Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 5. Mai: Handtasche entwendet, Wohnungseinbruch, Fremder im Fahrzeug

Eine 36-Jährige wurde am Mittwoch in der Jahnallee durch einen Langfinger ihrer Handtasche erleichtert +++ In der Augustenstraße warf ein Mann im Erdgeschoss eines Wohnhauses die Scheibe ein und kletterte hinein +++ In der Blumenstraße musste ein 30-Jähriger am Donnerstagabend feststellen, dass ein Fremder in seinem Auto saß und versuchte, dieses zu stehlen – In allen und noch weiteren Fällen Sucht die Polizei nach Zeugen.

Handtasche entwendet

Eine 36-Jährige wurde am Mittwoch, gegen ca. 14:10 Uhr, durch einen Langfinger ihrer Handtasche erleichtert. Die Frau, die mit ihrer Tochter (7) unterwegs war, stellte ihr Fahrrad im Innenhof des Mehrfamilienhauses in der Jahnallee ab und begab sich in die Wohnung, um etwas zu holen. Zwischenzeitlich wartete die 7-Jährige auf ihre Mutter am Fahrrad, weshalb diese ihre Handtasche im Fahrradkorb zurückließ. Doch als die Frau wenige Minuten später zurückkehrte, war jene Tasche spurlos verschwunden. Das Mädchen hatte den Diebstahl mit ansehen müssen, traut sich aber nicht einzugreifen. Sie erzählte später gegenüber der Polizei, dass ein Mann zum Fahrrad gegangen sei, sie fest anschaute und dabei die Tasche aus dem Korb nahm. Dann verschwand er durch die Toreinfahrt vom Hof.

Das Mädchen konnte den Langfinger folgendermaßen beschreiben:

– ca. 170 cm groß,

– 25 – 30 Jahre alt,

– schlanke Gestalt

– europäischer Typ

– dunkle Augen

– bräunliche, mittellange Haare

– möglicherweise trug der Dieb eine braune Jacke.

Mit der Handtasche erbeutete der Langfinger auch einen zweistelligen Geldbetrag, Personalausweis, Führerschein, Versicherungskarte, zwei EC- und Kreditkarten, einen Mitarbeiterausweis und einen Tablet. Die Höhe des Schadens bezifferte die 36-Jährige auf 800 Euro.

Nun sucht die Polizei dringend Zeugen, die an dem besagten Tattag und zur Tatzeit einen Mann bemerkt haben, auf den die Beschreibung passt und die etwas zu seinem Aussehen, seiner Abgangsrichtung, seiner Identität und oder seinem Aufenthaltsort sagen können.

Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig oder melden sich bitte unter der Telefonnummer (0341) 7105-0.

Am helllichten Tag …

… in eine Wohnung eingebrochen: Ein 28-jähriger Zeuge und Hinweisgeber beobachtete gestern, 18:10 Uhr, eine männliche Person, die auffällig nervös vor einem Wohnhaus in der Augustenstraße hin und her lief. Plötzlich warf diese Person mit einem Stein eine Scheibe im Erdgeschoss ein. Dann lief er wieder hin und her und tat so, als ob er an der Hauseingangstür klingeln würde. In einem unbeobachteten Moment kletterte er an dem eingeschlagenen Fenster hoch und drang in eine Wohnung ein. Der Zeuge informierte umgehend die Polizei, die auch nach wenigen Minuten eintraf. Sie sicherten das Fenster. Es trafen weitere Funkstreifenwagen ein. Diese gelangten auf die Rückseite des Hauses. Dabei sahen sie noch, dass der unbekannte Täter aus dem Badfenster sprang und flüchtete. In der Wohnung wurde Diebesgut in einer Reisetasche bereitgestellt. Die Wohnungsinhaber waren nicht zugegen.

