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Am 24. August in der Moritzbastei: „Der durstige Pegasus“

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    Ein durchaus kontrastreiches Programm bietet Der durstige Pegasus im August – Open Air auf der Terrasse der Moritzbastei erstmalig nach dem Lockdown – mit einem Roman des Autorin-Übersetzerin-Duos Svetlana Lavochkina und Diana Feuerbach und Kurzgeschichten von Francis Mohr.

    „Puschkins Erben“ so der Titel des Romans von Svetlana Lavochkina, wurde von Diana Feuerbach aus dem Englischen übersetzt und erzählt eine Familiengeschichte zu Zeiten der Sowjetunion, die den großen russischen Dichterfürsten als Rahmenhandlung verwendet.

    Regional wird es mit „Hotel A_toria“ von Francis Mohr. Seine tiefsinnigen und humorvollen Geschichten dampfen durch die Goldene Achse des Ostens (Leipzig, Dresden, Berlin) und darüber hinaus.

    Moderiert wird die Veranstaltung von Elia van Scirouvsky.

    Eintritt ist wie immer frei und rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze!

    Der durstige Pegasus ist die älteste durchgehende Literaturreihe Europas – seit 1976 gibt es sie monatlich in der Moritzbastei zu Leipzig. Erstmals ertrunken von Jochen Wisotzki (später drehte dieser den Film „Flüstern & Schreien“).

    Der durstige Pegasus“ am 24.08.2020, 20:00 Uhr in der Moritzbastei (auf der Terrasse), Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig

    Svetlana Lavochkina

    … ist Autorin sowie Übersetzerin ukrainischer und russischer Lyrik. Geboren und aufgewachsen in der östlichen Ukraine, lebt sie heute mit ihrer Familie in Leipzig, wo sie als Lehrerin und Kolumnistin arbeitet. Lavochkina schreibt auf Englisch, ihre Texte wurden bisher in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien in den USA und Großbritannien veröffentlicht. 2013 wurde ihre Novelle „Dam Duchess“ mit dem Pariser Literaturpreis ausgezeichnet. Der Roman „Puschkins Erben“, im Original „Zap“, stand 2015 auf der Shortlist vom Tibor Jones Pageturner Preis in London.

    http://lavochkina.gitin.de/

    Diana Feuerbach

    … ist Autorin und Übersetzerin, lebt in Leipzig. Die Absolventin des Deutschen Literaturinstituts hat zuvor in den USA studiert und gearbeitet. Darüber hinaus hat sie mehrfach die Ukraine und Russland bereist und sich in eigenen Texten mit der postsowjetischen Welt beschäftigt, etwa im 2014 erschienenen Roman „Die Reise des Guy Nicholas Green“ (Osburg Verlag).

    https://www.literaturport.de/Diana.Feuerbach/

    Puschkins Erben

    Sommer 1820: Alexander Puschkin, auf dem Weg in die Verbannung, verliert beim euphorischen Bad im wilden Dnjepr bei Zaporoschje, einem langweiligen ukrainischen Nest, seinen wertvollen Türkisring und bekommt starkes Fieber. Neun Monate später gebärt die Wirtin des ihn beherbergenden Gasthauses ein Kind.

    31. Dezember 1976, Zaporoschje: Die Familie Katz feiert in großer Runde Silvester, selbst die über Hemingway promovierende Alka hat den langen Weg aus Moskau auf sich genommen. Doch sie ist mal wieder enerviert ob der provinziellen Rückständigkeit ihrer Verwandten, einzig der schöne Schwarzmarktkaufmann Mark aus Odessa scheint sich abzuheben vom familiären Pöbel.

    Schließlich nutzt Möchtegernpoet Josik, Ehemann von Alkas Cousine Rita, die Gelegenheit, Mark seine große Entdeckung zu verkünden: Die Familie stammt vom berühmten russischen Dichter Alexander Puschkin ab!

    Roman, 368 Seiten, gebunden
    ISBN 978-3-86391-242-0
    Verlag Voland & Quist
    EUR 24,00 (D)

    https://www.voland-quist.de/buch/?297/Puschkins+Erben–Diana+Feuerbach+%28%C3%9Cbersetzerin%29–Svetlana+Lavochkina

    Francis Mohr

    Francis Mohr schreibt Shortstorys, die im Dunstkreis der Lesebühne Phrase4 entstehen und dort ihr Publikum finden. Er ist bekennender Leipziger und Dresdner zugleich. Bei salomo publishing (Dresden) erschienen bereits zwei Romane und zwei Kurzgeschichtenbände und beim Verlag edition krimi (Leipzig) einige Kurzkrimis in Anthologien. Er veröffentlichte eine im Landestheater Parchim uraufgeführte Bühnenfassung von Der Schimmelreiter nach Theodor Storm (Regie: Matthias Stier). Lesungen führten ihn bis nach Czernowitz in der Ukraine. Für Francis ist ein Leben ohne Familie, Freunde, das Meer und Portwein unvorstellbar.

    www.francis-mohr.de

    Hotel A_toria

    Der Stoff liegt auf der Straße, man muss sich nur krümmen, meint Francis Mohr. Aus sensiblen und skurrilen Textfäden webt er seine Kurzgeschichten, die den Kontakt zur Wirklichkeit nie verlieren und dennoch fiktiv sein können. Mohrs Geschichten dampfen durch die Goldene Achse des Ostens (Leipzig, Dresden, Berlin) und darüber hinaus.

    So wartet ein altersschwaches Hotel im boomenden Leipzig auf seine Reanimation. Ein frustrierter Polizist tröstet sich mit einem Plüschtiger im aufgeheizten Dresden. Kommissar Kafka düst mit der Bahn in die Metropole Berlin, ein letztes Mal. Läuse sichern das Überleben im von Nazis drangsalierten Lemberg.

    Eine Familie versinkt im Sammelfieber und der Vater verhindert im letzten Moment den Bankrott. Mohrs Storys sind tiefsinnig und humorvoll zugleich.

    https://www.salomo-publishing.de/francis-mohr-hotel-a_toria/

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 81: Von verwirrten Männern, richtigem Kaffee und dem Schrei der Prachthirsche nach Liebe

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