Konzert in Panitzsch: 9. Musikfest Unerhörtes Mitteldeutschland

Das 9. Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND enthält mit seinem ausgewogenen Programm zahlreiche Neuentdeckungen, Ausgrabungen und Schätze. Die Besucher können 60 unerhörte Komponisten während der 14 Konzerte an 14 Orten in ganz Mitteldeutschland erleben. Alle sind zu Unrecht mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Alle sind mit Mitteldeutschland verbunden. Elf dieser Komponisten feiern 2019 ein rundes 50-er Jubiläum.

Alle ihre Werke haben es verdient, aufgeführt zu werden. Nicht nur historische Komponisten sind im diesjährigen Programm vertreten, sondern auch vier zeitgenössische Komponisten: Jens Marggraf, Jens Klimek, Hagen Muster und Bernd Franke.

14 Konzerte an 14 Orten in ganz Mitteldeutschland:

Beide Konzerte, die in diesem Jahr in Sachsen veranstaltet werden, finden in Leipzig und Umgebung statt. Der Konzertort Panitzsch ist eine offizielle Station auf der STRASSE DER MUSIK. Die Peterskirche Leipzig ist erstmalig ein Konzertort des Musikfestes (Konzert: Sonntag, 23. Juni 2019, 14:00 Uhr).

Die Konzerte des 9. Musikfestes UNERHÖRTES MITELDEUTSHLAND werden vorwiegend auf bereits bestehenden Stationen der STRASSE DER MUSIK veranstaltet. Bewährt hat sich die langjährige Zusammenarbeit mit den Orten Hettstedt, Ostrau, Langenbogen, Ermlitz, Zeitz, Panitzsch, Dresden und Löbejün, welche alle Stationen auf der STRASSE DER MUSIK sind. Erstmalig sind in diesem Jahr die folgenden Orte dabei: Mauritiuskirche Bad Sulza, die Peterskirche in Leipzig und das Orgelbauer-Museum in Hausneindorf.

Alle Künstler sind Meister ihres Faches. Der Straße der Musik e.V. konnte Musiker des MDR-Sinfonieorchesters und der Staatskapelle Halle gewinnen. International gefeierte Solisten, Ensembles und Organisten sind dabei. Hervorzuheben ist der Schirmherr des Musikfestes und siebenfache Grammy-Preisträger Cord Garben, der ein wunderbares Konzert zusammengestellt hat (Konzert am 23. Juni 2019 in Löbejün). Denn: Wer weiß schon, dass der Komponist und Arzt La Trobe in Görlitz bzw. in Barby und Jena, also in allen drei mitteldeutschen Bundesländern, gelebt hat?

Konzertinformation:
Sonntag, 30. Juni 2019, 17:00 Uhr, Evang.-Luth. Kirchgemeinde Panitzsch,
Borsdorf OT Panitzsch

Unerhörte Phantasien – Kreisleriana mit Musik und Text

Friedhelm Eberle (Sprecher)
Ketevan Warmuth (Klavier)

Im Konzert erklingen Werke von:

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann {1776–1822}
Larghetto aus der Sonate für Klavier Nr. 2 f-Moll
Der Musikfeind (Johannes Kreisler)
Johannes Kreisler‘s, des Kapellmeisters musikalische Leiden
Johannes Kreisler‘s, des Kapellmeisters Gedanken über den hohen Wert der Musik

Clara Schumann {1819–1886}
Romanze op. 11 Nr. 2

Robert Schumann {1810–1956}
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz
aus Kreisleriana Phantasien für Klavier op. 16

Text Aus der „fragmentarischen Biografie des Kapellmeisters Johannes Kreisler“

Karten: 15 € | ermäßigt 12 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 50 % des Kartenpreises
Kartentelefon: 0345 5174170
Kartentelefon: 034291 86547 (Pfarramt)
Tageskasse oder auf unerhoertes-mitteldeutschland.de

Weitere Informationen zum Musikfest und seinen Veranstaltungsorten, zu den mitwirkenden Künstlern und Komponisten sowie Kartenbestellungen unter: www.unerhöertes-mitteldeutschand.de

Der Straße der Musik e.V.
Der Verein Straße der Musik wurde am 4. November 2009 in Halle (Saale) gegründet. Initiator und Vorsitzender ist der Musiker und Kulturmarketing-Experte Daniel Schad. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, zur Entdeckung und weltweiten Verbreitung des musikkulturellen Erbes in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen wesentlichen Beitrag zu leisten.

Es wurden bereits 2253 Komponisten an mehr als 468 Orten, sowie zahlreiche Instrumentenbauer recherchiert (Stand: 02/2019).

Vereinssatzung, Beitrittserklärung und viel Interessantes aus dem mitteldeutschen Musikleben finden Sie unter www.strassedermusik.de

Ehrenmitglieder unseres Vereins:
Prof. Menahem Pressler • Prof. Ludwig Güttler

Mitteldeutschland ist ein weltweit einzigartiges Zentrum der Musikgeschichte(n).

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Am 20. Juni soll die Entscheidung über den Liefervertrag mit Lippendorf fallen. Die Stadtwerke Leipzig an der Eutritzscher Straße. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

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Blick über den Zwenkauer See zum Kohlekraftwerk Lippendorf. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Leipzig bewirbt sich wieder um den Titel „Hauptstadt des fairen Handels“
Auch in den Leipziger Kommunalunternehmen ist das Thema faire Beschaffung angekommen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2015 reichte es zu einem 4. Platz. Hauptstadt des fairen Handels wurde damals Saarbrücken. Leipzigs Bemühen darum, eine Stadt fairen Handels zu werden, wurde zumindest mit einem Anerkennungspreis gewürdigt. 2019 will Leipzig nun erneut in das Rennen um den Titel „Hauptstadt des fairen Handels“ gehen. Der Weg zu einer wirklich fairen Handelswelt ist noch weit. Da müsste eigentlich die EU-Kommission in sich gehen und all ihre Freihandelsverträge auf den Prüfstand stellen.