iDiV-Forscher sind äußerst besorgt

Gefährdet die neue „Seidenstraße“ wertvolle Lebensräume entlang der neuen Trassen?

Für alle LeserDie Welt verändert sich. Alle starren wie gebannt auf den wild gewordenen amerikanischen Präsidenten, der wieder die Zollschranken hochziehen und Handelsverbote verhängen möchte in der Hoffnung, damit die Wirtschaft der USA zu stärken. Doch längst baut der neue Wirtschaftsprimus China ganz neue Handelswege. Immer mehr Staaten schließen sich dem Projekt „Neue Seidenstraße“ an. Und auch mitteldeutsche Forscher interessieren sich dafür: Denn wie beeinflusst dieses gigantische Transportnetz eigentlich die Umwelt?

Die chinesische Regierung plant, ein neues weltweites Handels- und Logistiknetzwerk zu etablieren. In einem Artikel, der in dieser Woche in der renommierten Zeitschrift „Nature Sustainability“ veröffentlicht wurde, argumentiert ein internationales Forscherteam nun vehement dafür, dass der Umweltschutz für die Initiative „Neue Seidenstraße“ Priorität haben sollte.

Dieses chinesische Projekt wäre somit nicht nur eine Investition zur Förderung des internationalen Handels, sondern auch eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung. Zum Team, das eine umfassende strategische Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung fordert, gehören Forscher des Portugiesischen Forschungszentrums für Biodiversität und Genetische Ressourcen (CIBIO-InBIO), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

China ist dabei, ein Infrastrukturnetz aufzubauen, das eine Verbindung über den Land- und Seeweg zu verschiedenen Teilen Asiens, Afrikas und Europas schaffen soll. Laut der chinesischen Regierung haben sich bereits 65 Länder dem Projekt einer „neuen Seidenstraße“ angeschlossen, die zusammen etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung ausmachen und ein Drittel des gesamten Weltsozialprodukts erwirtschaften.

Die auch „Belt and Road Initiative“ (BRI) genannten Handelsrouten zielen darauf ab, die Zukunft des Welthandels maßgeblich zu beeinflussen und die weltweite wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Gleichzeitig könnten sie aber auch die Umwelt nachhaltig schädigen. Die Umsetzung des Projekts beinhaltet eine massive Erweiterung der Eisenbahn- und Straßeninfrastruktur, den Bau neuer Häfen am Pazifischen und Indischen Ozean sowie den Bau von Öl- und Gasleitungen nach Russland, Kasachstan und Myanmar.

Wirtschaftliche Entwicklung und Umweltverträglichkeit: Gegensätze?

Das Problem dabei? Wenn neue große Transporttrassen gebaut werden, führen sie in der Regel da entlang, wo bislang noch wertvolle Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere und seltene Biotope sind. Die Publikation weist darauf hin, dass sich die wirtschaftlichen Entwicklungskorridore der BRI mit den Gebieten decken, die einen hohen ökologischen Wert aufweisen und daher auf die Biodiversität erhebliche Auswirkungen haben können.

„Aufgrund der großen Rohstoffmengen, die für den Mega-Ausbau der Transportinfrastruktur in ökologisch sensiblen Gebieten wie Südostasien und im tropischen Afrika benötigt werden, kollidiert das legitime Streben der Menschen nach wirtschaftlichem Fortschritt mit den Zielen der ökologischen Nachhaltigkeit“, erklärt Fernando Ascensão, Erstautor des Artikels und Wissenschaftler am CIBIO-InBIO in Portugal.

Ein kürzlich vorgelegter Bericht des World Wildlife Fund (WWF) zeigt, dass sich diese Korridore mit 1.739 Schlüsselgebieten der biologischen Vielfalt überlappen. Zu diesen von der Weltnaturschutzorganisation IUCN definierten „Key Biodiversity Areas“ (KBAs) gehören Gebiete, in denen 265 bedrohte Arten, darunter 39 vom Aussterben bedrohte Arten, leben. Die betroffenen Gebiete gelten als essenziell für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten.

Die neuen Infrastrukturen bergen aus Sicht der Forscher verschiedenste Gefahren für die betroffenen Ökosysteme. Dazu gehören beispielsweise eine verstärkte Umweltverschmutzung, die Ausbreitung von invasiven Arten, Barrieren für einige Arten oder gar der komplette Verlust von Lebensräumen.

