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Polizeibericht, 14. August: Einbruch in ein Wohnmobil, In Gartenzaun gefahren, Schlauchboot geklaut, Reifen zerstochen

In der Grünewaldstraße wurde die kleine Scheibe der Beifahrertür eines Wohnmobils eingeschlagen, dieses anschließend durchsucht und Bargeld, Ausweise und Ladegeräte gestohlen +++ In der Oststraße landete ein Fahrzeugführer eines Renault Clio im Gartenzaun einer Kleingartenanlage und machte sich von dannen +++ In Bad Düben ließen Unbekannte ein Schlauchboot, sechs Schwimmwesten und sechs Paddel mitgehen +++ In Torgau wurden sämtliche Reifen eines Opel Corsa zerstochen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Einbruch in ein Wohnmobil

Der 66-jährige Geschädigte und seine Frau stellen gestern, um 13:00 Uhr, ihr Wohnmobil auf dem Parkplatz in der Grünewaldstraße ordnungsgemäß ab und verschlossen dieses. Als sie 19:00 Uhr zu ihrem Wohnmobil zurückkamen, mussten sie feststellen, dass unbekannte Täter die kleine Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen hatten. Anschließend betraten sie das Wohnmobil und durchsuchten alles. Entwendet wurden eine Geldbörse mit einem unteren dreistelligen Bargeldbetrag, diverse Ausweisdokumente und zwei Ladegeräte des 66-Jährigen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf ca. 450 Euro, der Sachschaden auf ca. 300 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 – 21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

Fahrzeug stieß gegen Gartenzaun

Ein unbekannter Fahrzeugführer eines Renault Clio fuhr heute früh, 04:45 Uhr, in der Oststraße gegen einen Gartenzaun einer Kleingartenanlage. Insgesamt wurden 10 Zaunlatten beschädigt. Anschließend verließ der Fahrzeugführer unerlaubt die Unfallstelle. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Schlauchboot geklaut

Ein 27-jähriger Mitarbeiter erhielt den Auftrag, dass er in Bad Düben, in der Leipziger Straße, am unteren Parkplatz, mehrere Schlauchboote und drei Kanus abholen sollte, welche durch verschiedene Personengruppen ausgeliehen und nach der Bootstour dort abgelegt wurden. Als er Samstagabend am Ort eintraf, stellte er den Diebstahl eines Schlauchbootes „HIPPO“, von sechs Schwimmwesten und sechs Paddel fest. Während der Ermittlungen vor Ort meldete sich eine 52-jährige Autofahrerin.

Diese fuhr 18:30 Uhr auf diesen Parkplatz und bemerkte dabei, wie gerade ein weißer Transporter sich in Bewegung setzte und mindestens drei Personen neben dem Transporter her rannten und in den fahrenden Transporter sprangen. An der Heckseite des Transporters ragte ein Schlauchboot heraus, aus dem die Luft abgelassen war. Auf der Fahrerseite konnte die 52-Jährige noch einen unbekannten Schriftzug von mehreren Zeilen in schwarzer Farbe feststellen. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664-100 zu melden.

Alle Reifen platt

Am Samstagabend, gegen 22:00 Uhr, hatte der Halter (41) eines Opel Corsa sein Fahrzeug ordnungsgemäß in der Dommitzscher Straße in Torgau abgestellt. Als er es tags darauf nutzen wollte, musste er feststellen, dass alle vier Reifen zerstochen waren. Aus diesem Grund rief er die Polizei, zeigte die Sachbeschädigung an. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, Tel. (03421) 756-100.

Mehrere Reifen zerstochen

Mindestens 900 Euro Schaden verursachte ein 36-Jähriger, nachdem er in der Rosa-Luxemburg-Straße insgesamt neun Reifen an zwei abgestellten Transportern – VW Crafter sowie Renault Master – und einem Anhänger beschädigt hatte. Zeugen hatten Samstagnacht zwei Männer beobachtet, von denen sich einer mit einem Werkzeug an den Fahrzeugen zu schaffen gemacht hatte und die Polizei gerufen. Polizeibeamte auf Streife, die gerade in der Nähe des Tatortes waren, hörten von der Straftat und auch die Personenbeschreibung des Täters.

