Es sollte der Paukenschlag im Ausstellungsjahr 2020 werden: die große Max-Klinger-Ausstellung zum 100. Todestag des Leipziger Künstlers. Am 6. März wurde sie im Museum der bildenden Künste eröffnet. Am 14. März musste sie aufgrund der Corona-Pandemie wieder schließen. Und es ist völlig offen, ob das Museum im April wieder öffnen kann. Wenigstens eine kleine virtuelle Reise durch die Ausstellung können wir anbieten.

Welche Bedeutung diese Ausstellung für Leipzig und den scheidenden Museumsdirektor Alfred Weidinger hat, darüber berichtete am 4. März Daniel Thalheim an dieser Stelle.

Wie komplex die Ausstellung tatsächlich gestaltet wurde, erschließt sich erst beim Rundgang. Eine ganze Handvoll von Kurator/-innen war tätig, um die Bedeutung des Bildhauers, Malers und Grafikers in seiner Zeit und für die damalige Moderne sichtbar zu machen.

Klingers Bedeutung für Leipzig

Das Leipziger Museum der bildenden Künste (MdbK) verfügt über die größte Klinger-Sammlung weltweit, darunter Hauptwerke wie die großformatigen Gemälde „Die Kreuzigung Christi“ und „Christus im Olymp“, die Monumentalskulptur Beethoven, alle Grafischen Zyklen und zahlreiche Zeichnungen aber auch Druckplatten, Entwurfgipse und zeitgenössische Fotografien. Die Jubiläumsausstellung veranschaulicht in mehreren Kapiteln, die von den Wissenschaftler/-innen des Museums und externen Klinger-Expert/-innen verantwortet werden, das facettenreiche OEuvre des Künstlers. Zahlreiche nationale und internationale Leihgaben ergänzen die eigenen Bestände.

Max Klinger wurde maßgeblich durch seine Reisen und mehrjährigen Aufenthalte im Ausland geprägt. Insbesondere die Metropolen Paris, Wien und Rom spielten eine wichtige Rolle und beeinflussten seine künstlerische Arbeit. Aus der Pariser Bekanntschaft mit Auguste Rodin entwickelte sich unter anderem eine mehrjährige Korrespondenz. In Wien feierte Klinger seine größten Erfolge als Künstler und begegnete den Werken von Gustav Klimt.

In der Ausstellung wird auch Klingers künstlerischer Einfluss auf Käthe Kollwitz erstmals umfassend dokumentiert. Klingers letzter grafischer Zyklus „Zelt“ bildet den Ausgangspunkt für eine Darstellung seiner 40-jährigen Beschäftigung mit den Themen Sexualität, Liebe und Erotik sowie dem Verhältnis der Geschlechter.

Erstmals werden Klingers anlässlich für die Ausstellung restaurierten Entwürfe für das Treppenhaus des alten Museumsgebäudes am Augustusplatz, die Tafelaufsätze für das Leipziger Rathaus sowie die Ausgestaltung der Villa Albers in Berlin-Steglitz präsentiert.

Klinger 2020 wird mit Sondermitteln der Stadt Leipzig unterstützt und ist im Anschluss im Rahmen des Beethoven-Jubiläums in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen (04.09.2020–10.01.2021).

Max Klinger und die Wiener Secession

Einen Höhepunkt in der Dauerausstellung des MdbK bildet der Saal mit Klingers Hauptwerken „Die Kreuzigung Christi“, „Christus im Olymp“, Beethoven und „Die Badende“ im 1. Obergeschoss. Dieses Werkensemble wird anlässlich der Ausstellung Klinger 2020 neu kontextualisiert. Der Fokus liegt dabei auf Wien, Hauptstadt der österreichischen k.u.k. Monarchie, in der Klinger seine größten Erfolge als Künstler feierte. Hier zeigte Klinger 1898 anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums Kaiser Franz Joseph I. im Wiener Künstlerhaus „Die Kreuzigung Christi“ und „Die Badende“.

