Keine Fahrradstation: Auch Leipzig kommt im ADFC-Test nur auf die Note 4,6

Für alle LeserÖPNV kann funktionieren – wenn er gut vernetzt ist und man am Zielbahnhof gleich weiterkommt. Aber meistens scheitert es schon bei der Fahrt zum Bahnhof, denn da fehlen oft die sicheren Abstellplätze für Fahrräder. Und Sachsen ist – was das betrifft – noch immer Entwicklungsland, wie der ADFC Sachsen jetzt feststellt. Zwei von fünf Bahnhöfen in Sachsen verfügen über gar keine Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Bei weiteren 20 % sind diese äußerst mangelhaft. Dies zeigt die Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Sachsen, die am Donnerstag, 18. Juni, in Dresden vorgestellt wurde. In der Untersuchung erfasste der ADFC Sachsen die Qualität und Anzahl der Fahrradabstellanlagen aller 521 sächsischen Bahnhöfe und bewertete sie mit Schulnoten. Während 60 % der Bahnhöfe den Test nicht bestanden, erreichten immerhin 20 % Note 1 oder 2. An diesen 101 Bahnhöfen kommt auf jeden zehnten einsteigenden Fahrgast mindestens eine überdachte und diebstahlsichere Abstellmöglichkeit.

Gerade Bahnhöfe gelten als Hotspots des Fahrraddiebstahls, weil die Zahl der abgestellten Räder dort meist hoch und die soziale Kontrolle oft gering scheint, betont der ADFC. Mit der zunehmenden Nutzung von E-Bikes und hochwertigen Rädern steigen auch die Ansprüche an sichere Fahrradabstellmöglichkeiten. Damit sich mehr Menschen trauen, ihr Rad am Bahnhof abzustellen, müssen die Bahnhöfe mit modernen Abstellanlagen ausgestattet sein.

„Diebstahlsichere Abstellanlagen kosten wenig Geld und machen das Pendeln mit der Bahn attraktiver. Kommunen und Verkehrsverbünde sollten an den mangelhaften Bahnhöfen schnell nachbessern“, fordert Mücksch, Vorstandsmitglied im ADFC Sachsen.

Die durchschnittliche Qualität der Fahrradparker unterscheidet sich nicht nur zwischen den Landkreisen, sondern auch nach Städtegröße. In den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz haben 70 % der Stationen keine oder nur mangelhafte Abstellanlagen. In Zwickau, Plauen und Görlitz sind es sogar 75 %. In den Mittelstädten mit 10.000 bis 20.000 Einwohnern liegt diese Quote dagegen nur bei 40 %. In kleinen Gemeinden mit weniger als 1.000 Einwohnern beträgt der Anteil der Bahnhöfe ohne oder mit mangelhaften Fahrradparkern wiederum 74 %.

Flickenteppich: Wie der ADFC die Radabstellanlkagen in den Bahnhöfen derf jeweiligen Region bewertet. Karte: ADFC Sachsen

Flickenteppich: Wie der ADFC die Radabstellanlagen in den Bahnhöfen der jeweiligen Region bewertet. Karte: ADFC Sachsen

In Leipzig gibt es neben den fehlenden Abstellplätzen an vielen kleinen Stationen auch noch das massive Problem am Hauptbahnhof, wo die existierenden Abstellplätze schon seit Jahren nicht reichen und die Diskussion über die Installation einer Radstation seit 2014 gärt. Seit 2018 gibt es zwar eine prinzipielle Einigung von Stadt und DB AG zum Bau einer Radstation für 2.000 Fahrräder. Aber 2019 musste erst ein Antrag des Jugendparlaments die Stadt in die Gänge bringen, nach einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung zu suchen. Ein Ergebnis liegt auch ein Jahr später nicht vor.

Und das, obwohl auch der Verwaltung bekannt ist, dass der Hauptbahnhof ein Hotspot der Fahrraddiebstähle in Leipzig ist.