Zur Personenbeschreibung des unbekannten Täters kann folgendes gesagt werden:

– männlich

– ca. 20 – 30 Jahre

– ca. 180 cm groß

– helles Cap/Mütze mit Schild

– Dreitagebart

– Holzfällerhemd schwarzrotkariert

– blaue Hose

– trug eine kleine Umhängetasche.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Fremder im Fahrzeug

In der Blumenstraße musste ein 30-Jähriger am Donnerstagabend, 21:15 Uhr, feststellen, dass ein Fremder in seinem Auto saß und versuchte, dieses zu stehlen. Als er sich seinem Mitsubishi ASX näherte, sah er den Unbekannten auf dem Fahrersitz. Er machte sich bemerkbar und gab ihm zu verstehen, dass er aussteigen sollte. Der Unbekannte stieg daraufhin aus und rannte in Richtung Delitzscher Straße, S-Bahnbrücke davon. Der Eigentümer musste dann feststellen, dass das Zündschloss beschädigt war und auch die Zentralverrieglung nicht mehr funktionierte. Er rief die Polizei.

Den Unbekannten beschrieb er wie folgt:

– ca. 190 cm groß, kräftige Figur

– vermutlich kurze Haare oder Glatze, leichter Ansatz eines Bartes

zur Bekleidung:

– schwarze Wollmütze mit Klappohren

– schwarze Arbeitsjacke mit Kragen

– dunkle Arbeitshose mit Seitentaschen

– alte dunkle Arbeitsschuhe/Turnschuhe

– schwarze robuste Handschuhe

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und zum unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

Polizei sucht Zeugen zum Karli-(Nach)Beben

Nach bestätigten Angaben sollen sich ca. 30 Personen (Nordafrikaner) am 22.04.2017, 23:30 Uhr in der Scharnhorststraße im Parkgelände hinter dem Kant-Gymnasium aufgehalten haben. Diese erschienen als große Gruppe und teilten sich innerhalb des Geländes in Kleingruppen auf. Durch diese Kleingruppen wurden mehrere Jugendliche angegriffen, geschlagen und in einem Fall ausgeraubt. Nach Hinweisen sollen weitere Personen am Ort durch diese Gruppen angegriffen worden sein.

Wer kann Hinweise zu der Personengruppe geben? Wer ist noch Geschädigter zu einem dieser Angriffe? Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

60-Jähriger ausgeraubt

Als am 19.04.2017 gegen 09:35 Uhr, in Groitzsch ein 60-Jähriger seiner Einkaufswagen, der im Aldi-Markt in der Schusterstraße einkaufen war, zum Stellplatz zurückbrachte, machte er plötzlich die böse Bekanntschaft mit einem Räuber. Was war geschehen? Der 60-Jährige verspürte plötzlich im Rücken den Druck eines spitzen Gegenstandes und befürchtete, dass es ein Messer sei. Dann vernahm er die Stimme eines Mannes, der ihn im gebrochenen Deutsch aufforderte, ruhig zu bleiben. Die sich daran anschließende Drohung, dass sonst großes Übel geschehe, ließ den älteren Herren verharren. Daraufhin zog der Unbekannte einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag aus dem Portemonnaie des 60-Jährigen und flüchtete anschließend. So konnte er nur noch die Fersen des Räubers sehen und ihn auch nicht detaillierter beschreiben.

Deshalb sucht das Polizeirevier Grimma nun jene Frau und jenen Mann, die zur Tatzeit laut Aussage des 60-Jährigen vom Stellplatz einen Einkaufswagen geholt hatten.

Auch sonstige Zeugen, die Hinweise zum Täter und/oder Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Einbruch auf ein Firmengelände

Unbekannte Täter drangen gestern Nacht in Gerichshain in ein Firmengelände eines Gewerbegebietes ein. Sie entfernten die Verschraubung einer Zaunanlage und bogen diese auseinander. Auf dem Gelände öffneten sie gewaltsam zwei Wohnmobilfahrzeuge. Anschließend versuchten die unbekannten Täter, einen Wohnwagen zu entwenden. Sie wurden dabei vermutlich gestört und flüchteten fußläufig auf ein angrenzendes Feld. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3 in 04668 Grimma, Tel. (03437) 708925-100 zu melden.

Pyrotechnik gezündet?

