Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 2. März: Kind von Transporter erfasst, Tourist bestohlen, Einbruch in Grund- und Förderschule

In der Mockauer Straße wurde gestern Nachmittag eine 5-Jährige von einem Transporter erfasst und verletzt. Der Transporterfahrer fuhr weiter ohne seine Personalien zu hinterlassen – Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen +++ Noch vor dem Einchecken in ein Hotel in der Leipziger Innenstadt machte gestern Abend ein 59-jähriger Australier die Bekanntschaft eines dreisten Langfingers +++ In der Riebeckstraße wurde eine Grund- und Förderschule von Einbrechern heimgesucht.

Kind von Transporter erfasst

Eine Frau mit drei Kindern stieg gestern Nachmittag, 16:30 Uhr, aus einer Straßenbahn der Linie 1 an der Haltestelle Döringstraße aus. Nachdem die Bahn die Haltestelle verlassen hatte, überquerte die Mutter mit ihren Kindern die Straße. Ein stadteinwärts fahrender Pkw hielt an, so Zeugenaussagen, um den vier Personen das Überqueren der Straße zu ermöglichen. Ein Mädchen (5) rannte plötzlich über die Fahrbahn und wurde von einem Transporter, dessen Fahrer auf der Mockauer Straße stadtauswärts fuhr, trotz Gefahrenbremsung erfasst.

Der Transporter rollte über den linken Fuß des Kindes, ein Zeh wurde gebrochen. Die Fünfjährige musste stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Der Transporterfahrer, etwa 30-jährig, hielt kurz, fragte, ob alles in Ordnung wäre und fuhr dann einfach weiter, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Beim Fahrzeug soll es sich um einen weißen geschlossenen Transporter älteren Baujahres mit blauer Schrift handeln, an dessen Heck ein blaues Viereck mit weißer Schrift angebracht ist. Das Heck hat zwei Flügeltüren. Polizeibeamte ermitteln wegen Unfallflucht.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen. Insbesondere wird der Fahrer/die Fahrerin, welche/r gehalten und über die Straße gewunken hatte, gesucht; ebenso Fahrzeugführer, die hinter dem Transporter gefahren waren und das starke Bremsen bemerkt haben müssen. Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst in der Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255-2847 oder beim Autobahnpolizeirevier unter (0341) 255-2910.

Tourist bestohlen

Noch vor dem Einchecken in einem der renommiertesten Hotels der Leipziger Innenstadt machte gestern Abend ein 59-jähriger Australier die Bekanntschaft eines dreisten Langfingers. Der Besucher stieg am Abend mit seinen Begleitern vor dem Hotel aus. Just in dem Moment stolperte ein Unbekannter auf ihn zu, fing sich, wie es schien, an seinem Arm ab. Doch hielt er diesen fest, deutete schließlich noch einen Tangotanz an und verschwand anschließend in Richtung Nikolaikirche.

Doch der wahre Grund des vorgetäuschten Stolperns und der heißen Rhythmen wurde bald offenbar: Die hochwertige Uhr (8.000 Euro) des Australiers fehlte von dessen Handgelenk.

Er erstattete umgehend Anzeige und beschrieb den Täter folgendermaßen:

– 160 – 165 cm groß
– 28 – 30 Jahre alt
– schlank
– kurze schwarze Haare
– französischer Akzent
– vermutlich Nordafrikaner
– Jeans, schwarze Schuhe, dunkle Daunenjacke, Umhängetasche

Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl.

Einbrecher in Grund- und Förderschule

Der Hausmeister (51) zweier Schulen, die in der Riebeckstraße in einem Objekt untergebracht sind, stellte gestern Morgen den Einbruch fest und informierte die Polizei. Unbekannte Täter hatten eine Tür aufgebrochen und durchsuchten in der Grundschule im Kellerbereich mehrere Räumlichkeiten. Aus einem Raum entwendeten sie Werkzeuge, mit denen sie offenbar noch die Tür zum Lehrerzimmer öffneten und darin mehrere Schließfächer aufbrachen und durchwühlten.