Folgerichtig landet Leipzig mit einer Bewertung von 4,6 im eh schon schlechten sächsischen Mittelfeld, noch ein wenig schlechter als der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (zu dem Leipzig gehört), der auf die Note 4,0 kommt. Ein Grund dafür ist natürlich, dass der Freistaat sich jahrelang kaum um die Förderung des Radverkehrs und den Bau sicherer Abstellanlagen gekümmert hat.

Da muss deutlich mehr auch vom Verkehrsminister kommen, findet Marco Böhme, Sprecher der Linksfraktion im Landtag für Klimaschutz und Mobilität: „Ich danke dem ADFC dafür, dass er diese aufwendige Erhebung durchgeführt hat. Das war notwendig, weil Verkehrsminister Martin Dulig auch in diesem Bereich weder aussagekräftige Daten noch eine klare Strategie liefert. Die Frage, ob man an allen sächsischen Bahnhöfen das eigene Rad sicher abstellen kann, ist für die Attraktivität des Radverkehrs durchaus wichtig. Denn es geht schließlich darum, Schienen- und Radverkehr bestmöglich zu verknüpfen.“

Die Gesamtbewertung der sächsischen Kreise durch den ADFC. Grafik: ADFC Sachsen

Die Gesamtbewertung der sächsischen Kreise durch den ADFC. Grafik: ADFC Sachsen

Und dann wird er ein wenig ironisch: „Fahrräder sind nicht nur für einige Leipziger Polizeibeamte gewinnbringend, sondern vor allem fürs Klima. Die Klimaerhitzung zwingt uns, den Radverkehr sowie öffentliche Mobilitätsangebote auszubauen und zu vernetzen. In dieser Hinsicht waren die bisher sechs Dulig-Jahre unterm Strich verlorene Jahre! Das Trauerspiel beim Bildungsticket geht weiter, die umfassende Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr wird immer wieder verschoben, Sachsen verzeichnet als einziges deutsches Bundesland einen Anstieg der Fahrraddiebstähle. Und jetzt bekommen fast zwei Drittel der Bahnhöfe auch noch die Noten 5 und 6 beim Bike&Ride-Test des ADFC Sachsen.“

Der Investitionsbedarf ist hoch.

Der ADFC empfiehlt, für jeden siebenten Einsteiger eine diebstahlsichere Abstellmöglichkeit bereitzustellen. Im Idealfall kommt an den größeren Stationen auf jeden 200. Fahrgast darüber hinaus ein Platz in einer Fahrradbox oder einer Sammelschließanlage. Solche Abstellmöglichkeiten senken die Hürde, mit dem Rad zum Bahnhof zu fahren weiter und erhöhen dadurch den Einzugsradius des Bahnhofs.

Nur die Bahnhöfe in Delitzsch, Oschatz und Neukieritzsch erfüllen diese Kriterien. Der ADFC fordert darüber hinaus, die 25 wichtigsten Stationen im Freistaat bis 2030 mit Fahrradstationen auszustatten. Dazu würde auch Leipzig gehören, das bislang das Jahr 2023 als Zieljahr für so eine Fahrradstation im Auge hat.

Und – so der ADFC Sachsen – es ist ein absolutes Pendlerthema: Fast eine Million Sachsen pendeln täglich zur Arbeit, vor allem im ländlichen Raum. 79 % der Beschäftigten in sächsischen Städten mit weniger als 10.000 Einwohnern fahren jeden Tag in eine andere Stadt zur Arbeit.

„Pendler stehen täglich vor der Wahl, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Für sehr viele ist die Kombination von Rad und Bahn die intelligenteste Lösung“, sagt Janek Mücksch.

