Artikel zum Schlagwort MdbK

Udo Lindenberg in Leipzig

Revolutionsgedenken im Leipziger Kunstmuseum – Warum Pappe aus Gold ist

Foto: Daniel Thalheim

Für alle LeserAb dem 6. September wird eine Ausstellung in Leipzig gezeigt, die nicht nur die Leipziger an etwas erinnert, was vor 30 Jahren in der Messestadt seinen Lauf nahm. Die friedliche Revolution ist in der Geschichte einmalig. Mittendrin steht auch Udo Lindenberg. Der „Panik-Rocker“ stellt seine zusammen mit dem Team des Museums der bildenden Künste in Leipzig gestaltete Ausstellung „Zwischentöne“ vor. Eine Ausstellung, die nicht von Pappe ist, sondern aus Gold. Weiterlesen

Der erstaunlich brisante Begriff „Wende“

Point of no return: Ein Katalog, der der ostdeutschen Kunst endlich den Platz in der Welt einräumt, der ihr zusteht

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIst das eigentlich noch ein Katalog, was Alfred Weidinger, Paul Kaiser und Christoph Tannert in diesem Buch zusammengetragen haben, um damit die am Montag, 22. Juli, eröffnete Ausstellung im Museum der bildenden Künste „Point of no return“ zu begleiten? Oder ist es eher so etwas wie ein reich bebildertes Hilfsangebot? Nicht nur für Menschen, die sich mit dem „Lesen“ von Kunst schwertun, sondern auch für ein ganzes Kapitel ostdeutscher Geschichte. Weiterlesen

Point of no return oder Wenn ein Land voll gegen die Mauer fährt

Leipzigs Bildermuseum zeigt eine große Ausstellung zur ignorierten ostdeutschen Kunst der 1980er Jahre

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Montag, 18. Juli, wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „Point of no return“ eröffnet, das große Wunschprojekt von Museumsdirektor Alfred Weidinger, von dem er schon zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren träumte. Jetzt, kurz vor seinem Weggang nach Linz, kommt die Ausstellung zustande, die mit „Wende und Umbruch“ nur zum Teil zu tun hat. Dafür mit einer riesigen blinden Stelle in der (ost-)deutschen Kunstwahrnehmung. Ein Loch, in dem ganze Schicksale verschwunden sind. Weiterlesen

500. Todestag eines Genies

Leonardo war nie in Leipzig: Die Ausstellung zur Leipziger Wirkungsgeschichte Leonardo da Vincis

Foto: MdbK

Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren. Weiterlesen

Wie der berühmteste aller Maler seine Spuren selbst in Leipzig hinterließ

Leonardo war nie in Leipzig: Das kenntnisreiche Begleitbuch zur Da-Vinci-Ausstellung im Bildermuseum

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Donnerstag, 11. Juli, gibt es im Museum der bildenden Künste eine ganz besondere Ausstellung zu sehen: „Leonardo war nie in Leipzig“. Es ist eine Ausstellung, die nicht einfach nur Kunst oder Künstler in den Mittelpunkt stellt, sondern zeigt, wie ein Künstler über die Jahrhunderte in die Arbeit anderer Künstler und in die Kunstrezeption hinein fortwirkt. Und das alles an Leipziger Ausstellungsstücken, die alle etwas mit Leonardo da Vinci zu tun haben. Weiterlesen

Kurzes Leipziger Gastsspiel

Direktor des Leipziger Bildermuseums wechselt 2020 nach Linz

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo schnell geht’s: 2017 trat Dr. Alfred Weidinger seine Arbeit als neuer Direktor des Museums der bildenden Künste an, krempelte das ganze Haus um. Doch nun muss das Dezernat Kultur mitteilen, dass der 1961 geborene Kunsthistoriker zurückkehrt nach Österreich: Der Direktor des Museums der bildenden Künste (MdbK) hat die Stadt Leipzig überraschend um eine vorzeitige Auflösung seines bis 2023 laufenden Vertrages gebeten. Weiterlesen