Da auf der anderen Straßenseite zwei Männer liefen und auf einen die abgegebene Beschreibung passte, kontrollierten sie beide. Sie führten keinerlei Ausweise bei sich. Einer roch stark nach Alkohol; bei ihm fanden sie einen Schraubendreher in einer Hosentasche und stellten das Werkzeug sicher. Der Vortest mit dem Atemalkoholgerät ergab einen Wert von 1,38 Promille. Da die Männer in der Nähe wohnen, begleiteten die Beamten sie dorthin und ließen sich ihre Personaldokumente zeigen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide entlassen. Der 36-Jährige hat sich wegen Sachbeschädigung zu verantworten.

Eigentlich wollte er …

… sich nur einen Kaffee kaufen. Ein 19-jähriger junger Mann betrat am frühen Samstagmorgen eine Bar in der Konstantinstraße, ging an den Tresen und bestellte sich einen Kaffee. Er hatte einen kleinen Schein in der Hand. Plötzlich trat von hinten eine unbekannte männliche Person an den 19-Jährigen heran und forderte unter dem Vorhalt eines Taschenmessers die Herausgabe des Geldes. Der 19-Jährige übergab den Schein. Der unbekannte Täter griff noch in die Hosentasche des 19-Jährigen und entwendete daraus noch einen unteren zweistelligen Bargeldbetrag. Anschließend konnte der 19-Jährige die Bar wieder verlassen und informierte die Polizei. Verletzt wurde er nicht.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

  • – männlich
  • – 35 – 40 Jahre
  • – ca. 175- 180 cm groß
  • – kurzem lockige, schwarze Haare
  • – dunkelblaues T-Shirt mit weißen Kreisen
  • – schwarze Lederjacke
  • – blaue Jeans
  • – dicke silberne Kette am Hals.

Überfall auf eine Tankstelle

In der Sonntagnacht betraten zwei männliche Personen die Tankstelle in der Lützner Straße und kamen direkt an die Kasse gelaufen. Noch bevor die 67-jährige Mitarbeitern etwas fragen konnte, forderte einer der beiden die Herausgabe des Bargeldes. Daraufhin antwortete die 67-Jährige resolut, dass es kein Geld gibt. Einer der beiden holte aus der Hosentasche einen pistolenähnlichen Gegenstand hervor und richtete diese Waffe in Richtung der Mitarbeiterin. Die Frau ließ sich auch davon nicht beeindrucken und sagte zu den beiden Personen, dass sie jetzt erst einmal die Polizei ruft und griff zum Hörer.

Daraufhin rannten die beiden aus der Tankstelle und nahmen am Eingang noch schnell einige Flaschen Bier mit. Ob sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß flüchteten, konnte sie nicht sagen. So resolut auch die Frau auftrat, brachte sie sich doch in Gefahr. Außerdem informierte sie anschließend auch nicht die Polizei. Der Geschäftsführer machte erst am nächsten Tag die Entdeckung im Schichtbuch. Dort fand sich ein Eintrag wieder über das „Vorkommnis“ in der Nacht, die die 67-Jährige getätigt hatte. Der Geschäftsführer informierte danach die Polizei. Verletzt wurde die 67-Jährige nicht.

Zur Personenbeschreibung konnte sie sagen, dass alle beiden Personen zwischen 14 -17 Jahre alt waren und schwarze Skimützen trugen.

Zündler wieder am Werk

Lärm trieb einen Anwohner (46) Sonntagnachmittag in der Ludwigsburger Straße vor die Tür, um zu sehen, was auf der Straße los sei. Dabei sah er aus einem der Kellerfenster Qualm aufsteigen. Deshalb führte ihn seine Suche nach der Ursache gleich in den Keller. Da der Qualm aber bereits aus dem Kellergang hinauf ins Treppenhaus quoll, zog er bloß die Tür ins Schloss und wählte den Notruf. Schnellstens rauschten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache, Feuerwache Südwest, Feuerwache West und der Freiwilligen Feuerwehr Grünau heran, löschten den Brand und lüfteten das Treppenhaus.

