Schulknaben auf Abwegen: Die Leipziger Zeitreise geht weiter (6)

LeserclubMaulkorbpflicht und Krankenhausgeld-Erhöhung in Plagwitz, Diebstahl aus den Sammelbüchsen der Leutzscher Kirche, Fehler im Wochenblatt ... unsere Zeitreise hat schon heiterere Folgen gesehen. Immerhin: In Lindenau lädt der Krieger-Gesang-Verein zum „Gesellschafts-Maskenball“. Also nichts wie hin.

+++

Der Gemeindevorstand Plagwitz hat am 9. Januar 1886 entschieden, dass ab sofort jeder freilaufende Hund außerhalb seines Heimat-Grundstücks einen „sicheren und festen“ Maulkorb zu tragen hat. Ein Beschluss, der bei den Hundebesitzern offenbar Unmut hervorruft. Im „Gosenschlösschen“, auf dem Grundstück der heutigen Alte Straße 6, in Plagwitz liegt jedenfalls schon am nächsten Dienstag eine Unterschriftenliste für eine Eingabe an den Gemeindevorstand bereit.

+++

Dass auch Arbeiterviertel Kultur haben, zeigt sich im Wochenblatt quasi in jeder Ausgabe. Immer wieder berichtet Otto Hübler von Gesangsvereinen, die Konzerte geben. Am 27. Januar lädt der „Krieger-Gesang-Verein“ ein zum „Gesellschafts-Maskenball“ in die „Drei Linden“, dort wo heute das Haus Dreilinden steht. Ein Ort mit Geschichte, denn einen Gasthof gibt es dort schon seit dem Mittelalter. Für Unentschlossene noch folgende Anmerkung: „Der Verein wird, wie alljährlich, so auch in diesem Jahr keine Opfer scheuen, dem Publikum den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu gestalten.“ Von einer „zweckentsprechenden, großen Dekoration“ des Konzert-Saals und von zwei Militärkapellen wird gesprochen.

+++

Aufschlussreicher Fehler. „In der Mitteilung unserer letzten Nummer, nach welcher die gesetzlich geordneten Meldungen der Fabriks-(Betriebs-) und freien Hilfskassen bis 31. März d. J. bei den Gemeindevorständen von Lindenau, respektive Plagwitz anzubringen sind, bedarf eine Berichtigung dahin, dass der Gemeindevorstand von Plagwitz nicht Aufsichtsbehörde über die in Plagwitz ihren Sitz habenden Fabriks-(Betriebs-) und freien Hilfskassen, noch über die daselbst bestehenden örtlichen Verwaltungsstellen centralisierter Hilfskassen ist.“ Und das hängt mit der Einwohnerzahl des Noch-Vorortes von Leipzig zusammen. „Für alle in Plagwitz zuständige Kassen- und Verwaltungsstellen ist die Amtshauptmannschaft Leipzig Aufsichtsbehörde. Nach den Bestimmungen des Gesetztes sind nämlich zur Aufsichtsführung der Verwaltungsstellung centralisierter Hilfskassen oder der im Orte selbst ihren Sitz habenden Krankenkassen nur berufen die Gemeindevorstände solcher Landgemeinden, die mindestens 10 000 Einwohner haben. Plagwitz besitzt aber diese Einwohnerzahl noch nicht; darum ist für die Kassen u.s.w. in Plagwitz die Amtshauptmannschaft Leipzig Aufsichtsbehörde; anders in Lindenau, wo der dortige Gemeindevorstand die Aufsicht über die Kassen zu führen hat.“ Plagwitz hatte im Jahr 1882, also vier Jahre zuvor, 8.300 Einwohner (vgl. Anne Schliephake: Zur Geschichte des Bahnhofes Leipzig-Plagwitz).

+++

Wenn Sie ins Krankenhaus müssen, nehmen Sie Geld mit. Der Gemeindevorstand Plagwitz hat nicht nur die Maulkorbpflicht beschlossen, sondern auch die Erhöhung der Tarifsätze bei Aufnahme und Verpflegung „im hiesigen Krankenhause“. Demnach müssen ortsangehörige Personen 2 Mark und auswärtige Personen 3 Mark bei Aufnahme bezahlen. Aber damit nicht genug: Wer bis zu 14 Jahre ist, muss täglich 1 Mark Verpflegungsgeld beisteuern (Auswärtige 1,25 Mark), Ältere sogar 1,50 Mark (1,75). Das Privatzimmer kostet 2,50 Mark täglich.

