Sören Pellmann (Die Linke, MdB) über Grünau und den Plan zur Sachsenwahl am 1. September 2019

Interview: „Das Landtags-Mandat in Grünau gehört der Linken“

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 60Ein Platz in der neueren sächsischen Geschichte ist ihm wohl schon sicher. Er war der erste und einzige, dem es 2017 extrem knapp gelang, der CDU bei der Bundestagswahl ein Direktmandat in einem der beiden Wahlkreise Leipzigs abzujagen. Ein Vorgang, der deutschlandweit für Furore sorgte, Direktmandate über die Erststimmen für das höchste Parlament kannte man in seiner Partei sonst nur aus Berlin.

Schon da gelang es Pellmann praktisch zwischen CDU und AfD hindurchzuschlüpfen, rund 25 Prozent der Stimmen genügten, um die Wahl für sich zu entscheiden. Ein Plan, der angesichts der aktuellen Prognosewerte von 24 Prozent für die Sachsen-AfD und einer schwächer werdenden CDU 2019 im Brennpunktwahlkreis rings um Grünau erneut aufgehen könnte.

Herr Pellmann, wenn man Ihr Beispiel bei der Bundestagswahl 2017 nimmt, scheint es so, dass vor allem die Linkspartei dem Einfluss der AfD im urbanen Leipzig auch was entgegenzusetzen hat und die CDU schlagen kann. Machen wir es doch gerne exemplarisch an Ihrem Wahlkreis inklusive Grünau, wie könnte eine Strategie der Linkspartei zur Landtagswahl 2019 aussehen?

Zum Beginn, ich habe vor allem im Stadtteil Grünau viele, viele Jahrzehnte meines Lebens verbracht, von frühester Kindheit, Jugend bis hin zur Ausbildung. Mit diesem Stadtteil verbindet mich ganz viel. Über viele Jahre, auch zur letzten Stadtratswahl, ist es mir dort gelungen, das beste Erststimmenergebnis von allen Stadträtinnen und Stadträten in ganz Leipzig prozentual zu holen, wir hatten also ein Ergebnis von fast 40 Prozent, sodass man mit Fug und Recht von einer Hochburg, von einer linken Hochburg auch in Grünau reden kann.

Ein Direktmandat in Grünau? Ist auch eine Herausforderung mit Blick auf die Landtagswahl?

Mein Vater hat dort zweimal das Direktmandat gewonnen, das ist für mich auch Verpflichtung – insbesondere wenn ich an 2014 zurückdenke – mal zu sagen, da ist einfach ein CDU-Bewerber angekommen, der weder im Stadtteil präsent war, noch irgendwie für diesen Stadtteil bis dato gewirkt hatte. Er ist gewählt worden, weil die CDU damals überall gute Ergebnisse hatte.

Wenn ich jetzt die 4,5 Jahre zurückschaue, hat er sich im Stadtteil nicht wirklich blicken lassen, er hat für den Stadtteil von seinen Ankündigungen, z.B. den S-Bahn-Takt auf 15 Minuten reduzieren zu wollen, überhaupt nichts getan. Er hat sich auch nicht wirklich präsentiert im Stadtteil. Wenn man seine Arbeit sich im Landtag anschaut, wurde der Stadtteil nicht einmal wirklich beachtet, nichts versucht, um etwas für diesen Stadtteil zu erreichen.

Auch für seine Stadt Leipzig ist da nicht wirklich viel bei rumgekommen, sodass in mir jetzt schon der Gedanke gereift ist, dieses Mandat gehört der Linken und das holen wir uns jetzt auch zurück.

Nun sind Sie selbst ja seit 2017 im Bundestag, seit Jahren Leipziger Stadtrat, ein Dreiermandat wird’s ja wohl nicht werden? Wer soll der CDU oder der AfD für die Linke die Erststimmen abjagen?

