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ARCHIV

Tägliches Archiv: 28. November 2015

16. Internationaler TuG-Pokal: Zehnmal aufs Treppchen und ein Schreckmoment

Zum 16. Mal präsentierte der Turn- und Gymnastikclub Leipzig am Samstag den Internationalen TuG-Pokal. Rund 50 Sportler aus fünf Ländern waren in der Leplay-Halle zu Gast, darunter auch Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft. Nach sechs Wettkampfstunden durften sich die Leipziger Gastgeber über insgesamt zehn Treppchen-Platzierungen freuen. "Es war einfach eine rundum gelungene Veranstaltung", so das Fazit von TuG-Präsidentin Dr. Steffi Meyert-Junker.

Tanners Interview mit dem Dirigenten Erik Schober

Der Tanner lebt ja schon eine Weile auf diesem Planeten. Und so wundert es kaum, dass er Menschen kennenlernt, sie dann wieder aus den Augen verliert und dann, manchmal ist es ein Zufall, wieder vor Augen bekommt. Zum Beispiel auf Plakaten. So geschehen mit Erik Schober, der einst schräg gegenüber vom Tanner wohnte und nun ein Weihnachtskonzert zugunsten des Bärenherz e.V. organisiert. Grund genug, mal wieder zu schnattern.

Uraufführung im Gewandhaus: Matthias Goerne begeistert mit Auftragswerk von Thomas Larcher

Mit Thomas Larchers Sinfonie "Alle Tage" für Bariton und Orchester präsentierte das Gewandhausorchester am Donnerstag die erste Uraufführung in der Spielzeit 2015/16. Der internationale Pultstar Christoph Eschenbach dirigierte das Auftragswerk von Gewandhaus, Zaterdaag Matinee Amsterdam und National Symphony Orchestra Washington. Die Gesangspartie übernahm Weltstar Matthias Goerne.

Gastfamilien gesucht! Jugendamtsleiter Nicolas Tsapos im langen L-IZ Interview (2)

Schaffen wir das? Jugendamtsleiter Tsapos muss praktisch umsetzen, was politisch vorgegeben wird. Im L-IZ Interview geht es vor allem um die unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge - fast ausschließlich männlich, viele aus Syrien und Afghanistan. Die Herausforderung führt zum Bedarf von Wohnungen und Personal. Deshalb werden Gastfamilien gesucht. Daneben geht es auch um Wege zur Integration der Jugendlichen in Schule und Gesellschaft.

Gesundheitsministerin Klepsch dankt Spendern von Stammzellen für ihren selbstlosen Einsatz

Im Rahmen eines Empfangs des Vereins für Knochenmark- und Stammzellspenden e. V., auf welchem den Spenderinnen und Spendern von Blutstammzellen für Ihr Engagement gedankt wird, hat Ministerin Klepsch heute den selbstlosen und aufopferungsvollen Einsatz der Knochenmark- und Stammzellspender für ihre Mitmenschen gewürdigt: "Sie geben Hoffnung. Sie erklären sich bereit, etwas von sich selbst zu geben, um einen anderen Menschen zu retten. Ich freue mich, bei dem heutigen Dank an Sie dabei zu sein."

Gastkommentar von Christian Wolff: Warum so schweigsam?

Am 2. Dezember 2015 ist es wieder soweit: Die Universität Leipzig begeht aus Anlass ihres 606. Geburtstages den "Dies academicus". 1409 wurde sie im Refektorium des Thomasklosters gegründet - ungefähr dort, wo sich heute die Linkskurve in der Tiefgarageneinfahrt zur Marktgalerie auf der Nordseite der Thomaskirche befindet. Am 02.12.2015 kommt es zu einem herausragenden Ereignis: Zum ersten Mal wird die Universitätsvesper, sonst mittwochs um 18:00 Uhr in der Thomaskirche gehalten, in der neuen Universitätskirche St. Pauli gefeiert.

Auch der Freistaat Sachsen tut nichts, um die Nitrat-Belastung des Grundwassers ernsthaft zu senken

"Staatlich geduldete Brunnenvergiftung" betitelte der Westdeutsche Rundfunk am 24. November einen Beitrag zu einem Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland, das schon seit 2014 läuft. Die Überdüngung der deutschen Äcker macht sich als hohe Nitratbelastung in Flüssen, Seen, aber auch im Grundwasser bemerkbar. Und eine Veränderung ist nicht in Sicht.

