Artikel zum Schlagwort MdbK

Ruß, Staub, Plastik und die Vermüllung unseres Alltags

Zero Waste: Wie die Zerstörung der Welt unter den Händen der Künstler/-innen zu frappierender Kunst wird

Foto: PUNCTUM/A. Schmid

Für alle LeserMit einem „soft opening“ öffnete am Mittwochnachmittag die Ausstellung „Zero Waste“ im Museum der bildenden Künste. Eigentlich hatte sie schon im Frühjahr eröffnet werden sollen, aber dann kam Corona dazwischen. So treffen Ereignisse aufeinander, die aufs Engste miteinander zusammenhängen. Auch Corona erzählt von der Übernutzung der Welt. Genauso wie der Müll, der sich unter den Händen heutiger Künstler/-innen wieder in Kunst verwandelt. Eine Kunst, die erschreckt und auch erschrecken soll. Weiterlesen

Museum dicht, Führung online

Bildermuseum lädt heute zur virtuellen Führung mit dem Maler Norbert Wagenbrett ein

Foto: L-IZ

Für alle LeserAuch im Museum der bildenden Künste sieht es seit der Schließung aufgrund der Corona-Krise gespenstisch leer aus. Dabei waren ein paar spannende Ausstellungen angekündigt. Und in gewisser Weise finden sie auch statt, auch wenn sich das Museum digital alle Mühe gibt, ja niemandem außerhalb zu verraten, dass man tatsächlich zu Führungen im Livestream einlädt. So wie heute Abend: Da kann man sich online durch die Ausstellung des Leipziger Malers Norbert Wagenbrett führen lassen. Weiterlesen

Begegnungen mit Klimt, Rodin, Kollwitz, Rom und Paris – derzeit nur virtuell

KLINGER 2020: Eine kleine virtuelle Reise durch die große Max-Klinger-Ausstellung im Bildermuseum

Foto: MdbK

Für alle LeserEs sollte der Paukenschlag im Ausstellungsjahr 2020 werden: die große Max-Klinger-Ausstellung zum 100. Todestag des Leipziger Künstlers. Am 6. März wurde sie im Museum der bildenden Künste eröffnet. Am 14. März musste sie aufgrund der Corona-Pandemie wieder schließen. Und es ist völlig offen, ob das Museum im April wieder öffnen kann. Wenigstens eine kleine virtuelle Reise durch die Ausstellung können wir anbieten. Weiterlesen

Abschied mit Großausstellung im Klinger-Todesjahr

KLINGER 2020: Direktor Alfred Weidinger verlässt Leipzig mit einem Glanzstück

Foto: Daniel Thalheim

Für alle LeserWenn ein Leipziger Künstler irgendwie etwas in Vergessenheit geraten ist, dann Max Klinger (1857, Leipzig – 1920, Großjena). Zwar hat Leipzig u. a. das Klinger-Haus und eine Klinger-Schule. Doch den Leipziger Tausendsassa der Sezessionismus-Zeit kennt man heute kaum noch. War er bis vor 100 Jahren Netzwerker, Allrounder, Suchender und Forschender. Weiterlesen

Schenkung der Bayer AG

Am 21. Januar bekommt Leipzig das „Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne“ von Oskar Moll zurück

Foto: Bayer AG / Dirk Hansen

Für alle LeserAm Dienstag, 21. Januar, gibt es einen besonderen Termin im Museum der bildenden Künste (MdbK). Dann bekommt das Leipziger Museum als Schenkung der Bayer AG ein Bild zurück, das ihm 1937 durch die Politik der Nationalsozialisten verloren gegangen ist: das 1937 als „entartet“ beschlagnahmte „Stillleben mit Mohn und schwarzer Kanne“ (1916) von Oskar Moll. Weiterlesen

Kunstausstellung „Der optimierte Mensch. Momente der Industriekultur in der bildenden Kunst“

Was richtet eigentlich der technische Fortschritt mit den Menschen und ihren Arbeitsorten an?

