ADFC hat nachgerechnet

Auf Leipzigs Hauptstraßen rollt 14 Prozent weniger Kfz-Verkehr als vor 15 Jahren

Für alle LeserVerkehrspolitik hat oft genug etwas Irrationales, gerade dann, wenn es um die Forderung nach immer neuen Straßen und Tunneln geht. Auch in Leipzig. Da kann das eine Riesenbauprojekt fertig sein und nach und nach genau die Wirkung entfalten, die damit beabsichtigt war. Und dann kommen trotzdem immer neue Forderungen nach solchen Großprojekten auf den Tisch. Der ADFC hat jetzt die Zahlen der Stadt Leipzig einmal nachgerechnet. Mit verblüffendem Ergebnis.

Und auch aus gutem Grund. Denn gerade viele Radverkehrsprojekte werden oft auch mit dem Hinweis abgebügelt, dass der Straßenraum keinen Radweg hergebe und in den nächsten Jahren auch noch mit einer massiven Erhöhung des Kfz-Verkehr zu rechnen sei, ohne dass wirklich begründet wird, woher diese Prognose eigentlich stammt.

Und irgendwie scheint Leipzigs Verwaltung auch selbst eher selten mal nachzurechnen, was eigentlich die Großprojekte der Vergangenheit schon an Effekt hatten. Also haben sich die ADFC-Mitstreiter einfach mal hingesetzt und die Zahlen aus dem integrierten Verkehrsmodell für Leipzig der Jahre 2002 und 2017 verglichen. Eigentlich hätte man ja eine massive Zunahme des Kfz-Verkehrs auf allen Straßen erwartet, so wie die Bevölkerung gewachsen ist in dem Zeitraum – immerhin um 85.000 Einwohner.

Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Kfz-Verkehrsbelastung ist in Leipzig in den letzten 15 Jahren deutlich zurückgegangen. Was zunächst unglaublich klingt, entspricht dennoch der Realität: Leipzig hat es geschafft, trotz des Bevölkerungszuwachses die Kfz-Verkehrsbelastung zu senken.

Der ADFC Leipzig hat hierzu über 200 Straßen des Straßenhauptnetzes in Leipzig auf ihre Kfz-Verkehrsentwicklung untersucht.

„In Anbetracht dieser erfreulichen Entwicklung endet die Diskussion über neue Straßen hoffentlich bald. Wir erwarten, dass nun deutlich mehr Energie in den Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV gesteckt wird“, erklärt dazu Matthias Koss, Vorstandsmitglied des ADFC Leipzig.

Für die etwa 240 untersuchten Hauptnetzstraßen ergab sich im Jahr 2002 eine Kfz-Verkehrsbelastung von 3,35 Millionen Kraftfahrzeugen am Tag. Im Jahr 2017 waren dieselben Straßen mit gut 2,88 Millionen Kraftfahrzeugen am Tag belastet. Hieraus ergibt sich eine Verringerung um mehr als 450.000 Kraftfahrzeuge/Tag.

Was eben für den massiv gewachsenen Fahrzeugpark in der Stadt auch heißt: Die meisten dieser zusätzlichen Pkw stehen tatsächlich nur die meiste Zeit herum, sorgen dafür, dass der Stellraum knapp geworden ist und Seitenstraßen immer enger wurden. Aber die meisten dieser Pkw sind weder in der Hauptverkehrszeit unterwegs, noch sorgen sie für Stau in der Rushhour.

Aber woran liegt das eigentlich? Nicht nur daran, dass gerade jüngere Leipziger doch lieber mit Rad und ÖPNV unterwegs sind.

Die Auszählung des ADFC liefert einige wichtige Erklärungsansätze. Denn es gibt auch Straßen, die seitdem massiv Verkehrsbelegung dazubekommen haben. Es sind – keineswegs überraschend – genau jene Straßen, die in diesem Zeitraum oder kurz davor massiv ausgebaut und verbreitert wurden. Die Absicht dabei, die Hauptlast des Verkehrs auf diese Straßen zu lenken, wurde also erreicht.

