Hinter der Membran: Sechs Novellen über die Verstörungen der Bewohner einer befremdlichen Gegenwart

Mit seiner Buchästhetik schafft der Leipziger Literaturverlag immer wieder auch kleine Widersprüche zu Stoff, der in den Büchern zu finden ist. Als wolle der Layouter austesten, wie sehr man den Leser verwirren kann. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Geschichten von Uwe Salzbrenner anfühlen, als müssten sie wie die Bücher Andrea de Carlos in der Ästhetik eines Diogenes-Taschenbuches erscheinen. Das Thema ist eigentlich dasselbe.

Es ist der einsame Bewohner der Moderne, der auch in seinen Beziehungen verwirrt ist bis zur Ratlosigkeit. De Carlo hat es ja in dicken Büchern über lauter rast- und ratlos durch ihr Leben irrende Neuzeit-Bewohner Italiens durchexerziert. Bücher, die spüren lassen, wie sehr auf der Suche die jungen Bewohner einer von großen Visionen verlassenen Welt sind nach einem „wirklichen“ Leben. Sie leben alle wie – hinter einer Membran. Und das „Wirkliche“, „Richtige“, „Echte“ scheint immer woanders zu sein, jenseits der Volierengitter.

Alle Freiheit des modernen Menschen mündet augenscheinlich in das Gefühl, wie ein Paradiesvogel im Käfig zu sitzen – und das Eigentliche ist immer woanders.

In vier Novellen beschreibt der Dresdner Autor Uwe Salzbrenner ein ganz ähnliches Gefühl des Fremdseins in der eigenen Haut. Das beginnt mit einer Freundesrunde, die sich nach dem Unfalltod ihres Kumpels im Haus seiner Witwe einfinden und dort eine seltsam verstörte Gemeinschaft bilden, die es nicht fertigbringt, auseinanderzugehen. Dass einer der Freunde da ein kleines Beziehungsproblem hat, sorgt lediglich dafür, dass die Situation noch diffuser und unlösbarer wird. Wie nah liegen Freundschaft und Eifersucht, Achtung und Missgunst beieinander?
Und welche unausgesprochenen Prozesse laufen eigentlich ab, wenn zwei Männer und zwei Frauen in einem noch eben umkämpften Kriegsgebiet unterwegs sind, das noch die Zeichen des ehemaligen Urlaubsparadieses hat – aber diese wirken jetzt eher verstörend. Die Camingplätze sind verwaist, ohne die Soldaten der Sicherungskräfte wäre die Landschaft völlig entleert. Ein fast bedrohlicher Hintergrund für die Unternehmungen der vier Reisenden, deren Beziehungen auch dann weiterknistern, wenn sie schweigen.

Natürlich hat diese besondere Einsamkeit des in seiner Kommunikation immer mehr verunsicherten Menschen einen Hintergrund. Dazu gehört die Geschichte, die Salzbrenner in „Diese Arbeit ist es nicht“ erzählt, in der der Held ein Arbeitsangebot bekommt, auf das er sich nie beworben hat – und bei einer Firma landet, die ihn trotzdem einstellt für einen Job, der an Sinnlosigkeit nichts zu wünschen übrig lässt: das Putzen leerer Industriegebäude. Es ist eine bedrohliche Welt, in der Arbeit beginnt, jeglichen Sinn zu verlieren.

Was ja nicht bedeutet, dass in der Arbeitslosigkeit ein neuer Sinn entsteht. Im Gegenteil. Die kleine Nachbargemeinschaft in „Hinter der Membran“ fühlt sich ziemlich schnell in einer Situation, in der sich die Betroffenen fragen, ob hier jemand mit ihnen ein Experiment durchexerziert. Oder ob sie es gar selber sind, die einer irrealen Situation durch ihr Handeln erst recht etwas Unerklärbares geben. Warum ist die Kommunikation mit der Außenwelt unterbrochen? Oder sind die Membranen, die die Etage des alten Hauses abschotten, ein staatlicher Test, wie man Menschen, die sowieso schon eine gestörte Beziehung zur Außenwelt haben, ganz und gar abschneiden kann?

Oder ist es der Autor selbst, der hier einen realen künstlichen Zustand – die gesellschaftliche Isolation von Menschen, die staatlich alimentiert sind, – auch noch in ein bildhaftes Gleichnis setzt und sie in ihrer Einsamkeit interagieren lässt? Was kommt dabei heraus? Versteckte Wünsche und Träume – oder doch nur das übliche, eingeübte Handeln in alten Handlungsmustern?

Ganz ähnlich auch die Situation des Jungen in „Kontinentalverschiebung“, der mit seiner Mutter Urlaub macht in einem jener eben noch exotischen Urlaubsparadiese im Süden, die nun nach all den Umbrüchen ebenso verlassen sind wie die einstigen Urlaubsressorts in den Kriegsgebieten Südeuropas?

Es sind keine Novellen im Kellerschen Sinn, die Salzbrenner schreibt, eher kleine Experimentalanordnungen nicht weit weg von einem Alltag, der diese Art menschlichen Aufeinandertreffens meistens mit Hektik, Lärm und Maskerade überdeckt. Aber was passiert, wenn sich Menschen aus einer sonst blindlings durchlebten Welt auf einmal in diesem Abseits wiederfinden, an entleerten Orten, die keine Ablenkung mehr bieten, keinen bunten Zirkus einer künstlichen Unterhaltung? Zuweilen erinnert die Szenerie an die tristen Geschichten eines J. G. Ballard – nur dass Salzbrenners Akteure eher nicht dazu neigen, die Situationen zur völligen Katastrophe zu treiben. Sie genießen die verwüsteten Tableaus nicht, sondern sehen sich – ohne dass sie es meist benennen können – mit der ganzen Ratlosigkeit ihres Daseins konfrontiert.

Die meisten Geschichten – so erfährt es auch die Urlauberin in „Der helle Ort“ – geschehen im Kopf. Und zumeist reisen die Akteure aus diesen selten eindeutigen Situationen so verstört und unerlöst ab, wie sie hineingeraten sind. Was dann wieder zu de Carlo führt und dessen unermüdlicher Analyse des modernen Weltbewohners. Die auch deshalb spannend ist, weil er seine Akteure permanent reflektieren lässt über die Situation, die Gespräche und die eigenen Gefühle. Und auch darüber, wie hilflos diese oft gnadenlose Reflektion den Betrachter trotzdem lässt, weil sie keinen Weg heraus aus der komplexen Situation erlaubt.

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Hinter der Membran
Uwe Salzbrenner, Leipziger Literaturverlag 2013, 19,95 Euro

Und selbst zwischen zwei, drei, vier Akteuren entstehen schon solche komplexen Felder von Abhängigkeiten, Erwartungen, Verstörungen. Vieles nicht aussprechbar – und trotzdem ausgesprochen durch die nicht immer rationalen Handlungen einzelner Akteure.

Deswegen geht dann die Geschichte auch bei Salzbrenner nie wirklich auf, endet eher in einer weiteren Szene des Unausgesprochenen. Das mögliche Deutungsfeld liegt nun offen. Aber ob das auch nur einen der Mitspieler dazu bringen wird, aus der scheinbar unaushaltbaren Situation auszusteigen, das bleibt offen. Und vor allem bleibt das Wichtigste ungesagt. So wie es Salzbrenner für seinen Helden Kupka in „Hinter der Membran“ formuliert: „Man konnte alte Dinge nur vor der Welt bewahren, indem man den Mund hielt.“

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