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Musikviertel

Ökolöwe zur Beethovenstraße: Leipzig braucht Fahrradstraßen ohne Autos

Irgendwie klang die Argumentation des Planungsdezernats derart überzeugend, dass die meisten Stadträt/-innen dann doch lieber in der Ratsversammlung vom 24. Februar den Antrag der Linksfraktion ablehnten, ein Teilstück der Beethovenstraße einzuziehen und abzupollern. Aber gerade das würde die Beethovenstraße erst zu einer richtigen Fahrradstraße machen, kritisiert jetzt der Ökolöwe.

Petition mit Folgen: Noch 2021 wird ein Bewohnerparken fürs komplette Musikviertel geprüft + Video

Kurz flammte am 20. Januar in der Online-Ratsversammlung noch einmal die Diskussion um die Parkplatznot in Leipzig auf. Auch wenn da eher von Parkdruck die Rede war und gemutmaßt wurde, die Verwaltung selbst würde den Parkdruck erhöhen, indem sie das Parken tagsüber einschränkte. Und dabei wünschte sich der Petent doch eigentlich nur einen Schwerbehinderten-Parkplatz. Aber er hat etwas ins Rollen gebracht.

Bewohnerparken fürs komplette Musikviertel soll geprüft werden

Es kommt, wie es kommen muss, auch wenn einige Leipziger das für einen verwaltungsseitigen Übergriff halten: Immer mehr Autos in der Stadt auf immer knapperem Raum werden die Kommune dazu zwingen, im inneren Stadtbereich ziemlich bald flächendeckend ein Anwohnerparken einzuführen. Nach dem Waldstraßenviertel ist das Musikviertel der nächste Kandidat. Eine Petition könnte jetzt dazu den Anstoß geben.

Verkehrs- und Tiefbauamt: Die Einziehung der Beethovenstraße würde nur noch mehr Verkehr im Musikviertel erzeugen

Ja gibt es nun immer noch hohen Durchgangsverkehr durch die Beethovenstraße, seit sie im vergangenen Sommer zur Fahrradstraße erklärt wurde? Die Linksfraktion meinte „Ja“ und beantragte, das Stück vor der Universitätsbibliothek deshalb nach § 8 Sächsisches Straßengesetz einzuziehen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt findet das nicht zielführend, denn aus seiner Sicht sei der Verkehr schon deutlich zurückgegangen.

West-Ost-Route durch die Beethovenstraße ist seit Montag Fahrradstraße

Eigentlich sollte es ein klein wenig anders ablaufen am Montag, 17. Juni. Die Schilderfirma sollte mit Montagewagen am Kreisverkehr an der Beethovenstraße stehen. Die Montage des ersten Schilds „Fahrradstraße“ sollte fotogen ins Bild gesetzt werden. Aber die Jungs vom Schilderdienst waren schneller, auftragsgemäß hatten sie um 12 Uhr schon den größten Teil der Beethovenstraße im Musikviertel umgeschildert.

Bis zum Sommer könnten Fahrradstraßen im Musikviertel geprüft werden

Wenn Leipzigs Verwaltung einem Antrag des Jugendparlaments zustimmt, klingt das manchmal wie „Alternativvorschlag“. Auch wenn es eigentlich keiner ist, sondern eine Zustimmung. Denn vier neue Fahrradstraßen im Musikviertel findet das Dezernat Stadtentwicklung und Bau sogar sehr überlegenswert. Aber selbst in Anträgen muss das labile Machtgleichgewicht zwischen Stadtrat und Verwaltung gewahrt bleiben.

Jugendparlament beantragt vier Fahrradstraßen für das Musikviertel

Es ist die Jugend, die in Leipzig besonders gern und oft mit dem Rad fährt. Es überrascht also nicht, wenn das Jugendparlament jetzt einen Antrag an den Stadtrat stellt, dass mehrere Straßen im Musikviertel zu Fahrradstraßen umgewidmet werden sollen. Hier befinden sich auf engstem Raum mehrere Hochschulen, täglich sind hier tausende Studierende mit dem Rad unterwegs. Es könnte ein Anfang sein, die Stadt wirklich fahrradfreundlich zu machen.

360 Schüler lernen jetzt schon im Musikviertel und 326 aus dem Klinger-Gymnasium sind derzeit zu Gast

Am Montag, 6. November, war es endlich so weit: Oberbürgermeister Burkhard Jung hat das neu errichtete Gymnasium samt Dreifeldsporthalle an der Telemannstraße im Rahmen einer Feierstunde an Schüler und Lehrer übergeben. Es ist der erste Neubau für ein Gymnasium seit 20 Jahren in Leipzig. 25,7 Millionmen Euro hat der Neubau in Nähe der Rennbahn Scheibenholz gekostet.