Museum der bildenden Künste

Nicht mit Krause: Podiumsdiskussion zur Leipziger Jahresausstellung abgesagt

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Podiumsdiskussion hätte ein Schlaglicht auf die Debattenkultur in Leipzig werfen können. Nun ist sie geplatzt, Axel Krause kommt nicht, am heutigen Morgen 3 Uhr hat der Leipziger Maler dem Podium eine Absage erteilt, das Podium selbst findet daraufhin nicht statt. Er hatte die Teilnahme des Psychologen Hans-Joachim Maaz zur Bedingung gemacht, der wiederum zwar zugesagt hatte, aber auf eine förmliche Einladung bestand. Aus Sicht Krauses der Schuldige: MdbK-Direktor Alfred Weidinger, der sich jedoch im Urlaub befand und schlecht erreichbar war. Weiterlesen

Menschen des (frühen) 20. Jahrhunderts in eindrucksvollem Schwarz-Weiß

Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Foto: Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Für alle LeserAm Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch. Weiterlesen

Erinnerung an einen beinah Vergessenen

Leipzigs Bildermuseum würdigt Klaus Hähner-Springmühl mit einer großen Werkschau

Foto: MdbK, Klaus Hähner-Springmühl Nachlass

Für alle LeserEs ist in der bildenden Kunst eigentlich ganz ähnlich wie bei den Schriftstellern, die einst konträr zur Kulturpolitik der DDR arbeiteten: Man kennt nur einige wenige herausragende Protagonisten, aber die große Breite der Akteure ist einem kaum präsent. Ein wenig ändert das das Leipziger Bildermuseum jetzt: Ab Donnerstag, 6. September, zeigt es Arbeiten des früh verstorbenen Klaus Hähner-Springmühl. Weiterlesen

Die unangepassten Künstler der späten 1980er Jahre und die selbstbewussten Frauen ganz früh in den 1990ern

Karin-Wieckhorst-Ausstellung im Bildermuseum eröffnet

Foto: Karin Wieckhorst

Für alle LeserEs ist eine ganz besondere Foto-Austellung, die am Dienstag, 5. Mai, im Museum der bildenden Künste eröffnet wurde: „Begegnungen“. Das sind faszinierende Schwarz-Weiß-Fotografien der Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst. Eigentlich unpassende Fotografien für dieses Haus, in dem zumeist die Kunst-Fotografie dominiert. Doch in Wieckhorsts Fotos begegnet sich der Blick der Künstlerin mit dem dokumentarischen Moment. Weiterlesen

Einfachen Geschichten sollte man misstrauen

Wie macht man sichtbar, dass auch Filme eine verführerische Konstruktion der Wirklichkeit sind?

Foto: Ralf Julke

Wie stellt man eigentlich einen Film vor, den es noch gar nicht gibt? Denn das tut Thomas Taube ja in seiner Koje in der Preisträgerausstellung zum Marion Ermer Preis 2016 im Leipziger Bildermuseum. Und den Preis hat der Videokünstler ja für sein filmisches Arbeiten bekommen. Für Filme, die versuchen, diese komische Sache mit dem Erzählen zu hinterfragen. Weiterlesen

Am 8. Juni: Leseabend mit Friedhelm Eberle im Leipziger MdbK

Quelle: Schauspiel Leipzig

Der Andrang im Beckmann-Saal des Museums der bildenden Künste war einfach zu groß. Zur ersten Lesung von Friedhelm Eberle aus „Alte Meister. Komödie“ von Thomas Bernhard im März mussten etliche Interessierte außen vor bleiben, daher entschloss man sich zu einer Wiederholung des Abends. Er wird veranstaltet vom Freundeskreis Schauspiel Leipzig e.V. und dem Neuen Leipziger Kunstverein. Das ehemalige Ensemblemitglied und heutige Ehrenmitglied des Schauspiel Leipzig Friedhelm Eberle wird begleitet von Keti Warmuth am Klavier. Weiterlesen

Der einsame Held

Symposium am 9. Juni: Klinger Lüpertz Beethoven im MdbK

Im Dezember 2015 wurde vor dem Eingangsbereich des Museums der bildenden Künste Leipzig die Bronzeplastik „Beethoven“ des Malers und Bildhauers Markus Lüpertz (*1941) aufgestellt. Dies ist der erste Schritt zu einem Skulpturenensemble in den Passagen um das Museum. Markus Lüpertz beschäftigt sich seit seiner Villa Romana-Zeit in den 1970er Jahren mit dem Werk Max Klingers (1857–1920), der ebenfalls als Maler, Bildhauer und Grafiker wirkte. Für das Frühjahr 2017 ist eine Ausstellung geplant, in der Skulptur und Malerei von Markus Lüpertz mit dem Werk von Max Klinger in einen Dialog treten werden. Weiterlesen

