17.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Autor

Frank Willberg

17 BEITRÄGE
6 KOMMENTARE

Wasser oder Forsten: Was rettet die Eiche, den Auwald, die Artenvielfalt?

Prof. Dr. Christian Wirth hat einen Lehrstuhl für Botanik an der Universität Leipzig und leitet das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). In der aktuellen Initiative „Breathing Nature“ forschen die Uni, das Umweltforschungszentrum, iDiv und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung zur Rolle des Artenreichtums in der Klimakrise.

Öko? Logisch.: Quecksilber, Regulierung, Kläreinleitungen und andere Gifte

Es muss nicht immer eine Leiche im Keller sein. Wer wie unsere Kommunalverwaltung in der Öffentlichkeit steht, möchte keine Angriffsfläche für Kritik bieten. Vor genau drei Jahren fragten die Grünen: „Welche Erkenntnisse hat die Stadtverwaltung über die Gründe für den katastrophalen Gewässerzustand in Leipzig?“ Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) redete den Zustand besser und die Verantwortung kleiner.

Öko? Logisch. (11): Zu Besuch bei Schuhmacher Peter Baumann, Juwelier Junghähnel sowie Radio Henne

Plastik wird verteufelt, auch das Fliegen. Unverpacktläden sind en vogue und retten elegant die Welt. Können Reparaturbetriebe für Schuhe, für Uhren und Schmuck oder für Unterhaltungselektronik da mithalten? Sind sie trendy genug? Und lohnt sich das Reparieren angesichts billiger Neuware aus Fernost überhaupt?

Revitalisierung: „Man hätte den Fluss nie vom Auwald trennen dürfen“

Seit das sächsische Umweltministerium seinem Namen wieder Ehre macht, ist die Revitalisierung des Leipziger Auwaldes plötzlich in aller Munde. Und mit der Klimakrise steigt der Handlungsdruck. Wie groß sind Einigkeit und Wille, den Auwald wiederzubeleben?

Öko? Logisch. (10): Das Kesselkollektiv eröffnet seine Produktionsstätte in Plagwitz

Bio-Äpfel aus Neuseeland? Bio-Wein aus Südafrika? Bio-Hirse aus China? Es gibt einheimische Alternativen mit einer besseren Öko-Bilanz. Aber die globalisierten Wertschöpfungsketten, die mit ihrem vermeidbaren Ressourcenverbrauch die Klimakrise anheizen, lassen sich nicht leicht verändern.

Vom freundlichen Kampf für mehr Bürgerbeteiligung: Der Verein „Pro Leipzig“ feiert seinen 30. Geburtstag

Bürgerschaftliches Engagement, historische Expertise, umfangreiche Publikationen und tadellose Reputation – der Verein „Pro Leipzig“ feiert seinen 3 0. Geburtstag. Dabei unterscheidet sich das Schlachtfeld in der untergehenden DDR, auf dem der Bürgerverein eher ungeplant entstand und in die Öffentlichkeit trat, kaum von der heutigen Problemlage.

Die Philosophie des Unkrauts: Warum die ungeliebten Pflanzen nicht unnütz sind

Unwetter, Unglück, unschön – mit der Vorsilbe „un“ lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Und ein Blumentopf mit Unkraut wäre mindestens ungewöhnlich und für viele ein Unding. Zwar begehe ich den 28. März nicht feierlich, aber ich weiß, dass es der Tag des Unkrauts ist. Und ich mag die Einteilung in Nutzpflanzen und Unkraut nicht. Zeit für eine Spurensuche.

Öko? Logisch. (9): Zu gut für die Tonne – Wie wird der Teufelskreislauf der Verschwendung durchbrochen?

Fünf Minuten vor Feierabend sind die Regale voll. Was landet nun in der Tonne? Und wird in den privaten Haushalten womöglich noch mehr weggeschmissen? Wer ist schuld an der Verschwendung, und wie lässt sich Abhilfe schaffen? „Verwenden statt verschwenden“ heißt das Motto der Lebensmittelretter-Plattform Foodsharing.de. 2011 entstand die Idee, für die sich 2015 auch eine Regionalgruppe in Leipzig gründete.

Öko? Logisch (8): Forderungspapier des neues Bündnisses „Leipzig fürs Klima“ an die Stadtverwaltung

Ein Monat der Entscheidung liegt in diesem März 2021 vor uns: Erst tagt der erweiterte Finanzausschuss, dann beschließt der Stadtrat den nächsten Doppelhaushalt. Wird der im Oktober 2019 ausgerufene Klimanotstand darin zur dominierenden Größe? Oder können die von Corona-Hilfen üppig Bedachten – Autoindustrie, Airlines und Flughäfen – aufatmen, weil sich nichts Wesentliches ändert? Mittendrin, zum nächsten globalen Klimastreik am 19. März will „Leipzig fürs Klima“ seine Forderungen zum Thema machen: mehr Zielgenauigkeit, mehr Krisenbewusstsein, mehr Verantwortung, mehr Transparenz und mehr Beteiligung werden von der Stadtverwaltung erwartet.

