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Fußball als Futter fürs TV-Publikum. Foto: Ralf Julke
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Transparenz ist beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch politisch nicht gewollt

Manche Serien muss man irgendwann einfach zubinden. Nicht weil man ordentliche Antworten bekommen hätte. Sondern weil die angefragte Politik die Antworten verweigert, ausweicht, sich auf die alten Verteidigungslinien zurückzieht. Im April hatten wir den medienpolitischen Sprechern im Sächsischen Landtag 15 Fragen zum MDR geschickt, zu Transparenz und Gebührengerechtigkeit.

Und nur der Mond schaut zu? Grafik: L-IZ
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Herr L. will eigentlich nicht nach London und irgendwer hat die Fischlein gemaust

LeserclubWar es warm? War es kalt? Kein Mensch hat das registriert. Aber es muss wolkenlos gewesen sein. Denn die beiden Besucher von Olegs Dachgarten brauchten keine Extra-Lichter. Der Mond stand ein bisschen zu grell überm Dachfirst. Die Flaschen auf Olegs liebevoll gedecktem Tisch warfen scharfe Schatten. Und nur als Oleg sein Alibaba-Licht anmachte, erkannte L. die gemarterten Papiere in seiner Hand.

Herr L.s Lieblingsfisch - heute ein wenig sorgengeplagt. Grafik: L-IZ
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Diesmal steht L. ohne Unschuldsmiene, aber mit Tulpen im Flur

LeserclubAber wie hat es Herr L. geschafft, den Abend mit Oleg Blochin verbringen zu dürfen nach dieser ausgemachten Sauerei im Flur? Wie ist er um den fälligen Stubenarrest herumgekommen? Um die hochnotpeinliche Befragung hat er sich nicht drücken können. Das war klar. Immerhin hatte seine Allerschönste und Tröstende ja extra seinen Lieblingsfisch gekauft. Nie hatte sich ein Mensch sorgender um ihn bemüht, als seine Einzige.

Den Abend wird Herr L. wohl mit Blochin auf dem Dach verbringen. Grafik: L-IZ
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Herr L. erinnert an eine staubalte Geschichte und muss mit Oleg Blochin aufs Dach

LeserclubSternenhimmel über L. Eigentlich unmöglich. Wenn in L. nachts die Lichter glühen, sieht niemand den Sternenhimmel. Aber vorstellen kann man sich das, wie Oleg Blochin und Herr L. da unter Sternen sitzen, spät nach getaner Arbeit. „Und? Chast du nu deinen bösen Artikel geschrieben? Hat sich gelohnt der Stress?“ – „Ja“, sagt Herr L. Und: „Nein.“

Leipziger Zeitung Nr. 32: Von wegen, Sommermärchen. Foto: Ralf Julke
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Mal nachdenken über Grundeinkommen, Wut und Fremdsein in Zeiten medialer Sommermärchen

Ab heute liegt sie wieder an allen Verkaufsstellen: die neue „Leipziger Zeitung“. Diesmal - naja - mit verwirrten Fußballern auf dem Titelbild. Passend zur Zeit. Denn auch wenn jetzt wieder eine ganze Republik versinkt in Volkes Spielen: Die ungeklärten Themen der Gegenwart gären weiter, liegen unerledigt herum auf den Straßen. Und auf einmal schleicht sich ein Wort in unsere Zeitung: Wut. Ganz beiläufig. Und es gibt jede Menge Gründe, richtig wütend zu sein.

Beinah hätte er die kostbaren Papiere gerettet. Grafik: L-IZ
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Da hilft alles Bügeln nichts, Herr L.s Wohnung wird gestürmt

LeserclubDie Wohnungstür fliegt fast aus den Angeln: „Aufmachen! Sofort!“ Die Türglocke schlägt an. Passt zwar nicht zum Getrommel an der Tür. Da wird jetzt auch noch dagengetrampelt, „Aufmachen! Sofort!“ Und dann, als hätte man es sich überlegt: „Aufmachen! Milizia! Sofort! Bistra!“ - Da hatte Herr L. ja schon die Klinke ergriffen und wollte die Tür ...

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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