Großes Concert

Gewandhausorchester: Andris Nelsons dirigiert zur Amtseinführung Schleiermacher, Berg und Mendelssohn

Für alle LeserDas Gewandhausorchester hat wieder einen Chefdirigenten. Zum Auftakt seiner Amtszeit als 21. Gewandhauskapellmeister dirigierte Andris Nelsons am Freitagabend eine Uraufführung des Leipziger Komponisten Steffen Schleiermacher. Auf dem Programm standen außerdem Alban Bergs Violinkonzert und Mendelssohns „Schottische“.

Andris Nelsons möchte einerseits die Tradition des Orchesters bewahren und andererseits neue Impulse setzen. Bewährtes mit Neuem verbinden. Das Programm seines Antrittskonzerts drückte dieses Anliegen wunderbar aus. Mit Steffen Schleiermacher stand ein zeitgenössischer Komponist auf dem Programm, der dem Konzerthaus wie kein zweiter verbunden ist. Der Leipziger leitet seit drei Jahrzehnten die Musikreihe „musica nova“ und komponierte bereits mehrere Werke für das Gewandhausorchester.

Schleiermachers „Relief für Orchester“ steht in der Tradition expressionistischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Holz- und Blechbläser tauchen den Saal in ein geheimnisvolles Rauschen, das die Phantasie der Zuhörer anregt. Hinzu kommt das beständige Klopfen und Schlagen der Perkussionisten. Sind es Töne der Großstadt oder vielleicht doch die eines menschenleeren Waldes, die durch den Saal flimmern. Formalistische Motive formen sich zu einem geheimnisvollen, immer stärker werdenden Schimmern. Tempo und Lautstärke nehmen zu. Aus dem Flüstern wird ein Schreien und Kreischen, bis sich der beständig aufgebaute Spannungsbogen im Schweigen des Orchesters entlädt.

Nelsons fokussiert sich in seinem Dirigat des anspruchsvollen Werks auf die atonalen Kontraste, die Musiker wie Zuhörer gleichermaßen herausfordern. Schleiermachers Einfälle klingen aufgrund der technischen Perfektion, mit der Nelsons das Orchester führt, jederzeit klar und verständlich. Die schlüssige Interpretation des viertelstündigen Werks macht es dem Zuhörer leicht, sich auf das Neue, das Unbekannte einzulassen. Das Publikum spendete am Freitag zu Recht lauten Beifall.

Für die Solo-Partie des Abends hatte Nelsons seine Landsfrau Baiba Skride eingeladen – wie der Maestro eine der bekanntesten Musikerinnen des Baltikums. Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“, entstanden 1935, in Leipzig erstaufgeführt 1951 unter Franz Konwitschny, ist alle paar Jahre im Gewandhaus zu hören. Schlüsselmoment einer gelungenen Aufführung ist der Anfang. Das erotisierende Spiel Skrides umgarnt den Zuhörer von der ersten Minute an. Nelsons führt das Orchester mit Leidenschaft, Hingabe und Erregung – sichtbar durch seine ausladende Körpersprache, Gestik und Mimik – durch das Werk, lässt Skride zugleich aber den Freiraum, den die exzellente Virtuosin für eine selbstständige Interpretation der Soli braucht. Die Lettin versinkt in ihrem zartmütigen, fesselnden Spiel, das dem Zuhörer die Tränen ins Auge drückt.

Den Kontrast bildete Mendelssohns 3. Sinfonie. Die „Schottische“ zählt zweifellos zum Kernrepertoire des Gewandhausorchesters, das das Werk 1842 unter Leitung des Komponisten uraufführte. Nelsons bot dem Publikum eine satte, aber kontrast- und farbenreiche Interpretation. Er bewies ein Gespür für die kleinen Details in der Partitur, verzichtete auf jegliche Abstraktion und ließ der Musik ihren Lauf. Fast majestätisch bahnte sich der satte, dunkle Streicherklang bis in die hintersten Winkel des Saals. Nelsons erfand an diesem Abend das Rad nicht neu, erreichte indes sein Publikum. Die Leipziger dankten ihrem neuen Kapellmeister mit anhaltenden Ovationen.

Das Konzert kann im Netz bei ARTE Concert nachgehört werden.