Das Haus Dreilinden in Lindenau. Foto: Gernot Borriss

Das Haus Dreilinden im 21. Jahrhundert. Foto: Gernot Borriss

+++

Was geht nur in den Köpfen mancher Leutzscher Schulknaben vor? „Auf recht schlimme Abwege sind zwei größere Schulknaben geraten“, berichtet das Wochenblatt Lindenau, Plagwitz und Umgegend am 12. Januar 1886. „Der eine, dem das Aufziehen der Kirchenuhr übertragen war, hatte den anderen eines Tages zum Begleiter mitgenommen, und als sie in der Kirche an den aufgehängten Sammelbüchsen vorüberkommen, können sie der Versuchung nicht widerstehen, erbrechen zwei derselben mit Gewalt und entwenden einen ziemlichen Betrag des darin befindlichen Geldes, den sie…“ Ja, wofür verwenden Schulknaben im Januar 1886 gestohlenes Geld? „…zum Ankauf von Kaninchen benutzen.“ Das ist ja mal eine Überraschung. „Ihre große Vorliebe für diese Langohren verleitete sie aber auch in einen Stall einzudringen, das Schloß mit Gewalt zu öffnen und sich mehreren von diesen Tieren anzueignen.“ Ausgang unklar!

+++

Schülerstatistik. Die Kleinzschochersche Schule besuchen zum 11. Januar 1886 insgesamt 848 Schüler. „Schleußig schickt 52 Kinder nach hier in die Schule. Davon entfallen auf Altschleußig 32 und auf Schleußig, neuer Anbau 20 Schulkinder (südlich heutige Rödelstraße). Überhaupt wohnen in dieser neuen Gegend erst 58 Schulkinder, wovon 29 nach Plagwitz und 9 nach Leipzig in die Schule gehen. Selbst in den 1930er befindet sich Neu-Schleußig noch in der Ausgestaltung, wobei Neu-Schleußig alles nördlich der heutigen Rödelstraße meint. Karl Heines Villa hatte damals die Anschrift Neuschleußig Nr. 1.