In der Nachbarschule öffneten sie gewaltsam ebenfalls das Lehrerzimmer, hebelten Schließfächer auf, durchwühlten alles und stahlen einen Flachbildfernseher sowie sämtliche Klassenkassen, in den sich Bargeld befand. Während der Stehlschaden mit einer niedrigen vierstelligen Summe angegeben wurde, beträgt die Höhe des Sachschadens etwa 4.500 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen

Nachts auf der Straße

Was tun, wenn man nachts nicht schlafen kann? Ein wenig aus dem Fenster sehen, dachte sich ein Bewohner der Zweinaundorfer Straße in den Nachtstunden zum Montag. Eigentlich nächtliche Stille erwartend, erspähte er zwei Personen, die einen Döner-Imbiss verließen, sich dabei aber merkwürdig unauffällig zu verhalten suchten. Dies kam ihm seltsam vor; er rief die Polizei. Als er nach dem Anruf nach unten ging, um nach den Unbekannten zu sehen, waren diese bereits verschwunden.

Auch als die Polizei kurz darauf eintraf und die umliegenden Straßen absuchte, tauchten sie nicht wieder auf. Am Imbiss war das Schloss zerstört und es fehlten eine unbekannte Menge Zigaretten, Tabak und Spirituosen sowie aus der Kasse wenige Euro Wechselgeld.

Würstchen und Bier

Thüringer Würstchen und Bier war die Beute von Dieben, die in der Nacht zum Dienstag einen Imbiss-Wagen in der Volbedingstraße aufgebrochen hatten. Sicher hatten sie eigentlich Bargeld erwartet, dies hatte der Betreiber aber wohlweislich nicht im Wagen gelassen. Allerdings scheint für die Diebe mit sechs Sixpacks und ca. 50 Würstchen die Versorgung gesichert. Ärgerlich für den Imbiss-Besitzer: Der Schaden an der Tür liegt deutlich höher als der Diebstahlschaden.

Vorfahrt missachtet

Die Fahrerin (39) eines Seat war gestern Nachmittag auf der Holzhäuser Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen auf die Ludolf-Colditz-Straße stieß sie mit einer entgegenkommenden Fahrradfahrerin (43) zusammen. Die Frau stürzte und verletzte sich. Sie musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An Auto und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.050 Euro. Die Autofahrerin hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Ausgewichen und mit „Bimmel“ kollidiert

Der Fahrer (24) eines Nissan befuhr gestern Nachmittag die Prager Straße in Richtung Johannisplatz und nutzte die Linksabbiegerspur. Kurz vor der Stephanstraße wollte er in die Geradeausspur wechseln und zeigte dies an. Er sah, dass sich mit höherer Geschwindigkeit ein BMW näherte, dessen Fahrer ihm das Einscheren in die andere Spur nicht ermöglichte. Zudem fuhr der BMW-Fahrer versetzt, befand sich zwischen Linksabbieger- und Geradeausspur.

Der Nissanfahrer wich nach links aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden und geriet auf die Straßenbahngleise, wo er mit einer stadteinwärts fahrenden Straßenbahn der Linie 15 (Fahrer: 54) kollidierte. Der BMW-Fahrer fuhr einfach weiter. Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Polizeibeamte ermitteln wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Fußgängerin erfasst

Die Fahrerin (57) eines BMW befuhr gestern Mittag den Ochsenweg mit der Absicht, nach links auf die Merseburger Straße stadteinwärts abzubiegen. Dabei übersah die Frau offenbar eine Fußgängerin (57), welche ihr Rad schob und bereits die Merseburger Straße in Richtung Ochsenweg überquerte. Als sich die Fußgängerin mitten auf der Straße befand, erfasste die Autofahrerin die Frau, die mit ihrem Rad stürzte und sich schwer verletzte.

Sie wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. An Auto und Rad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2.100 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Dreijähriger schwer verletzt

Ein Dreijähriger, der gestern Nachmittag mit seiner Mutter die Rosa-Luxemburg-Straße, aus Richtung Chopinstraße kommend, überquerte, wurde auf den letzten Metern von einem Kleintransporter erfasst. Was war geschehen? Der kleine Mann machte plötzlich auf dem Absatz kehrt und rannte zurück, um einen Gegenstand von der Fahrbahn aufzuheben. Die überraschte Mutter, die noch den kleinen Bruder im Kinderwagen schob, konnte den Jungen nicht mehr zurückhalten.

