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Vom 8. bis 11. Oktober: Wittenberger Höfe zeigen Arbeiten von Studierenden der BTU-Cottbus zur Zukunft der alten Fabrik

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    Nur einen Monat nach dem Tag des Offenen Denkmals mit rund 1.200 Besuchern in den Wittenberger Höfen lädt die Belle Époque Wittenberger Straße 60 GmbH & Co. KG vom 8. bis 10. Oktober zu einer nächsten Ausstellung auf das Konversionsgelände der 1891/1892 erbauten Motorenfabrik J. M. Grob & Co. in Leipzig-Eutritzsch ein.

    Parallel zum konkurrierenden Werkstattverfahren mit sechs Architekturbüros (April bis Juni 2021) hat der Investor in Partnerschaft mit der Brandenburgischen Technischen Universität CottbusSenftenberg (BTU-Cottbus) das komplette Quartier zwischen Görlitzer und Wittenberger Straße unter die Lupe genommen.

    Neun interdisziplinäre Teams von 39 Masterstudenten der Stadtplanung und Architektur entwickelten in vier Monaten (April bis August 2021) des Sommersemesters verschiedene Masterpläne für die bauliche und programmatische Neukonzeption des historischen Werkgeländes und seiner Umgebung.

    „Ausgehend vom Genius loci entstanden vielfältige, auch überraschende Szenarien für eine neue Nutzung der ehemaligen Industriehöfe: vom Kulturquartier, der Kreativfabrik, über den Neuen Eutritzscher Markt bis zum Foodcampus, der an die erste industrielle Nutzung des Areals zum Betrieb von Gewächshäusern anknüpft. Ein Seed to Table-Konzept (von der Saat bis auf den Tisch, d. Red.) würde agrikulturelle Nutzungen, kulinarische Feste, urbane Ess-, Einkaufs- und Unterhaltungserlebnisse vereinen können“, erläutert Dipl.-Ing. Matthias Tscheuschler vom Fachgebiet Entwerfen und Bauen im Bestand, der alle Teams betreute.

    Belle-Époque-Projektleiter Hans-Jörg Schmidt meint: „Unternehmer und Studierende sollten mehr Chancen füreinander entdecken. Wir versuchen dazu unseren Beitrag zu leisten. Für manche geht es von der Uni direkt in die Büros bzw. Unternehmungen. Irgendwann wird dann auch die Selbstständigkeit angestrebt. Für uns ist diese Zusammenarbeit ebenfalls ein erfrischender und inspirierender Prozess. Vielleicht ergibt sich dadurch auch in Zukunft die eine oder andere Gelegenheit zur Zusammenarbeit.“

    Als Dankeschön für das Engagement der Studierenden werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen anhand zahlreicher Modelle und Pläne in der 2.500 Quadratmeter großen alten Industriehalle ausgestellt. Dabei werden von den neun Gruppen auch jeweils Projektvideos zu den Entwürfen gezeigt. Nachbarn, Experten wie auch an der weiteren Standortentwicklung interessierte Neugierige, Leipziger und Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, sich die Vorschläge von den angehenden Architekten und Städteplanern erläutern zu lassen.

    Die Berliner Belle Époque, seit 2020 Eigentümerin am Standort, wird in den nächsten fünf Jahren etwa 30 Millionen Euro in den seit 27 Jahren verlassenen Ort investieren und ihn zu einem modernen Hofquartier entwickeln.

    Öffnungszeiten für die Ausstellung in der Wittenberger Straße 60: Freitag, 8. Oktober, 12 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 9./10. Oktober, 10 bis 16 Uhr.

    Es gilt die 3G-Regel. Eine Registrierung vor Ort ist erforderlich.

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