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ARCHIV

Tägliches Archiv: 14. Juli 2017

summit policing & Gewollte Gewalt: In Hamburg ist nichts aus dem Ruder gelaufen

„Warum die Höllendemo so schnell eskalierte“, titelte die „Welt“. Andere Medien kopierten die Schlagzeile „Polizeistrategie bei G20-Protesten ‚gescheitert‘“. Übrigens alle mit den hämischen Gänsefüßchen von dpa. Die Gänsefüßchen verpasste die stockkonservative Nachrichtenagentur, weil das dummerweise eine Aussage der Linken war. Wie kann die Linke es wagen, eine deutsche Polizeistrategie für gescheitert zu erklären?

Wenn ein Polizeipräsident mehr Sozialarbeit fordert und in Connewitz erst mal gar nichts schließen will

Was hat eigentlich ein Polizeipräsident zu sagen, wenn die Zeitung titelt: „Leipzigs Polizeichef über Connewitz: ‚Die Zeit des Redens muss vorbei sein‘“? Am 14. Juli titelte die LVZ so und packte die Zeitung wieder mit lauter Artikeln zum wilden Kiez Connewitz voll, den man tags zuvor noch bunt und lebendig fand. Jetzt fand man ihn wieder mal gewalttätig und rechtsfrei. Irgendwie.

Theaterdinner in Auerbachs Keller Leipzig

Aufgrund des großen Erfolges des Theaterdinner „Die Luthers privat – Tafelfreuden und Tischreden beim Ehepaar Luther“, steht das Zwei-Personen Stück im kommenden Jahr gleich an neun Terminen auf dem Veranstaltungs-Programm des Auerbachs Keller Leipzig. Geboten werden spannende Einblicke in das Eheleben von Martin Luther und Katharina von Bora. Zusätzlich zu dieser unterhaltsamen Kost genießen die Gäste ein eigens für diesen Anlass kreiertes Vier-Gang-Menü inklusive Wein und Wasser.

„Die neue Öffentlichkeit – Wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern“

Wie verändern Big Data, Bots und Algorithmen professionellen Journalismus? Wie können Medien und ihre Macher die neuen Technologien intelligent nutzen? Kann künstliche Intelligenz gar demnächst Journalisten ersetzen? Diesen grundlegenden aktuellen Fragestellungen geht der erste gemeinsame Fachkongress der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus (EIQ) mit Sitz in Leipzig nach.

Neugestaltung des Schaudepots zur Schule in der DDR im Schulmuseum

Das neue Schaudepot im Schulmuseum Leipzig (Goerdelerring 20) wird völlig neue Einblicke in die Fülle der einzigartigen Sammlungen zur DDR-Schule ermöglichen. Den Ausstellungsmachern sind Meinungen und Erwartungen der Besucher sehr wichtig. Dafür lädt das Schulmuseum am 18. Juli und 8. August, von 15 bis 16:30 Uhr, interessierte Besucher zu weiteren Vorbesichtigungen sowie zu Gedankenaustausch und Gesprächen ein. In dieser Zeit steht ein Museumsmitarbeiter zur Verfügung, der die Pläne und das Konzept erläutert, Fragen beantwortet und die Anregungen der Besucher entgegennimmt.

Die Linke Leipzig ruft zur Teilnahme an der CSD Demonstration auf

Seit 1969 wird weltweit zum Christopher Street Day für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Queeren sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert und gefeiert. Auch in Leipzig hat dies mittlerweile Tradition. Die Linke Leipzig ruft, wie in den Jahren zuvor, auch in diesem Jahr dazu auf, sich an der Demonstration des CSD-Bündnis unter dem Motto „Leipzig Pride 2017 - Stop Hate!“ zu beteiligen. Start der Demo, welche am 15. Juli 2017 stattfindet, ist 14:00 Uhr auf dem Leipziger Markt. Im Anschluss an die Demonstration findet auf dem Marktplatz das alljährliche CSD-Straßenfest mit Vereinen, Initiativen, der Linken u. a. statt.

Europolkampagne zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Internets

Es gibt Straftäter, die finden ihre potentiellen Opfer nicht in den dunklen Straßenwinkeln der realen Welt, sondern online über die Computer von Kindern und Jugendlichen. Zum Phänomen „Sexuelle Nötigung/Erpressung von Kindern und Jugendlichen im Internet“ hat Europol aktuell eine Präventionskampagne initiiert. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren einer sexuellen Nötigung oder gar Erpressung zu schützen. Sie sollen in erster Linie für potentielle Risiken, die sich durch die Nutzung des Internets und von Sozialen Netzwerken ergeben, sensibilisiert werden.

Der Versuch des Berlin-Instituts, sich vom blinden Wachstums-Denken ein bisschen zu lösen

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat sich, als es 2000 gegründet wurde, ein nicht ganz unwichtiges Hauptthema gesetzt: Wie verändern eigentlich die globalen demografischen Veränderungen unsere Welt? Am 29. Juni hat es wieder eine Studie zum Thema veröffentlicht, die deutlich macht, wie sehr eigentlich das heute dominierende Wachstumsdenken mit den Veränderungen menschlicher Gesellschaften kollidiert. Auch wenn es die Autoren so nicht sehen.