Zwischen den sächsischen Landkreisen existieren teils erhebliche Unterschiede. Während im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Abstellanlagen im Mittel nur Note 5,1 erreichten, erhielten die Landkreise Leipzig und Bautzen durchschnittlich die Schulnote 3,6. Hier verfügen 42 % der Bahnhöfe über eine gute Ausstattung. Die sächsischen Großstädte schnitten in der Studie insgesamt nicht gut ab. In Leipzig verfügen 55 % der Stationen über keine oder mangelhafte Abstellanlagen. In Dresden sind es 73 % und in Chemnitz sogar 77 %.

Der ADFC Sachsen erfasste die Qualität und Quantität der Fahrradabstellanlagen an allen 521 sächsischen Bahnhöfen und Haltepunkten. Die Ergebnisse sind größtenteils ernüchternd: 209 Stationen verfügen über gar keine Abstellanlagen und bei 102 weiteren sind sie äußerst mangelhaft. Hier kommen auf 33 Fahrgäste weniger als ein diebstahlsicherer Abstellplatz oder es gibt nur einfache Vorderradhalter. An solchen Felgenklemmern kann durch ein einfaches Abschrauben des Vorderrades das Fahrrad entwendet werden. Daher ist es wichtig, dass sowohl der Rahmen als auch ein Rad mit angeschlossen werden können.

Petitionsausschuss gibt der Verwaltung einen kleinen Arbeitskatalog zur Radstation im Hauptbahnhof mit

Hinweis der Redaktion in eigener Sache

Seit der „Coronakrise“ haben wir unser Archiv für alle Leser geöffnet. Es gibt also seither auch für Nichtabonnenten unter anderem alle Artikel der LEIPZIGER ZEITUNG aus den letzten Jahren zusätzlich auf L-IZ.de über die tagesaktuellen Berichte hinaus ganz ohne Paywall zu entdecken.

Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere tägliche Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

Vielen Dank dafür.

ADFCFahrradstation
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Siebenhöfen: Bernd Sikora schreibt einen Jugendroman zur ganz frühen Industriegeschichte im Erzgebirge
Bernd Sikora: Siebenhöfen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie verarbeitet man eigentlich seinen Kummer als Architekt und Kenner historischer Baukunst, wenn gerade in dem Moment, in dem Sachsen sich als Land der Industriekultur feiert, reihenweise die Zeugen der frühesten Industriearchitektur abgerissen werden? Für Bernd Sikora war es doppelt schmerzhaft, weil es 2016 auch ein Bauwerk in seiner erzgebirgischen Kindheitslandschaft betraf: die Meinertsche Spinnmühle in Oelsnitz.
Nächster Termin der Open Air Konzertreihe im Botanischen Garten
Quelle: Förderkreis des Botanischen Gartens der Universität Leipzig e.V.

Quelle: Förderkreis des Botanischen Gartens der Universität Leipzig e.V.