„Außerdem führen die Nutzung von Rohstoffen und fossilen Brennstoffen sowie die verstärkte Förderung der Öl- und Gasvorkommen zu einer zunehmenden Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zu hohen Treibhausgasemissionen“, betont Prof. Henrique Pereira vom CIBIO-InBIO, iDiv und der MLU.

Wie kann eine „ökologische Zivilisation“ gefördert werden?

Seit den 1990ern verstärkt China im Streben nach einer „ökologischen Zivilisation“ seine Umweltgesetzgebung. In diesem Zusammenhang wurden als rechtliche Voraussetzung für alle wichtigen wirtschaftlichen Entwicklungsaktivitäten Strategische Umweltprüfungen (SUP) durchgeführt. In dem nun in „Nature Sustainability“ veröffentlichten Artikel wird argumentiert, dass ein Gleichgewicht zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der ökologischen Nachhaltigkeit erreicht werden könnte. Dazu müsste aber China die guten Umweltpraktiken, die bereits innerhalb seiner eigenen Grenzen vorgeschrieben sind, auch für diese Handelskorridore außerhalb seines Staatsgebietes vorschreiben.

„Alle diese Projekte sollten einer strategischen Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Dazu gehört, dass von Anfang an in dem Entscheidungsprozess das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Entwicklungsplänen ganzheitlich betrachtet wird – einschließlich der Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Biodiversität“, erklärt Fernando Ascensão.

Die Autoren räumen ein, dass die hohe Zahl der Länder und Organisationen, die sich an der Initiative beteiligen, einen schnellen Paradigmenwechsel behindern könnte. Sie schlagen daher vor, konkrete Maßnahmen zu ergreifen: Würden nur Projekte finanziert werden, die die Richtlinien für die ökologische Nachhaltigkeit einhalten, dann könnten die Auswirkungen auf die Umwelt besser kontrolliert werden.

Sie argumentieren zudem, dass die nötigen Standards ausreichend flexibel sein sollten, um regionale Eigenheiten zu berücksichtigen, indem ein Dialog stattfindet, der sowohl alle Beteiligten am Entscheidungsprozess (Regierungen, Finanzinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen und lokale Gemeinden) als auch Experten aus den Bereichen Naturschutz, menschliche Gesundheit und Klimawandels berücksichtigt.

„Die Initiative könnte für China eine Chance zur Übernahme einer Führungsrolle bei der weltweiten Förderung der Nachhaltigkeit bedeuten“, fasst Henrique Pereira zusammen. „Dazu müsste das Land von seinen Partnern in Übersee mindestens die gleiche Umweltqualität einfordern, die es in seinem Gebiet anstrebt.“

iDiVChina
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Krieg der Farben oder Wer sucht die Fledermaus in der Burgaue?
Starkbäume direkt am Ufer des alten Flusslaufs. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein schöner kalter Tag im Januar, irgendwann fängt es auch an zu schneien. Ein einsamer Jogger hechelt durch die Burgaue. Ach ja, man vergisst es ja so schnell: Flugzeugmotoren heulen überm Wald. Die Abkürzung über den Auenwald wird wieder mal von Frachtfliegern genutzt, um Sprit zu sparen. Ruhig ist es also nicht wirklich in Leipzigs letztem verbliebenem Stück noch relativ naturnaher Hartholzaue. Und wenn es nach Leipzigs Ämtern und dem Stadtrat geht, heulen hier demnächst auch wieder die Motorsägen.
Landkreis Leipzig kartiert jetzt die Biber und sucht aufmerksame Helfer
Biber-Alttiere. Foto: Sven Möhring

