Drei Jahre Sächsisches Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN

Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN feiert morgen seinen dritten Geburtstag. Das Projekt in Trägerschaft des Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. wird durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) jährlich in Höhe von 500.000 Euro gefördert.
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Ziel der zunächst auf fünf Jahre angelegten Förderung ist es, die Selbstorganisation der Branche und die regionale Vernetzung weiter zu erhöhen, um die Innovationspotenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen besser zu nutzen. Rund 26.000 Selbstständige und Unternehmen sowie knapp 40.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte arbeiten in der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Ich gratuliere dem KREATIVEN SACHSEN zu seinem dreijährigen Bestehen und danke für die engagierte Arbeit für den Kultur- und Kreativstandort Sachsen. KREATIVES SACHSEN ist in der Branche verankert, sehr gut vernetzt und zur zentralen Anlaufstelle geworden. Das haben die Folgen der Corona-Pandemie noch einmal besonders deutlich gemacht. Das Zentrum hat sich zum wichtigen Ansprechpartner für viele und zum Transmissionsriemen entwickelt.“

Mit Blick in die Zukunft ergänzt Minister Dulig: »Es ist und bleibt eine wichtige Aufgabe, das kreative Potenzial in Sachsen nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar zu machen. Ob Digitalisierung oder Cross Innovation, all das sind Themen, bei denen wir KREATIVES SACHSEN auch künftig brauchen werden.“

Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft ist mit landesweiten Aktivitäten in den Bereichen Vernetzung, Qualifizierung, Sichtbarkeit und Wertschöpfung aktiv. Das Zentrum vernetzt Selbstständige und Unternehmen, Verbände und Netzwerke, Bereiche der Wirtschafts- und Kulturförderung, Stadt- und Regionalentwicklung oder Hochschulen und Kammern. Es bietet teilmarktspezifische Qualifizierungsleistungen an und bündelt alle für die Branche relevanten Informationen über die Projektwebseite www.kreatives-sachsen.de sowie die eigenen Social-Media-Kanäle.

KREATIVES SACHSEN hat Standorte in Chemnitz, Dresden und Leipzig, bietet individuelle Vor-Ort-Beratungen an 16 Orten im gesamten Freistaat an und begleitet Pilotprojekte in den Bereichen Cross Innovation, ländliche Regionen und Regionalisierung.

„Durch den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe arbeitet das KREATIVE SACHSEN nah an der Kultur- und Kreativszene und übernimmt eine wichtige Vermittlerrolle in andere Bereiche. Überall in Sachsen gibt es Kultur- und Kreativschaffende, die dazu beitragen können, das Leben und Wirtschaften in Sachsen voranzubringen. Das ist etwas, was auch in Zukunft gute Vernetzung voraussetzt“, so Dulig.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist auch gemessen an der Wirtschaftskraft und Beschäftigung eine für Sachsen wichtige Branche. Die vielfältigen Aktivitäten prägen das Image Sachsens und tragen zur Standortattraktivität des Freistaates bei. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist mit ihrem breiten Leistungsspektrum und besonderen Arbeitsstrukturen ein wichtiger Impulsgeber und kann als Partner für andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche fungieren.

Hintergrund:

Der Freistaat Sachsen fördert den Aufbau des Sächsischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN aus Mitteln des SMWA mit 2,5 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit erstreckt sich über die Dauer von 2017 bis 2022. Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft wird getragen vom Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V., in dem die kommunalen Vereine – Kreatives Chemnitz e. V., Wir gestalten Dresden e. V., Kreatives Leipzig e. V. und seit Kurzem Kreative Lausitz e. V. – zusammengeschlossen sind.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft als Branche umfasst diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen, die überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.

Gemäß dem Zweiten Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht für Sachsen aus dem Jahr 2019 umfasst die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft die Teilmärkte Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunsthandwerk, Kunstmarkt, Markt für darstellende Künste, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software-/Games-Industrie und Werbemarkt.

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

 

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