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Leipziger Erstaufführung „Metropolis“ nach Fritz Lang und Thea von Harbou

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    In der gigantischen Superstadt Metropolis herrscht eine strikt voneinander getrennte Klassengesellschaft: Während die Oberschicht in absolutem Luxus und rauschhaftem Vergnügen lebt, schuftet die Arbeiterklasse an riesigen Maschinen für deren Gewinn. Freder Fredersen, der Sohn des mächtigen Oligarchen Joh Fredersen, verliebt sich in Maria, die junge, strahlende, pazifistische Anführerin der unter dem unmenschlichen Druck leidenden Arbeiter.

    Freder begehrt gegen seinen Vater auf und schlägt sich auf die Seite der Arbeiter. Sein Vater allerdings schafft zusammen mit dem Wissenschaftler Rotwang einen Androiden nach Marias Vorbild mit dem Plan, die aufrührerische Maria zu kidnappen – und mittels der Maschinen-Maria die bisher friedfertigen Arbeiter aufzuwiegeln. Dann hätte er endlich einen legalen Grund, gegen die Aufständischen vorzugehen.

    „Metropolis“ – ein Roman, und vor allem ein Film, der zweifellos Geschichte geschrieben hat. Vieldiskutiert zwischen genialem Science-Fiction-Entwurf, schwülstig-sexueller Erlösungsphilosophie und naiv-massentauglichem Revolutionsszenarium, thematisieren von Harbou und Lang in ihrem Werk vor allem zwei große soziopolitische Probleme, die noch heute unsere Gesellschaft beschäftigen: die Entfremdung des Menschen in bzw. mit seiner immer undurchschaubarer werdenden Arbeitswelt. Und die als immer größer empfundene Kluft zwischen den politischen Entscheidungsträgern und dem Rest der Gesellschaft.

    Die Leipziger Erstaufführung von „Metropolis“ inszeniert Hausregisseurin Claudia Bauer. Mit ihrer Inszenierung der Uraufführung von Wolfram Hölls „Und dann“ am Schauspiel Leipzig war Claudia Bauer in der Spielzeit 2013/14 zu den drei bedeutenden deutschen Festivals für Gegenwartsdramatik eingeladen – dem Heidelberger Stückemarkt, den Mülheimer Theatertagen – Stücke 2014 und zu den Autorentheatertagen Berlin.

    Metropolis nach Thea von Harbou und Fritz Lang
    Für die Bühne bearbeitet von Claudia Bauer und Jan Friedrich.

    Weitere Vorstellungen: 10.2., 20.2., 2.3., 12.3., 2.4., 12.5., jeweils 19:30 Uhr Schauspielhaus Große Bühne

    Kartentelefon: 0341/1268-168 | eMail: besucherservice@schauspiel-leipzig.de | Weitere Informationen http://www.schauspiel-leipzig.de/buehnen/grosse-buehne/inszenierungen/metropolis/

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