In den heutigen frühen Morgenstunden wurden in Borna zwei Bewohner (21, 20 m) einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus An der Wyhra unsanft aus dem Schlaf geholt. Ein unbekannter Täter hatte auf dem Fenstersims der Erdgeschosswohnung mit hoher Wahrscheinlichkeit pyrotechnische Erzeugnisse zur Explosion gebracht. Die Wucht war so groß, dass die Fensterscheibe in der Küche, wo sich keine Person aufhielt, durchschlagen wurde und für ziemliche Unordnung in diesem Raum sorgte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei wurde informiert. Kriminaltechniker haben am heutigen Vormittag die Tatortarbeit übernommen und die Spurensuche und Sicherung durchgeführt. Hinsichtlich des Motivs gab einer der beiden Bewohner den Beamten erste vage Hinweise und Vermutungen, die jetzt eine Richtung und Gegenstand der weiteren Ermittlungen sind.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

Polizei sucht beschädigtes Fahrzeug

Am 30.03.17, gegen 21:00 Uhr, fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Fahrrad von Böhlen nach Rötha. Am Ortseingang Rötha standen auf der rechten Seite parkende Pkw, an denen wollte er vorbeifahren. Im Gegenverkehr kam ein Fahrzeug, worauf er an einer Engstelle abbremsen musste. Er geriet ins straucheln und fuhr gegen einen rechts stehenden Pkw. Dabei kollidierte er mit der Heckscheibe, die dann zu Bruch ging. Er verletzte sich im Gesicht. Eigenen Angaben nach fuhr er unter Schock weiter, wurde dann später von Bekannten ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde er stationär aufgenommen, da die Verletzungen doch nicht ganz unerheblich waren. Der Polizei ist das beschädigte Fahrzeug nicht bekannt. Eine Anzeige wegen Unfallflucht oder Sachbeschädigung am Fahrzeug liegt nicht vor.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum unbekannten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Sächsischer Verdienstorden für zwei Forscherinnen der Universität Leipzig
Bildungsreport Leipzig 2016 veröffentlicht
Vorsicht! Zecken – Gefahren nicht nur für Kinder
Planungsbeschluss zur Erweiterung von drei Kitas auf dem Weg
Polizeibericht, 24. Mai: Räuber ging leer aus, Waffe gefunden, Graffiti am Lkw, Keine Beute
Grüne Fassaden mit Kletterfix: Ökolöwen-Projekt startet wieder
Ferientickets im MDV machen mobil
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sachsen profitiert vor allem von der Rückwanderung hochqualifizierter Auswanderer
Rückwanderung nach Qualifizierung. Karte: IfL / Nationalatlas

Karte: IfL / Nationalatlas

Über Wanderungsbewegungen in Deutschland wird viel diskutiert. Meistens unter falschen Vorzeichen. Auch von Landesregierungen, die lieber Ängste schüren und Menetekel an die Wand malen, als wirklich verstehen zu wollen, warum Menschen ihre Heimat verlassen – oder zurückkehren. Denn nicht nur Ausländer sind Wanderer. Das in Leipzig heimische Institut für Länderkunde (IfL) hat jetzt Wanderbewegungen mal unter die Lupe genommen.
Giordano-Bruno-Stiftung kommt mit nacktem Luther nach Leipzig
Der nackte Luther in Berlin. Foto: gbs, Maximilian Steinhaus

Foto: gbs, Maximilian Steinhaus

Nicht nur die Schriftstellerin Thea Dorn hadert mit diesem Luther, der dieser Tage wieder im Mittelpunkt des Kirchentages steht und die Scharen der Protestanten auch nach Leipzig lockt. Auch die Giordano-Bruno-Stiftung tut sich schwer – nicht nur mit Kirchentagen an sich (und ihre Finanzierung aus öffentlichen Kassen), sondern auch mit Martin Luther. Den bringt sie heute sogar mit nach Leipzig: nackt. Eine anstößige Sache.
Cammerspiele bereichern den Kirchentag mit der Premiere von Genets „Sie“
„Sie“ in der Inszenierung der Cammerspiele Leipzig. Foto: Ruslan Hrushchak