Noch mehr Zeitreise in der Artikelserie Leipzig 1914

* Leserclub *SchleußigPlagwitzLeutzschZeitreise
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Was sind triftige Gründe, um das Haus verlassen zu dürfen?
Alle schön verteilt am Cospudener See. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserKennt Ihr dieses alte Kinderspiel, das manche für rassistisch halten? Wen die Diskussion darüber, ob es das tatsächlich ist, interessiert, dem empfehle ich folgende Internet-Seite: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann: Herkunft & Alternativen“ auf Giga.de.
Der NABU Sachsen kritisiert die Enthaltung des Freistaats bei der Abstimmung zur Düngeverordnung im Bundesrat
Acker bis zum Horizont – und ein paar Gänse. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserWenn sich Regierungskoalitionen nicht auf ein einheitliches Abstimmungsverhalten im Bundesrat einigen können, dann enthält sich der jeweilige Minister in der Abstimmung des Bundesrates in der Regel. So geschehen auch am Freitag, 27. März, als sich Sachsen bei der Abstimmung zur neuen Düngeverordnung im Bundesrat enthielt. Obwohl Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) eigentlich für eine strengere Verordnung ist.
März-Arbeitslosenzahlen sind eine Momentaufnahme genau zum Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in SGB II und SGB III. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserSeit zwei Wochen steckt zwar auch Sachsen im Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Aber das bildet sich noch nicht in den Arbeitsmarktzahlen für Ende März ab. Der Grund ist simpel: Der Stichtag der Statistik liegt in der Monatsmitte, in diesem Fall also am 12. März. Deshalb werden die Auswirkungen der Corona-Krise in den Märzzahlen noch nicht sichtbar, teilt die Arbeitsagentur Leipzig mit.
Meine große Naturapotheke: Was an gesunden Kräutern alles wächst, wie man es zubereitet und anwendet
Sieglinde Leibner: Meine große Naturapotheke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch wächst da draußen vor unserer Haustür allerlei, was gesund und hilfreich ist. Auch wenn wir mit unserer Art zu wirtschaften auch die pflanzliche Artenvielfalt angreifen. Der Gegentrend sind natürlich all die Menschen, die die Kräuterapotheke der Natur wieder für sich entdecken. Sieglinde Leibner tut das seit Jahren systematisch. Sie hat es etwas einfacher als wir Großstädter: Sie wohnt in Haidenfeld in Thüringen, hat also Wald und Wiesen direkt vor der Tür.
These #17: Funktionierender Wettbewerb bedeutet nicht: „Hauptsache billig.“
Kalender-These #17 – April 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDamit Wettbewerb im sozialen Bereich nicht zu Monopoleismus und unsozialem Handeln führt, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen. Geiz ist geil! Leanmanagement, Input – Output, Transformation, Globalisierungsprozesse, Controlling, Marktorientierung, Konkurrenz, Digitalisierung, Gewinn und Rentabilität. Was haben diese Begriffe mit der Sozialen Arbeit zu tun? Was sind Ihre ersten Gedanken, wenn Sie an Soziale Arbeit denken? Etwa an das Primat der Effizienz, an Marktanalysen oder gar an Wettbewerb?
Dienstag, der 31. März 2020: Wer ohne „triftigen Grund“ rausgeht, muss bis zu 150 Euro zahlen
Hinsetzen ist kurz erlaubt, Buchlesen wohl eher nicht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn Sachsen ist zwar weiterhin nicht klar geregelt, wo genau man sich außerhalb der eigenen Wohnung aufhalten darf, doch dafür steht nun fest, was man zahlen muss, wenn man gegen die neue Rechtsverordnung verstößt. Diese gilt bis zum Ende der übernächsten Woche. Das diesjährige „Courage“-Konzert sollte zwar erst danach stattfinden, wurde aber bereits jetzt verschoben. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 31. März 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Vier Corona-Fälle in den eigenen Reihen: Wie ist die Leipziger Polizei derzeit aufgestellt?
Polizeieinsatz. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserDie Covid-19-Pandemie fordert das Gemeinwesen massiv. Manche Kommentare sehen im Angesicht der unsichtbaren Gefahr auch die Stunde des Staats gekommen, der seinen Bürgern hilft und zugleich Ausgangsbeschränkungen zur Not per Zwang durchsetzt. Doch wie ist die Situation bei denen, die mit der Ausübung des Gewaltmonopols betraut sind? Sind die intern auf eine Häufung von Corona-Infektionen vorbereitet? Die L-IZ hat bei der Polizeidirektion Leipzig nachgefragt.
Saisonabbruch und neuer Vorstand: Viel in Bewegung bei den L. E. Volleys
Der neue L.E. Volleys-Vorstand (von links): Thomas Bauch, Stefan Roßbach, Martin Ivenz, Katja Weiße, Thomas Nicklisch und Stefan Schulze. Foto: L.E. Volleys

Foto: L.E. Volleys

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelSeit dem 12. März steht es fest: Für die L.E. Volleys ist die Saison in der 2. Bundesliga vorzeitig beendet. Als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus sah sich die Volleyball Bundesliga (VBL) gezwungen, erstmals in ihrer Historie eine Saison abzubrechen. Nur sechs Tage später beschloss die VBL, dass die gesamte Saison 2019/20 in der 2. Bundesliga nicht gewertet wird.
Engpässe bei Atemmasken: Leipzigs Kliniken warten auf „Erkrankungswelle“
Momentan hält das St. Georg etwa 300 Betten für Corona-Patienten frei. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNoch immer steigen die Zahlen der mit Corona infizierten Personen in Deutschland, noch immer bereiten sich Kliniken intensiv auf die „Erkrankungswelle“ vor. In Sachsen sind inzwischen 2.084 Infektions- und 13 Todesfälle bestätigt, wie Gesundheitsministerin Petra Köpping mitteilte. Leipzig zählt insgesamt 320 (Stand 31.03.). Der Peak, so sagte es Oberbürgermeister Burkhard Jung (62, SPD) am Montag in einer Online-Bürgersprechstunde von Leipzig Fernsehen, werde in Leipzig für die Zeit um Ende April/Anfang Mai erwartet. Währenddessen ist die Rede von Versorgungsengpässen in deutschen Krankenhäusern. Atemmasken und ausreichend Schutzkleidung fehlen an allen Ecken und Enden, Lieferungen kommen verspätet oder gar nicht an. Wie sieht es in den hiesigen Krankenhäusern aus?
Am 3. April erscheint das neue Album von Dota: „Kaléko“
Dota: Kaléko. Cover: Dota