Ja, ich hab da schon eine Idee. Unser Stadtvorsitzender, Adam Bednarsky, hat dort viele, viele Jahre verbracht. Wir sind quasi schon zu Ostzeiten zusammen an Parallelschulen gegangen, das war damals die 87. und die 88. Polytechnische Oberschule (POS), er ist dort aufgewachsen, er hat dort seine Jugend verbracht, er ist dort verankert. Dort treibt er Sport, seine Kinder sind in Grünau in den Kindergarten gegangen.

Ich glaube das ist ein Mann, mit dem man auch basisverbunden in diesem Stadtteil es wieder reißen kann. Der Wahlkreis ist ja dann auch noch ein bisschen größer als Grünau.

Adam Bednarsky will 2019 für die Linke in den Landtag. Der Aktivposten seiner Partei ist der aktuelle Stadtvorsitzende. Foto: Michael Freitag

Adam Bednarsky will 2019 für die Linke in den Landtag. Der Aktivposten seiner Partei ist der aktuelle Stadtvorsitzende. Foto: Michael Freitag

Auch Bednarsky ist wie Sie im Stadtrat, die Stadtrats-Wahl steht ja noch vorher an.

Ja, auch da werden wir schon mal alles geben und dann auch zur Landtagswahl am 1. September 2019 um dieses Direktmandat und ich hoffe, mit Adam Bednarsky dann auch wirklich kämpfen zu können.

Ähnlichkeiten mit Ihrem Weg hätte Adam Bendarsky jedenfalls und er ist mit der parlamentarischen Arbeit durch den Stadtrat vertraut. Zugleich wird aber jeder Kandidat in Grünau auf eine erstarkende AfD treffen. Wie erklären Sie sich diese Entwicklung und wie sehen Sie diese Situation?

Der ehemalige AfD-Kandidat Uwe Wurlitzer ist ja jetzt bei den „Blauen“. Er ist da auch verortet, hat aber gesagt, das sei ihm alles – O-Ton – zu sehr rechtsaußen abgedriftet, deswegen macht er etwas Neues auf. Daher ist es in dem Wahlkreis dann schon spannend, wie sich die Blauen und AfD gegenseitig verhalten.

Ich denke aber, mit dem was wir dort an Stimmengewicht mitbringen, besteht für uns eine realistische Chance, auch der AfD klar zu zeigen, dass sie auch in diesem Wahlkreis nicht wirklich gemocht ist. Und sie nutzen natürlich Ressentiments aus, auch in dem Wahlkreis. Wir haben dort einen sehr hohen Anteil an Geflüchteten, einen überproportional hohen Anteil. Das hab ich auch immer kritisiert weil ich für eine Gleichverteilung der dezentralen Unterbringungen von Geflüchteten bin.

Nun jedoch haben wir einzelne Teile des Viertels, gerade in Grünau Mitte, rückseitig unseres Wahlkreisbüros in der Ringstraße, wo mittlerweile Menschen mit Migrationshintergrund in einer Quote von an die 80 % leben.

Das verändert ja auch eine Optik eines Viertels, der Eindruck vom Leben wird ein anderer. Wie wird das empfunden?

Das verändert und das bringt natürlich auch Probleme mit sich. Auch innerhalb der dort wohnenden Bevölkerung. Und das spiegelt sich wider, da muss man auch zumindest die Frage von Menschen zulassen – oder die Sorgen und Nöte anhören – die auch zu uns in die Sprechstunde kommen und sagen: Ich hab da Angst vor. Ich hab hier Sorgen. Mit denen muss man reden, mit denen muss man eine Art Lösungen und Problemlagen erörtern und schauen, wie wir dort wirken können. Das sind nicht die klassischen Rassisten oder Nazis, die es auch in Grünau gibt.

Aber es wird auch viel getan. Da gibt es ein spannendes Projekt mit den örtlichen Straßensozialarbeitern, wir haben den Quartiersrat, das Quartiersmanagement und die alle ziehen an einem Strang. Da hat sich auch ganz viel entwickelt. Wir haben das „Heizhaus“ als soziokulturelles Zentrum, wir haben das „Kommhaus“ weiter hinten im Viertel und Grünau ist ein hochinteressanter Stadtteil, der ganz viel Potential hat, auch für junge Familien. Man findet dort noch Kita-Plätze, das ist ja in der Stadt nicht so häufig.