Foto: Sven Möhring

Für alle Leser2018 wurde er zum Leipziger Auwaldtier gekürt, der Castor. Denn seit ein paar Jahren ist er auch wieder an Leipziger Gewässern heimisch, der Biber. Bis ans Elsterbecken hat er sich vorgearbeitet. Im Landkreis ist er viel zahlreicher anzutreffen. Dort gibt es noch mehr natürliche Refugien, in denen er sich wohlfühlt. Jetzt sucht das Landratsamt im Landkreis Leipzig fleißige Helfer, die beim Kartieren der Bibervorkommen helfen.
Warum das eigentliche Problem des Leipziger Auenwaldes einfach nicht gelöst werden darf
Burgaue im Winter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie heißt es doch so schön auf einer der Tafeln, die seit dem letzten Sommer im Waldgebiet Die Nonne zu sehen sind? – „Eine der wichtigsten Aufgaben der Bewirtschaftung im Leipziger Auenwald ist die nachhaltige Sicherung des Baumartenreichtums sowie der Strukturvielfalt der Hartholzaue, um dadurch die gesamte Biodiversität (Artenreichtum) zu erhalten.“ Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass dort stehen würde: „Die wichtigste Aufgabe ist ...“ Aber das kann nicht der Förster lösen. Aber wem schreiben wir das?
Superreiche gewinnen 2,5 Milliarden Dollar pro Tag, die Hälfte der Weltbevölkerung wird ärmer
Dante auf dem italienischen Euro. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit 30, 40 Jahren herrscht das Trommelfeuer der Superreichen, haben sie Volkswirtschaft um Volkswirtschaft sturmreif geschossen und immer bedrängtere Regierungen dazu gebracht, die Spitzen- und Vermögenssteuern zu senken, einige Steuern gar abzuschaffen. Das Ergebnis ist genau das, was Oxfam pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos melden kann: Die Umverteilung des Reichtums von den Armen zu den Superreichen hat sich 2018 sogar noch beschleunigt.
Ostländer senken ihre Arbeitslosenquoten schneller als Westländer
Ranking der Großstädte bei der Arbeitslosenquote. Grafik: BIAJ

Grafik: BIAJ

Für alle LeserSogar Sachsen fällt auf in der Einlaufliste der Bundesländer nach Arbeitslosenquoten. Schon 2017 hat der Freistaat danach das Saarland überholt, ein Jahr zuvor schon Hamburg. Alle ostdeutschen Flächenländer marschieren in der Grafik, die das BIAJ jetzt wieder mit den neuesten Endjahreswerten erstellt hat, seit 2013 ungefähr immer weiter nach oben und überholen, wie es scheint, ein reiches Westland nach dem anderen.
Umweltdezernat will Antrag des Jugendparlaments zur Beschilderung der Leipziger Parks nach und nach umsetzen
Informationstafel auf dem Rabensteinplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie so oft in letzter Zeit war es das Jugendparlament, das mit einer pfiffigen Idee vorpreschte und dabei auf echtes Wohlwollen in der Stadtverwaltung stieß. Auch wenn sich das Wohlwollen jetzt mit einem halben Jahr Verzögerung ausdrückt. Denn die Idee, die Namensgeberinnen für Leipziger Parks sichtbar zu machen, findet man im Umweltdezernat gut.
Das Grassi-Museum für Völkerkunde feiert im Herbst 150 Jahre
Megalopolis. Foto: Mo Zaboli

Foto: Mo Zaboli

Für alle LeserClara Schumann hat es ja am Ende doch noch geschafft, einen ordentlichen Veranstaltungsreigen im Leipziger Jubiläumsjahr 2019 zu bekommen. Die Leipziger Disputation, die sich zum 500. Mal jährt, war schon vorher bedacht, der 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution auch. Für Carl Heine wurde es am Ende knapp. Und nun stellt die Linke fest: Da fehlt doch noch was. Wo ist denn der Geburtstag des Völkerkundemuseums?
Über 90 Prozent der Leipziger sortieren brav ihren Müll, aber warum eigentlich?
Mülltonnen in Warteposition. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird in Sachsen nicht anders sein als in ganz Deutschland. Die Deutschen sind zwar stolz auf ihr ordentliches Abfalltrennen. Aber nur etwa 5 Prozent zum Beispiel der gesammelten Verpackungs-Wertstoffe werden am Ende wiederverwendet. Der Rest wird entweder verbrannt oder landet auf der Kippe. Nur gibt es halt keine speziellen sächsischen Daten. Und auch keine Leipziger, weshalb ein Kapitel in der „Bürgerumfrage 2017“ regelrecht in der Luft schwebt.
Die packende Geschichte davon, wie sehr die Einführung des Grundeinkommens Deutschland verändern würde
Daniel Weißbrodt: Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht werden viele den Untertitel gar nicht lesen. Vielleicht werden die meisten das Buch gar nicht im Buchladen sehen. Nicht bei den Stapeltiteln und auch nicht versteckt im Regal mit der Wirtschaftsliteratur. Vielleicht werden auch Wirtschaftsstudenten es nicht in die Hand bekommen. Und deshalb auch nicht erfahren, warum fast alles in unserer Gesellschaft so falschläuft. Vielleicht taucht das Buch auch bei der Science Fiction auf. Aber da steht es falsch.
Ein Abend wie in Bayreuth: Thielemann dirigierte einen starbesetzten „Holländer“
Der fliegende Holländer. Foto: Semperoper/Klaus Gigga

