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Kompakt im Norden: Klinikum St. Georg reicht Bauantrag für Zentralbau II ein

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    Das Klinikum St. Georg entwickelt sich immer weiter zu einem kompakten medizinischen Kompetenzzentrum im Norden unserer Stadt: Am Donnerstagvormittag, 16. Dezember, wurde der Bauantrag für den Zentralbau II beim Amt für Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Leipzig per USB-Stick und klassisch per Post eingereicht. Die Unterlagen zum gesamten Bauprojekt umfassen über 72 Aktenordner.

    „In diesen Unterlagen steckt jede Menge Arbeit und Know-how. Ich freue mich, dass wir mit der Übergabe den nächsten komplexen planerischen Schritt zur Weiterentwicklung des Klinikums St. Georg abgeschlossen haben. Mit der Einreichung des Bauantrags für den Zentralbau II schaffen wir die Grundlage für ein modernes und effizientes Klinikum der Zukunft“, erklärt Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums St. Georg.

    Der neue Zentralbau

    Der geplante Zentralbau II schließt direkt an das bestehende Zentralgebäude (Haus 20) des Klinikums an und soll später mit diesem verbunden werden. Der Neubau ermöglicht auf fünf oberirdischen Geschossetagen mit einer Gesamtfläche von 39.000 Quadratmetern eine fachgebietsübergreifende medizinische Versorgung.

    Im Erdgeschoss entsteht Sachsens größte und modernste zentrale Notaufnahme mit angeschlossener Kindernotaufnahme. Ein Geschoss darüber befindet sich die Intensiv- und Überwachungsebene mit einer Stroke Unit für Schlaganfallpatienten und einer Chest-Pain-Unit für Patienten mit Brustschmerzen. Dies sichert eine zügige und umfangreiche Versorgung intensivmedizinischer Notfälle.

    Skizze des neuen Zentralbaus des St. Georg. Visualisierung: Klinikum St. Georg, M. Peger
    Skizze des neuen Zentralbaus des St. Georg. Visualisierung: Klinikum St. Georg, M. Peger

    In der zweiten Etage wird die Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin inklusive der Neonatologischen Nachsorge Einzug halten und mit dem bestehenden Eltern-Kind-Zentrum im Haus 20 eine komplette Ebene nur für den Schwerpunkt Kindermedizin bilden.

    Im dritten Obergeschoss werden die Fachbereiche der Kardiologie und Neurologie und im vierten Obergeschoss das Onkologische Zentrum einziehen. Insgesamt werden im Zentralbau II 344 Betten zur Verfügung stehen, allein 92 davon auf der Intensivebene.

    „In einem Klinikum sind kurze Wege, modernste medizinische Technik und hervorragend ausgebildete medizinische Fachkräfte das Fundament für eine erfolgreiche Behandlung schwerkranker Patienten. Mit dem geplanten Zentralbau II bündeln wir all diese Kompetenzen“, bekräftigt Frau Dr. Minde.

    „Diese umfangreichen Baumaßnahmen im laufenden Betrieb – gerade in einem solch komplexen und sensiblen Umfeld – eines Klinikums bedeuten höchste Anstrengungen von allen Seiten“, führt die Geschäftsführerin weiter aus.

    Baubeginn vielleicht schon 2022

    Der Bauantrag wird nun von der Stadtverwaltung geprüft. Die etwa fünfjährige Bauzeit für den Zentralbau II beginnt frühestens, wenn das neue Ambulanzgebäude in Betrieb gegangen und weitere notwendige Vorarbeiten abgeschlossen sind, betont das Klinikum St. Georg. Geplant ist die Fertigstellung des neuen Ambulanzgebäudes, dessen Bau 2020 begann, eigentlich im Frühjahr 2022. Der Bau des neuen Zentralgebäudes sollte sich gleich 2022 anschließen und bis 2027 fertig sein.

    Die Baukosten für den Zentralbau II werden auf insgesamt 157,5 Millionen Euro geschätzt. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 101,7 Millionen Euro daran. Ein entsprechender Fördermittel­bescheid durch den Freistaat wurde bereits im Sommer 2020 übergeben.

    „Ich freue mich, dass wir in diesen turbulenten Zeiten das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Der neue Zentralbau ist für das Klinikum ein wichtiger Entwicklungsschritt und bedeutet für die Stadt Leipzig zukünftig eine noch bessere medizinische Versorgung in nahezu allen Bereichen“, betont Torsten Bonew, Aufsichtsratsvorsitzender.

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