Das Monumentalbild „Christus im Olymp“ wurde 1899 und die Skulptur Beethoven 1902 in der Wiener Secession präsentiert. Erst danach gelangten diese Hauptwerke Klingers in den Besitz des Leipziger Bildermuseums.

Max Klinger: Die Kreuzigung Christi, 1890, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK
Max Klinger: Die Kreuzigung Christi, 1890, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK

Das Wiener Kunstpublikum reagierte damals gespalten auf Klinger. Es stand ihm entweder euphorisch oder ablehnend gegenüber: „Seit vierzehn Tagen geht durch alle Zeitungen Österreichs und Deutschlands tönender, rauschender Jubel: Klinger’s Beethoven ist zur Welt gekommen!“ (Neues Wiener Tageblatt, 15. April 1902); „Klinger wagt alles. Er hat eine ,Kreuzigung‘ und einen ,Christus im Olymp‘ gewagt und hat nun auch einen ,Beethoven‘ gewagt. Letzterer allerdings überragt als plastisches Werk die beiden großen gemalten Sünden, für die Klinger niemals eine Absolution erteilt werden kann, um Bergeshöhe.“ (Deutsches Volksblatt, 19. April 1902).

Ein neues Vermittlungsdisplay im Beethoven-Saal und ausgewählte Werke von Klingers Wiener Zeitgenossen Gustav Klimt verdeutlichen dieses Spannungsfeld. Diesen Teil der Ausstellung hat Dr. Marcus Andrew Hurttig kuratiert.

Die Jahre in Rom

1888, im Alter von 31 Jahren, geht Max Klinger nach Rom. Die folgenden fünf Jahre gehören zu seiner lehrreichsten und produktivsten Schaffensphase. Das Medium der Radierung, mit dem Klinger erste Erfolge errungen hatte, trat in den Hintergrund. Ins Zentrum rückten dafür zunächst die Malerei, später auch die Bildhauerei.

Das malerische Werk in Rom lässt sich in verschiedene Werkgruppen gliedern. Unter den neuen Eindrücken schuf Klinger mehrere (Stadt-)Landschaften, die malerisch am französischen Impressionismus geschult sind. Diese bestimmen auch die Hintergründe nicht weniger Figurenbilder, insbesondere der Frauenbildnisse, die eine einfühlsame Annäherung an das weibliche Geschlecht fernab der üblichen Salonmalerei auszeichnet.

Max Klinger: Die Blaue Stunde, 1890, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK
Max Klinger: Die Blaue Stunde, 1890, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK

Klingers eigentlicher künstlerischer Fokus lag auf einer Reihe von symbolistischen, mythologischen bzw. religiösen, zum Teil großformatigen Figurenbildern – zunächst vor allem auf der „Kreuzigung Christi“, später der „Pietà“ und „Am Strande“ sowie dem bereits in Paris konzipierten Gemälde „Die Blaue Stunde“. Alle vier Werke vollendete er im Dezember 1890. 1891 begann er mit der Realisierung des „Christus im Olymp“, der 1897 in Leipzig vollendet werden sollte.

Das intensive Modellstudium für diese Werke führte Klinger zu einer Veränderung seiner Figurenauffassung und seiner ästhetischen Anschauung. Von nun an stand die nackte menschliche Figur im Mittelpunkt seiner Kunst und damit einhergehend das intensive Studium des nackten Menschen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auch auf die Begegnung mit der italienischen Kunst der Renaissance, des Barocks und der Antike.

In der Folge widmete sich Klinger verstärkt der Bildhauerei, mit der er sich bislang autodidaktisch beschäftigt hatte. 1892 begann er die Ausführung der Salome in Marmor und konzipierte parallel die Kassandra. Kurz vor seiner Rückkehr nach Leipzig im März 1893 stellte er sein erstes Marmorwerk im Künstlerverein in Rom aus. Bereits im Folgejahr wurde die Salome vom MdbK angekauft, ein Jahr später die im gleichen Jahr vollendete Kassandra. Mit beiden Figuren begründete Klinger innerhalb kürzester Zeit seinen Ruf als Bildhauer.

