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ARCHIV

Tägliches Archiv: 7. Juni 2012

René Müller vor der EM (Teil 1): „Deutschland ist kein Favorit“

Einmal werden wir noch wach - dann beginnt das europäische Fußballspektakel in Polen und der Ukraine. Als einer der beiden Topfavoriten auf den EM-Titel wird neben Spanien auch Deutschland gehandelt. Doch für Ex-Nationalspieler René Müller ist der Turnierausgang völlig offen - er traut auch Polen einiges zu.

Campus-Fest trotz Regens wieder ein Renner: Etwa 7.500 Besucher + Bildergalerie

Regen am Nachmittag schreckte niemanden ab und so fanden sich auch beim diesjährigen Campus-Fest die Begeisterten in Scharen ein. "Ich hätte nie erwartet, dass sich der ganze Platz hier füllt. Schön, dass ihr alle da seid," begrüßte Alin Coen mit ihrer Band das Publikum. Deutlich politischer mit Kritik des StudentInnenrates an den Kürzungen der Landesregierung kam das Festival daher, unter anderem fuhr - solange die Massen es ermöglichten - ein Rasenmähtraktor und verteilte hochschulpolitische Flugblätter.

Geständnis: Kino.to-Betreiber darf auf offenen Vollzug hoffen

Dirk B. hatte nach Ansicht der 11 Strafkammer mit Aussagen zu den Ermittlungen beigetragen. Deshalb verständigten sich Staatsanwalt Dietmar Bluhm von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und die Verteidigung auf eine Haftstrafe im Rahmen von vier Jahren und sechs Monaten bis vier Jahren und zehn Monaten. Ein entsprechender Urteilsspruch dürfte am 14. Juni folgen.

Ein offener Brief rings um Leipziger Stromnetze, Skandale und städtische Wirtschaftspolitik

Täglich erreichen die L-IZ Briefe und Mails von Lesern - oft klug, meist engagiert, manchmal anonym. Darunter auch der eine oder andere offene Brief, wie der vorliegende. In einem fundierten Rundumschlag sorgt sich darin ein anonymer Schreiber mit hoher Sachkenntnis um die Stadtpolitik, diverse Verstrickungen und seltsame Vorgänge in der aktuell zu beschließenden Stromnetzvergabe. Und wirft Fragen auf, die die L-IZ selbst oft genug umtreiben. Eine wichtige dabei - was eigentlich ist eine nachhaltige städtische Wirtschaft, was nützt dem Bürger auch zukünftig und wo wird zu kurz gedacht oder gar zum Nachteil der Leipziger agiert?

HL komm-Verkauf – was bringt das eigentlich?

Am 20. Juni steht der Verkauf der HL komm auf der Entscheidungsliste des Stadtrates. Soll er zumindest. Am 5. Juni beriet gerade die Dienstberatung des OBM darüber. Morgen sollen die Aufsichtsräte von Stadtwerken und LVV sich dazu eine Meinung bilden. Man kann sicher sein, dass die meisten Stadträte sich bis zum 20. Juni nicht wirklich ernsthaft mit dem Papier beschäftigen.

Radio Blau sucht Paten: Leipzigs Bürgerradio startet neue Spendenkampagne

"Wir werden Patenbrigade!", so wirbt seit dem 6. Juni Radio Blau erneut um finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft. Anders sind die Kosten für Sendebetrieb und Programm nicht zu stemmen. Freunde des selbstverwalteten und kulturaffinen Radios können mit Spenden zwischen 50 und 150 Euro Patenonkel, Patentante oder Patenbrigade werden.

Flieger-Nostalgie: Flughafen Leipzig/Halle eröffnet IL-18-Museum

Ganz neue Einblicke in die jüngere Luftfahrtgeschichte eröffnet der Flughafen Leipzig/Halle ab Monatsmitte. Mit einer Iljuschin IL-18 kann das erste in der DDR eingesetzte strahlgetriebene Verkehrsflugzeug sowjetischer Bauart besichtigt werden. Neben vielen technischen Details dokumentiert der Jet auch deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte.

Grünfläche am Thomaskirchhof wieder freigegeben: Für sechs Bänke und vier Lampen hat das Geld nicht mehr gereicht

Ohne Geld geht nichts. Wo das Geld ausgeht, bleiben Dinge unvollendet. Wie auf der Grünfläche an der Thomasgasse, die am Mittwoch, 6. Juni, nun wieder für die Öffentlichkeit freigegeben wurde. 270.000 Euro waren genehmigt, 273.500 Euro sind verbaut. Es fehlen noch: sechs Bänke und vier Lampen. Dafür hat's nicht mehr gereicht.

Alle Eile hat nichts genutzt: Landesdirektion genehmigt Haushalt der Stadt Leipzig doch wieder erst im Juni

Da haben sich Stadt und Stadtrat alle Mühe gegeben, noch im Jahr 2011 den Haushalt für 2012 aufzustellen. Der Finanzbürgermeister war richtig stolz auf sich. Doch genehmigt hat ihn die Landesdirektion Leipzig doch wieder erst im Juni. Am Mittwoch, 6. Juni, gab es die Genehmigung - wieder mit drastischen Auflagen.

„Bahngipfel“ in Chemnitz: Fahrgastverband VCD fordert Mitspracherecht für die Fernverkehrsplanung der Bahn

Warum halten in Mitteldeutschland immer wenige Fernzüge? Liegt es nur an den Renditezielen der Deutschen Bahn, die einen Königsweg gefunden hat, die Finanzlasten für die regionalen Verkehre an die Länder und Zweckverbände weiterzureichen? Oder liegt es daran, dass die gewählten Verkehrspolitiker keine Strategie haben? - Denn ein "Verkehrsgipfel" löst ja den Knoten nicht, wenn die Politik keine klare Linie hat. Im Gegenteil.

Sächsisches „Handygate“ geht in die nächste Runde: Gebhardt und Neubert legen Beschwerde gegen Beschluss des Amtsgerichts Dresden ein

Die beiden Linken-Abgeordneten Falk Neubert und Rico Gebhardt gehen in Revision. Sie waren von der massenhaften Ausspähung von Handydaten im Zusammenhang mit den Dresdner Demonstrationen im Februar 2011 betroffen. Sie hatten deshalb beim Amtsgericht Dresden beantragt festzustellen, dass die Anordnung der Funkzellenabfrage und die darauf folgende massenhafte Datenerhebung rechtswidrig waren.

Handwerkskammer zu Leipzig: Zahl der Lehrstellen steigt weiter

Deutlich mehr Lehrverträge als im vergangenen Jahr haben die Handwerksbetriebe des Direktionsbezirkes Leipzig bereits abgeschlossen. 389 Lehrverträge waren am 31. Mai in die Handwerksrolle eingetragen, das sind 16 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Auch finden immer mehr Mädchen den Weg ins Handwerk, jedes dritte Lehrverhältnis wurde mit einem Mädchen begründet (130).

Lindenauer Hafen: CDU-Chef kritisiert die Prioritätensetzung für das Prestige-Projekt

Es gibt in Leipzig dringende Investitionsprojekte - Schulen, Brücken, Straßen, Kindergärten. Dass die Entwicklung des Areals um den Lindenauer Hafen trotzdem immer wieder auf die Tagesordnung des Stadtrates kommt, findet Leipzigs CDU-Vorsitzender Detlef Schubert überhaupt nicht zeitgemäß.

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