Foto: Semperoper/Klaus Gigga

Für alle LeserManchmal muss man nicht nach Bayreuth fahren, um die festspielträchtige Aufführung einer Wagner-Oper zu erleben. Die Besetzung, die diese Woche in der Semperoper beim „Fliegenden Holländer“ auf der Bühne stand, hätte so jedenfalls auch auf dem Grünen Hügel auf dem Programm stehen können.
Geplanter Kiesabbau bei Rückmarsdorf
Feld bei Rückmarsdorf. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie Leipziger Verwaltung hat ja mittlerweile ihre Stellungnahme zum geplanten Kiesabbau bei Rückmarsdorf vorgelegt und einige Bedingungen gestellt, unter denen sie bereit wäre, ihre Grundstücke dort zu verkaufen und einen Kiesabbau in den nächsten 16 Jahren zu dulden. Aber sie ging dabei nicht weit genug, finden SPD, Linke und Grüne im Leipziger Stadtrat. Denn eine klare Kante muss Leipzig schon deshalb ziehen, weil genau das in der Regionalplanung Westsachsens schon so festgeschrieben ist.
Grüne kritisieren die fehlende Überwachungslust sächsischer Behörden bei Müllimporten
Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserSo langsam arbeitet sich der Landtagsabgeordnete der Grünen, Volkmar Zschocke, hinein in das leidige Thema der sächsischen Abfallpolitik. Die eigentlich keine Politik ist, so wie so vieles im Ministerium des Thomas Schmidt (CDU). Man ignoriert die Verstöße, sitzt aus, gestaltet nichts. Und so gelangen weiter hunderttausende Tonnen gefährliche Abfälle über sächsische Autobahnen auf Sachsens Deponien. Besonders viele auf die Zentraldeponie Cröbern.
Es steht schon wieder kein Geld für neue Straßenbäume im Leipziger Haushaltsplan
Die baumlose Albert-Schweitzer-Straße. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserEigentlich haben es die Stadtratsfraktionen verstanden. Seit Jahren gibt die Stadt Leipzig viel zu wenig Geld für Straßenbaumpflanzungen aus. 1,5 Millionen Euro müsste die Stadt einsetzen, um wenigstens die Ziele aus dem Luftreinhalteplan zu erreichen. Aber im neuen Doppelhaushalt 2019/2020 stehen wieder nur null Euro, kritisiert der Ökolöwe.
„Es ist für Politiker nicht mehr so attraktiv, sich vor Kameras mit den Reichen und Mächtigen der Welt zu zeigen“
Prof. Dr. Gunther Schnabl Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Für alle LeserWenn sich in Davos die Elite der Politiker und Wirtschaftsexperten aus aller Welt trifft, dann verwandelt sich der Ort in eine Festung. Ganz genauso wie zu all den Treffen der G8, G7, G20 oder wie immer auch die Treffen der mächtigsten Politiker der Welt sich nennen. Das ist schon seit Jahren so. Aber immer deutlicher wird, dass die derzeitige westliche Politik damit auch ihre riesige Distanz zu den (protestierenden) Bürgern deutlich macht. Während ihr die Kuschelnähe zu den großen Wirtschaftsbossen so langsam unangenehm wird. „Es ist für Politiker nicht mehr so attraktiv, sich vor Kameras mit den Reichen und Mächtigen der Welt zu zeigen“, sagt Prof. Dr. Gunther Schnabl.
Kein Stadtplan auf Knopfdruck in Leipzig
Flimmern auch in der Petersstraße: City-Light-Poster von JC Decaux. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wäre ja zu schön gewesen und in Hamburg hatten es Leipzigs Jugendparlamentarier ja sogar schon gesehen. Da kann man an interaktiven Werbesäulen einfach auf einen Knopf drücken und dann erscheint statt der Werbung der Plan der Stadt. Wäre doch auch für Leipzig ganz nett, fand das Jugendparlament. In der Innenstadt stehen doch so ein paar Leuchtsäulen von JCDecaux. Aber nicht mehr lange, teilt das Planungsdezernat jetzt mit.