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Streetworker

#steileThesen: Zündstoff zum Runterladen

Aufmerksame LZ-Leser/-innen werden sich erinnern: Zwei ganze Jahre lang, von Dezember 2018 bis Dezember 2020, gab es hier Monat für Monat die #steilenThesen des Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V. zu lesen. Anlässlich des 25. Geburtstages ihres Vereins im Jahr 2018, hatten die Streetworker/-innen ihre Gedanken zu brennenden gesellschaftlichen Themen zusammengetragen, diese als Kalender veröffentlicht und begleitend online weiter vertieft. Jetzt setzen sie sogar noch einen drauf.

Sondertrikot „Let’s kick Corona“: FC Blau-Weiß unterstützt Streetworker

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 78, seit 24. April im HandelGetreu seiner Vereinsphilosophie „Wir engagieren uns aktiv in unserer Nachbarschaft“, hat der FC Blau-Weiß Leipzig eine bemerkenswerte Spendenaktion gestartet. Der in Kleinzschocher ansässige Verein möchte damit in dieser coronabelasteten Zeit ein positives Zeichen setzen und seinen Beitrag dazu leisten, vor allem solchen jungen Menschen zu helfen, die diese Krise besonders stark belastet.

Von der Straße aus Hilfe zur Selbsthilfe leisten: Ein Gespräch mit Luigi

Als ich im Herbst letzten Jahres den Verein für integrative Projektarbeit und akuter Obdachlosenhilfe TiMMi ToHelp e. V. kennenlernte, hat mir das Team von Luigi erzählt. Er selbst ist wohnungslos, engagiert sich seit einiger Zeit regelmäßig im Verein und begleitet das Team um Sandra, Kay, Billy und Saskia u. a. auf ihren donnerstags stattfindenden Verteilerrunden. Später erfuhr ich, Luigi sei früher Bundeswehrsanitäter in Afghanistan gewesen. Hatte der Krieg ihn auf die Straße gebracht? Ein persönliches Treffen mit Luigi war längst überfällig. Heute endlich hat es geklappt. Wir treffen uns im Büro von TiMMi ToHelp e. V., in dem Luigi gerade eine außerordentliche Verteilerrunde vorbereitet.

Streetwork: „Jugendliche mit Problemen stehen in der Schlange ganz hinten“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 72, ab 25. Oktober 2019 im HandelRunde Geburtstage werden besonders groß gefeiert. Sie laden zum ebenso beschwingten wie auch ein bisschen kritischen Rückblick ein. suedpol steht seit einem Vierteljahrhundert für mobile Jugendarbeit im Leipziger Süden zwischen Connewitz, Lößnig und Dölitz-Dösen, also Straßensozialarbeit mit beziehungsweise für Jugendliche. Deren Problemlagen können vielschichtiger Natur sein: Stress mit den Eltern oder Freunden, in der Schule, mit Behörden, der Polizei. Außerdem Drogen, Wohnungsnot, Schulden. suedpol als ein Projekt des Jugendhaus Leipzig bietet die Hilfe da an, wo sie gebraucht wird.

25 Jahre Straßensozialarbeit Stadt Leipzig – Streetworker feiern mit Jugendlichen

Die städtischen Straßensozialarbeiter blicken auf 25 Jahre Einsatz für junge Menschen zurück. Seit 1991 sind die kommunalen Streetworker auf den Straßen Leipzigs unterwegs. „Erst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, ab 1994 dann mit 14 unbefristeten Stellen“, weiß Sachgebietsleiter Lutz Wiederanders zu berichten. Unauffällig und mit offenem Blick laufen sie Parks, Abrisshäuser, Wohnungen, Treffpunkte an. Die erste Frage ist seit Jahren auch ihr Motto, „Has(s)t Du Stress?“. So werden Kontakte aufgebaut und gepflegt, ohne Vorbedingungen und Terminvereinbarung, vor Ort oder in einer der drei Kontakt- und Beratungsstellen.

Bundesweite Tagung für Streetwork mit Erwachsenen

Am 29. und 30. September 2016 findet im „Neuen Rathaus Leipzig“ die erste bundesweite Fachtagung für Erwachsenen-Streetwork statt. Die Veranstaltung dient der Vernetzung und des fachlichen Austausches zwischen verschiedenen Streetwork-Projekten im Erwachsenenbereich.

„Has(s)t du Stress“: Neues Domizil für die Streetworker im Leipziger Norden

In der Georg-Schumann-Straße 118 ist heute die neue Kontakt- und Beratungsstelle der Streetworker im Leipziger Norden eröffnet worden. Die Räume bieten ausreichend Platz für Gruppenaktivitäten und Beratungen - zum Treffen, Reden, Ausruhen, Spielen, Organisieren, Informieren und auch für intensivere Beratung und Begleitung. "Die Bedingungen sind optimal, Angebote können umgesetzt werden und die Besucher finden ein freundliches und helles Ambiente vor", erklärt Dr. Heike Förster vom Amt für Jugend, Familie und Bildung.

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