Der Fahrer (41) eines Kleintransporters, der von der Chopinstraße nach rechts auf die Rosa-Luxemburg-Straße in Richtung Eisenbahnstraße aufgebogen war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er erfasste das Bein des 3-Jährigen mit dem Hinterrad und verletzte jenes so schwer, dass der Junge in einer Leipziger Klinik stationär aufgenommen werden musste.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/03/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> SPD Jurist/-innen zu verurteiltem Rechtsreferendar Brian E: Keine Anwaltszulassung wegen Opferschutz
Konzertreihe im Schwind-Pavillon 2020 abgesagt
Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Premiumklasse des Maschinenbaus am Industriestandorts Leipzig erhalten, dafür kämpfen wir gemeinsam
Polizeibericht 24. Mai: Überfall auf Tankstelle, Brennende Mülltonne, Betrunkener E-Bike Fahrer
30 Jahre SPD Sachsen – 30 Jahre Einsatz für die soziale Demokratie in Sachsen
Bühne der Semperoper Dresden erwacht mit neuem Streaming-Angebot wieder zum Leben
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Leipzig soll ein viertes Frauenschutzhaus mit einer Clearingstelle bekommen
Feministischer Aktionstag am 16. Mai in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Ausgangsbeschränkungen zum Corona-Shutdown haben auch ein Problem wieder sichtbar gemacht, das sonst im Alltagsgeschehen kaum Beachtung findet: die Gewalt an Frauen. Denn am häufigsten erleben Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft, die zur Hölle werden kann, wenn der Partner seine Probleme nur noch mit Gewalt auslebt. Dann braucht es Zufluchtsorte für die Schwächeren. Aber die reichen in Leipzig schon lange nicht mehr.
Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Plakatausschnitt TrennDich. Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Am Mittwoch, dem 27. Mai nimmt das Budde-Haus den Kulturbetrieb wieder auf. Zu Gast sind um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder des Kabaetts academixer Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Jörg Leistner am Klavier, mit ihrem Programm „Trenn Dich – Oder: Wenn Du aus der Mode kommst, dann geh ich mit!“
Bitte setzen Sie sich für nächtliche Betriebsbeschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle ein!
Flugzeug beim Flug übers Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich protestieren Menschen in Deutschland nicht nur, um ihr „Großes Nein“ (Armin Nassehi) in die Welt zu schreien. Manchmal fordern sie auch nur, dass Versprechen und Beschlüsse von den gewählten Politikern auch umgesetzt werden. Denn unsere Demokratie ist nicht nur kleinteilig. Sie ist auch verzerrt. Und wenn es um Profite und Arbeitsplätze geht, sind die Verzerrungen besonders groß. Deshalb bekommt Marian Wendt nun binnen kurzer Zeit seinen zweiten Offenen Brief.
Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei
Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserWährend Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.
Die Impro-Show „Adolf Südknecht“ nimmt am Dienstag ihre Zeitreise wieder auf
Stefan Ebeling, Karin Werner, Tobias Wollschläger, August Geyler, Armin Zarbock, Claudius Bruns. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserAllerorten gibt es Zeichen einer Normalisierung. Zumindest in Sachsen. Die ersten Kabaretts und Varietés öffnen wieder, wenn auch unter ungewohnten Umständen, mit größeren Abständen zwischen Stühlen, in größeren Sälen, aber eigentlich immer: Bitte mit Maske. Und im Horns Erben, das seit einer Woche wieder geöffnet hat, nimmt auch eine Serie wieder den Faden auf, die längst zur beliebtesten Impro-Show des Landes geworden ist.
Der Stadtrat tagte: Investor muss für Parkstadt Dösen ein Artenschutzkonzept vorlegen + Video
Bauarbeiten in der Parkstadt Dösen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs war eine erstaunlich kurze Diskussion, obwohl sie an die Grundprobleme der Stadt Leipzig im Jahr 2020 rührte. Michael Neuhaus (Die Linke), Jürgen Kasek (Grüne) und Andreas Geisler (SPD) rissen diese Probleme zumindest an, als sie am Mittwoch, 20. Mai, in der Ratsversammlung zu den Änderungsanträgen ihrer Fraktionen zur Parkstadt Dösen sprachen.
Das große Nein: Warum eine Demokratie ohne Protestbewegungen zu einer müden Amtsverwaltung werden würde
