23.7°СLeipzig

Verkehrspolitik

- Anzeige -
Irgendwo ist immer noch Platz ... Archivfoto: Ralf Julke

Erzieherische Maßnahmen

„Das Lernen höret nimmer auf“, so sagte schon mein Großvater. Der Meinung sind natürlich auch Verkehrspolitiker in Bund, Ländern, Kommunen und besonders die mit dem Straßenverkehr befassten Verwaltungseinheiten. Selbstverständlich immer dann, wenn es die autofahrenden Menschen betrifft. Diese haben zwar mal, je nach Alter und Herkunft, für mehr oder auch weniger Geld (in meinem Falle […]

Falk Dossin bei der Einbringung des Antrags zu den Grünpfeilen. Foto: Videostream der Stadt Leipzig, Screenshot: LZ

Der Stadtrat tagte: Die Stadt wird die Sache mit den Grünpfeilen prüfen + Video

Eigentlich ist es nicht wirklich das Thema der Zeit und das Hamburg des Jahres 2002 nicht wirklich ein Vorbild für Leipzig 2022. Aber noch bilden Autofahrer die Mehrheit im Leipziger Stadtrat. Und so feierte CDU-Stadtrat Falk Dossin am 18. Mai einen kleinen Erfolg, als der von ihm vorgetragene Antrag „Für einen flüssigen und sicheren innerstädtischen […]

Das Congress Center Leipzig. Foto: Ralf Julke

Cargo makes the world go down: Protestaktion vor dem Congress Center Leipzig am 18. Mai

Es gilt als das „Davos des Verkehrs“: Beim Weltverkehrsforum („International Transport Forum“, ITF) vom 18. bis 20. Mai in Leipzig treffen Vertreter/-innen der Verkehrs- und Transportindustrie auf Minister/-innen aus 74 Mitgliedsländern. Und wer in der Vergangenheit noch hoffte, die „Experten“ würden sich dort um eine umweltfreundlichere Verkehrspolitik kümmern, merkte bald, dass es ums Gegenteil geht. […]

Aktion des Superblocks Leipzig e.V. in der Hildegardstraße. Foto: LZ

Verein kämpft für Idee aus Spanien: Erste Aktion für Superblocks in Volkmarsdorf

Bis jetzt war es erst für Anger-Crottendorf ein Thema. Der Stadtbezirksbeirat Ost hatte dort die Einführung von Superblocks zur Prüfung beantragt, war damit aber auf eine Verwaltung gestoßen, für die das Thema noch regelrechtes Neuland war. Seit einem Jahr liegt eine ablehnende Stellungnahme auf dem Tisch. Aber am Samstag, 30. April, gab es die nächste […]

Buslinie 76 in Probstheida. Foto: Ralf Julke

Weitere Angebotsanpassungen bei den LVB

Nachdem bereits ab 14. März das LVB-Angebot auf den Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 angepasst werden musste, steigt die pandemiebedingte Abwesenheit u.a. auch bei den Leipziger Verkehrsbetrieben weiter. Um weiterhin ein stabiles und zuverlässigen Angebot sicher zu stellen, müssen die LVB erneut ihren Fahrplan auf zahlreichen Buslinien anpassen: Ab 21. März 2022 fahren die Buslinien […]

Wir vernetzen Sachsen: Schienenverkehr bringt Stadt und Land näher zusammen

Zur Eröffnung der zweiten Ausbaustufe des „Chemnitzer Modells“ am Samstag erklärt Henning Homann, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Die zweite Ausbaustufe des Chemnitzer Modells zeigt, worum es der SPD-Fraktion geht: Ein verbessertes, fahrgastfreundliches Verkehrsangebot, das Stadt und Land verbindet und viel Verkehr auf die Schiene bringt.“

Ampelkreuzung Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Verkehrsdezernat erklärt der AfD, warum Grüne Wellen in richtigen Städten nicht funktionieren

2019 hat die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat es schon einmal versucht – damals erst einmal nur mit einem Antrag zu einer „Grünen Welle“ auf der Prager Straße, auf den Leipzigs Verkehrsplaner schon bedauernd antworteten, sie würden den Autofahrern – nicht nur den blauen – dort nur zu gern ein Durchfahren ohne Bremsen organisieren – wenn da nur nicht die ganzen kreuzenden Hauptverkehrsstraßen wären. Nun gibt es das zweite Päckchen Bedauern für die blaue Autofahrerfraktion.

Verkehrsmittelwahl zum Einkauf in den Ortsteilen. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Bürgerumfrage 2019: Warum der Verzicht aufs Auto für so viele Leipziger undenkbar ist

Auch die Sache mit dem Mobilitätsverhalten der Leipziger wird zunehmend zu einem immer größeren Auswertungsfeld in den jährlichen Bürgerumfragen des Amtes für Statistik und Wahlen. Denn während der Stadtrat seit Jahren mahnt, endlich die umweltfreundlichen Verkehrsarten auszubauen, wundert sich die Verwaltung ganz offensichtlich immer noch darüber, dass die Leipziger auf ihr Auto gar nicht verzichten wollen.

Mini-Warteinsel am Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Warum ich ab jetzt nicht mehr mit dem Rad ins Büro fahre

Dass in Leipzigs Verkehrspolitik etwas gründlich falschläuft, das war mir endgültig klar, als das Ordnungsamt am Mittwoch, 6. Mai, eine Meldung verschickte, die eigentlich überhaupt keinen Sinn macht: „Verkehrsdichte erhöht: Ordnungsamt weist auf Überwachung hin“. Hat also das Ordnungsamt in den vergangen Wochen nicht mehr kontrolliert wegen Corona? Oder weil weniger Autos unterwegs waren? Verkehrsdichte, das klingt so nach Naturphänomen. Oder Eis und Glätte. Irgendetwas, wofür städtische Behörden so gar nichts können.

