Thriller

Uwe Schimunek, Uwe Voehl, Günther Zäuner: Wien morbid. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Wien Morbid: 21 mörderische Geschichten mit durchaus ernst zu nehmenden Hintergedanken

Während die in Leipzig geborene „edition krimi“ vor geraumer Zeit nach Hamburg abgewandert ist, pflegt der hier heimische Lychatz Verlag in aller Stille seine kleine, feine Krimi-Abteilung, die jetzt auch einen Band als Bereicherung erhielt, der durchaus an Klassiker der „edition krimi“ erinnert, solche wie „Mörderisches Sachsen“. Aber diesmal geht es nach Österreich: „Wien morbid“.

Alex Pohl: Und raus bist du. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Und raus bist du: Der erste Band der neuen Jugend-Thriller-Serie von Alex Pohl

Mit Thrillern für Erwachsene hat der Leipziger Autor Alex Pohl schon bei etlichen Zeitgenoss/-innen für schlaflose Nächte gesorgt. Nun könnte das auch noch Eltern von Jugendlichen passieren, die einfach das Buch nicht mehr zuschlagen können, weil sie unbedingt wissen müssen, ob Adriana alias Adi heil aus dieser Geschichte herauskommt. Wobei jetzt schon klar ist: Es wird nicht die letzte Geschichte mit Adi sein.

Andreas Englisch: Die Petrusakte. Foto: Ralf Julke
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Die Petrusakten: Andreas Englisch hat seinen Thrilller von 1998 noch einmal überarbeitet

Alte Schriften, geheimnisvolle Akten, die diversen Apokryphen aus dem Umfeld der Bibel – das alles reizt Autoren immer wieder, drumherum spannende Krimis, Thriller und Legenden zu stricken. Denn all das regt dazu an, über alternative Geschichtsverläufe nachzudenken. Denn warum wurden bestimmte Schriften nicht mit in den Kanon der Bibel aufgenommen? 1998 veröffentlichte Andreas Englisch erstmals seinen Thriller „Die Petrusakte“.

Tino Hemmann: Wer bleibt Millionär? Foto: Ralf Julke
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Wie bleibt man Millionär? Oder: Wie kaputt ist eigentlich unsere von Gier besessene Gesellschaft schon?

Meist sind es nicht die üblichen Preisträger, die die eigentlichen Aufreger-Bücher aus Leipzig schreiben. Es sind Typen wie dieser nimmermüde Autor und Verleger Tino Hemmann, der eben nicht nur den Engelsdorfer Verlag betreibt, sondern in einem atemberaubenden Tempo auch Bücher vorlegt, die mit dem Label „Thriller“ eigentlich unter Wert bezeichnet sind. Um thrill geht es auch in diesem Buch nur am Rand.

Andreas M. Sturm (Hrsg.): Sachsenmorde. Foto: Ralf Julke
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Dreizehn kleine, durchaus nachdenkliche Thriller aus dem nicht ganz so heimeligen Sachsen

Die Idee, solche Kurz-Krimi-Sammlungen zu einzelnen Ländern aufzubereiten, ist nicht neu. Der Regio-Krimi blüht landauf, landab. Und die Leser kaufen. Der Bedarf nach dem Blick in die Abgründe unserer Gesellschaft ist augenscheinlich enorm. Da wäre eigentlich für den Leipziger fhl Verlag gar keine freie Nische gewesen. Nu grade, sagten sich dann aber die dem Verlag verbundenen Krimi-Schreiber.

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