Foto: MdbK, © VG Bild-Kunst Bonn, 2019

Für alle LeserDas Leben ist nicht immer nur schön. Meistens ist es Arbeit. Arbeit prägt das Leben der Menschen und wird auch immer wieder Thema der bildenden Künste. Und nicht immer wählen die Künstler dabei die schönen, für Werbung tauglichen Seiten. Denn der für die Arbeit in der Industrie optimierte Mensch ist selten noch er selbst. Eine Schau voller Widersprüche, die das Museum der bildenden Künste jetzt zeigt. Weiterlesen

Sammlung im Blick: Leipziger Kunst 1900–1945

Museum der bildenden Künste zeigt, was Leipziger Künstler zwischen 1900 und 1945 schufen

Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Für alle LeserWährend das Stadtgeschichtliche Museum die große Ausstellung mit Fotoarbeiten aus dem Atelier Hermann Walter 1913 bis 1935 zeigt, zeigt das Museum der bildenden Künste seit Donnerstag, 12. Dezember, quasi eine Zwillingsaustellung, denn sie zeigt, was Leipziger Künstler genau in der Zeit schufen, als Karl Walter und Bernhard Müller mit ihrer Kamera die großen Baustellen fotografierten. Sie setzt mit dem Jahr 1900 sogar etwas früher an. Weiterlesen

LVZ-Kunstpreisträgerin Henrike Naumann im Bildermuseum

2000: Die Schatten der Vergangenheit in Möbeln aus entsorgten Jahren

Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, Courtesy the artist and KOW Berlin

Für alle LeserTapfer bleibt die Leipziger Volkszeitung dabei, regelmäßig ihren Kunstpreis an talentierte Nachwuchskünstler zu vergeben. Den ersten gab es 1995, quasi zum 100. Geburtstag der Zeitung ein Jahr zuvor. Am Donnerstag, 12. Dezember, wurde die Ausstellung für die neue Preisträgerin im Museum der bildenden Künste eröffnet, für die in Zwickau geborene Installationskünstlerin Henrike Naumann (*1984). Weiterlesen

Lokale Patrioten und weltoffene Kunstsammler

Impressionismus in Leipzig: Spurensuche im Leipziger Bildermuseum nach Liebermann, Corinth und Slevogt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIch hätte mich ja gern korrigiert und geschrieben: Das Leipziger Großbürgertum war gar nicht so. Es war kunstaffin und weltaufgeschlossen und hatte auch ein Herz für moderne Kunst. Doch dieser Begleitband zur Ausstellung „Impressionismus in Leipzig“, die seit Sonntag, 24. November, im Museum der bildenden Künste zu sehen ist, öffnet zwar einen neuen, viel breiteren Blick auf die Zeit zwischen 1900 und 1914. Aber er zeigt auch, wie damals die Bruchlinien verliefen. Weiterlesen

Selbstbeschreibung als Gesamtkunstwerk

Personalaustellung von Michael Riedel: Wenn Worte zu Kunst und Soundtrack werden

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer am heutigen 23. November um 18 Uhr bei der Dreifach-Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste dabei ist, wird gleich im großen zentralen Ausstellungsraum im 3. Obergeschoss von einer brummenden Geräuschkulisse empfangen. Da tritt er nämlich schon mitten hinein in die Ausstellung „Selbstbeschreibung“ des HGB-Professors Michael Riedel. Und gleichzeitig in den von Oliver Augst komponierten Klangteppich. Weiterlesen

Personalausstellung für einen fast Vergessenen

Karl Hermann Trinkaus: Der neue Mensch. Die Wiederentdeckung eines Leipziger Bauhaus-Schülers

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben ja im 100. Jahr des in Weimar gegründeten Bauhauses und alle möglichen Städte versuchen ja nun, irgendwie ihre Zeugnisse der Bauhaus-Epoche zu zeigen oder wenigstens irgendwelche Verwandtschaften zu konstruieren. Aber Leipzig war tatsächlich einmal Wohnort eines Künstlers, der am Bauhaus studierte. Aber er ist fast gänzlich vergessen. Und das Museum der bildenden Künste gibt Karl Hermann Trinkaus nun einen wohlverdienten Platz in der Leipziger Kunstgeschichte. Weiterlesen

Spurensuche im letzten Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg

Wie ging das Leipziger Bildermuseum eigentlich mit den deutschen Impressionisten um?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war eine echte Forschungsaufgabe, die sich Marcus Andrew Hurttig und seine Mitstreiter im Museum der bildenden Künste gestellt haben: Wie ging eigentlich das Leipziger Bildermuseum mit den modernen Kunstströmungen in der Vergangenheit um? Speziell in den Jahren zwischen 1900 und 1914, als die Stadt boomte, sich das Tempo rasant erhöhte und eigentlich jeder sehen konnte, dass das Zeitalter der Biederkeit zu Ende war. War es aber nicht. Jedenfalls nicht im Leipziger Kunstverein. Weiterlesen