Beispielhaft dafür sind die Adenauer Allee, wo die Belegungszahl von 13.150 auf 23.450 gestiegen ist, die Brandenburger Straße, wo die Zahlen sogar von 36.000 auf 48.600 stiegen und der Gerichtsweg im weiteren Straßenverlauf, wo die gezählten Fahrzeuge von 16.000 auf 27.150 zunahmen. Diese Teilstrecke des Tangentenvierecks hat also genau den Effekt erreicht, den sich die Planer davon versprochen haben. Sie hat nicht nur auf anderen Straßen in direkter Umgebung für einen Rückgang der Fahrzeugzahlen gesorgt, sondern auch die Belegung auf dem Innenstadtring deutlich verringert. Etwa am Augustusplatz, wo die gezählte Fahrzeugzahl von 36.700 auf 28.650 sank.

In der Liste sind auch einige Neubauten enthalten, die in derselben Zeit erst fertig wurden und ihrerseits deutliche Fahrzeugmengen aufnahmen – so die Straße Am Sportforum, die nun 18.950 Fahrzeuge zählt, oder die BMW-Allee, die nun 12.700 Fahrzeuge am Tag aufnimmt.

Deutlich wird die Zunahme gerade auf der Nord-Süd-Achse, nachweisbar auch auf der Wundtstraße, wo die Zahl der gezählten Fahrzeuge von 44.700 auf 55.700 stieg

Die Entlastung durch das Tangentenviereck wurde dann zum Beispiel am Wilhelm-Leuschner-Platz spürbar, wo die Fahrzeugzahl von 43.600 auf 37.000 fiel, am Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof, wo sie von 60.600 auf 46.900 zurückging, oder am Goerdelerring, wo sie von 50.400 auf 42.550 fiel. Aber genauso in der Gerberstraße, wo die Zahl von 46.600 auf 35.300 sank, in der Georg-Schumann-Straße oder in der Georg-Schwarz-Straße.

Aber der Ausbau des Tangentenvierecks allein erklärt den Gesamteffekt nicht. Der kommt durch ein ganz anderes Bauwerk zustande, das im Jahr 2006 fertig wurde und in der Leipziger Straßendiskussion so gut wie nie vorkommt, obwohl es den größten Effekt zur Verkehrsentlastung beitrug. Das ist der Lückenschluss der A 38 im Leipziger Süden, der es endlich ermöglichte, fast den kompletten Durchgangsverkehr aus der Stadt herauszuhalten, da ja nun wirklich jedes Fahrzeug, das über den Autobahnring fährt, deutlich schneller unterwegs ist, als wenn der Fahrer durch die Stadt abkürzen wollte. Und auch für viele Berufspendler hat der Ring eine bessere Anfahrt zum Arbeitsplatz geschaffen.

Man geht ganz bestimmt nicht fehl in der Annahme, dass der Ringschluss den größten Beitrag zum Rückgang der gezählten Kraftfahrzeuge beigetragen hat und der Rückgang von 14 Prozent im innerstädtischen Verkehr fast gänzlich auf dieses Bauprojekt zurückgeht.

Die vom ADFC erstellte Liste.

ADFCVerkehrspolitik
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Stadt hat das Bußgeldverfahren für die Floßgraben-Exkursion zum Auensymposium 2017 eingestellt
Paddler im Floßgraben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht ändert sich ja etwas mit dem neuen Leiter im Umweltschutzamt und die Prioritäten ändern sich endlich – weg vom „Wassertourismus“, hin zum Umweltschutz. Und nicht nur der NuKLA findet in diesem Amt wieder Ansprechpartner, mit denen man über Lösungen sprechen kann, sondern alle Naturschutzvereine. Der NuKLA ist heute wieder Thema, weil er auch ein bisschen „alten Kram“ hinter sich gelassen hat, wie dessen Vorsitzender Wolfgang Stoiber meint.
Lässt sich Leipzigs Verkehr auch mit weniger Auto denken?
Warnanlage am Cottaweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZur Ratsversammlung im Juni stellte der Leipziger Tim Tauer einmal eine etwas ungewöhnlichere Frage. Denn während einige Medien immer wieder das große Geheul anstimmen, Leipzigs Verkehrspolitik richte sich immer nur gegen die Autofahrer, hat er als passionierter Radfahrer einen völlig anderen Eindruck. Denn er fühlt sich in für Kraftfahrzeuge gebauten Straßen immer wieder an den Rand gedrängt. „Warum immer für den Verkehr, und nicht einmal gegen ihn?“
Was darf auf den Wiesen im Vogelschutzgebiet eigentlich passieren und wer sucht den Wiesenknopf?
Weiden an der Möncherei. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn man mit dem Rad zum Markkleeberger See fährt, kommt man südlich vom Agra-Park durch die Möncherei, ein Gebiet, bei dem man eigentlich gar nicht mehr das Gefühl hat, noch im Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald zu sein. Ist man aber. Und eigentlich sollte mit den Wiesen hier sehr sorgsam umgegangen werden. Wird es das aber?
Sachsens SPD zieht mit Grundrente, kostenloser Kita und Landesverkehrsgesellschaft in den Wahlkampf
Martin Dulig: „Respekt vor dem Geleisteten.“ Foto: SPD Sachsen