Zuvor wurde Andris Nelsons bei einem Festakt im Alten Rathaus von OBM Burkhard Jung offiziell in das Amt des 21. Gewandhauskapellmeister eingeführt: „Lieber Andris Nelsons, herzlich Willkommen in Leipzig. Schön, dass du da bist.“

Burkhard Jung freute sich sichtlich über die Ankunft des 21. Gewandhauskapellmeisters in der Messestadt. „Wir haben den Besten bekommen.“ Nelsons tritt die Nachfolge von Riccardo Chailly an, der das renommierte Orchester von 2005 bis 2016 geleitet hatte. In Leipzig hatte der Italiener zuletzt im Herbst 2015 am Pult gestanden.

Die Laudatio bei dem Festakt, bei dem neben zahlreichen Repräsentanten aus Politik, Kultur und Wirtschaft die lettische Botschafterin Inga Skujina zugegen war, hielt mit Thomas Angyan ein Österreicher. Der Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde Wien thematisierte die Verbindung von Kopf und Herz. „Dass der Kopf – dass Ratio, Klugheit und Kalkül – nur einhellige Zustimmung signalisieren können, wenn ein so erfolgreicher, so gesuchter Dirigent wie Andris Nelsons, der wohl Begehrteste seiner Generation, an die Spitze des Gewandhausorchesters geholt wird, das versteht sich von selbst. Aber wir alle spüren und fühlen es auch jetzt in diesem starken emotionalen Moment: Bei dieser Wahl ist sehr viel Herz dabei, es handelt sich, bis in die tiefste Schwingung hinein, um eine Herzenssache.“

Der Maestro zeigte sich angesichts des warmherzigen Empfangs äußerst gerührt. „Vielen Dank, dass Sie mich in Leipzig so herzlich Willkommen heißen. Sie überlassen mir eines der besten Orchester der Welt. Die Verantwortung werde ich gerne übernehmen. Ich kenne kaum eine Stadt, in der das Orchester so sehr geliebt wird wie in Leipzig.“

Die neue LZ ist da: Warum so eilig oder Wie wird man wieder Herr seiner Zeit?

GewandhausorchesterAndris Nelsons
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Liveticker zum Demosamstag: Protest gegen Indymedia-Verbot und Poggenburg

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Süden wird sich heute, am 25. Januar, spätestens ab 17 Uhr in einem Ausnahmezustand befinden. Die Polizei ist mit zahlreichen Beamten und schwerem Gerät im Einsatz und hat einen umfassenden Kontrollbereich eingerichtet. Anlass sind diverse Demonstrationen. Mehrere hundert Personen wollen vom Bundesverwaltungsgericht nach Connewitz laufen und dabei gegen das Indymedia-Verbot protestieren. Zudem gibt es Widerspruch für André Poggenburg. Die L-IZ ist live dabei.
Mitgliederversammlung bei Lok Leipzig: Viel erreicht, viele Pläne, aber (noch) nicht (mehr) genug Geld
Der neue Aufsichtsrat des 1. FC Lok: Olaf Winkler,Steffen Rößler, Jens-Peter Hirschmann, Stefan Dinter, Frank Balling, Mike Scheffler (v.l.). Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserFünf Stunden dauerte die Mitgliederversammlung beim 1. FC Lok. Sie war durchsetzt von guten, aber auch schlechten Nachrichten. So ist der Verein (aber nicht die Spielbetriebs-GmbH) schuldenfrei, ETL wird aber nach aktuellem Stand sein Engagement nicht verlängern und nach fünf Jahren als Hauptsponsor ausscheiden. Gleichzeitig befindet sich Lok in sehr, sehr guten Gesprächen mit Investoren. Die Wahlen für den neuen Aufsichtsrat wurden von einem offen ausgetragenen Streit zwischen Lok- und VfB-Präsident geprägt.
Verhandlung am Mittwoch: Worum es beim Indymedia-Prozess geht
Anonyme Bekenntnisse auf Linksunten.Indymedia, hier eine der wenigen Löschungen zu einem letztlich rechten Sprengstoffanschlag in Dresden im Jahr 2016. Foto: Screen Indymedia