Cover: Dota

Für alle LeserAm 21. März begrüßte ein Gedicht von Mascha Kaléko die Besucher des Rewe-Supermarkts am Connewitzer Kreuz und wir nutzten die Gelegenheit, auch einen Videoclip von Dota Kehr und Felix Meyer zu empfehlen, in dem sie das Gedicht „Zum Trost“ von Mascha Kaléko interpretieren. Die 1907 geborene Dichterin spielt auf dem neuen Album von Dota eine ganz zentrale Rolle. Und wenn alles gut geht, gastiert Dota am 15. August open air auf der Bühne des Geyserhauses mit den Liedern des neuen Albums „Kaléko“, das am 3. April erscheint.
Stadtbezirksbeirat Ost fordert Schutz für den Radstreifen vor der Sparkasse in der Dresdner Straße
Die Dresdner Straße kurz vor der Kurve. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserWie schwer es ist, wichtige Verbesserungen im Leipziger Verkehr auch gegen die Bequemlichkeit einiger Zeitgenossen durchzusetzen, zeigt die Geschichte um die Radfahrstreifen in der Dresdner Straße. 2017 wurde hier die erste Hälfte auf der Südseite aufgetragen. Dann entfachten die Leipziger Autolobbyisten einen veritablen Mediensturm. Das Aufmalen auf der Nordseite wurde ausgesetzt und erst auf Druck aus dem Stadtrat 2019 umgesetzt. Aber einige Autofahrer ignorieren den Radstreifen bis heute, kritisiert der Stadtbezirksbeirat Ost.
Kein Masterplan in den Schubladen, bedachtsames Agieren und die Sache mit dem Föderalismus in einer Krisensituation
Dr. Hendrik Träger. Foto: Swen Reichhold

Foto: Swen Reichhold

Für alle LeserDie Corona-Pandemie stellt bisher nie dagewesene Anforderungen an das Krisenmanagement der Bundesregierung. Obwohl es für eine solch schwierige Situation keinen Masterplan gibt, handele sie im Vergleich zu anderen Regierungen fokussiert und agiere bedacht, ohne Panik zu verbreiten, sagt Politikwissenschaftler Dr. Hendrik Träger (38) von der Universität Leipzig. Aber: „Bei der Kommunikation besteht noch Potenzial nach oben.“
Die neuen Holzjoche für die Glocken der Thomaskirche Leipzig sind jetzt auf dem Turm
Ein Joch wird zum Turm der Thomaskirche hochgehoben. Foto: Thomaskirche - Bach e.V.

Foto: Thomaskirche - Bach e.V.

Für alle LeserTrotz aller Beschränkungen aufgrund der Corona-Kontaktsperre laufen natürlich viele Projekte weiter, wo es ohne großen Menschenauflauf zugeht. So wie beim Glockenprojekt der Thomaskirche. Am vergangenen Freitag, 27. März, hat die Thomaskirche den nächsten Meilenstein im Zuge der Restaurierung des historischen Geläuts der Thomaskirche erreicht. Die neuen Holzjoche und Klöppel für die beiden großen Glocken, Gloriosa und Hilliger, wurden per Kran in die untere Glockenstube gehoben.
Feine Auslese: 100 Minuten Überleben im Wirrwarr der Gegenwart mit Paul Bokowski
Paul Bokowski: Feine Auslese. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOb das mit seiner Lesetour ab dem 22. April klappt, ist völlig offen. Die meisten Lesetermine zu seiner frisch zur Buchmesse erschienenen Hör-CD musste Paul Bokowski absagen. Der Bursche ist neu im Programm von Voland & Quist. Seine Bücher erschienen bislang bei Goldmann. Aber Lesebühnen leben ja auch davon, dass die Vortragenden ihren unverwechselbaren Vortragsstil entwickeln. Der zuweilen sehr schwarze Humor muss auch zu hören sein.
Montag, der 30. März 2020: Ausgangsbeschränkungen sollen noch Wochen andauern
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Ausgangsbeschränkungen in Sachsen werden wohl noch mindestens drei Wochen andauern, kündigte Ministerpräsident Kretschmer heute auf einer Pressekonferenz an. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Das Hilfsprogramm für kleine Unternehmen und Selbstständige ist heute gestartet und ab Mittwoch dürfen die Wochenmärkte wieder öffnen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 30. März 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.