20 Jahre Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik: 2.400 Euro ersteigert – mit Bibliothekaren, Clips und Karpfen geht’s weiter

Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik feiert dieser Tage ihren 20. Geburtstag. Nicht so laut wie andere. Lyrik ist ein leises Gut. Der Auftakt der Festwoche fand am Samstag, 10. November, mit der Premiere des "Mitteldeutschen Gedichtekalenders" in der Leipziger Filiale von Hugendubel statt. Da lasen die Autoren Wilhelm Bartsch, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Adel Karasholi, Thomas Kunst, Dieter Mucke und Norbert Weiß.
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Und es fand eine kleine Versteigerung von mehr als 20 Kunstwerken statt. Dabei konnten 2.400 Euro erzielt werden. Der Betrag kommt der „Leipziger Lyrikbibkliothek“, die mit der Neueröffnung auch wieder in den Räumen der Stadtbibliothek am Wilhelm Leuschner-Platz zu finden ist – in freizügigeren, neu gestalteten Räumlichkeiten.

Gespendet haben die Grafiken, Gemälde und Fotografien Katja Enders, Sighard Gille, Madeleine Heublein, Susann Hoch, Karl-Georg Hirsch, Katrin Kunert, Christoph Meckel, Gerhard Kurt Müller, Gerald Müller-Simon, Gert Pötzschig, Angelika Rochhausen, Sigrid Schmidt, Norbert Wagenbrett, Gaby Waldek, Gerhard Weber, Solomon Wija, Baldwin Zettl sowie die Nachkommen von Walter Bodenthal und Heinz Müller.

Fortgesetzt wird die Festwoche mit der Veranstaltung „Leipzigs Bibliothekarinnen und Bibliothekare (auch ehemalige und künftige) lesen ihr Lieblingsgedicht“ am Dienstag, 13. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek und zwei Tage drauf, am 15. November um 19.00 Uhr ebendort, wenn die Jury die besten Gedichtfilme aus dem Wettbewerb „Worte sind Boote“ auszeichnet. Auch das Publikum kann einen Preis vergeben, ein Fahrrad, gespendet von der Firma „Rücktritt“.Die nächsten Veranstaltungen:

Dienstag, 13. November, 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11: „Leipzigs (auch angehende u. frühere) Bibliothekarinnen u. Bibliothekare präsentieren ihre Lieblingsgedichte“. Eintritt frei.

Donnerstag, 15. November, ab 19.00 Uhr, Stadtbibliothek Leipzig: POETRYCLIPS – Ein neues Genre? Anton G. Leitner (Autor, Herausgeber u. Initiator von „dasgedichtclip.de“) präsentiert seine Best-of-Clips, anschließend Gespräch zum Gedichtfilm-Wettbewerb „Worte sind Boote“. Eintritt: 4 Euro / 3 Euro (ermäßigt).

Freitag, 16. November, 19.30 Uhr in Bührnheims Literatursalon, Mozartstr. 8: „Karpfen blau oder Die Prosa der Lyriker“, Lesung mit Jörg Hirsch, Walter Neumann u. Kathrin Schmidt; Susanne Krämer liest einen Text von Christel Guhde. Eintritt 5 Euro / freier Eintritt für GZL-Mitglieder. Verkauf signierter Bücher u. CDs der Mitwirkenden.

Samstag, 17. November, 17.00-23.00 Uhr im Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28: „Abend der 100 Momente. Ein Haus voller Literatur und Musik“, 20 Lyrikerinnen und Lyriker präsentieren sich u. ihren Verlag, u.a. mit Roland Bärwinkel, Anne-Catrin Boxberger, Geog Oswald Cott, Roza Domascyna, Carl-Christian Elze, Eckhard Erxleben, Hans-Joachim Griebe, Kerstin Hensel, Christine Hoba, Stefanie Kemper, Sigrid Lichtenberger, Anton G. Leitner, Salean A. Maiwald, Frank Norten, Jutta Pillat, Andreas Reimann, André Schinkel, Kathrin Schmidt, Brigitte Struzyk, Jan Wagner. Musikalische Intermezzi: Ingeborg Freytag (Violine u. Perkussion) u. „Side By Saite“. Eintritt 6 Euro, Abendkasse / 5 Euro Vorverkauf.

Sonntag, 18. November, Einlass: 14.30 Uhr in der Stadtbibliothek Leipzig: Benefiz-Lesung zum Hörbuch „Worte sind Boote“ mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Autorinnen u. Autoren Georg Oswald Cott, Roland Erb, Stefanie Kemper, Sigrid Lichtenberger, Gustav Lüder, Barbara Schaffeld u. Jan Zänker. Musikalische Intermezzi: Martin Hoepfner, Gitarre. Vorführung der 6 Preisträgerfilme aus dem Gedichtfilm-Wettbewerb. Anschließend Führung durch die „Leipziger Lyrikbibliothek“ mit Dr. Arne Ackermann, Amtsleiter der Städtischen Bibliotheken. Eintritt frei.

www.lyrikgesellschaft.de


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