Foto: Screen Indymedia

Für alle LeserAm kommenden Mittwoch, 29. Januar 2020, verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Rechtmäßigkeit des Verbots der Internetplattform „linksunten.indymedia“. L-IZ.de hat alles Wissenswerte rund um das Verfahren zusammengetragen.
Ab dem 29. Januar gibt es monatlich einen preisverdächtigen Dok-Film in der Schauburg
Das Kino Schauburg am Adler. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Mittwoch, 29. Januar, geht es los, verlässt die DOK Leipzig den terminlich begrenzten Rahmen der Dok-Film-Woche und zeigt jetzt jeden Monat spannende Dokumentarfilme in der Schauburg. Los geht es am 29. Januar mit „Gundermann Revier“ von Grit Lemke. Der neue DOK-Festivalleiter Christoph Terhechte wird das Leipziger Publikum in der Schauburg begrüßen.
Initiativen zur Förderung der Baukultur stellen sich vor
Am Montag, dem 27. Januar, ist das „Zentrum für Baukultur Sachsen“ zu Gast im Stadtbüro. Die Gesprächsrunde ab 19 Uhr dreht sich darum, wie Baukultur in Leipzig gefördert werden kann und gefördert wird – oftmals von ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen. Sie helfen, Bausubstanz zu erhalten, nutzen leerstehende Gebäude oder engagieren sich sozial in den Stadtteilen. Vier dieser Initiativen, die „Architekturapotheke“, der Verein Lindow e.V., die „Basis Leipzig“ sowie das „Kollektiv + x“, stellen sich im Stadtbüro vor.
Thomanerchor Leipzig und Gewandhausorchester in Dresdner Kreuzkirche zu Gast
Auftritt THOMANERCHOR Leipzig in der Kreuzkirche Dresden 2018. Foto: Roman Friedrich

Foto: Roman Friedrich

Auf Initiative vom ehemaligen Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff und dem Pfarrer der Kreuzkirche Joachim Zirkler wurde 2004 erstmalig der Kanzeltausch zwischen der Thomaskirche Leipzig und der Kreuzkirche Dresden durchgeführt. 2018 tauschten auch der THOMANERCHOR Leipzig und der Dresdner Kreuzchor ihre traditionellen musikalischen Gottesdienste, „Motette“ in Leipzig und „Vesper“ in Dresden.
Leipzig hat tatsächlich einen Bedarf an 10.000 neuen Sozialwohnungen bis 2025 angemeldet
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo richtig klug wird man aus den Zahlen, die als Bedarf an sozialem Wohnungsbau für Leipzig genannt werden, nicht. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Burkhard Jung zog mit dem Versprechen in den Wahlkampf, bis 2027 10.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Als der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther im Frühjahr 2019 beim zuständigen Innenminister anfragte, wusste der freilich nur von einem Bedarf von 4.437 Sozialwohnungen für Leipzig bis 2025.
Das Baudezernat will bis Juni zumindest die Installation einer temporären Fußgängerampel an der Schreberstraße prüfen
Die Situation an der Kreuzung Schreberstraße / Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Markus Engel

