Artikel zum Schlagwort Wolfgang Mattheuer

Buchpräsentation & Gespräch: Autonomie der Anpassung. Die Bildtitel bei Wolfgang Mattheuer 1950-1990

Foto: Hagen Schied

Die Autorin Dr. Annette Müller-Spreitz stellt in ihrer Publikation anhand der Dechiffrierung der Bildtitel Wolfgang Mattheuers (1927-2004) einen lohnenswerten Zugang zu seinen vielfältigen Bildwelten her, die durch seine poetische, irritierende und mitunter provozierende Titelfindung die Möglichkeit kritischer Einflussnahme signalisieren – ein unter Künstlern der DDR beliebtes Spiel doppeldeutiger Verweise. Weiterlesen

Autonomie und Anpassung oder Wie man trotzdem spricht, wenn offenes Sprechen verboten ist

Die subversiv-poetischen Bildtitel im Werk des Leipziger Malers Wolfgang Mattheuer

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManchmal ist es das Kleine, das die größten Diskussionen auslöst. Und die tiefsten Abgründe zeigt. Und vielleicht beginnt jetzt tatsächlich eine langsame Änderung der Sicht auf 40 Jahre DDR. Weg von der noch immer in Medien wahrnehmbaren Dominanz der DDR-Propaganda hin zu den tatsächlichen Lebenswelten und Weltsichten in dem abgeschotteten Land „hinter den sieben Bergen“. So heißt ja eins der berühmtesten Bilder von Wolfgang Mattheuer. Weiterlesen

Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag

Galerie Schwind zeigt Wolfgang Mattheuers Bilder aus einer dunklen Zeit

Foto: Galerie Schwind

Gerade kam er uns wieder unter, als SPD-Bundestagskandidat Jens Katzek vorschlug, die Freiheitsstatue von New York in Leipzig als Freiheitsdenkmal zu duplizieren. Dabei bietet sich die Freiheit, die Wolfgang Mattheuer 1974 in seinem Bild „Hinter sieben Bergen“ malte, viel eher an als Symbol der Friedlichen Revolution. Und nun wird Mattheuer auch noch 90. Das gibt gleich eine Geburtstagsausstellung. Weiterlesen

SPD-Bundestagskandidat wünscht sich ein bekanntes Freiheitsdenkmal

Warum nicht eine Freiheitsstatue für Leipzig, und warum nicht Mattheuers Freiheit?

Foto: Ralf Julke

Die Büchse ist geöffnet, die Diskussion beginnt wieder von vorn. Nachdem Oberbürgermeister Burkhard Jung via LVZ vorpreschte und gleich mal den Matthäikirchhof als möglichen Denkmalstandort ins Gespräch brachte, gibt es auch wieder diverse Vorschläge, was man eigentlich hinstellen könnte. Aus dem Bundestag meldete Dr. Thomas Feist schon mal volle Unterstützung. Und ein SPD-Kandidat hat einen einprägsamen Vorschlag. Weiterlesen

Kunstgeschichte als Zeitgeschichte

Braucht Leipzig ein eigenes Archiv für die Leipziger Schule?

Foto: Ralf Julke

Mit Schätzen sollte man wuchern. Und vor allem auch dafür sorgen, dass man sie bewahrt und pflegt. Und Leipzig hat einige Schätze, auch wenn man sich eher steifbeinig dazu bekennt. Wie zur Leipziger Schule, die nun einmal nicht nur aus den Herren Tübke, Mattheuer und Heisig besteht. Und platsch, hauen die Grünen der neuen Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke ein neues Fragenpaket auf den Tisch, das eigentlich ein Aufgabenpaket ist. Weiterlesen