Gästehaus am Park: Infoveranstaltung für Bürger am Donnerstag

Zur Zukunft des ehemaligen „Gästehauses des Ministerrats der DDR“ zwischen Karl-Tauchnitz-Straße, Haydnstraße und Schwägrichenstraße wird es am kommenden Donnerstag, 7. September, 17 Uhr eine Bürgerinformationsveranstaltung im Neuen Rathaus, Raum 270 (Turmzimmer), geben.

Ökolöwe schlägt neue Route und 10-Minuten-Takt für Buslinie 89 vor

Warum einfach machen, wenn es auch kompliziert geht. Das denkt sich so Mancher bei Verkehrslösungen in Leipzig. Als die Buslinie durch die Leipziger Innenstadt geschaffen wurde, sollte sie nicht nur die City neu erschließen, sondern auch ein Loch stopfen, das erst durch die Streichung der Straßenbahn Linie 24 aufgerissen war. Aber warum so kompliziert, fragt jetzt der Ökolöwe.

Der Stadtrat tagt: Zankapfel „Gästehaus am Park“ – Denkmal oder nicht?

Im Rahmen des neuen Bebauungsplanes „Musikviertel Süd“ ging es weniger um den B-Plan an sich, als vielmehr um die Frage: Schandfleck oder Denkmal „Gästehaus am Park“. Die CDU hatte dies infrage gestellt und wollte erreichen, dass der Denkmalschutz nicht in den neuen Bauplan einfließt. Es folgte eine kleine Geschichtsstunde und eine Klärung, wer hier wann etwas nicht gemacht hatte.

CDU-Fraktion hält den Denkmalschutz für das Gästehaus am Park für völlig unbegründet

Manchmal liebt man sie einfach dafür, dass sie sich um das verkniffene Denken der Bürokraten nicht kümmern und einfach aus dem Bauch heraus entscheiden und beantragen: die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Denn warum soll man einen Bebauungsplan ändern, bloß weil ein paar obskure Bürokraten ausgerechnet das hässliche Gästehaus am Clara-Zetkin-Park unter Denkmalschutz gestellt haben?

Wie aus einer Anliegerstraße eine laute Hauptverkehrsstraße wurde und die Stadtplaner keinen Grund zum Handeln sehen wollen

Sechs Jahre, was sind schon sechs Jahre? Für eine Verwaltung nichts, für Bürger, die mit Lärm und hoher Luftbelastung leben müssen, eine Katastrophe. Mehrfach in den vergangenen Jahren haben wir die Probleme an der Karl-Tauchnitz-Straße hier thematisiert. Die Straße ist Teil des sogenannten "Tangentenvierecks". Und seit 2011 ist sie auch noch so eine Art Lärmableiter für die Harkortstraße.

Gästehaus am Park: Denkmaleigenschaft 2013 festgestellt

Für das ehemalige "Gästehaus am Park", die frühere Luxusherberge der DDR im Leipziger Musikviertel, wird dem Stadtrat durch die Verwaltung aktuell eine Vorlage für die am 24. Februar stattfindende Sitzung vorgelegt. Darüber informiert das Dezernat Stadtentwicklung und Bau.

In der Karl-Tauchnitz-Straße ist es seit 2011 nicht lauter geworden

Gerade im vergangenen Jahr, als die Leipziger heftig über die Wegesituation zum Clara-Zetkin-Park, Kindertagesstätten im Musikviertel und die Wirkungen des Ausbaus des Kreisverkehrs diskutierten, war auch das Thema Lärm mal wieder auf der Tagesordnung. Bewohner des Musikviertels hatten das Gefühl, die Karl-Tauchnitz-Straße sei verkehrsreicher und lauter geworden. Sie schrieben eine Petition, die diesem Missstand abhelfen sollte.

Zwei Querungshilfen für den Johannapark und ein bisschen Geld für einen Radweg, bitte

So schlecht war das Echo auf den Antrag der Grünen im Leipziger Stadtrat ja nicht, auf der Karl-Tauchnitz-Straße mindestens eine Querungshilfe einzubauen, damit Fußgänger etwas gefahrloser vom Musikviertel in den Clara-Park kommen. Oder besser: in den Johannapark. Denn gewünscht haben sich die Grünen die Querungshilfe an der Ferdinand-Rhode-Straße.

Querungshilfen zum Clara-Zetkin-Park könnten noch 2015 gebaut werden

Als im Frühjahr 2014 die Diskussion um den künftigen Umgang mit dem Clara-Zetkin-Park hochkochte, wurde so nebenbei auch die Problematik des Verkehrs im und um den Park debattiert. Manchmal haben die Vorstöße von Ratsfraktionen ja erstaunliche Folgen. Ursprünglich ging es der CDU-Fraktion bei ihrem Vorstoß ja hauptsächlich um Ordnung und Sicherheit im beliebten Leipziger "Central Park". Und dann ging's auf einmal auch um Radfahrer und Fußgänger.

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