Foto: Markus Engel

Für alle LeserIm September startete Markus Engel die Petition für eine Fußgängerampel an der Schreberstraße. „Ein erhöhter Querungsbedarf an dieser Stelle ergibt sich einerseits aus der Lage des Schreberbades und der für Fußgänger und Radfahrer günstigen Verbindung zwischen Johannapark und Sportforum über diesen Knoten und andererseits zusätzlich aus der Entwicklung des Stadthafens“, stellt selbst das zuständige Baudezernat fest. Und sucht tatsächlich nach Wegen, das Problem zu lösen.
Planungsdezernat lehnt Petition zu einer autofreien Innenstadt ab
Manche Autofahrer respektieren nicht mal die Poller. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinen autofreien Tag bekommt Leipzig nun endlich im September 2021, aber eine autofreie Innenstadt nicht. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau empfiehlt die Ablehnung einer entsprechenden Petition. Denn – der Stadtrat habe ja 2008 etwas anderes beschlossen. Die Tragödie der Leipziger Innenstadt reicht tatsächlich bis in die frühen 1990er Jahre zurück, als der Stadtrat tatsächlich über die Richtungsentscheidung debattierte: Soll die City autofrei werden? – „Nein“, schmetterte damals die autoverliebte Mehrheit. Das Ergebnis sieht man heute.
Angehende Jurist/-innen hinterfragen die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Polizei zu Silvester in Connewitz
Versuche, die Beamten von einem am Boden liegenden Mann abzuhalten. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserEs läuft etwas gewaltig schief, wenn Bürger das Gefühl bekommen, dass man der Polizei nicht mehr vertrauen kann und lieber nicht mehr auf die Straße geht, weder zum Demonstrieren noch zum Feiern. Für viele Connewitzer steht diese Frage seit dem 1. Januar. Denn mit einem zurückhaltenden Einsatz hatte das, was dort zu erleben war, nichts mehr zu tun. Das sehen auch angehende Juristen so und schreiben jetzt einen juristisch sehr deutlichen Brief an Justizministerin Katja Meier, Innenminister Roland Wöller und den Leipziger Polizeipräsidenten Torsten Schultze.
Der Tag: Aufarbeitung der Silvesternacht am Tag vor der Indymedia-Demonstration + Video
Vor dem Bundesverwaltungsgericht soll morgen die Demonstration gegen das Indymedia-Verbot starten. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Polizei hat heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass es rund um die Indymedia-Demonstration am Samstag einen Kontrollbereich geben wird. Ansonsten sind zunächst keine größeren Einschränkungen geplant. Währenddessen dauert die wissenschaftliche und journalistische Aufarbeitung der Silvesternacht in Connewitz an. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 24. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
ADFC Sachsen fordert mehr Radwegebau für strukturschwache Regionen in Sachsen
Berufsverkehr 2017. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas im vergangenen Jahr an Strukturprojekten für die mitteldeutsche Kohlelandschaft diskutiert wurde, war in einigen Teilen ein einziger Ramschladen von völlig sinnfreien Projekten, die überhaupt nichts dazu beitragen, die Region für eine Zeit nach der Kohle vorzubereiten. Eine Zeit, in der auch die fossilen Verkehrsarten verschwinden müssen, wenn die Menschheit überleben will. Das Geld gehöre also zu einem viel größeren Teil in den Radwedgeausbau, fordert der ADFC Sachsen.
Ostdeutsche Bewerberinnen haben gute Chancen bei der Besetzung von Leitungsfunktionen in Leipzig
Verhältnis von Frauen und Männern in Leitungspositionen in Leipzig (oben) und im Bund (unten). Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur den Stadtrat bewegte im vergangenen Jahr die Frage, ob es Leipzig gelingt, Leitungsstellen in der Stadtverwaltung auch einigermaßen gerecht zu besetzen. Nicht nur was die Parität von Frauen und Männern betrifft, sondern auch die Berücksichtigung ostdeutscher Bewerber. Zuletzt kochte ja im Frühjahr 2019 die Diskussion hoch, dass Ostdeutsche selbst in den ostdeutschen Bundesländern in Führungspositionen das Nachsehen haben. Aber ist das auch in Leipzig so?
Bessere Radwege und bezahlbarer ÖPNV: OBM-Kandidatinnen plädieren für die Verkehrswende
OBM-Kandidatinnen-Runde des ADFC. Foto: Anne-Katrin Hutschenreuter

Foto: Anne-Katrin Hutschenreuter

Für alle LeserDie Verkehrswende in Leipzig wird kommen, egal, wie die OBM-Wahl 2020 ausgeht. Denn selbst wenn die Leipziger so unvernünftig wären, einen autoverliebten konservativen Oberbürgermeister zu wählen, wird der nicht gegen eine Stadtratsmehrheit regieren können, die qua Partei- und Wahlprogrammen die Verkehrswende in Leipzig will. Und dazu gehört nun einmal auch eine echte Radverkehrspolitik. Der ADFC war jetzt ganz konsequent: Er hat zur Diskussion dazu einfach mal nur alle OBM-Kandidatinnen eingeladen.
Am Bayrischen Platz bleibt bis 2026 alles beim Alten
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich hätte der ganze Straßenkomplex Bayrischer Platz/Windmühlenstraße schon bis 2019 umgebaut und zukunftsfähig gemacht werden sollen. Gerade Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen leiden hier unter einer völlig irrationalen Routenführung und kaputten Wegen. Aber das Projekt wurde in den Planungen der Stadt ins Jahr 2026 verschoben. Auf den Antrag der Grünen, wenigstens die schlimmsten Löcher zu flicken, reagiert jetzt das Dezernat Stadtentwicklung und Bau.