Sachsens Wirtschaftsministerium spielt die Einnahmeausfälle bei Förder- und Feldesabgaben weiter herunter

Landesregierungen werden spendabel, wenn große Unternehmen bei ihnen um Subventionen, Steuer- oder Abgabenerlasse nachfragen. Dazu sind ja die Lobbys vor den Ministerbüros da. Da verabredet man sich, um über die paar störenden Dinge beim Geschäftemachen zu reden. Über Förderabgaben zum Beispiel. 2013 hat der Landesrechnungshof das mal gerügt. Was er ja sonst selten tut.

Leipzig nimmt Platz: Für rassismusfreie Montage!

Legida ("Leipziger gegen die Islamisierung des Abendlandes") versammelt sich am kommenden Montag im Stadtteil Zentrum-Süd. Die Anmeldung im nördlichen Zipfel des als alternativ geltenden Leipziger Südens steht zumindest indirekt im Kontext zu den angekündigten Nazi-Demos in Connewitz, da das Organisationsteam bei Legida Verbindungen zu den Anmeldern des 12. Dezembers hat. Die Kundgebung am Bayrischen Platz kann als Versuch eingeordnet werden, die Gegenmobilisierung im Süden zu testen.

Das große Rätsel der wachsenden Stadt Leipzig im Jahr 2015 ff.

Es ist das 25te. Und Leipzigs Statistiker sind mächtig stolz: Seit 1991 geben sie jedes Jahr ein "Statistisches Jahrbuch" für die Stadt Leipzig heraus, jedes voller Zahlen, die einem alle schon irgendwie bekannt vorkommen, wenn man das 250-Seiten-Werk in die Hand bekommt. Immerhin stammen die meisten Zahlen aus dem Vorjahr. Und auch das scheint schon wieder Äonen her zu sein.

Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrats lehnt Antrag zu Mutter-Krause-ihre-Straße ab

Mutter Krausens Fahrt ins Glück endet augenscheinlich wieder an einem Stadtrat, der für Humor und Warmherzigkeit nicht allzu viel übrig hat. Am Freitag veröffentlichte der Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrates seine Stellungnahme zur Petition, ein Teilstück der Simildenstraße umzubenennen in „Frau Krause ihre Straße“. Die Petition hatte durchaus Gründe, denn eigentlich gibt es ja in Connewitz zwei Simildenstraßen.

Amtsgericht: Ein Fanschal macht Geschichten + Urteil vom 27. November

Am Amtsgericht Leipzig muss sich derzeit ein 31-jähriger Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig wegen Raubes eines RB-Leipzig-Fanschals verantworten. Die Aufklärung des Falls kommt in der Verhandlung am 14. November nur schleppend voran, weil Angeklagter, Geschädigter und Zeugen unterschiedliche Versionen des Vorfalls erzählen.

Topf & Quirl: Handbrot mit Walnüssen und Trauben

Gewaltige Menschenmassen schieben sich seit ein paar Tagen durch die Leipziger Innenstadt, vorbei an funkelnden Buden, duftenden Leckereien und glitzernden Baumkugeln. Ganz klar - der Weihnachtsmarkt ist eröffnet und sorgt allseits für Begeisterung und Konsumwahn. Doch da ja nun nicht jeder auf glühweinlustige Gesellen, Lebkuchenduft oder anstrengendes Geschubse steht, graut es wohl dem einen oder anderen, auch nur einen Fuß in Richtung Markt zu setzen. Ach, wäre da nicht dieses unsagbar leckere, legendäre Handbrot...

Die trostlosen Landschaften des amerikanischen Westens in den unbarmherzigen Fotos des Owen Gump

Ist das nun trostlos? Deprimierend? Oder einfach nur eine Sammlung starker Bilder dafür, wie sehr die heutige Art des menschlichen Wirtschaftens unsere Welt verwüstet und in etwas verwandelt, was nicht mehr lebenswert ist? Ab heute ist die Fotoausstellung "El Nino" mit Arbeiten von Owen Gump im Museum der bildenden Künste zu sehen. Und einen Katalog mit den beeindruckenden Fotos gibt es auch.

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