Foto: SPD Sachsen

Für alle LeserWie die sächsische SPD im Landtagswahlkampf punkten möchte, machte sie am 8. Juli öffentlich. Da stellte die Partei ihre Wahlkampagne vor. „Die Kampagne der SPD ist eine Wahlkampagne der Herzen, die den Menschen in Sachsen ihr Lächeln zurückgeben möchte“, erklärte die Parteispitze ihren Ansatz. „Im Mittelpunkt der Kampagne steht Spitzenkandidat Martin Dulig, der wie kein anderer Politiker in Sachsen für Zuversicht, Hoffnung und eine neue Aufbruchstimmung steht.“
Die Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen in Sachsen haben sich seit 2008 mehr als verdoppelt
Getreidefeld bei Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 26. Juni machte es die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) wieder zum Thema, wie es Bauern unter Druck bringt, wenn nichtlandwirtschaftliche Investoren sich einkaufen in Landwirtschaftsbetriebe. In diesem Fall war ein großer Autohausbesitzer Ziel ihrer Aktion. Dieser Zugriff finanzstarker Investoren sorgt auch dafür, dass die Preise für landwirtschaftliche Flächen exorbitant steigen. Der Effekt ist auch Sachsen zu sehen.
Klimawandel leugnen als Regierungsprogramm? Ehrlich?
Das Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Donnerstag, 11. Juli, veröffentlichte der Student/-innenRat der Uni Leipzig die Nachricht, er stelle sich auf Streik gegen Schwarz-Blau ein. Ein entsprechender Beschluss wurde am Dienstagabend, 9. Juli, von den Vertreter/-innen der Fachschaften mit großer Mehrheit im Plenum des StuRa gefasst. Anlass für die Entscheidung sind die zu erwartenden hohen Wahlergebnisse für die AfD bei den kommenden sächsischen Landtagswahlen am 1. September 2019 sowie bei den ebenfalls im Herbst stattfindenden Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen.
Lesung: Märchenmorde, die Wahrheit wie es wirklich war
Buchcover, Buchhandlung Schkeuditz

Buchhandlung Schkeuditz

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. So enden fast alle Märchen. Über Hunderte von Jahren hinweg wurden aus realen Begebenheiten kindgerechte Erzählungen. Dass Märchen blutrünstig sein können, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass Schneewittchen in Wahrheit eine Psychopathin war und Rotkäppchen anschaffen ging? Märchen und Wahrheit – passt das zusammen? Dieser Frage sind Krimiautorinnen und -autoren nachgegangen und haben die (tödliche) Wahrheit herausgefunden.
Leonardo war nie in Leipzig: Die Ausstellung zur Leipziger Wirkungsgeschichte Leonardo da Vincis
Francesco Botticini (oder Werkstatt), Maria mit dem Kind vor einer Landschaft auf der Flucht nach Ägypten, 1498?, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im MdbK. Foto: MdbK

Foto: MdbK

Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.
LEAG verwendet schon mal das Wort Bereitschaft für ihren Kraftwerksblock in Lippendorf
Da ist mehr drin als nur CO2. Das Kohle-Kraftwerk Lippendorf, bislang Fernwärmeversorger für die Stadt Leipzig. Foto: Luca Kunze

