Neuer Film „Gundermann“ von Andreas Dresen

Für alle LeserGerhard Gundermann (1955-1998) war vieles: Baggerfahrer im Braunkohlerevier, Songschreiber, Rockpoet, Träumer, Idealist. In der DDR eckte er mit seiner Rebellion immer wieder bei der Obrigkeit an und ließ sich doch auf eine Kooperation mit der Stasi ein, die weit über harmlose Plaudereien hinausging. Regisseur Andreas Dresen hat die widersprüchliche Vita dieser interessanten Persönlichkeit nun in einem packenden Spielfilm verarbeitet.
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„Füße im Schlamm, Kopf in den Wolken“ – so beschrieb Filmregisseur Andreas Dresen jüngst in einem Interview das Leben von Gerhard Gundermann. Durchaus ein berechtigtes Bild. Denn der „singende Baggerfahrer“, der im Juni 1998 mit nur 43 Jahren unerwartet an den Folgen einer Hirnblutung starb, lebte ein intensives Leben zwischen Tagebau und Bühne, Staub und Poesie. Mit intelligenter Leichtigkeit sang er den einfachen Menschen melancholische Lieder mit Texten, die sie geradewegs ins Herz trafen und die das Prädikat „zeitlos“ zweifelsohne verdienen.

Das vorwiegend ostdeutsche Publikum verzieh dem dünnhaarigen Schlaks mit Nickelbrille und Fleischerhemd dabei seine Vergangenheit rasch. Denn 1995 wurde Gundermanns Tätigkeit als Stasi-Spitzel publik. Gut acht Jahre hatte der bekennende Kommunist, der Mitte der Siebziger von der Löbauer Offiziershochschule geflogen war (er hatte sich geweigert, ein Loblied auf DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann zu singen), über Missstände im Tagebau berichtet, aber auch Kollegen belauscht und übel verpetzt. Später wurde der rebellische Ex-Spion jedoch wegen „prinzipieller Eigenwilligkeit“ von Partei und Stasi geschasst und selbst überwacht – Jahre, bevor „Wende“ und Wiedervereinigung in Sicht kamen.

Der Umgang mit der Last der Schuld bildet auch in Dresens Verfilmung eine wichtige Konstante. Denn Dresen und seine Drehbuchautorin Laila Stieler verfallen nicht in ein plattes Opfer-Täter-Schema, sondern stellen die Thematik differenziert dar, zeigen einen Gundermann (grandios gespielt von Alexander Scheer), der bei der Aufarbeitung seiner Vergangenheit den steinigen Weg von trotziger Selbstverteidigung hin zu einer Einsicht nimmt, sogar persönlich die von ihm Verratenen aufsucht, auf Verzeihung hoffend.

Mit der faszinierenden Wucht des Nicht-Spektakulären liefert Dresen eindringliche Bilder, einen Wechsel zwischen dem Gundermann der neunziger Jahre und seinem Pendant zwanzig Jahre eher. Dem jungen Musiker, der den Singeklub von Hoyerswerda aufmischt. Dem schrillen Vogel mit Kassenbrille, der zwischen den Plattenbauten mit dem Fahrrad umherkurvt. Dem Anbetenden, der unablässig die Nähe seiner Singeklub-Freundin Conny (Anna Unterberger) sucht.

Dem ulkigen Exot in der Alltagstristesse des Realsozialismus, der bei seiner Aufnahme in die SED schon mal selbstbewusst bekennt, gäbe es die Weltanschauung des Kommunismus nicht schon, hätte er da auch selbst drauf kommen können. Dem Verführten, dem seit der Jugend eine Vaterfigur fehlt und der sich vom jovialen Stasi-Führungsoffizier (Axel Prahl) einwickeln lässt – und schließlich die Verpflichtung unterschreibt, die ihm später schwer auf die Füße fällt. Dem Rebellierenden, der sich nicht scheut, den Cottbusser SED-Funktionär Werner Walde (Hilmar Eichhorn) bei einem Tagebaubesuch mit der Frage nach der Energiepolitik in die Enge zu treiben. Der reagiert cholerisch, flüchtet in Parteiphrasen.

Es ist genau diese Vielschichtigkeit, die zahlreichen Facetten jenseits von schwarz und weiß, die Dresens Film so sehenswert machen. Zwölf Jahre lang hat der aus Gera stammende Regisseur („Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“, „Halt auf freier Strecke“) an dem Projekt gearbeitet, um die Finanzierung gekämpft. Herausgekommen ist ein filmisches Werk von wunderbarer Intensität und Wahrhaftigkeit, das weder ein klassisches Happyend liefert noch ein moralisches Urteil auf dem Silbertablett serviert, sondern den Zuschauer zum Nachdenken anregt.

Nicht zuletzt lebt „Gundermann“ dabei, neben der tollen Unterlegung mit neu eingespielten Originalsongs, auch von der bis ins Detail überzeugenden Besetzung, die sich nicht zuletzt in den Nebenrollen zeigt: Gundermanns herzlich-herbe Tagebaukollegin Helga (Eva Weißenborn), der bürokratisch-blasse SED-Parteisekretär (Bjarne Mädel), der kantige SED-Veteran (Peter Sodann), der Gundermanns Kritik an den Zuständen im Land mit der Forderung nach seinem Parteibuch quittiert, die geschminkte Journalistin (Kathrin Angerer), die Gundermann seine Stasi-Akten um die Ohren haut und dann im roten Porsche davonbraust, der verbitterte Puppenspieler (Thorsten Merten), über den Gundermann zu DDR-Zeiten an die Stasi berichtete.

„Gundermann“ ist vieles: Biographie, Heimatfilm, Liebesgeschichte, ein wichtiges Stück Zeithistorie und vor allem ein Kunstwerk, das dazu einlädt, das Leben in der DDR neu zu betrachten und zu verstehen.

Gundermann, D 2018, 127 Minuten, Regie: Andreas Dresen, Drehbuch: Laila Stieler, Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Thorsten Merten, Eva Weißenborn, Benjamin Kramme, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Peter Sodann, Kathrin Angerer u.v.m.

Zu sehen in folgenden Kinos: CineStar, Passage Kinos und Schauburg.

https://www.gundermann-derfilm.de

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 58 ist da: Ein Mann mit dem Deutschlandhütchen, beharrliche Radfahrer, ein nachdenklicher Richter und ein hungriges Leipzig im Sommer 1918

Andreas DresenGerhard Gundermann
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