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Medien

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15. Juni 2014 auf dem Augustusplatz vor der Oper Leipzig: Markus Johnke kämpft für den globalen Frieden. Foto: L-IZ.de

Legida im Selbstgespräch: Inzestuöse Debatten ohne Erkenntnis

Statt sich montäglich auf der Straße zu verlaufen, ist Legida nun endgültig zur Agitation via selbstgebastelter Medienpräsenz übergegangen. Man säße im Keller eines bekannten Senders in Leipzig, so Markus Johnke, ein mutiger Mensch hätte ihnen den Schlüssel gegeben. Zum Start eines bemerkenswerten Gesprächsformates, welches Legida am heutigen Montag via Livestream auf Youtube etwa 130 Interessierten anbot, hatte maßgeblich Johnke gerufen. Man sprach quasi mit sich selbst, nachdem andere in Leipzig den Disput auf großer Bühne ausgeschlagen hatten.

Nicole Wohlfarth (SPD). Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Der Livestream aus der Ratsversammlung bleibt + Audio

Seit etwa zwei Jahren mittlerweile überträgt die L-IZ Livebilder aus jeder Ratsversammlung im Neuen Rathaus. Anfangs im Alleingang, dann im Auftrag der Stadt Leipzig. Immer jedoch zu einer Zeit, zu der die meisten Bürger arbeiten müssen. Was läge also näher, die Bilder nach der Livesession noch eine Weile im Netz stehen zu lassen, damit sich weitere Bürger auch nach der Sitzung über die Themen der Stadträte informieren können. In der heutigen Sitzung wurde nun entschieden, wie es weitergehen soll mit dem Livestream.

Regjo-Heft 4/2015: Arbeit & Leben. Foto: Ralf Julke

Neues Regjo-Heft tippt das Thema Schönwetter-Wirtschaft in Mitteldeutschland an

Gier frisst Europa auf. Das ist so ein Gedanke, der im Hinterkopf auftaucht, wenn man dieses neue Regjo-Heft aufschlägt und den doppelseitigen Beitrag von Helge-Heinz Heinker liest, der wie eine Einstimmung in das Heft wirkt. So eine Art Appetizer: Kommt es jetzt? Nimmt das Regjo-Magazin jetzt mal die Wirtschaftspolitik der drei mitteldeutschen Länder ins Visier?

Die Dezember-Ausgabe der "Leipziger Zeitung". Foto: Ralf Julke

Die durchwachsene Vorgeschichte eines Leipziger Zeitungsprojektes – heruntergezoomt in die Leipziger Nussschale

Was auf dem globalen und dem bundesweiten Medienrummel passiert, irrlichtert natürlich bis in die kleine Ecke Westsachsens hinein, die von Zeitungsverlusten und den Folgen großer Fusionen und Aufkäufe auch nicht verschont blieb. Mit den schon beschriebenen Folgen: Wo die großen Medienhäuser die Werbeeinnahmen schwinden sehen, beginnt man von ganz allein, weniger bissig und weniger kritisch zu berichten.

Die Dezember-Ausgabe der "Leipziger Zeitung". Foto: Ralf Julke

Die durchwachsene Vorgeschichte eines Leipziger Zeitungsprojektes – mal global betrachtet

Manchmal muss man straffen, bündeln, umbauen. Viele Leser der "Leipziger Zeitung" haben im vergangenen Jahr mit Faszination, Verwunderung und auch mal Verblüffung den Start der "Leipziger Zeitung" mitverfolgt. Ein ambitioniertes Projekt. Keine Frage. Und mancher Kommentator an der Seitenlinie meinte auch schon sagen zu können: Zu ambitioniert in Zeiten der erklärten Medienkrise. Medienkrise? War da was?

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