Foto: Luca Kunze

Für alle LeserDass OBM Burkhard Jung sich am 5. Juli so vorsichtig ausdrückte, als es um mögliche Verträge mit der LEAG über das Jahr 2022 hinaus ging, hat auch damit zu tun, dass er nicht weiß, wie die LEAG, die den Block in Lippendorf betreibt, aus dem Leipzig seine Fernwärme bezieht, sich vereinbaren wird. Es ist auch die irrlichternde sächsische Kohlepolitik, die ihm hier Unsicherheiten beschert.
Feurige Hommage an den karibischen Sommer: Habana Tradicional zu Gast in der Dresdner Saloppe
Habana Tradicional © H. Schluttig

© H. Schluttig

Im Rhythmus der Congas, Timbales und Bongos kommt bei vielen Zuhörern unweigerlich ein beschwingtes Urlaubsgefühl auf. Tief bewegt vom Feuer kubanischer Musik sorgen die Percussion-Stars aus „Classic meets Cuba“, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, gemeinsam mit der Sängerin Yaremi de las Mercedes Kordos unter dem Namen „Habana Tradicional“ für einen unvergesslichen Sommerabend. Am Samstag, 27. Juli, sind die Musiker um 19.30 Uhr live in der Saloppe (Brockhausstraße 1 in 01099 Dresden) zu erleben.
CO2 Abgabe e. V.: CO2-Abgabe und Energiesteuerreform gehören zusammen
Robin Wood-Aktivisten mit einem simulierten Kohlemeiler auf dem Augustusplatz in Leipzig. Kein Feuer, nur „Diskorauch“. Foto: Marco Arenas

Foto: Marco Arenas

Für alle LeserEs ist nur der erste Schritt. Aber er ist logisch und überfällig: die Einführung einer CO2-Abgabe auch in Deutschland. Andere europäische Länder haben längst eine, flankiert von besser überlegten Förderprogrammen für alternative Energiewege als in Deutschland. Am Freitag, 12. Juli, haben nun auch die sogenannten Wirtschaftweisen ein Gutachten vorgelegt, das die Einführung der Abgabe unterstützt. Der CO2 Abgabe e. V. fühlt sich in seiner Arbeit bestätigt.
August der Starke: Das Bild eines schillernden Königs, der scheinbar ganz in seiner Rolle aufging
Hartmut Ellrich: August der Starke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEr ist der berühmteste aller (Ober-)Sachsen, der große Held der sächsischen Geschichte. Sachsens Tourismus und die Dresdener Eitelkeit sonnen sich in seinem Glanz: Friedrich August I. von Sachsen, genannt der Starke. Umrankt von Legenden und jener seltsamen Bewunderung, die die Sachsen heute noch auszeichnet, wenn es um die Verschwendungssucht der Könige geht.
50 Jahre Stonewall: CSD Leipzig verbucht Besucheransturm + Bildergalerie
Homo na Logo. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserAm Samstag Nachmittag demonstrierten Tausende Menschen durch die Leipziger Innenstadt im Rahmen des Christopher Street Day. Die Demonstration bildet den Abschluss der CSD-Woche in Leipzig, die begleitet wurde durch zahlreiche Veranstaltungen. Nach Veranstalterangaben nahmen 12.000 Menschen an der Parade teil.
Der Sportplatz von Bar Kochba soll schon 2020 seine Markierung als Ort der Sporthistorischen Route bekommen
Viel ist vom Platz des SK Bar Kochba nicht übrig geblieben. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser2016 sorgte der Vorgang für einiges Entsetzen: Um Platz für einen Parkplatz zu schaffen, wurde das Denkmal für den einstigen jüdischen Sportverein Bar Kochba an der Delitzscher Straße einfach plattgewalzt. Jetzt beantragt die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat, am einstigen Sportplatz von Bar Kochba noch 2020 den Standort Nr. 18 auf der Leipziger sporthistorischen Route herzustellen.
Großes Fest im kleinen Hof: Sommerfest im Bach-Museum Leipzig
Bach-Museum Leipzig, Tanzkurs im historischen Sommersaal. © Jens Volz

© Jens Volz

Am Samstag, dem 20. Juli 2019, findet im Bach-Museum Leipzig von 10 bis 18 Uhr das traditionelle Sommerfest für die ganze Familie statt. Musik und Tanz, Führungen und Mitmach-Angebote entführen die Besucher in die Welt des Barock. Der Eintritt ist frei.