Diesen Ausstellungsteil hat Conny S. Dietrich bearbeitet.

Max Klinger und Paris

Max Klinger hat von 1883 bis 1887, 1894/95 und von 1900 bis 1902 in Paris, der Metropole der modernen Kunst, gelebt und in einem eigenen Atelier gearbeitet. Diese Jahre waren prägend für sein Schaffen. Er setzte sich dort mit der Malerei des Impressionismus auseinander, entdeckte die Aktmalerei für sich und wurde durch die zeitgenössische französische Bildhauerei beeinflusst.

Im Jahr 1900 lernte Klinger Auguste Rodin (1840–1917) persönlich kennen, dessen Werk er bereits bewunderte. Klinger vermittelte Ankäufe befreundeter deutscher Sammler an den französischen Kollegen. Später war er bei der Organisation der ersten Rodin-Ausstellung in Leipzig 1904 behilflich und baute diese selbst auf.

1908 fand eine zweite Ausstellung mit Zeichnungen Rodins in Leipzig statt, aus der als Leihgaben des Musée Rodin, Paris, rund 20 Blätter präsentiert werden, ergänzt durch bedeutende Skulpturen, die Korrespondenzen zum Werk Klingers zeigen. Die Zeichnungen Rodins waren damals aufgrund ihres erotischen Charakters und ihrer formalen Modernität so umstritten, dass eine Ausstellung in Weimar 1906 einen Skandal auslöste, der in der Entlassung des dortigen Museumsdirektors Harry Graf Kessler gipfelte. Vor diesem Hintergrund kann die Ausstellung zwei Jahre später in Leipzig als mutige Entscheidung bewertet werden.

Auguste Rodin: Der Kuss, um 1885, Gips, 86 x 51,5 x 55,5 cm. Foto: Musée Rodin, Paris
Auguste Rodin: Der Kuss, um 1885, Gips, 86 x 51,5 x 55,5 cm. Foto: Musée Rodin, Paris

Ausgehend von den Rodin-Skulpturen „Der Kuss“ und „Der Mensch und sein Genius“ werden zentrale Themenfelder aufgezeigt, die von beiden Künstlern in ihrer jeweiligen Handschrift behandelt wurden: das Thema des Paares bzw. des Geschlechterkampfes sowie das Thema der kreativen Schöpfung.

Außerdem wird Klingers Ausgestaltung der Villa Albers vor Augen geführt, Klingers erstem „Gesamtkunstwerk“ aus Malerei, farbiger Skulptur und Architektur, das er in Paris konzipierte. Dort hatte der Maler und Bildhauer Jean-Léon Gérôme (1824–1904) etwa zeitgleich mit Klinger polychrome Skulpturen geschaffen, die wie Klingers farbige Skulpturen von Teilen der Kunstkritik abgelehnt wurden. Kurator dieses Ausstellungsteils ist Dr. Jan Nicolaisen.

Klingers Treppenhaus-Entwürfe

Anfang 1896 trat die Stadt Leipzig mit Max Klinger wegen einer Ausmalung des Treppenhauses im Museum der bildenden Künste am Augustusplatz in Verhandlung und Klinger erklärte sich bereit, erste Farbskizzen vorzulegen. Eine Ausmalung des Treppenhauses war seit der Einweihung des Erweiterungsbaus 1886 wiederholt diskutiert worden, jedoch stets halbherzig und ohne Ergebnisse.

Ende 1896 präsentierte Klinger einen mehrteiligen Farbentwurf, der die Bemalung aller vier Wandflächen einschließlich der Gewölbekehlen bis zum Oberlicht mit Allegorien zu den vier Tageszeiten vorsah. Für die Errichtung eines Hilfsateliers, in dem die riesigen Leinwandbilder gemalt werden sollten, stellte die Stadt neben einem Grundstück einen Zuschuss von 8.000 Mark zur Verfügung.