Weil es so schön war, gleich nochmal... „Summertime – Musik im Garten“ ist eine Open Air Konzertreihe über die Sommermonate in unserem schönen Gartenambiente. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 15 Uhr statt – und nur bei gutem Wetter, denn alles spielt sich unter freiem Himmel ab.
Mittwoch, der 15. Juli 2020: Stadtrat und Landtag mit wichtigen Entscheidungen
Oberbürgermeister Burkhard Jung verabschiedete den Stadtrat heute in die Sommerpause. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenEs war die letzte Sitzung des Stadtrates und die vorletzte Sitzung des Landtages vor der Sommerpause. Während ersterer unter anderem ein Sofortmaßnahmenprogramm für den Kampf gegen die Klimakrise beschloss, stimmte letzterer über das Dauerthema Gemeinschaftsschule ab. Ein CDU-Oberbürgermeister darf zwei AfD-Politiker derweil nicht als Nazis bezeichnen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 15. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Der Stadtrat tagt: Leipzig will seine Clubs retten + Video
Jürgen Kasek (Grüne) setzte sich bereits für die Aufhebung der Sperrstunde ein, nun gehts ans Clubs-Retten. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserFast alle Geschäfte und Einrichtungen dürfen nach wochenlangen Verboten wieder öffnen – wenn auch mit Einschränkungen. Doch bei einigen sorgt die Coronakrise noch immer für geschlossene Türen: den Clubs zum Beispiel. Die Stadt Leipzig hat sich nun auf Antrag der Grünen und mit Unterstützung der CDU zu den Clubs bekannt und wird diese bei der Suche nach alternativen Veranstaltungsformen unterstützen – möglicherweise auch finanziell.
Der Stadtrat tagt: Leipzig soll Bedarf an offenen Freizeittreffs erfassen + Video
Juliane Nagel (Linke) am 8. Juli 2020 im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGibt es in Leipzig zu wenig Freizeittreffs für Kinder und Jugendliche? Die Mehrheit des Stadtrates hat die Verwaltung nun damit beauftragt, den Bedarf zu ermitteln und gegebenenfalls ein Konzept zur Beseitigung des Missstandes zu erarbeiten.
Der Stadtrat tagt: Sofortmaßnahmenprogramm zum Klimaschutz beschlossen + Video
Stadtrat Michael Neuhaus (Die Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBereits im vergangenen Oktober hatte Leipzig den „Klimanotstand“ ausgerufen. Dieser Feststellung sollen nun konkrete Maßnahmen folgen. Vor allem mit den Stimmen von Linken, Grünen, SPD und Freibeutern hat der Stadtrat am Mittwoch, den 15. Juli, ein Sofortmaßnahmenprogramm beschlossen. Dieses enthält unter anderem Pläne für Solaranlagen, neue Stadtquartiere und den Radverkehr in Leipzig.
Der Stadtrat tagt: Die zweite Fortsetzung der Juli-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Congress Center Leipzig. Foto: Leipziger Messe

Foto: Leipziger Messe

Für alle Leser/-innenDie Sommerpause ist in greifbarer Nähe, doch vorher müssen die Stadträt/-innen noch einmal über wichtige kommunalpolitische Themen diskutieren und abstimmen. Am Mittwoch, den 15. Juli, findet im Congress Center der Leipziger Messe die zweite Fortsetzung der in der vergangenen Woche gestarteten Juli-Ratsversammlung statt. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Wie 14 deutsche Städte versuchen, gegen einen wild gewordenen Markt Sozialwohnungen zu bauen
Dieter Rink, Björn Egner (Hrsg.): Lokale Wohnungspolitik. Cover: Nomos Verlag

