In Sachsen besteht vereinzelt weiterhin Glättegefahr, doch mildere Temperaturen haben die Straßen und Wege im Freistaat seit heute zu einer Matschpartie gemacht. Und: In Leipzig streikten über 300 Menschen nach einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 13. Januar 2026, im Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Auf „Elli“ folgt „Gunda“: Tauwetter und Warnung vor Glätte
„Gunda“ löste Vorgängerin „Elli“ ab: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, hat erstgenanntes Tief weithin eine deutlich mildere Witterung mit sich gebracht. Am Dienstagmorgen galten für große Teile Sachsens Unwetterwarnungen aufgrund von Glatteis und markanter Glätte. Auch weiterhin wird vereinzelt vor Glätte gewarnt, besonders in nicht geräumten Nebenstraßen. Entsprechend legen Empfehlungen dringend ein angepasstes Verhalten im Straßenverkehr nahe.
Überwiegend hat sich die Situation in Sachsen am Dienstagvormittag aber erst einmal entspannt, das Vorankommen zu Fuß oder per Rad wurde freilich oft zur matschigen Angelegenheit. Zuvor hatte allein die Dresdener Polizeidirektion in ihrem Gebiet von Mitternacht bis 10:00 Uhr nach Angaben der LVZ so viele Unfälle registriert wie sonst in 24 Stunden. Auf der A14 bei Leipzig löste sich nach dem Frost der letzten Tage der Beton an einigen Stellen, die Notruf-Frequenz liegengebliebener Autofahrer beim ADAC war deutlich höher, heißt es.
In anderen Regionen Deutschlands kam es ebenfalls zu Unfällen und mehr Einsätzen von Rettungskräften. Auf Bahnstrecken und an Flughäfen hielten sich die Einschränkungen aber offenbar im Rahmen. Für die kommenden Tage werden Plusgrade und ein Wettermix aus Regen und Sonne erwartet.
ver.di ruft zum Warnstreik auf, mehr als 300 folgen
Tauwetter gilt ja auch als symbolischer Begriff, der Hoffnung auf bessere Zeiten nach einer „eisigen“, angespannten Lage weckt. Im Moment jedenfalls scheinen die Fronten noch verhärtet: Mehrere hundert Menschen haben in Leipzig am Dienstag nach einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di für höhere Vergütungen sowie bessere Arbeitsbedingungen und Absicherungen gestreikt.
Von dem Ausstand betroffen waren Beschäftigte von Kliniken, Hochschulen und Verwaltungen. Dies berichtet der MDR.
Während der Arbeitsniederlegung war die Versorgung von Patientinnen und Patienten im klinischen Bereich dennoch abgesichert, so wurde betont. Die Gewerkschaft ver.di will für das Personal sieben Prozent mehr Gehalt (mindestens aber 300 Euro zusätzlich im Monat) erkämpfen, außerdem auch ein Vergütungsplus bei Azubis, eine Übernahmegarantie und einen eigenen Tarifvertrag für studentische Kräfte.
Auf einer Kundgebung vor bzw. im Leipziger Ring-Café am Dienstagvormittag kritisierten Betroffene etwa chronischen Personalmangel in ihrem Bereich, Befristungen ihrer Stellen und die massive Arbeitsbelastung. Die Arbeitgeberseite hat die ver.di-Forderungen unter Verweis unter anderem auf eingebrochene Steuereinnahmen als zu hoch zurückgewiesen. Noch diese Woche sowie darauffolgend im Februar sind neue Verhandlungsrunden angesetzt.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Eskalation in Connewitz: Anti-Antifa von links
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Hallo Leipzig: So startete Dienstag, der 13. Januar 2026
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Was sonst noch wichtig war:
An der Leipziger Messe sprengten Unbekannte am frühen Morgen einen DB-Fahrkartenautomaten.
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Sachsen trifft weiterhin Maßnahmen gegen die Vogelgrippe.
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