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Für bessere Qualifizierung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern: Start des Projektes RESQUE 2.0

Eine erfolgreiche Netzwerkarbeit wird fortgesetzt: Bis 2019 läuft das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt RESQUE 2.0 für die Region Leipzig. Es hat das Ziel, die Integration in Arbeit, Ausbildung sowie die Schulerfolge für Flüchtlinge und Asylbewerber zu verbessern. Angesprochen werden insbesondere die Jugendlichen unter ihnen. Partner sind die Aufbauwerk Region Leipzig GmbH als Koordinatorin des Projektes, die Deutsche Angestellten Akademie GmbH, der Caritasverband Leipzig e. V. und das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig.

RESQUE 2.0 schließt an das vom ESF geförderte Bleiberechtsprogramm RESQUE für Leipzig (Oktober 2008 bis September 2010) und an RESQUE PLUS für Sachsen (Dezember 2010, mit zwei Verlängerungen, bis Juni 2015) an. Bis Ende 2014 konnten 1.290 Asylbewerber bzw. Flüchtlinge erreicht werden. Bis zum Start von RESQUE 2.0. wurden bislang sachsenweit 1.370 Personen betreut, beraten und begleitet. 50 Prozent der Teilnehmer konnten in Deutschkurse vermittelt werden, 20 Prozent in Beschäftigung gebracht werden und 15 Prozent nahmen an Qualifikationsmaßnahmen teil.

RESQUE 2.0. umfasst Angebote zur Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Themen sind u. a. Fragen des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf, Anerkennung von Abschlüssen, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, PC-Training und individuelle Unterstützung zur Wiederaufnahme einer Schulausbildung. Ebenso großes Gewicht legt RESQUE 2.0 darauf, Unternehmen, Arbeitsagenturen sowie öffentliche Verwaltungen über die besonderen Bedingungen und Belange bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeitsmarkt zu informieren und sie entsprechend zu sensibilisieren.

Erbracht werden die Beratungsleistungen von den Projektpartnern. So berät die Deutsche Angestellten Akademie GmbH Flüchtlinge und Asylbewerber in Fragen des Arbeitsmarktes und der Ausbildung. Dazu gehören u. a. Erstgespräche, die Feststellung von Kompetenzen, des weiteren Berufsorientierungs-, Bewerbungs- und Trainingstests sowie Unterstützung bei der Ausbildungssuche und Vermittlung in Angebote entsprechend der jeweiligen individuellen Befähigung.

Das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig ist zuständig für die ämterübergreifende Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung und die Kooperation mit Partnern der Integrationsarbeit auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Dazu gehören u. a. Multiplikatorenschulungen für Mitarbeiter bei kommunalen Einrichtungen, Grundsicherungsstellen und Kammern sowie Arbeitgeber und in der Migrantenhilfe Tätige. Ferner ist das Referat zuständig für die Sensibilisierung von Akteuren. Ebenso unterstützt es beim Zugang zu Leistungen des regulären Hilfesystems und ihrer Nutzung.

Individuelle Maßnahmen für die Flüchtlinge und Asylbewerber, aufsuchende Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber in Leipzig und Landkreisen und soziale Betreuung hat sich der Caritasverband Leipzig e. V. auf seine Fahnen geschrieben. Er gewinnt Teilnehmer für die Angebote, unterstützt beim Zugang zu Leistungen des regulären Hilfesystems und organisiert Informationsveranstaltungen. Bei Bedarf werden Projektteilnehmer auch bei Gängen zu Behörden begleitet.

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Am 29. August: Daniela Kolbe lädt zur Bürger(-innen)sprechstunde
Körperliche Auseinandersetzungen auf den Elbwiesen – Zeugen gesucht
Polizeibericht, 25. August: Diebesgut im Netz aufgetaucht, Gassi gehen rettete vor Feuer, Sachbeschädigungen
RENNdezvous im Scheibenholz: Spannende Duelle beim Familienrenntag
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Am 10. Oktober: „Der durstige Pegasus“ in der Moritzbastei (Schwalbennest)
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Landgericht Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich am Mittwochabend den letzten Feinschliff für die beginnende Saison geholt. Vor nur rund 200 Zuschauern hatten die Grün-Weißen im Vorbereitungsspiel gegen den amtierenden tschechischen Meister Talent Plzen wenig Mühe. Beim deutlichen 34:22 (17:10)-Erfolg standen mit Andreas Rojewski und Tobias Rivesjö auch zwei Neuzugänge auf der Platte.
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Die Grünen hatten den Antrag kurzfristig eingereicht. Im Windschatten der ersten Medienberichte rings um das derzeit angebahnte Sponsoring der Leipziger-Gruppe (LVV) des Fußballclubs RB Leipzig in kolportierter Höhe von 200.000 Euro aufwärts suchte die Fraktion heute um Auskunft vom Leipziger Oberbürgermeister zur Sache. Dieser ist gleichzeitig auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der LVV. Zu Beginn der Sitzung fand nun das Auskunftsersuchen der Grünen den Weg auf die heutige Tagesordnung im Stadtrat.
Unbekannte verüben Brandanschlag auf Autohaus
Foto: L-IZ.de

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Am Samstag soll im Leipziger Kohlrabizirkus die „Imperium Fighting Championship V“ stattfinden. Das Kampfsportevent erregt in der linken Szene seit Wochen die Gemüter, weil gegen mehrere Kämpfer im Zusammenhang mit den rechtsextremen Ausschreitungen am 11. Januar in Leipzig-Connewitz ermittelt wird. Am frühen Mittwochmorgen gingen mehrere Fahrzeuge eines Autohauses, das die Veranstaltung unterstützt, in Flammen auf. Ein politischer Hintergrund ist wahrscheinlich.
Der Stadtrat tagt: Fahrradbügel als Problem?
Die CDU Fraktion im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

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Randale am Bundesverwaltungsgericht: Mutmaßlicher Steinewerfer äußert sich nicht zur Anklage
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Am Mittwoch hat vor dem Schöffengericht der Prozess gegen einen Mann begonnen, der sich am 5. Juni 2015 an den schweren Krawallen in der Karl-Tauchnitz-Straße und am Bundesverwaltungsgericht beteiligt haben soll. Die Staatsanwaltschaft hat den 37-Jährigen wegen Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall und gefährlicher Körperverletzung in vier Fällen angeklagt. Bei den Krawallen entstand über 41.000 Euro Sachschaden.
Der Stadtrat tagt: Ein Spielplatz auf dem Schillerplatz
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