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Gewandhausorchester

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DHL-Werbung auf dem Leipziger Markt. Foto: Bürgerinitiative Gegen die neue Flugroute

Grüne zur Werbekooperation von DHL und Gewandhaus: Eine zynische Werbebotschaft für Fluglärmbetroffene

Früher war es nur eine Unart von Fußballvereinen, die die Namen der Unternehmen, die sie sponserten, auf Trikots und Bandenwerbung knallten. Mittlerweile hat diese Unart auch Kommunen und Kulturinstitutionen erfasst, selbst das Leipziger Gewandhausorchester, das seine beiden größten Sponsoren auch auf der Homepage kräftig bewirbt: die Sparkasse Leipzig und DHL. Aber mit der Werbeaktion zur „kleinen Frachtmusik“ wird es nur noch zynisch, stellt die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat fest.

DHL-Werbung auf dem Leipziger Markt. Foto: Bürgerinitiative Gegen die neue Flugroute

Leipzigs Gewandhaus auf Abwegen: Wenn städtische Musiker für einen Frachtflugkonzern fiedeln

Für den Frachtlogistik-Konzern DHL mag es eine clevere Werbeidee gewesen sein, Musiker des Leipziger Gewandhauses einzuladen, um mal draußen auf der Frachtrampe zu musizieren und das wohl in den Köpfen der Manager geborene Bild eines fein orchestrierten Frachtgutumschlags zu illustrieren. Dass man damit den vom nächtlichen Fluglärm Geplagten geradezu öffentlich den Mittelfinger zeigte, thematisiert die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ jetzt in einem Protestschreiben ans Gewandhaus.

Start im Schumann-Haus mit Gewandhaus-Musikerin Anne Wiechmann-Milatz. Foto: Anne Schwerin

Erste Leipziger 1:1-Konzerte gibt es am Wochenende im Kunstkraftwerk und bei den Wohnschrittmachern

Wie kommen eigentlich Orchestermusiker jetzt noch zu Publikum, wenn man von Livestreams und den vielen eindrucksvollen Homeoffice-Konzerten einmal absieht? Balkonkonzerte und (Innen-)Hofkonzerte sind möglich, so, wie wir sie im Waldstraßenviertel erlebt haben. Oder Konzerte mit ganz ganz wenig Publikum, quasi Musiker und Zuhörer im Augenkontakt und natürlich auf gesunde Distanz. 1:1-Konzerte, die jetzt der Notenspur e. V. auch in Leipzig organisiert.

Helmut Loos (Hrsg.): Musikstadt Leipzig. Foto: Ralf Julke

Musikstadt Leipzig: Ein paar überraschende Puzzle-Steine zur Geschichte einer Selbstlobpreisung

In den vergangenen Jahren gab es ja ein regelrechtes Feuerwerk, mit dem die Musikstadt Leipzig gefeiert wurde. Besonders die Jubiläen von Clara und Robert Schumann ragten heraus. Der Thomanerchor feierte 800 Jahre und der Musikverlag Breitkopf & Härtel 300 Jahre. Und dicke Bücher dazu gab es auch. Nun gibt es noch eins. Quasi nachträglich. Denn das Thema zum „Tag der Stadtgeschichte“ 2016 war die Musikstadt. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Denn auch die „Musikstadt“ hat so ihre Tücken.

Passend zur klassischen Musik ein edles Bankett. Foto: Alexander Böhm

Klassik Airleben: 60.000 Besucher bei Rosental-Konzerten

Das Klassik Airleben hat sich seit der Erstauflage mit seinem neuen, offenen Konzept im Jahr 2014 binnen fünf Jahren zu einem festen Programmpunkt im Leipziger Festivalsommer entwickelt. Am Freitag und Samstag strömten insgesamt 60.000 Besucher ins Rosental, um bei sommerlichen Temperaturen klassischen Klängen zu lauschen. Auf dem Programm standen italienische Opernarien und Duette.

Schneewittchen. Foto: Tom Schulze

Spieglein, Spieglein an der Wand: Oper Leipzig spielt “Schneewittchen”

Wenn in der Intendanz Ulf Schirmers eine musikalische Epoche zu kurz gekommen ist, dann die Gegenwart. Neue Musik suchte man auf dem Spielplan bislang vergebens. Seit Samstag befindet sich mit Marius Felix Langes Märchenoper „Schneewittchen“ wieder ein Werk eines zeitgenössischen Komponisten im Programm. Die Premiere stieß auf helle Begeisterung.

Tannhäuser. Foto: Tom Schulze

Tannhäuser in Leipzig: Fiebriger Tenor rettet Wagnerianern den Abend

Im Opernhaus wird wieder Wagner gespielt. Mit „Tannhäuser“ stand am Sonntag die erste der sechs Opern des Leipziger Komponisten auf dem Programm, die in dieser Saison am Augustusplatz gegeben werden. Im Fokus standen der neue „ständige Gastdirigent“ Felix Bender und der schwedische Heldentenor Daniel Frank.

Andris Nelsons. Foto: Luca KunzeAndris Nelsons. Foto: Luca Kunze

Mit Klassik und Moderne: Gewandhausorchester geht auf Herbst-Tournee

In der kommenden Woche beginnt das Gewandhausorchester seine traditionelle Herbst-Tournee. Vom 7. bis 20. Oktober sind elf Auftritte in acht europäischen Städten geplant. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Tschaikowski, Mahler und ein Auftragswerk des lettischen Komponisten Andris Dzenitis.

Dirigent Semyon Bychkov. Foto: Alexander Böhm

Gewandhausorchester: Semyon Bychkov dirigierte Glanert, Sibelius und Dvorak

Im Bayreuth reüssierte Semyon Bychkov diesen Sommer mit „Parsifal“. Knapp zwei Wochen nach dem letzten Vorhang stand der Chef der Tschechischen Philharmonie am Donnerstag in Leipzig am Pult. Mit dem Gewandhausorchester brachte der 65-Jährige Werke von Glanert, Sibelius und Dvorak zur Aufführung.

Thomanerchor. Foto: Bachfest Leipzig/www.malzkornfoto.de

Bachfest 2018: Verhaltener Applaus für US-Botschafter, Jubelstürme für die Musik

Seit Freitag dreht sich das Leipziger Musikleben wieder für zehn Tage um Johann-Sebastian Bach. Zum Auftakt des Bachfests erklangen in der Thomaskirche neben Bach-Kompositionen Werke von Schein, Schütz und Mendelssohn. Der Höhepunkt des internationalen Festivals für Alte Musik ist in diesem Jahr der „Kantatenring“, die zyklische Aufführung von 33 Bach-Kantaten binnen 48 Stunden.

Andris Nelsons. Foto: Luca KunzeAndris Nelsons. Foto: Luca Kunze

Gewandhausorchester: Andris Nelsons dirigiert Rihm, Widmann und Brahms

Die Großen Concerte in dieser Woche sind ein Beispiel dafür, wie ein Orchester mit guter Musik sein Stammpublikum verärgern kann. Die Aufführung von Werken Wolfgang Rihms und seines Schülers Jörg Widmann sorgten bei Teilen des Publikums für deutlich vernehmbare Verstimmungen.

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