Abends am Goerdelering. Foto: Ralf Julke

Wie LVZ und ADAC gemeinsam für die Verkehrsvorstellungen von vor 30 Jahren kämpfen

Einen richtigen Satz schrieb die LVZ tatsächlich am Freitag, 21. Februar, als sie versuchte, die Sache mit der Verkehrspolitik im OBM-Wahlkampf ein bisschen zu erklären. So aus ihrer Sicht. Der Satz lautet: „Denn die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise von den Verkehrskonzepten der Nach-Wende-Zeit verabschiedet.“ Die LVZ hat das freilich nicht geschafft. Und der ADAC Sachsen erst recht nicht.

Verkehrsvorfeld des Hauptbahnhofs. Foto: Matthias Weidemann

Das Braess-Paradoxon und der Gordische Knoten am Leipziger Promenadenring

Als der deutsche Mathematiker Dietrich Braess 1968 das nach ihm benannte Paradoxon veröffentlichte, erwischte er die deutschen Verkehrsplaner auf dem falschen Fuß. Denn die waren bis dahin allesamt der Meinung, man müsse nur immer mehr und größere Straßen bauen, um die wachsenden Blechlawinen schneller durch die Städte zu schleusen. Das Braess-Paradoxon kennen auch Leipzigs Verkehrsplaner. Und antworten Ute Elisabeth Gabelmann nun mit Augenzwinkern.

Brandenburger Straße. Foto: Ralf Julke

Auf Leipzigs Hauptstraßen rollt 14 Prozent weniger Kfz-Verkehr als vor 15 Jahren

Verkehrspolitik hat oft genug etwas Irrationales, gerade dann, wenn es um die Forderung nach immer neuen Straßen und Tunneln geht. Auch in Leipzig. Da kann das eine Riesenbauprojekt fertig sein und nach und nach genau die Wirkung entfalten, die damit beabsichtigt war. Und dann kommen trotzdem immer neue Forderungen nach solchen Großprojekten auf den Tisch. Der ADFC hat jetzt die Zahlen der Stadt Leipzig einmal nachgerechnet. Mit verblüffendem Ergebnis.

Regionalzug im Hauptbahnhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Verkehrsminister Martin Dulig hat die Nase voll und hebt eine neue Landesgesellschaft für den Nahverkehr in Sachsen aus der Taufe

Am Donnerstag, 1. November, hatte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig die Nase voll. Seit 2014 versucht der SPD-Minister, endlich ein modernes Nahverkehrskonzept für den Freistaat auf die Beine zu stellen. Jetzt zieht er die Reißleine, nachdem jeder Vorstoß am provinziellen Kleinklein im Land verebbte. Jeder Landrat hat augenscheinlich völlig andere Vorstellungen von dem, was er sich wünscht.

Leipzig 2030: Elektrische, intelligente Mobilität? Bürgerforum zum Kommunalwahlprogramm

Wie eine Verkehrspolitik aussieht, die zukunftsweisende Mobilität für alle ermöglicht und zugleich nachhaltig und bezahlbar ist, steht am Mittwoch im Mittelpunkt eines Bürgerforums. DIE LINKE. Leipzig möchte dabei mit den Leipzigerinnen und Leipzigern zum Thema Mobilität ins Gespräch kommen, um Schwerpunktsetzung und mögliche Forderungen für das Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2019 gemeinsam zu debattieren.

FDP setzt in Verkehrspolitik auf Digitalisierung und schnelleres Bauen

Die sächsischen Freidemokraten setzen in der Verkehrspolitik auf konsequente Digitalisierung und einen schnelleren Bau von Verkehrswegen im Freistaat. Die rund 250 Delegierten verabschiedeten auf ihrem Frühjahrsparteitag in Hartha (Kreis Mittelsachsen) den Leitantrag „Für ein mobiles Sachsen – Verkehrspolitik neu denken“.

Kreuzung im Schnee. Foto: Ralf Julke

Beim Jammern über Diesel-Fahrverbote wird der unterfinanzierte ÖPNV mal wieder fast vergessen

Am Donnerstag, 15. März, debattierte der Sächsische Landtag über mögliche Dieselfahrverbote in Innenstädten. Während solche Fahrverbote in Städten wie Köln, Hamburg oder Stuttgart relativ real sind, sind Sachsens Großstädte noch ein Stück weit entfernt von so einem Verbot. Und sie haben noch deutlich mehr Mittel gegenzusteuern. Auch wenn dann im Landtag doch wieder wild durcheinander debattiert wurde.

Petra Köpping, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Petra Köpping (SPD): 87 Millionen zusätzlich für den Straßenbau

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat am 28. Februar zusätzliche 87 Millionen Euro bewilligt, die in diesem Jahr in den Ausbau und den Erhalt von Staats- und Kommunalstraßen investiert werden können. Mit den zusätzlichen Geldern können die Kommunen jetzt 165 Einzelmaßnahmen im Umfang von rund 70 Millionen Euro in Angriff nehmen. Weitere 17 Millionen Euro sind für den Erhalt von Staatsstraßen eingeplant.

Volkmar Winkler, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Volkmar Winkler (SPD): Über 5 Millionen Euro zusätzlich für Nordsachsens Straßen

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat am Mittwoch 70 Millionen Euro bewilligt, die in diesem Jahr zusätzlich in den Ausbau und den Erhalt von Kommunalstraßen investiert werden können. Davon fließen über fünf Millionen Euro zusätzlich nach Nordsachsen, um wichtige Bauvorhaben in der Region zu ermöglichen.

- Anzeige -
Scroll Up