Wenn der Lockdown der Gastronomie alle beruflichen Wünsche auf Eis legt

Die Auswirkungen der Corona-Politik gehen weit über finanzielle Einbußen und freiheitliche Grundrechte hinaus. Seit der erste Lockdown vor knapp einem Jahr begann, ist das berufliche Glück von Antonia Apfelbaum*, welches sie in einer Gastronomie-Agentur gefunden hatte, in Dauerwarteschleife. Ein Gespräch über einen ganz persönlichen Wanderarbeits-Weg durch ein Jahr Corona-Krise in der Gastronomie.

Öko? Logisch. (7): Caterer für Leipziger Grundschulen achten auf Nachhaltigkeit bei der Essensversorgung

Ernährung ist oft schwierig. In jeder bunten Zeitschrift wimmelt es von Diätvorschlägen. Dennoch sind immer mehr Deutsche übergewichtig: 43,1 Prozent der Frauen und 62,1 Prozent der Männer. Aber Ernährung und Landwirtschaft laden insbesondere auch zu einer klimakritischen Betrachtung ein. Denn bei der Erzeugung von Lebensmitteln, ihrer Verarbeitung und ihrem Transport werden klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursacht. In Deutschland macht dies etwa 20 Prozent aller Emissionen aus. Wir können die Klimakatastrophe demzufolge auch essend zum Guten oder zum Schlechten beeinflussen.

Der Wohlstand frisst seine Kinder: Wir haben besinnliche Weihnachten bitter nötig, aber nicht verdient

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelBesinnlich kommt von besinnen. Das heißt, sich einer Sache klar und bewusst werden. Aber seit die Endlichkeit der Ressourcen unserer Erde bekannt ist, also seit fast 50 Jahren, hat sich im Wesentlichen nichts geändert. Deutschlands Wirtschaft kennt nur Wachstum und Export. So denkt auch Otto Normalverbraucher. Auch seit wir vom Treibhauseffekt sowie der Klimakrise wissen, sind die CO2-Emmissionen fast unverändert weiter gewachsen.

„Diese Adventszeit wird wohl sehr ruhig werden“: Wie Kultur- und Gastronomiebranche leiden – das Beispiel Werk 2

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelAn die 200.000 Menschen werden jährlich vom Werk 2 angezogen – von oft ausgebuchten Kursen, Workshops oder kulturellen Veranstaltungen. Noch Mitte Oktober bei der Verleihung des 12. Familienfreundlichkeitspreises wurde das Werk 2 von der Jury als Gesamtkunstwerk bestaunt, wo in allem Familienfreundlichkeit steckt. Aber im Moment sind die meisten Lichter aus in der früheren Gasmesser- und heutigen Kulturfabrik am Connewitzer Kreuz. Also wie geht es all diesen Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten in der andauernden Corona-Zeit?

Trinkwasserschutz mit ökologischem Landbau: Wo Leipzig unbelastetes Trinkwasser erhält

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelManchmal wiederholt sich Geschichte: Als vor 110 Jahren Leipzig auf 600.000 Einwohner wuchs und das Trinkwasser knapp wurde, war die Errichtung des 30 Kilometer entfernten Wasserwerks Canitz die bahnbrechende Lösung. Als die Nitratbelastung im Grundwasser Anfang der 1990er zum Problem wurde, war die Umstellung auf Ökolandbau im Wassergut die neuartige Lösung.

Mehr als ein Stück Ernährungswende in Taucha: Kooperative Landwirtschaft vor den Toren Leipzigs

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEine Gemüsewurzelrevolution vor den Toren der Stadt. KoLa Leipzig steht für Kooperative Landwirtschaft. Die Genossenschaft mit aktuell 976 Mitgliedern ist im Mai 2018 entstanden und hat einen überaus verheißungsvollen Auftakt hingelegt. Aber was macht solidarische Landwirtschaft besser als gewöhnlicher Ökolandbau? Wie hat sich die Idee von KoLa bislang entwickelt? Und was bewegt hauptsächlich junge Menschen, diesen nicht unbedingt einfachen Weg einzuschlagen?

Die Ökostrom-Rebellion aus dem Schwarzwald

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im Handel„Der alternative Stromanteil wird nie mehr als vier Prozent ausmachen!“ So tönte es Mitte der 1990er Jahre, erinnert sich Sebastian Sladek. Egal, ob dies Stimmung oder Stimmungsmache war – heute lässt es sich angesichts dieser alten Parole relativ entspannt lächeln. Denn die Realität von 2020 ist eine andere.

Wider das Wegschmeißen: Markt der Möglichkeiten zum World Secondhand Day

Ressourcen zu schonen, ist der zentrale Aspekt von Nachhaltigkeit. Anlässlich des World Secondhand Day am 25. August hat die Leipziger Ortsgruppe des BUND einen Markt „Aus zweiter Hand“ auf dem Augustusplatz veranstaltet. Denn aktuell schmeißen wir Deutschen die Hälfte unserer Lebensmittel weg, ebenso knapp fünf Kilogramm Kleidung pro Jahr.

Aktuell auf LZ