Udo Lindenberg in Leipzig

Revolutionsgedenken im Leipziger Kunstmuseum – Warum Pappe aus Gold ist

Foto: Daniel Thalheim

Für alle LeserAb dem 6. September wird eine Ausstellung in Leipzig gezeigt, die nicht nur die Leipziger an etwas erinnert, was vor 30 Jahren in der Messestadt seinen Lauf nahm. Die friedliche Revolution ist in der Geschichte einmalig. Mittendrin steht auch Udo Lindenberg. Der „Panik-Rocker“ stellt seine zusammen mit dem Team des Museums der bildenden Künste in Leipzig gestaltete Ausstellung „Zwischentöne“ vor. Eine Ausstellung, die nicht von Pappe ist, sondern aus Gold. Weiterlesen

Der erstaunlich brisante Begriff „Wende“

Point of no return: Ein Katalog, der der ostdeutschen Kunst endlich den Platz in der Welt einräumt, der ihr zusteht

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIst das eigentlich noch ein Katalog, was Alfred Weidinger, Paul Kaiser und Christoph Tannert in diesem Buch zusammengetragen haben, um damit die am Montag, 22. Juli, eröffnete Ausstellung im Museum der bildenden Künste „Point of no return“ zu begleiten? Oder ist es eher so etwas wie ein reich bebildertes Hilfsangebot? Nicht nur für Menschen, die sich mit dem „Lesen“ von Kunst schwertun, sondern auch für ein ganzes Kapitel ostdeutscher Geschichte. Weiterlesen

Point of no return oder Wenn ein Land voll gegen die Mauer fährt

Leipzigs Bildermuseum zeigt eine große Ausstellung zur ignorierten ostdeutschen Kunst der 1980er Jahre

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Montag, 18. Juli, wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „Point of no return“ eröffnet, das große Wunschprojekt von Museumsdirektor Alfred Weidinger, von dem er schon zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren träumte. Jetzt, kurz vor seinem Weggang nach Linz, kommt die Ausstellung zustande, die mit „Wende und Umbruch“ nur zum Teil zu tun hat. Dafür mit einer riesigen blinden Stelle in der (ost-)deutschen Kunstwahrnehmung. Ein Loch, in dem ganze Schicksale verschwunden sind. Weiterlesen

500. Todestag eines Genies

Leonardo war nie in Leipzig: Die Ausstellung zur Leipziger Wirkungsgeschichte Leonardo da Vincis

Foto: MdbK

Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren. Weiterlesen

Wie der berühmteste aller Maler seine Spuren selbst in Leipzig hinterließ

Leonardo war nie in Leipzig: Das kenntnisreiche Begleitbuch zur Da-Vinci-Ausstellung im Bildermuseum

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Donnerstag, 11. Juli, gibt es im Museum der bildenden Künste eine ganz besondere Ausstellung zu sehen: „Leonardo war nie in Leipzig“. Es ist eine Ausstellung, die nicht einfach nur Kunst oder Künstler in den Mittelpunkt stellt, sondern zeigt, wie ein Künstler über die Jahrhunderte in die Arbeit anderer Künstler und in die Kunstrezeption hinein fortwirkt. Und das alles an Leipziger Ausstellungsstücken, die alle etwas mit Leonardo da Vinci zu tun haben. Weiterlesen

Kurzes Leipziger Gastsspiel

Direktor des Leipziger Bildermuseums wechselt 2020 nach Linz

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo schnell geht’s: 2017 trat Dr. Alfred Weidinger seine Arbeit als neuer Direktor des Museums der bildenden Künste an, krempelte das ganze Haus um. Doch nun muss das Dezernat Kultur mitteilen, dass der 1961 geborene Kunsthistoriker zurückkehrt nach Österreich: Der Direktor des Museums der bildenden Künste (MdbK) hat die Stadt Leipzig überraschend um eine vorzeitige Auflösung seines bis 2023 laufenden Vertrages gebeten. Weiterlesen

Museum der bildenden Künste

Nicht mit Krause: Podiumsdiskussion zur Leipziger Jahresausstellung abgesagt

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Podiumsdiskussion hätte ein Schlaglicht auf die Debattenkultur in Leipzig werfen können. Nun ist sie geplatzt, Axel Krause kommt nicht, am heutigen Morgen 3 Uhr hat der Leipziger Maler dem Podium eine Absage erteilt, das Podium selbst findet daraufhin nicht statt. Er hatte die Teilnahme des Psychologen Hans-Joachim Maaz zur Bedingung gemacht, der wiederum zwar zugesagt hatte, aber auf eine förmliche Einladung bestand. Aus Sicht Krauses der Schuldige: MdbK-Direktor Alfred Weidinger, der sich jedoch im Urlaub befand und schlecht erreichbar war. Weiterlesen

Menschen des (frühen) 20. Jahrhunderts in eindrucksvollem Schwarz-Weiß

Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Foto: Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Für alle LeserAm Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch. Weiterlesen