Foto: Ruslan Hrushchak

Für alle LeserJean Genet gehört ja zu jenen Dramatikern, die einfach Pech gehabt haben. Er wird meist nur auf ein Stück reduziert, das auf Kammerbühnen immer wieder gern von spielfreudigen Herren dargeboten wird: „Die Zofen“. Da vergisst man fast, dass er auch andere, gesellschaftlich durchaus brisante Stücke schrieb. „Sie“ zum Beispiel. Am Freitag, 26. Mai, feiert das Spektakel im Rahmen des Leipziger Kirchentags auf dem Weg Premiere in den Cammerspielen.
Historische Wegeverbindung zwischen Gaschwitz und Markkleeberger See kann wieder genutzt werden
Blick auf die neue Pylonbrücke. Foto: LMBV / Martin Klindtworth

Foto: LMBV / Martin Klindtworth

Am Dienstag, 23. Mai, wurde sie endlich eröffnet: die Pylonbrücke über die B2, die jetzt wieder – wie in alten Zeiten – eine Verbindung schafft zwischen Gaschwitz und dem östlich der B 2 gelegenen Gebiet, wo sich heute der Markkleeberger See erstreckt. Für Radfahrer ist es die attraktivste neue Verbindung, die derzeit im Neuseenland entstanden ist.
Kommentar: Bemerkenswerte Prioritäten beim Verfassungsschutz Sachsen
Chef einer zahnlosen Behörde - Gordian Meyer-Plath, Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 43, seit 19. Mai im HandelUnd wieder knapp vorbei: Auch im dritten Jahr des Bestehens ist es Pegida nicht gelungen, als „extremistische Organisation“ in den Verfassungsschutzbericht des Freistaates Sachsen von 2016 aufgenommen zu werden. Aber für eine Erwähnung reichte es schon mal. Die Volksbewegung des Intensivstraftäters Lutz Bachmann sei kein „Beobachtungsobjekt“, da „in der Gesamtschau keine hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung vorliegen“, heißt es im aktuellen Bericht.
Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst
Lesen sorgt für richtig Bewegung im Gehirn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft.
Halbzeitzeugnis der IHK für die sächsische Regierung
Halbzeitbilanz der sächsischen IHK. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Die sächsische Staatsregierung und der Landtag haben schon etwas früher Halbzeit in ihrer aktuellen Regierungsperiode gefeiert und waren zu durchwachsenen Ergebnissen zur Halbzeitbilanz gekommen. Nun haben auch die sächsischen IHKs ihre Halbzeitbilanz erstellt. Die ist ebenso durchwachsen. Eigentlich sogar noch sehr zurückhaltend.
Jetzt braucht es tapfere Lehrer, die wieder Sächsisch unterrichten
Alle TeilnehmerInnen, die Lehrerinnen und Klaus Petermann beim Gaggaudebbchen 2017. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinmal im Jahr wird in Leipzig sächsisch gesprochen. Na gut, zwei Mal. Vielleicht auch ein bisschen öfter. Aber tatsächlich viel zu selten. Die Leipziger haben es verlernt. Ein Idiom geht so langsam verloren. Und das in einem Land, in dem die Regierenden immerfort von Heimat schwadronieren. Aber Heimat fängt mit Sprache an. Das wusste schon Luther. Also auch diesmal Mäuschen spielen beim „Gaggaudebbchen“ in der Sanftwut.
„Flensburg an einem Tag“ – In Flensburg weht einem der Wind Westindiens um die Nase
Tomke Stiasny: Flensburg an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ojemine, Flensburg! Wenn man den Namen hört, stellt man sich eine langweilige Stadt in Niedersachsen vor, irgendwo bei Wolfsburg, damit es die Autofahrer nicht so weit haben, um sich ihre Punkte abzuholen. Dabei liegt Flensburg ganz oben und ganz friedlich am Wasser der Flensburger Förde und dicht an der dänischen Grenze. Eigentlich ganz ruhig, wenn nicht gerade Werner durch die Straßen knattert.
1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:2 – Trauer dorheeme, Chemnitz ist Sachsenpokalsieger
Regionalligist Lok bot dem Drittligisten aus Chemnitz ein leidenschaftlich geführtes Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNichts als warme Worte gab es für den 1. FC Lok nach dem Sachsenpokal-Finale gegen den Chemnitzer FC. Mit 2:1-gewann der Drittligist das Endspiel, das erstmals im Bruno-Plache-Stadion ausgetragen wurde und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Vor 6.800 Zuschauern (ausverkauft) traf Frahn doppelt. Schinke besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hausherren, die klarer Außenseiter waren.
Rechtsextremismus Studie: Ein fadenscheiniger „Welt“-Artikel und das Gepolter der Unfehlbaren
Sogar Graffiti können korrigiert werden. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMan darf sich in der Berichterstattung irren. Journalisten sind auch nur Menschen. Man darf sich auch korrigieren und erklären, was man falsch gemacht hat. Und was man dabei gelernt hat. Eigentlich ist das nicht schlimm. Aber wir leben in einer Gesellschaft, in der lauter Leute Karriere machen, die unfähig sind, Fehler zuzugeben. In der Politik, aber auch in der Presse. Ein fatales Beispiel dafür lieferte dieser Tage „Die Welt“.
Eine Stippvisite auf der Galopprennbahn Scheibenholz + Bildergalerie
Während eines Rennens im Leipziger Scheibenholz. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 43Auch im Jubiläums-Jahr 2017 lädt die Scheibenholz GmbH Leipziger und Gäste wieder zum Pferderennen auf die Galopprennbahn ein. Es ist der 1. Mai 2017. Ich mache mich auf den Weg Richtung Leipziger Pferderennbahn zum Aufgalopp. Bescheiden lockt die Sonne mit wohltuender Wärme und in meiner Erinnerung krame ich nach Eindrücken eines Rennbahnbesuchs in den 90iger Jahren: jede Menge huttragende Frauen mit ihren in Schale geworfenen Männern, wuseliges Treiben an den Wettkassen, das tiefe Grollen der galoppierenden Pferde, ekstatisches Jubeln beim Einlaufen. Währenddessen steigt eine innere Anspannung in mir, dem jeder Vorfreude innewohnende Zauber auf das, was mich heute erwarten würde. Aber es sollte ganz anders kommen.
26 Premieren, 19 Wiederaufnahmen: Schauspiel Leipzig stellt Spielzeit 2017/18 vor
Vorstellung der neuen Spielzeit des Schauspiel Leipzig. Foto: Rolf Arnold