Cover: Nomos Verlag

Für alle LeserEs ist ganz sicher ein hilfreiches Buch. Aber eher nicht, was die vielen Beispiele aus 14 deutschen Großstädten betrifft, die Wissenschaftler aus Leipzig und Darmstadt bei ihrem Umgang mit der Wohnungspolitik schildern in ihrem Buch „Lokale Wohnungspolitik“, sondern in den Schlussfolgerungen. Denn wenn wertvoller Grund und Boden zum Spekulationsobjekt werden, wird Wohnungspolitik regelrecht absurd.
Fraktionen von SPD, Linken und Grünen beantragen, aus dem Projekt Lebendige Luppe ein richtiges Naturschutzgroßprojekt zu machen
An der Neuen Luppe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn schon, dann richtig, dachten sich die Fraktionen von Linken, Grünen und SPD, als sie den 2. Änderungsvorschlag des Umweltdezernats zum Planungsbeschluss „,Lebendige Luppe‘ – Projekterweiterung und Kostenentwicklung“ lasen. Denn wenn die Projektmitarbeiter von „Lebendige Luppe“ jetzt ein „Integriertes Auenentwicklungskonzept für die Nordwestaue“ erarbeiten sollen, dann hat das Auswirkungen – auch auf die Politik der Stadtverwaltung.
Mit dem Gesetzentwurf von CDU, Grünen und SPD ist das Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen nicht wirklich glücklich
Die Vertreter des Bündnisses "Gemeinschaftsschule in Sachsen" im Sächsischen Landtag. Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Für alle LeserDer Volksantrag „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“ mit dem „Gesetz zur Einführung der Gemeinschaftsschule im Freistaat Sachsen“ (Landtags-Drucksache 7/522) steht am Mittwoch, 15. Juli, als Tagesordnungspunkt 3 zur Beratung und abschließenden Beschlussfassung im Sächsischen Landtag an. Eine ganz diffizile Sache, denn wenn der Landtag den Gesetzesantrag annimmt, weicht er in wesentlichen Punkten vom Volksantrag ab.
Misstraut den Denkmälern: Wer gab eigentlich die Genehmigung, den Findling an den Friedhofsweg zu setzen?
Der nächtlich veränderte Kolonialstein. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserEin Denkmal, bei dem man sich nichts denkt, ist natürlich sinnlos. Wenn dann einfach nur die Schrift getilgt ist, bleibt so ein Klops in der Landschaft stehen, wird zum Stein des Anstoßes und fordert regelrecht heraus zu einer nächtlichen Aktion, wie sie eine Gruppe Politischer Interventionisten in der Nacht vom 13. zum 14. Juli vollbracht hat. Der als Kolonialstein bekannte Findling am Friedhofsweg nah am Völkerschlachtdenkmal bekam die Aufschrift „Deutsche, erinnert eurer Kolonialverbrechen“.
Zwischen: Eine echte Zwischen-Austellung mit Michael Zettlers nachdenklichen „Masken“-Bildern
Eröffnung der Ausstellung „Zwischen“. Foto: ODP Galerie

Foto: ODP Galerie

Für alle LeserKunst ist manchmal schneller als die Welt da draußen. Während noch heftig über Maskenpflicht diskutiert wurde, machte sich der Leipziger Fotograf Michael Zettler an die Arbeit und verwandelte das ganze Maskenproblem in ein Kunst-Projekt. Seit dem 10. Juli ist es in der Ausstellung „Zwischen“ in der ODP Galerie in der Rolf-Axen-Straße 35 in Kleinzschocher zu sehen. Und das auch nur bis Donnerstag, 16. Juli. Ein echtes Zwischen-Projekt eben.
Sommerferienprogramm: Kreative Luftbotschaften, geheime Fächersprache und verzauberte Gartenstunden
ußenansicht des Eingangsbereichs zum Gelände des Schillerhauses. Foto: Markus Scholz

Foto: Markus Scholz

Im Juli und August werden die jungen Besucherinnen und Besucher des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig beim bunten Ferienprogramm auf facettenreiche Weise kreativ tätig. Die sommerlichen Temperaturen verbringen die Kinder mit vielseitigen Workshops im Freien und sammeln bei Angeboten wie dem Gestalten von Luftbotschaften, dem Kennenlernen der rätselhaften Fächersprache und Kalligraphie-Schrift sowie einer Entdeckungstour im Bauerngarten des Schillerhauses ganz neue Erfahrungen.
Was ist gut für die Prostata?

Foto: silviarita/Pixabay

Solange sie eine gesunde Prostata haben, denken Männer wenig über dieses wichtige Organ nach. Dabei lassen sich Tipps zur Gesunderhaltung ganz einfach in den Alltag integrieren. Wir haben recherchiert und einige einfache Regeln zusammengetragen, mit denen Sie sich etwas Gutes tun können.
Die Oper der Stunde: Donizettis „RITA“
Quelle: Nicole Rundo

Quelle: Nicole Rundo

Dank der Initiative von Ugo D'Orazio, Studienleiter an der Oper Leipzig, und Mitgliedern des Solistenensembles, ist erstmals wieder seit dem Lockdown in Leipzig eine komplette Oper zu hören: „RITA“ – ein sprudelnder Einakter von Donizetti mit allen emotionalen Zutaten: Liebe, Betrug, Prügel und einer Braut, die zuerst keiner haben will, bis sich doch alles fügt.