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Andris Nelsons

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Dirigent Andris Nelsons. Foto: Alexander Böhm

Andris Nelsons verlängert bis 2027 beim Gewandhausorchester

Andris Nelsons, der seit 2018 das Amt des Gewandhauskapellmeisters in Leipzig innehat, verlängert seinen Vertrag beim Gewandhausorchester bis 2027. Der derzeit laufende Vertrag bindet den lettischen Dirigenten als 21. Gewandhauskapellmeisters bis 2022 ans Gewandhausorchester.

Andris Nelsons. Foto: Luca KunzeAndris Nelsons. Foto: Luca Kunze

Mit Klassik und Moderne: Gewandhausorchester geht auf Herbst-Tournee

In der kommenden Woche beginnt das Gewandhausorchester seine traditionelle Herbst-Tournee. Vom 7. bis 20. Oktober sind elf Auftritte in acht europäischen Städten geplant. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Tschaikowski, Mahler und ein Auftragswerk des lettischen Komponisten Andris Dzenitis.

Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons. Foto: Alexander Böhm

Amtseinführung von Andris Nelsons: Vorfreude der Leipziger Klassik-Fans hält sich noch in Grenzen

Dass ein großes Jubiläum und die Inthronisierung eines neuen Chefdirigenten terminlich zusammenfallen, passiert in der Klassik-Welt nicht alle Tage. Umso standesgemäßer sollen die Feierlichkeiten ausfallen, dachten sich die Programmgestalter des Leipziger Gewandhauses. Das Problem: Das Publikum scheint an dem musikalischen Großereignis kein besonders großes Interesse zu haben. Für die meisten Veranstaltungen sind noch Karten erhältlich.

Riccardo Chailly im Gewandhaus. Foto: Alexander Böhm

Mahler-Zyklus in Gefahr: Riccardo Chailly lässt sein Orchester sitzen

Ursprünglich wollte Riccardo Chailly am Donnerstag seinen Leipziger Mahler-Zyklus mit einer Aufführung der 10. Sinfonie fortsetzen. Daraus wird nichts. Aus gesundheitlichen Gründen wird der Italiener den Taktstock seinem deutschen Kollegen Markus Stenz überlassen. Bedeutet die Absage für den vielbeachteten Mahler-Zyklus das vorzeitige Aus?

Andreas Schulz, Andris Nelsons, Burkhard Jung und Mark Volpe (v.l.n.r). Foto: Alexander Böhm

Durfte die Gewandhausleitung den Nachfolger für Riccardo Chailly gar nicht selbst festlegen?

Für gewöhnlich ist es ja so, dass die wichtigsten Posten in Leipzigs großen Kultureinrichtungen nicht ohne Zustimmung des Leipziger Stadtrates besetzt werden. Meistens stimmen die Stadtratsfraktionen zwar ohnehin den Verwaltungsvorschlägen zu. Aber mit der Nachfolgerkür für den Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly scheint das Verfahren aus Sicht der CDU-Fraktion irgendwie auf den Kopf gestellt worden zu sein.

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