In Leipzig-Heiterblick kam es am Nachmittag zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines Brandes in einem leer stehenden Haus. Und: Die Bundeswehr macht ernst und versendet seit heute erste Fragebögen an junge Menschen zur Erfassung für einen möglichen Militärdienst. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Brand in Heiterblick, offenbar keine Verletzten
In einem leer stehenden Haus in Leipzig-Heiterblick kam es am heutigen Donnerstag zu einem Brand: Dies meldet die Leipziger Volkszeitung. Demzufolge war die Straße am Donnerstagnachmittag zwischen B87, Torgauer Straße und An den Theklafeldern in beide Richtungen abgeriegelt.
Als Quelle des Brandes sei Unrat im ersten Stock des Gebäudes ausgemacht worden, in dem sich glücklicherweise keine Menschen aufhielten. Erster Rauch aus den Fenstern wurde etwa 14:15 Uhr gesichtet, heißt es.
Später konnte die Situation durch Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist Gegenstand von Ermittlungen.
Post vom Bund: Fragebögen für Wehrdienst werden rausgeschickt
Viele junge Menschen dürften bald Post von der Bundeswehr in ihren Briefkästen vorfinden – ob sie sich darüber freuen, ist eine andere Frage: Der Versand sollte bereits heute starten, wie das RND und zahlreiche weitere Medien berichten.
Sowohl junge Männer als auch Frauen, die in diesem Jahr die Volljährigkeit erreichen, erhalten die Fragebögen, in denen eine potenzielle Eignung, Fitness und die Motivationslage für einen Wehrdienst erfasst werden sollen. Junge Männer müssen die Bögen ausfüllen, bei Frauen dagegen ist dies freiwillig.
Der Vorgang des Ausfüllens findet online statt, die herausgehenden Schriftstücke enthalten einen entsprechenden QR-Code, eine Informationsbroschüre und Rechtshinweise. Am 1. Januar 2026 war in Deutschland nach längerem Hickhack das Gesetz für den neuen Wehrdienst in Kraft getreten. Im Kern soll neben den Fragebögen nun auch ab Juli 2027 eine Musterung bei geeigneten Kandidaten verpflichtend werden.
Der Dienst an der Waffe selbst bleibt vorerst freiwillig, wobei eine vom Bundestag abzustimmende „Bedarfswehrpflicht“ auch eine Zwangseinberufung ermöglichen soll. Dies gelte, sofern die Zahl Freiwilliger zur Armee den Personalbedarf nicht abdecke.
Die Bundesrepublik will durch den neuen Mechanismus der Soldatengewinnung die „Truppe“ um 80.000 Personen aufstocken und so auf die verschärfte Bedrohung reagieren, die sich insbesondere nach Russlands militärischer Großinvasion gegen die Ukraine vor fast vier Jahren zeigt.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Wärme für Leipzig, Teil 8: Übersicht zur Nutzung von Geothermie als Wärmequelle
Hallo Leipzig: So startete Donnerstag, der 15. Januar 2026
Was sonst noch wichtig war:
Update: In Connewitz ereignete sich am Abend ein Unfall mit einer Straßenbahn. Ein Fußgänger wurde erfasst und leicht verletzt, es kommt zu Umleitungen.
Das Oberlandesgericht Naumburg verurteilte einen 33 Jahre alten Mann wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zu mehreren Jahren Haft: Der Iraker soll von 2014 bis 2016 dem IS angehört haben.
Der Deutsche Bundestag debattierte die neue Grundsicherung.
Im Streit um Grönland hat Deutschland Soldaten losgeschickt.
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