Armin Nassehi: Das große Nein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird wieder demonstriert in Deutschland. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ protestieren allerlei Leute gegen allerlei – gegen Corona-Maßnahmen, einen befürchteten Impfzwang, Bill Gates und Angela Merkel. Und irgendwie auch fürs Grundgesetz. Aber Proteste leben vom großen Nein, stellt der Soziologe Armin Nassehi in diesem Essay fest, den er zwar schon vor Corona geschrieben hat. Aber die Protestphänomene haben alle dieselbe Wurzel, stellt er fest.
AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
Verbotsschild an einem Kinderspielplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.
Leipzigs Umweltdezernat legt Ausflüglern ans Herz, ihren Picknickabfall lieber wieder mit nach Hause zu nehmen
Am Nordstrand des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigs Jugendparlamentarier glauben an das Gute und Ordentliche im Menschen. Anders als viele ältere Zeitgenossen, die unsere Umwelt als Müllschlucker betrachten oder einfach davon ausgehen, dass am Montag dann die fleißigen Abfallsammler/-innen losziehen und ihren weggeworfenen Müll von der Wiese klauben. Mehr Abfallbehälter könnten doch das Problem beheben, meinte das Jugendparlament in einem Antrag.
Ab 2022 soll es tatsächlich ein Werkstattverfahren zum Umbau des Bayrischen Platzes geben
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer in Leipzig als Stadtrat oder Stadträtin arbeiten will, braucht eine Engelsgeduld. Nichts passiert von jetzt auf gleich. Selbst ein Beschluss bedeutet noch nicht, dass schon im nächsten Jahr losgearbeitet werden kann. In den Ratsfraktionen weiß man sehr wohl, woran es oft liegt – an Planungskapazitäten und fehlendem Personal. Manchmal auch an Fördergeld. Fünf Jahre zwischen Beschluss und Umsetzung sind schon ein gewohnter Zeitraum. Bei der Windmühlenstraße wird es erst ab 2026 eine Lösung geben.
Der Stadtrat tagte: Ratsversammlung stimmt Verwaltungsvorschlag zur Dieskaustraße zu und Linke/Grüne-Antrag wird geprüft + Video
Dieskaustraße, Blick von der Schwartzestraße stadtauswärts: Radfahrer sind hier nicht vorgesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 20. Mai, wurde in einer doch sehr kontroversen Diskussion im Stadtrat auch die Entwurfsplanung zur Dieskaustraße abgestimmt. Die Straße, die von Kleinzschocher bis Großzschocher als alternativlose Hauptstraße durch den Südwesten führt, soll ab 2023 umgebaut werden. Und eigentlich war sich die Ratsversammlung über fast den gesamten Straßenumbau einig. Nur ein 200 Meter langes Stück zwischen Windorfer Straße und Eisenbahnüberführung wurde heftig diskutiert.
Auch wegen Corona: Zeppelinbrücke bekommt jetzt einen temporären Radweg
Einmündung Cottaweg mit Blick zur Zeppelinbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMühsam nährt sich das Radfahrerkaninchen in Leipzig. Aber zuweilen geschehen doch ein paar kleine Wunder. Etwa auf der Jahnallee, wo sich die Verwaltung in den letzten Jahren beharrlich weigerte, deutliche Änderungen zur Sicherheit der Radfahrer/-innen durchzuführen. Planungen für eine Radverbindung von Lindenau bis Stadtmitte sollten eigentlich erst in diesem Jahr beginnen. Doch jetzt richtet das Verkehrs- und Tiefbauamt kurzfristig temporäre Radwege auf der Zeppelinbrücke ein.
Freitag, der 22. Mai 2020: Neonazis wüten am Männertag
Die Polizei im Einsatz. Symbolfoto: L-IZ.de

Symbolfoto: L-IZ.de

Für alle LeserAngriffe auf Polizisten, Gewalt gegen Passanten, Naziparolen – es war ein ganz normaler Männertag in Sachsen. Diesmal kam die heftigste Meldung aus Königstein, wo die Polizei nach eigenen Angaben von 30 Neonazis angegriffen wurde. Auch in Leipzig gab es Vorfälle mit rechtem Hintergrund. Zudem sorgt die Wahl eines Neurechten zum Kulturamtsleiter in Radebeul für Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 22. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von den Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist ein weitverbreiteter Schmetterling, der hinsichtlich seines Lebensraumes sehr variabel ist. Er gehört zu den wenigen Tagfalterarten, die von den Natura 2000-Schutzgebieten profitieren. Foto: Martin Musche

Foto: Martin Musche

Für alle LeserEigentlich sind auch die Natura 2000-Schutzgebiete in Europa zu klein. So wie das Leipziger Auensystem, das ebenfalls so ein Schutzgebiet ist. Und trotzdem helfen sie selbst in dieser zerstückelten Form einigen Tierarten, die gar nicht in diesen Schutzgebieten unter Schutz stehen. Das haben Forscher des iDiV jetzt zumindest erst einmal an Vögeln und Tagfaltern untersucht.