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360 Schüler lernen jetzt schon im Musikviertel und 326 aus dem Klinger-Gymnasium sind derzeit zu Gast

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    Am Montag, 6. November, war es endlich so weit: Oberbürgermeister Burkhard Jung hat das neu errichtete Gymnasium samt Dreifeldsporthalle an der Telemannstraße im Rahmen einer Feierstunde an Schüler und Lehrer übergeben. Es ist der erste Neubau für ein Gymnasium seit 20 Jahren in Leipzig. 25,7 Millionmen Euro hat der Neubau in Nähe der Rennbahn Scheibenholz gekostet.

    Das neue Schulgebäude im Musikviertel trägt, so betont die Stadt, den steigenden Schülerzahlen und dem Kapazitätsbedarf im gymnasialen Bereich Rechnung. Der Schulbetrieb im neuen Haus ist schon im August gestartet.

    „Kinder und Jugendliche verbringen einen wesentlichen Teil ihres Lebens in der Schule. Das neue Schulgebäude als offenes Haus ist ein wunderbarer Ort zum Lernen, Lehren und Leben. Geschaffen wurde nicht nur ein helles und modernes Haus, sondern auch eine lebendige, offene Schule im Zentrum unserer Stadt“, freut sich OB Jung.

    Die Schule wird fünfzügig geführt. Maximal 1.120 Schüler können hier lernen. Da die Schule von der Mittelstufe beginnend aufgebaut wird, werden zum jetzigen Zeitpunkt rund 360 Fünft- bis Siebtklässler von 26 Pädagogen unterrichtet. Dazu gesellt sich in den nächsten drei Jahren die Oberstufe aus dem Grünauer Max-Klinger-Gymnasium mit 326 Schülern. Sie ist während der Sanierungsarbeiten an einem Gebäude ihrer Schule hier zu Gast. Somit werden im Schuljahr 2017/18 knapp 690 Schüler im Gebäude unterrichtet.

    Gebäude und Architektur

    Das Büro Alten Architekten GmbH entschied sich für einen viergeschossigen kompakten Baukörper mit einem Technikaufbau. Das Gebäude wird durch einen Innenhof und eine Pausenhalle gegliedert. Der Schulneubau ist ein Passivhaus.

    Das neue Gymnasium in der Telemannstraße. Foto: Marko Hofmann
    Das neue Gymnasium in der Telemannstraße. Foto: Marko Hofmann

    Das Erdgeschoss ist so gestaltet, dass sich Mensa, Aula, die mit Glas überdachte Pausenhalle und die Flure durch das Öffnen beweglicher Wände zusammenlegen lassen. So ergibt sich bei Bedarf eine Fläche von gut 1.000 Quadratmetern.

    Ein Atrium bindet die in den Obergeschossen gelegenen Unterrichtsbereiche an und schafft Begegnungsflächen. In der Ausführung wurden die zeitgemäßen pädagogischen Ansätze umgesetzt: Jahrgangsstufen und Fachklassen sind zu Clustern zusammengefasst und Lernateliers vorhanden. Jeder Jahrgang bekommt einen gemeinsamen Bereich mit Klassenräumen und Begegnungsraum sowie Bibliothek.

    Zum Komplex gehört auch der Neubau einer Dreifeldsporthalle, die von mehreren Schulen aus dem Umfeld (Thomasgymnasium, Petri-Oberschule) und vom Vereinssport mitgenutzt wird. Beide Gebäude und die Freianlagen wurden barrierefrei ausgeführt.

     

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