Doch als Klinger noch eine architektonische Marmorrahmung sowie die Aufstellung einer überlebensgroßen Marmorskulptur plante und die Kosten mit 300.000 Mark veranschlagte, stand schnell die Frage der Finanzierung im Raum. Man beauftragte ihn daher zunächst, zu einem der Gemälde einen farbigen Karton in Originalgröße anzufertigen. Diesen legte Klinger aber nie vor.

Max Klinger: Bildnis Elsa Asenijeff in Gartenlandschaft, um 1903, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK
Max Klinger: Bildnis Elsa Asenijeff in Gartenlandschaft, um 1903, Öl auf Leinwand. Foto: MdbK

Das Projekt verlief im Sande und wurde spätestens mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges endgültig aufgegeben.

Der farbige Gesamtentwurf Klingers hat sich im MdbK erhalten. Er besteht aus vier Leinwandgemälden, die Entwürfe für die vier Wandflächen des Treppenhauses, sowie vier konkav gewölbten Holztafeln, die Einzelentwürfe für die dazugehörigen Deckenkehlen darstellen und die für die heutige Ausstellung restauriert wurden. Die acht Einzelteile lassen sich zu einem räumlichen Modell zusammenfügen.

Aufgrund des skizzenhaften Charakters der Entwürfe und der nur spärlichen Erläuterungen lässt sich Klingers Bildprogramm nicht in jedem Detail entschlüsseln. Deutlich wird aber, dass Klinger auf der thematischen Basis der Tageszeiten in dem für ihn charakteristischen pluralistischen, bewusst mehrdeutigen Kombinationsverfahren ein Figurenpersonal vorsah, das dem Christentum, der nordischen Sagenwelt, der antiken Mythologie sowie der profanen Welt entsprang.

Das Konzept für diesen Ausstellungsteil stammt von Conny S. Dietrich, Jena.

Käthe Kollwitz und Max Klinger

Käthe Kollwitz (1867–1945) und Max Klinger sind sich nur wenige Male persönlich begegnet. Über einen Besuch Klingers mit seiner Lebensgefährtin Elsa Asenijeff um 1905 in ihrem Atelier schrieb Käthe Kollwitz 1930 im Rückblick aus Berlin an Oskar Zimmermann, den Ehemann von Desirée, der Tochter von Asenijeff und Klinger: „[…], Klinger war der stärkste Eindruck meiner Jugend. Als ich seine Folge Ein Leben das erste Mal in Berlin sah [um 1886/87], wurde er so gehängt, daß man, um ihn zu sehen, in ein entferntes Seitenkabinett gehen mußte, wo er ganz tief und verschämt in der Ecke gehängt war. Doch freilich änderte sich bald alles. Als ich ein paar Jahre später in München studierte, wurden die Klingerschen Blätter im Kupferstichkabinett am meisten begehrt, sie waren selten einmal frei, gleich wartete wieder ein anderer junger Künstler auf sie.“

Käthe Kollwitz: Pieta, 1903. Foto: Museum Köln
Käthe Kollwitz: Pieta, 1903. Foto: Museum Köln

Die Einflüsse von Klingers grafischem OEuvre vor allem auf das frühe Radierwerk von Käthe Kollwitz sind bereits in der zeitgenössischen Kunstkritik kontrovers thematisiert worden und werden nun erstmals in einer Ausstellung vertieft und umfassend dokumentiert. Dabei liegen die thematischen Schwerpunkte auf den verbindenden literarischen Einflüssen sowie der theoretischen Beschäftigung mit dem Medium Grafik, insbesondere der Radierung, und ihre innovative konzeptionelle und technische Umsetzung.

Das Zentrum des Kapitels bilden Max Klingers Zyklen „Ein Leben“, „Dramen“ und „Eine Liebe“ und Käthe Kollwitz’ Folgen „Ein Weberaufstand“, „Bauernkrieg“ sowie Werke aus deren Umkreis.

Anhand von Zustandsdrucken, verworfenen Fassungen und den dazugehörigen Druckplatten können unter anderem Analogien in den jeweiligen Arbeitsprozessen veranschaulicht werden. Ein Großteil der ausgestellten Werke stammt aus dem Bestand des MdbK und wird ergänzt durch Arbeiten aus den Käthe-Kollwitz-Museen in Köln und Berlin, dem Kupferstich-Kabinett Dresden, der Staatsgalerie Stuttgart, der Kunstsammlung der Akademie der Künste Berlin sowie aus Privatbesitz.