Ich wollte es gerade sagen … andererseits ist Grünau für den schlechten Schulzustand bekannt.

Aber man hat eben, um wieder die kommunale Sicht zu nehmen, über 25 Jahre dort in die Schulinfrastruktur nicht investiert. In allen Stadtteilen waren alle Schulen saniert und von den vielen Schulen – und in Grünau gibt’s eine Menge Schulen – waren zwei bis jetzt saniert. Wir kämpfen – Ilse Lauter und ich – seit mittlerweile 12 Jahren, dass dort mehr passiert.

Jetzt wird immerhin das Klinger-Gymnasium angefasst, das ehemalige Lichtenberg-Gymnasium, in das ich immerhin 12 Jahre gegangen bin, soll jetzt wieder ans Netz genommen und vorher saniert werden. Also es bewegt sich was, aber es war tatsächlich ein massiver Druck notwendig, auch mit der Bevölkerung zusammen.

Braucht es dafür also eine AfD?

So wie ich die Grünauerinnen und Grünauer kenne, bin ich ganz optimistisch, dass sie sich nicht von plumpen Parolen einfangen lassen und denen dann auch nicht nachlaufen in der Mehrheit.

Das Interview ist ein Auszug aus der neuen „Leipziger Zeitung“ (LZ). Das Lesefutter für einen ganzen Monat, jetzt wieder da zu finden, wo man noch gute Zeitungen kaufen kann. Die LZ liegt an allen bekannten Verkaufsstellen aus. Besonders in den Szeneläden, die an den Verkäufen direkt beteiligt werden, aber auch in Presseläden und Großmärkten.

Man kann auch einfach für 29,50 Euro im Jahr abonnieren und unsere Lokalzeitung einmal im Monat pünktlich im Briefkasten vorfinden.

Warum hat die Rheinische Post die Zahlen eher als der Abgeordnete, der gefragt hat?