„Nowhere is Home“: Manaf Halbouni im Museum der bildenden Künste Leipzig

Foto: Punctum/B. Kober

In den kommenden drei Monaten gewährt das Museum der bildenden Künste Leipzig zwei Fluchtautos des in Dresden lebenden Künstlers Manaf Halbouni Aufnahme. Halbouni entwickelte die Idee der künstlerischen Adaption von Fluchtautos in Reaktion auf die Pegida-Demonstrationen Anfang des Jahres 2015 (Sachse auf der Flucht). Bereits im Jahr 2014 hatte er mit der Arbeit Entwurzelt dem Gefühl der Zerrissenheit und Entwurzelung durch ein mit Hausrat bepacktes, aber nicht mehr fahrtüchtiges Fahrzeug Ausdruck verliehen. Bei Sachse auf der Flucht parkte der deutsch-syrische Künstler am Versammlungsort der Pegida-Demonstranten einen dunklen Mercedes, auf dessen Dachgepäckträger „klischeehafte Habseligkeiten“ (Halbouni) wie Gartenzwerge, ein Sonnenschirm, ein Weiterlesen

Die Mythen der Zeit unter Kohle, Sand und Patina

Leipzigs Bildermuseum zeigt ab heute die eindrucksvollen Künstlerbücher Anselm Kiefers

Foto: Anselm Kiefer

Zur Pressekonferenz am Freitagmorgen ließ sich der große Meister entschuldigen. Da saß er noch im Flieger. Umso voller war es am Freitagabend, 18 Uhr, zur Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste. Denn eines stimmt in Sachen Kunst nun einmal auch: Wenn der Künstler streitbar ist und auch manchmal umstritten, dann lockt es das Publikum. Man will ja sehen, worüber andere Leute diskutieren. Weiterlesen

Ein Katalog, den man sogar mal abwaschen kann

Mit Lewandowsky lernen, den Fetischen, Reliquien und Heilsversprechen der Welt zu misstrauen

Foto: Ralf Julke

Kann man das wirklich Katalog zur Ausstellung nennen, was der Kehrer Verlag da zur Lewandowsky-Schau im Museum der bildenden Künste Leipzig vorgelegt hat? Eingebunden ist das Buch wie ein Taschenkalender. Schön abwaschbar, falls man es doch mal in eine Kaffee- oder Rotweinpfütze legt. Wer im Innenteil dann nummerierte Kunstwerke im Ausstellungsrundgang sucht, wird herrlich enttäuscht. Weiterlesen

Häuser, Räume, Stimmen und der Verlust von Geschichte in unseren Städten

In Koppelkamms Fotos werden Stadträume als (un-)menschliche Konstruktionen sichtbar

Foto: Stefan Koppelkamm

Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch? Weiterlesen

Ausstellungseröffnung in Doppelpack

Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf

Foto: Ralf Julke

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren? Weiterlesen

Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft

Im September entdeckt Leipzigs Bildermuseum einen begabten Leipziger Kunsthistoriker wieder

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Manchmal suchen Museen aus ihren Beständen auch Dinge hervor, die etwas mit ihrer eigenen Geschichte zu tun haben. Mit ihrer ganz frühen Geschichte, als alles noch in den Kinderschuhen steckte und ein gewisser Albert von Zahn Kustos am Haus war. Wer? Selbst Dr. Marcus Andrew Hurttig lässt gern beiläufig fallen: "Den kennt sowieso kein Mensch." Weiterlesen

Glaubst du noch oder zweifelst du schon?

Eine große Via-Lewandowsky-Ausstellung eröffnet den Ausstellungsreigen 2016 im Leipziger Bildermuseum

Foto: VG Bild-Kunst Bonn

Das Ausstellungsjahr im Museum der bildenden Künste beginnt am 14. Februar. Dann eröffnet die erste große Ausstellung in diesem Jahr. Sie ist Via Lewandowsky gewidmet, dem Meister der kommunikativen Missverständnisse, wie Dr. Frédéric Bußmann sagt, der diese Ausstellung betreuen wird. Die Leipziger kennen Lewandowsky schon als Meister des goldenen Eis. Weiterlesen