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„Spurensuche“ – Aktuelle Diskussionen zu Provenienz und Zerstreuung des jüdischen Bucherbes in Deutschland

Von Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow
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    Die interdisziplinäre Vortragsreihe stellt Grundfragen und methodische Herausforderung in der Provenienzforschung vor. Im Mittelpunkt stehen Büchersammlungen aus dem Bereich der jüdischen Geschichte und Kultur.

    In Schlaglichtern werden Prozesse der kulturellen Migration und Mobilität, Fragen zu sozialer Inklusion und Exklusion sowie insbesondere Themen von Genozid und Zerstörungsgeschichte, zerrissenen Eigentumsverhältnissen und Gedächtnislandschaften nach 1945 behandelt. Referentinnen und Referenten aus der universitären Forschung sowie aus Bibliotheken und einschlägigen Sammlungen zeigen Möglichkeiten und Grenzen von Provenienzforschung auf.

    Die Vorträge finden immer montags, 18 Uhr, im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, Leipzig statt.

    Die Vortragsreihe findet begleitend zur Ausstellung „Herkunft zu ermitteln. Das Depositum der Israelitischen Religionsgemeinde in der UB Leipzig“ in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Leipzig statt und wird unterstützt von „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland e.V.“

    Vorträge

    18. Oktober 2021
    Caroline Jessen (Leipzig)
    Nachlassgeschichten.
    Provenienzforschung zwischen Überlieferung, Eigentumsfragen und Philologie

    25. Oktober 2021
    Andreas Lehnardt (Mainz)
    Rekonstruktionen.
    Die Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    15. November 2021
    Cordula Reuß (Leipzig)
    Wenn Bücher reden könnten…
    Einblicke in die Provenienzforschung der Universitätsbibliothek Leipzig

    29. November 2021
    Kerstin von der Krone (Frankfurt am Main)
    Judaica Frankfurt.
    Zur Geschichte einer Sammlung jüdischer Sammlungen

    6. Dezember 2021
    Emile Schrijver (Amsterdam)
    Zwischen Realitäten und Illusionen.
    Zur Provenienzforschung jüdischer Bücher

    13. Dezember 2021
    Meike Hopp (Berlin)
    „Wir Zurückgebliebenen gleichen Konservatoren eines geplünderten Museums“.
    Von der Rekonstruktion jüdischer Sammlungen der Weimarer Republik

    Referentinnen und Referenten

    Prof. Dr. Meike Hopp, Technische Universität Berlin | Dr. Caroline Jessen, Dubnow-Institut, Leipzig | Prof. Dr. Andreas Lehnardt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz | Cordula Reuß, Universitätsbibliothek Leipzig | Prof. Dr. Emile Schrijver, Generaldirektor des Jüdischen Kulturviertels/Professor für jüdische Buchgeschichte an der Universität Amsterdam | Kerstin von der Krone, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main

    Corona-Hygienebestimmungen

    Die Einlassbedingungen regelt das Hygienekonzept der UB Leipzig, das derzeit einen 3G-Nachweis verlangt. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über aktuelle Bestimmungen.

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