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

Leipziger ZeitungLandtagswahlLandtagswahl 2019
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Kein Kulturticket für Studierende und Auszubildende
Der STadtrat Leipzig berät zum House of Ressources. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserStudierende und Auszubildende werden weiterhin Eintritt für die städtischen Museen zahlen müssen. Auf Antrag der Grünen hatte die Verwaltung geprüft, ob ein kostenloses „Kulturticket“ eingeführt werden kann. Studentenwerk und Handelskammer, die sich an der Finanzierung beteiligen sollten, reagierten jedoch ablehnend. Zudem gebe es bereits genügend Ermäßigungen.
Der Stadtrat tagt: CDU legt sich beim Naturkundemuseum doch nicht auf die Lortzingstraße fest + Video
Sabine Heymann (CDU) am 23. Januar zum fehlgelaufenen Bürgerverfahren am Pleißemühlgraben. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNoch im vergangenen Herbst wollte sich die CDU-Fraktion mit einem Antrag auf einen Standort für das Naturkundemuseum festlegen: die Lortzingstraße; also den aktuellen Platz. Im Dezember erklärte die Verwaltung jedoch, dass sie sich bei der Suche nicht auf den derzeitigen Standort beschränken möchte. In der Ratsversammlung am Mittwoch, den 23. Januar, teilte die CDU nun mit: Der Verwaltungsstandpunkt sei ausreichend.
Der Stadtrat Leipzig tagt: Die 1. Januar-Sitzung im Videomitschnitt
Livestream im Stadtrat Leipzig (Symbolbild) Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserZum ersten Mal in diesem Jahr kommen am Mittwoch, den 23. Januar, die Stadträte zur Ratsversammlung im Neuen Rathaus zusammen. Es ist die erste von zwei Sitzungen im Januar. In einer Woche, am 30. Januar 2019, steht der Doppelhaushalt 2019/20 auf der Tagesordnung. Die L-IZ ist wie gewohnt mit einem Livestream dabei und berichtet ausführlich über ausgewählte Themen.
Der Stadtrat tagt: EcoMobility-World-Festival soll nach Leipzig kommen + Video
Tim Elschner (B90/Die Grünen) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas EcoMobility-World-Festival soll nach Leipzig kommen. Im Rahmen des Festivals wird einen Monat lang erprobt, wie sich der Verzicht auf brennstoffbetriebene Autos in einem Stadtteil auf die Bewohner auswirkt. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, eine Ausrichtung durch die Messestadt zu prüfen.
Der Stadtrat tagt: Kommunale Betriebe sollen auf sachgrundlose Befristungen verzichten + Video
Ilse Lauter (Linke) zu den sachgrundlosen Befristungen in den Leipziger Kommunalbetrieben. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadtverwaltung und ihre Eigenbetriebe sowie die kommunalen Unternehmen dürfen künftig keine Arbeitsverträge mehr sachgrundlos befristen. Dies hat der Stadtrat am Mittwoch auf Initiative der Sozialdemokraten beschlossen. In mehreren Eigenbetrieben und kommunalen Beteiligungsunternehmen waren die umstrittenen Arbeitsverträge bislang die Regel.
Der Stadtrat tagt: Mehr Geld für 1-Euro-Jobber
Michael Weickert (CDU) im Stadtrat Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipziger 1-Euro-Jobber sollen künftig eine höhere Aufwandsentschädigung erhalten. Der Stadtrat beschloss am Mittwoch mit den Stimmen von CDU und Linke, OBM Burkhard Jung (SPD) solle sich in der Trägerversammlung des Jobcenters für eine Anhebung des Stundensatzes von 1,50 Euro auf 2 Euro einzusetzen.
Der Stadtrat tagt: Wie weiter in der Pflege? + Video
Gesine Märtens (Grüne). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserParallel zur Vorstellung des Berichts der Enquete-Kommission zur „Qualität in der Pflege älterer Menschen“ hat sich am Mittwoch der Stadtrat mit dem drängenden Thema befasst. In der Kommunalen Bürgerumfrage 2017 war die Zufriedenheit der Leipziger mit der Versorgung von Alten- und Pflegeheimen von 33 auf 21 Prozent zurückgegangen.
Mit Untätigkeit bekommt Sachsens Landwirtschaftsminister die Nitratbelastung im Grundwasser nicht gesenkt
Acker bei Leipzig. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserSeit anderthalb Jahren gilt auch in Sachsen die verschärfte Gülleverordnung der EU. Aber es ist wie mit so vielen Richtlinien, die die EU erlässt – in Sachsen werden sie auf die lange Bank geschoben, Termine werden vertagt, die Umweltbelastung geht weiter. Und so hagelt es Beschwerden. Denn die Verordnung hat ja selbst schon ihre Ursache in deutscher Aussitze- und Verzögerungs-Politik. Es stinkt zum Himmel und das Grundwasser wird zur Nitratbrühe.
Am 30. März: Honky Tonk® Leipzig – Das Musik- und Kneipenfestival

Quelle: Blues Agency-Veranstaltungen GmbH

Am 30.03. heißt es rein ins Leipziger Nachtleben und bei handgemachter Livemusik gefeiert! Denn dann sorgt das legendäre Honky Tonk® Festival wieder für mächtig Stimmung in der Leipziger Innenstadt. Das Musikprogramm hat es wieder in sich, von Rock, Pop, Oktoberfestsound, Boogie, Rhythm & Blues über Funk & Soul, Rock'n'Roll bis hin zu Indie und Alternative-Rock ist alles dabei, was das Musikliebhaber-Herz höher schlagen lässt. 24 Bands und 3 DJs auf 24 Bühnen wollen gefeiert werden und das gebührend.
Sanierungspläne von 2015 für den Alten Johannisfriedhof sollen jetzt umgesetzt werden
Der Alte Johannisfriedhof. Foto: LTM GmbH