Foto: Rolf Arnold

Für alle LeserMit weit über 40 Produktionen im Programm geht das Schauspiel Leipzig in die Spielzeit 2017/18. Unter dem Motto „Angst oder Liebe“ erwarten das Publikum neben zahllosen Uraufführungen Neuinszenierung von Klassikern wie Ödön von Horvaths „Kasimir und Karoline“, Ibsens „Gespenster“ sowie eine Bühnenadaption des Fassbinder-Films „Angst essen Seele auf“.
Am 29. Mai in der Buchhandlung SeitenBlick: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
Peter Wensierski: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende waren es Zehntausende, gar Hunderttausende, die im Herbst 1989 über den Leipziger Ring zogen, um für Veränderungen in der DDR zu demonstrieren. In seinem Buch erzählt Peter Wensierski nun die Geschichte derer, die knapp 2 Jahre zuvor den politischen Kampf gegen erstarrte und unterdrückende Verhältnisse aufgenommen hatten. Anhand vieler eingearbeiteter Dokumente und Zeugnisse wird sehr konkret und lebensnah geschildert, wie die überwiegend jungen Menschen von ihren Basis-, Arbeits- und Initiativgruppen aus immer selbstbewusster, erfinderischer und entschiedener operierten.
Das Fahrradland Sachsen kommt über eine lustlose 4 nicht hinaus
Radfahrer und Fahrräder am Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 19. Mai hatte der ADFC die Ergebnisse des jüngsten Fahrradklimatests für die Städte in der Bundesrepublik vorgestellt. Sächsische Städte landeten dort bestenfalls mal im besseren Mittelfeld. Und das hat direkt mit der sächsischen Verkehrspolitik zu tun. Am Dienstag, 23. Mai, gab es nun auch die Ergebnisse für den Freistaat Sachsen. Echte Sitzenbleiber-Ergebnisse.