Polizeibericht, 14. Juli: Einbruch und Fahrradklau, Zündler unterwegs, Hochwertiges Motorrad gestohlen

In der Waldstraße wurde in einem Fahrradladen die Schaufensterscheibe eingeschlagen und ein Rennrad entwendet +++ In der Nacht kam es zu insgesamt drei Bränden im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld +++ In der Schönefelder Straße wurde einem 23-Jährigen direkt vor der Haustür ein Motorrad im Wert von ca. 10.500 Euro gestohlen.

Gemeinsame Streiks von Amazon, OBI, H&M, ALDI, IKEA, netto und Kaufland in Leipzig

Am heutigen Freitag streiken in Leipzig die Beschäftigten von Amazon, Mitarbeiterinnen aus mehreren OBI-Märkten in und um Leipzig, Dresden und aus Sachsen-Anhalt, aus den Leipziger H&M Märkten und aus mehreren netto Märkten sowie die „Kaufländer“ und ALDI-Mitarbeiter/Innen.

Markkleeberg: Städtelner Straße wegen Fahrbahneinbruch voll gesperrt

Wegen eines Fahrbahneinbruchs muss die Städtelner Straße in Markkleeberg in Höhe des Gebäudes mit der Hausnummer 155 a für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Der Bereich ist gesichert. Damit der Schaden in der Fahrbahn behoben werden kann, beginnt am Montag, dem 17. Juli 2017, um 5:00 Uhr eine Vollsperrung der Straße. Die Sperrung endet voraussichtlich am Mittwoch, dem 26. Juli 2017.

Caritas: Sachsen darf keine Flüchtlinge nach Afghanistan abschieben

Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft die Landesregierung dazu auf, auch in Sachsen vorerst keine weiteren Flüchtlinge nach Afghanistan abzuschieben. Die Menschen seien in höchster Gefahr, denn die Sicherheitslage im Land habe sich weiter verschlechtert, betonte Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich am Freitag in Dresden. „Die Sicherheit der Rückkehrer ist nicht gewährleistet. Dies bestätigen uns auch Helfer von Caritas international“, so Mitzscherlich.

Die XL geht auf Linie und kann durch Fahrgäste im Alltag getestet werden

Nach der offiziellen Fahrzeugtaufe durch Oberbürgermeister Burkhard Jung ist am Donnerstag das erste Fahrzeug der XL, unsere neue Leipziger Straßenbahn, in Betrieb gegangen. Damit können die Leipziger Verkehrsbetriebe nach einer intensiven Inbetriebnahmephase und der offiziellen Genehmigung durch die technische Aufsichtsbehörde auf Linie gehen. Die Leipziger haben somit nun die Möglichkeit, das Fahrzeug 1002, eines der ersten Fahrzeuge einer Serie, auf Linie 4 selbst im Alltag zu nutzen. Für die Verkehrsbetriebe bietet sich nun die Gelegenheit, auch in den nächsten Wochen weitere Erfahrungen im Umgang mit der Bahn zu sammeln.

Leipziger Forscher untersuchen jetzt die auftauenden ostsibirischen Permafrost-Gebiete

Die Gemeinde der Klimaforscher hätte die Diskussion, warum die „Klimaerwärmung“ zu Beginn des Jahrtausends scheinbar zum erliegen kam, wohl klugerweiser nie begonnen. Bis heute argumentieren damit die Lobbyverbände der großen Energiekonzerne. Obwohl man dort genauso gut weiß: Es geht um Energie. Und die muss sich nicht nur in warmer Luft aufstauen. Die pulverisiert auch Polarkappen und Permafrostböden.

Wann macht Leipzigs Verwaltung aus der Hauptachse des Südfriedhofs tatsächlich eine würdige Erinnerungsstätte?

Für FreikäuferAuch wenn es sich auf den ersten Blick nicht so liest, ist der Antrag, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die CDU-Fraktion, die SPD-Fraktion und die FDP-Stadträte René Hobusch und Sven Morlok im September 2016 gestellt haben, eine Erinnerung an einen uralten Stadtratsbeschluss zum Südfriedhof. Wann wird die Gräberparade der SED-Funktionäre endlich zurückgebaut? Und wann bekommen die Toten von 1953 eine würdige Gedenkstätte?

Wo bleiben die Gelder für den kommunalen Radwegebau in Sachsen?

Für FreikäuferSeit Jahren werden die Landesmittel für den kommunalen Radwegebau von den sächsischen Kommunen kaum abgerufen. So wurden im Jahr 2016 von den vorgesehenen 8 Millionen Euro lediglich 20 Prozent für den Bau von Radwegen genutzt. „Liegt das am falschen Spiel des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) mit den Kommunen?“ Das fragt sich nun die Landtagsabgeordnete Katja Meier von den Grünen. Denn aus Leipzig gab es eine verstörende Information.

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