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Polizeibericht, 1. Februar: Gemälde gestohlen, Automaten gesprengt, Schwerer Verkehrsunfall

Während einer Ausstellung von Gemälden des örtlichen Künstlers Wolf-Dieter Trümpler aus Leipzig, wurden am 19. Januar drei Gemälde aus dem Rathaus in Markkleeberg gestohlen - Zeugen gesucht +++ Ein Geldautomat und ein Fahrkartenautomat wurden gesprengt, jedoch kamen die Täter nicht an die Geldkassetten +++ Insgesamt sechs Insassen eines Renault Trafic wurden heute Morgen bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 38 verletzt - zwei schwer und vier leicht.

Die Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach drei gestohlenen Gemälden

Während einer Ausstellung von Gemälden des örtlichen Künstlers Wolf-Dieter Trümpler aus Leipzig, wurden am 19. Januar drei Gemälde aus dem Rathaus in Markkleeberg gestohlen. Alle drei Bilder hingen in den Fluren des Gebäudes und waren zum Zeitpunkt des Diebstahles durch jedermann begehbar.

Von zweien der Gemälde konnten durch den Künstler selbst Fotos gereicht werden, so dass eine Öffentlichkeitsfahndung möglich ist. Hierbei handelt es sich um die Bilder mit den Titeln: „An einem Schöpfungstag“ und „Vor dem Herbst“. Beide wurden mit Acryl auf Leinwand gemalt und die Bilder selbst haben einen einfachen Leinwandrahmen.

"Vor dem Herbst". Foto: Wolf-Dieter Trümpler

„Vor dem Herbst“. Foto: Wolf-Dieter Trümpler

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, denen am Dienstag, den 19. Januar eine oder mehrere Personen aufgefallen sind, die die Gemälde aus dem Rathaus trugen. Weiterhin wird gefragt, wer die Bilder nach dem 19. Januar gesehen hat? Wem wurden sie zum Verkauf angeboten? Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Automaten gesprengt

Fall 1
Unbekannte Täter begaben sich Sonntagnacht in eine Sparkassenfiliale in der Delitzscher Straße und brachten an einem Geldautomaten Pyrotechnik zum Einsatz. Das hatte zur Folge, dass der Brandmelder Alarm auslöste. Polizei und Feuerwehr waren nach wenigen Minuten vor Ort. Als sie den Vorraum betraten, nahmen sie den Geruch von explodierter Pyrotechnik wahr. Der Vorraum war verraucht. Hier standen zwei Geldautomaten. Bei einem wurde versucht, diesen „aufzusprengen“. Der Geldautomat war erheblich beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen gelangten aber die unbekannten Täter nicht an die Geldkassettenfächer. Der Brandmelder wurde abgestellt und die Kriminaltechniker nahmen anschließend ihre Tatortarbeit auf. Über die Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Fall 2
In der Slevogtstraße wurde heute früh ein Fahrkartenautomat mittels Pyrotechnik aufgesprengt. Ein Lokführer meldete in den frühen Morgenstunden, dass ein Fahrkartenautomat an der Unterführung zum Bahnsteig durch unbekannten Täter beschädigt wurde. Die eintreffenden Beamten stellten fest, dass durch die Wucht der Explosion Teile des Fahrkartenautomaten und die Rollen für den Automaten herausgeflogen waren. Reste von Pyrotechnik wurden sichergestellt. Der Fahrkartenautomat wurde vollständig zerstört. An die Geldkassette kam der Täter aber nicht heran. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus.

Wie gewonnen, so zerronnen …

… doch in diesem Fall nicht, wobei es ziemlich knapp war. Der 50-Jährige, dem das Spielerglück an heute Nacht hold war und der sich nach endlosen Stunden am einarmigen Banditen mit einem Gewinn von mehreren hundert Euro auf den Heimweg machte, lockte bald einen Räuber an. Ein 27- bis 30-Jähriger hatte sich in der GutsMuthsstraße dem glücklichen Gewinner genähert und die Herausgabe des Geldes verlangt, währenddessen fuchtelte er mit einem Messer, dessen Klinge 15 – 20 cm maß, vor dem Gesicht des Mannes herum. Doch so einfach wollte der 50-Jährige seinen Gewinn nicht preisgeben und redete sehr laut auf den Räuber ein. Dem wiederum wurde das so unangenehm, dass dieser ohne Beute verschwand.

Den Räuber konnte er folgendermaßen beschreiben:

– albanische Herkunft,
– ca. 170 cm groß,
– Glatze,
– schlanke Gestalt,
– mit dunkler Jacke bekleidet.

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter räuberischer Erpressung.

Einbrecher im Haus

Während die Hauseigentümer und ihre Kinder in Grünau in der Nacht zu Samstag im Obergeschoss ihres Eigenheimes schliefen, kam der Einbrecher: Er hebelte die Terrassentür auf, durchsuchte alle Zimmer im Erdgeschoss und stahl mehrere Geldbörsen mit diversen Dokumenten, EC-Karten und Bargeld. Zuvor hatte er auch noch Ranzen und Rucksäcke der Schulkinder durchwühlt. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Die Geschädigten riefen die Polizei. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Einbruch in ein Bürogebäude

Unbekannte Täter drangen am Wochenende gewaltsam durch das Aufhebeln einer Außentür vom Parkdeck in die erste Etage in den Gebäudekomplex in der Wittenberger Straße ein, indem sich mehrere Firmen befinden. Anschließend wurden mehrere Zugangstüren in der dritten und vierten Etage aufgebrochen und verschiedene Büroräume durchsucht. Schränke und Behältnisse wurden geöffnet. Nach den ersten vorliegenden Erkenntnissen wurde eine Bargeldsumme in einem unteren vierstelligen Bereich entwendet. Ob noch andere Wertgegenstände aus den Büroräumen entwendet wurden, ist gegenwärtig noch Gegenstand der Ermittlungen. Über die Höhe des Stehl- und Gesamtschadens liegen noch keine genauen Zahlen vor.

Schwerer Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Neue Harth

Insgesamt sechs Insassen eines Renault Trafic wurden heute Morgen bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 38 verletzt – zwei schwer und vier leicht. Der Fahrer (29), der auf Höhe der Anschlussstelle Neue Harth bereits zum Überholen eines Sattelzuges angesetzt hatte, zog aus bislang unbekannten Gründen den Transporter nach rechts und touchierte diesen. Durch den heftigen Aufprall schleuderte der Renault von der Fahrspur, kippte um und blieb auf dem Seitenstreifen liegen. Den Rettungskräften bot sich ein verheerendes Bild – im Umkreis von mindestens 250 Metern lagen Kleinteile auf der Fahrbahn, Betriebsstoffe liefen aus und die Insassen mussten einer nach dem anderen aus dem Wrack gerettet und in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die Feuerwehr von Markranstädt musste die auslaufenden Betriebsstoffe binden, der Renault abgeschleppt werden. An dem Transporter entstand ein Sachschaden von ca. 16.000 Euro. Der Fahrer (30) des Sattelzuges indes, ebenfalls polnischer Nationalität, blieb unverletzt und konnte nach erster Hilfeleistung seine Fahrt fortsetzen. Jedenfalls musste die BAB 38 in Fahrtrichtung Leipzig von 06:32 Uhr – 11:45 Uhr voll gesperrt bleiben. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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