Foto: LTM GmbH

Für alle LeserIm November wandte sich der Seniorenbeirat besorgt an Stadtrat und Verwaltung. Viele interessierte ältere Leipziger nutzen gern auch die Gelegenheit, den Alten Johannisfriedhof hinter dem Grassi-Museum zu besuchen. Aber was sie dort sehen, hat sie aufs Höchste alarmiert. Der bis 1995 sanierte Friedhof scheint wieder ungebremst dem Verfall preisgegeben. Auch Vandalen verschonen ihn nicht. Die Stadt sollte also baldigst ein Sanierungskonzept auflegen.
Das Kanalprojekt an der Nahle ist noch lange nicht spruchreif
Der Nahleverlauf stadtauswärts an der Bahnbrücke. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Leipziger Auwald kommt an den Tropf“ titelte die LVZ am 8. September. Und beschrieb den Zustand des Leipziger Auenwaldes damit wohl unbeabsichtigt sehr genau: Der Auenwald ist sterbenskrank. Seit 90 Jahren fehlt ihm das Wasser. Und was im Projekt „Lebendige Luppe“ derzeit an Varianten untersucht wird, um doch wieder mehr Wasser in die Burgaue zu bekommen, ähnelt wirklich einem Tropf. Von einer Wiedervernässung der Aue, wie die LVZ schrieb, kann keine Rede sein.
Stadt antwortet auf Fragen zu neuen Eisenbahnbrücken
So sollen die neuen Brücken aussehen. Grafik: Deutsche Bahn

Grafik: Deutsche Bahn

Für alle LeserAb März sollen die Arbeiten an der Oberleitung beginnen, ab Juni die eigentlichen Bauarbeiten bei rollendem Bahnbetrieb: Die Deutsche Bahn erneuert die drei Eisenbahnbrücken in der Elsteraue. 2022 sollen die Arbeiten beendet sein. Die alten Brücken von 1926/1927 werden komplett ersetzt durch neue, flache Betonbrücken mit hohen Fledermausschutzwänden. Aber hätte Leipzig nicht viel modernere Stabbogenbrücken bekommen und den Hochwasserdurchlass deutlich größer bekommen können? Fünf Antworten auch auf die Fragen von Christoph Korth aus der Stadtverwaltung.
Am 25. Januar in Wurzen: Klezmer Muskelkater aus Leipzig im D5
Klezmer Muskelkater. Quelle: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Quelle: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

In der Musik von Klezmer Muskelkater treffen sich verschiedene musikalische Genre. Von Osteuropa bis zum Orient: Auf dieser Brücke der Kulturen baut das Leipziger Ensemble sein Repertoire. Persische Klassik, Klezmermusik und Balkanlieder werden gespielt auf Akkordeon, Klarinette, Bass, Percussions und Santur.
Werden in der Elsteraue die richtigen Brücken gebaut?
Alt und kaputt - die Brücke an der Neuen Luppe. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn den Jahren 2019/2020 sollen durch die Deutsche Bahn (DB) drei Eisenbahnbrücken am Heuweg in Möckern erneuert werden. „Das ist sicher notwendig und erst einmal gut so, siehe Genua“, kommentierte L-IZ-Leser Christof Korth das Vorhaben. „Es wurden schon im Dezember 2018 die Bäume beseitigt.“ Aber werden das überhaupt die richtigen Brücken, die Leipzig in der Elsteraue braucht? Christof Korth hat da so seine Bedenken.
Am 18. November im Täubchenthal: Comedy mit Daniel Sloss – „X“
Daniel Sloss PR

Daniel Sloss PR

Schnell zu einem der größten Comedy-Namen der Welt geworden, veröffentlichte Netflix die beiden vollständigen Comedy-Specials von Daniel Daniel Sloss: Live Shows: DARK und Jigsaw am 11. September 2018 (sein Geburtstag), die weltweit in 190 Länder in 26 Sprachen gestreamt werden.