrerseits die Mitte-Studien fort. Am Donnerstag, 25. April, wurde der jüngste Band unter dem eher irritierenden Titel „Verlorene Mitte – Feindselige Zustände“ veröffentlicht. Weiterlesen

Neue Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Rechtsradikale Einstellungen nehmen nicht zu, aber die neurechte Mitte radikalisiert sich immer mehr

Foto: L-IZ

Seit 2002 untersucht das Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Facetten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) in Deutschland. Daraus entstehen dann regelmäßig die sogenannten „Mitte“-Studien für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Am Montag, 21. November, hat man die neuesten Befragungsergebnisse veröffentlich. Mit einer überraschend fehlenden Überraschung. Weiterlesen

Die neue „Mitte“-Studie aus Leipzig - Teil 2 der Besprechung

Warum PEGIDA ausgerechnet im Osten spazierte und sich immer weiter radikalisiert hat

Foto: Ralf Julke

Wenn die „Mitte“-Studien aus Leipzig die Einstellungen der Befragten nach Ost und West vergleichen, dann wird schnell deutlich, dass da im Osten etwas am Kochen ist. Nicht erst seit 2012, als viele rechtsradikale Einstellungen auf Gipfelwerte schossen. Natürlich hat das auch mit der Frage zu tun, warum PEGIDA in Dresden so viele Anhänger gefunden hat. Weiterlesen

Die neue „Mitte“-Studie aus Leipzig - Teil 1 der Besprechung

Wie sich die Milieus der Bundesrepublik seit 2006 massiv verschoben haben

Foto: Ralf Julke

Natürlich steht in der neuesten Veröffentlichung der Leipziger Arbeitsgruppe um Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Brähler mehr, als dass sich die sogenannte „Mitte“ enthemmt. Eigentlich steht sogar drin, dass es gar keine „Mitte“ mehr gibt und dass die Leute, die sich dafür halten, alles Mögliche sind, nur nicht die Mitte der Gesellschaft. Weiterlesen

Anton Hofreiter (Grüne) zur Mitte-Studie: Kampf gegen Rechts wichtiger denn je

Zur „Leipziger Mitte-Studie 2016“ erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender: Die neue Mitte-Studie der Universität Leipzig liefert erschreckende Befunde. Der geschlossen rechtsextreme Kern wächst zwar nicht, radikalisiert sich aber und bekennt sich offen zur Gewalt. Es zeigt sich einmal mehr, dass die regelmäßigen rechtsextremen und menschenfeindlichen Einlassungen von AfD-Politikern keine Ausrutscher, sondern bewusste Strategie zur Bindung dieser Wählerinnen und Wähler ist. Weiterlesen

„Mitte“-Studie

Henning Homann (SPD): Hassparolen und Gewaltbereitschaft nehmen zu

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und demokratiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der „Mitte“-Studie der Universität Leipzig: „Die Ergebnisse der Studie zeigen in Zahlen, was wir täglich auf der Straße erleben können: Die Gewaltbereitschaft steigt nicht nur bei eindeutig Rechtsextremen. Man begegnet in der Tat manchen ‚enthemmten‘ Bekannten oder Arbeitskollegen, die Vorurteile und Hassparolen von sich geben, von denen man das nicht erwartet hätte“, erklärt der Sprecher für demokratische Kultur der SPD-Fraktion, Henning Homann. Weiterlesen

Grüne zur Mitte-Studie: Pegida ist rechtsextrem und gewaltbereit

Zu der heute in Berlin von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Otto-Brenner-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung vorgestellten Studie „Die enthemmte Mitte“ erklärt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen, Jürgen Kasek: „Die Forschergruppe der Universität Leipzig hat wissenschaftlich herausgearbeitet, dass die Zustimmung zu den menschenverachtenden Zielen von Pegida mit rechtsextremen und islamfeindlichen Einstellungen zusammenhängt. Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem, dass die Gewaltbereitschaft und die Ablehnung der Menschen von demokratischen Elementen in Deutschland in engem Zusammenhang mit der Befürwortung der Ziele von Pegida stehen.“ Weiterlesen

Neue „Mitte“-Studie aus Leipzig

Wenn eine Politik ohne Mitte die Gesellschaft zunehmend polarisiert und die „Mitte“ sich radikalisiert

Cover: Psychosozial Verlag

Alle zwei Jahre veröffentlichen die Forscher vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig eine neue Studie zum emotionalen Zustand unserer Gesellschaft, zumeist als Mitte-Studie bezeichnet, denn die Studie zeigt eben nicht nur die Ränder der Gesellschaft, sondern den zum Teil recht finsteren Zustand der sogenannten Mitte. Sieht es nicht so aus, als habe die sich gründlich radikalisiert? Weiterlesen

Ein paar Worte zu Hans-Joachim Maaz

Warum die Diagnose von 1991 stimmt, aber Pegida trotzdem kein Omega ist

Foto: Ralf Julke

Hans-Joachim Maaz ist ein vieldiskutierter Mann. Seine Bücher haben seit 26 Jahren immer wieder für Aufregung gesorgt. Am Mittwoch, 3. Februar, war er zu Gast in der Volkshochschule Leipzig. Thema des Abends: "Die Gefahr der Spaltung des Landes - zur Psychodynamik von Protest und Gegenprotest (z.B. Pegida / Legida)". L-IZ-Autor Ernst-Ulrich Kneitschel war dabei. Und der Beitrag sorgte dann auf der L-IZ für eine kleine Diskussion. Weiterlesen