Kuratorin dieses Ausstellungsteils ist Susanne Petri.

Zelt. Max Klingers letzter Grafikzyklus

„Ich will ja auch ein Märchen erzählen, und zwar ein richtiggehendes, wo die Köpfe so wenig sicher sitzen, wie die Hemden. Mal rauf, mal runter! Sengen, ein bischen [sic] morden, ordentlich lieben und liebenlassen […]“, schrieb Max Klinger im Juli 1914 an den Direktor des Dresdner Kupferstich-Kabinetts Max Lehrs über seinen letzten Grafikzyklus, der erst 1916 abgeschlossen sein sollte. In Klingers ebenso grausamen wie fantastischen Märchen steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die von Tieren, Frauen und Männern jeglichen Alters begehrt und verfolgt wird.

Von Blatt zu Blatt führt Klinger die Betrachter/-innen durch vielfältige Landschaften, in die Wüste, ins Hochgebirge, zu Höhlen oder Seen. Fabelwesen, Ritter und Zauberer tauchen auf und begleiten die Protagonistin auf ihrer emotionsgeladenen Odyssee durch Land, Wasser und Luft. Der Künstler versetzt das gesamte Geschehen in die fiktive, zeitlose Welt eines Märchens oder Traums. Eine eindeutige Erzählung lässt sich kaum ausmachen, kurzteilige Episoden dominieren und eröffnen immer wieder neue (Neben-)Handlungen.

Max Klinger: Zelt, Luftfahrt, Blatt 40, 1916, Radierung, Aquatint. Foto: MdbK
Max Klinger: Zelt, Luftfahrt, Blatt 40, 1916, Radierung, Aquatint. Foto: MdbK

Sehr großen Wert legte Klinger auf die Hängung: Die Blätter sollten gerahmt in einer ununterbrochenen Reihe ausgestellt werden. Die Dynamik der Ereignisse ergibt sich durch die Gehgeschwindigkeit der Betrachter/-innen. Die Bilder ziehen wie in einem Film oder einer Graphic Novel dahin. Durch den differenzierten Einsatz der Aquatinta-Radierung entfalten die Szenen einen eigenen Rhythmus.

Wahrscheinlich reflektiert der Künstler in Zelt allgemein seine Beziehung zu Frauen und im Besonderen sein Verhältnis zur Schriftstellerin Elsa Asenijeff und dem Modell Gertud Bock. In dem Ausstellungskapitel werden neben dem kompletten 46 Blätter umfassenden Zyklus Zelt Werke aus Klingers über 40-jährigem OEuvre gezeigt, die die Themen Sexualität, Liebe und Erotik sowie das Verhältnis der Geschlechter verhandeln.

Arbeiten auf Papier stehen im Vordergrund. Zeichnung und Grafik spiegeln Klingers Subjektivität am besten wider und erlauben ihm Freiraum für seine Bilderfindungen. In Schwarz und Weiß kann der Künstler persönliche Erlebnisse verarbeiten.

Kuratorin dieses Ausstellungsteils ist Dr. Jeannette Stoschek.

KLINGER 2020. Ausstellung im Museum der bildenden Künste vom 6. März bis zum 14. Juni 2020. Bis zum 10. April bleibt das Museum freilich vorerst geschlossen, kann die Ausstellung nicht besucht werden.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im April 2020 im Hirmer Verlag. Er enthält Beiträge von Friederike Berger, Conny S. Dietrich, Marcus Andrew Hurttig, Jan Nicolaisen, Susanne Petri, Max Pommer, Jeannette Stoschek und Sithara Weeratunga und zahlreiche Farbabbildungen. Der von Alfred Weidinger herausgegebene Band wird im Buchhandel und im Museumsshop für ca. 45 Euro erhältlich sein.

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