Dadurch musste kein Anwohner evakuiert werden oder geriet gar in Gefahr. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen ergaben schließlich erste Ermittlungen die Erkenntnis, dass das Feuer in einem der Kellerräume, in denen Sperrmüll und Holzreste lagerten, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit angezündet worden waren und die Stromversorgung des Hauses durch das Feuer lahm gelegt wurde. So ermittelt nun die Kripo Leipzig wegen schwerer Brandstiftung. Zum entstandenen Sachschaden konnte die Wohnungsverwaltung noch keine Angaben machen.

Smartphone abgezogen

Stark angetrunken (1,44 Promille) trafen die herbeigerufenen Gesetzeshüter Sonntagfrüh auf die Dame (49), die kurz zuvor von einem Unbekannten in der Zweinaundorfer Straße überfallen worden war. Völlig aufgelöst erzählte sie, nur eben mit einer äußerst schweren Zunge, dass ein unbekannter Mann sie mit der rechten, flachen Hand geschlagen hatte, sie deshalb stürzte und kurzzeitig orientierungslos war. Diesen Moment nutzte der Räuber dann, um ihr Handy und EC-Karte wegzunehmen.

Ein Augenzeuge, der das ganze Dilemma mitbekommen hatte, sprach die Polizisten darauf an, dass er den Tatverdächtigen kenne. Die Leipziger Kripo ermittelt nun wegen Raubes und prüft den Tatvorwurf gegenüber dem 34-Jährigen.

Einbrecher machten Markkleeberg unsicher

Übers Wochenende versuchte ein unbekannter Täter, in mehrere Einfamilienhäuser einzubrechen. In zwölf Fällen blieb es im Versuch stecken. In einem Fall gelangte er Sonntagmorgen, um 04:30 Uhr in ein Haus im Eibenweg, indem er die Eingangstür aufhebelte und anschließend alles durchsuchte. Er stahl einen Laptop im Wert von ca. 100 Euro. Die Bewohnerin merkte dann, dass jemand in einem Zimmer war, schaute nach, bemerkte den Einbrecher, der jedoch flüchten konnte. Etwa eine halbe Stunde später meldete sich ein Geschädigter bei der Polizei und teilte mit, dass er auf seinem Grundstück einen Einbrecher erwischt hat und ihn festhält.

Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen (26), der eine Fensterscheibe im Erdgeschoss zerstört und bereits beim Nachbarn der Doppelhaushälfte auf dem Schillerplatz versucht hatte, die Garagentür aufzuhebeln, vorläufig fest. In zwei anderen Fällen hatten Bewohner Einbruchsgeräusche an den Eingangstüren vernommen und sogleich die Polizei informiert. Der Sachschaden wurde hier mit über 2.000 Euro angegeben. Bei weiteren Ermittlungen in der Umgebung meldeten sich weitere Geschädigte. In allen Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

Mädel lief gegen „Bimmel“

Ein 10-jähriges Mädchen rannte Samstagabend an der Angerbrücke über die Straße. Dabei beachtete es eine anfahrende Straßenbahn (Fahrer: 53) nicht. Das Kind stieß gegen die linke Seite des Triebwagens. Die Zehnjährige stürzte und verletzte sich so, dass sie in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Ihre Mutter wurde von Polizeibeamten in Kenntnis gesetzt. (Hö)

Hängen geblieben …

… war gestern Abend der Fahrer (71) eines Transporters mit der Schiebetür an der Schrankenanlage. Auf einem Parkplatz hatte der Nutzer des Fahrzeuges gehalten und setzte Mitfahrer ab. Diese vergaßen vermutlich nach dem Aussteigen das Schließen der Schiebetür. Der Fahrer hatte sich nicht vergewissert, ob alle Türen geschlossen sind und fuhr los. Er blieb mit der geöffneten Tür an der Schrankenanlage hängen und riss die Schiebetür heraus. Dennoch fuhr er weiter, stellte den Transporter auf der Permoserstraße ab und informierte erst dann die Polizei. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr 5.000 Euro. Die Höhe des Schadens an der Schrankenanlage ist noch unklar. Nun hat sich der Verursacher wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort zu verantworten.

Fahrzeug prallte gegen Laternenmast

Ein 29-jähriger Fahrer eines Pkw Suzuki Swift rief Sonntagmorgen bei der Polizei an und teilte mit, dass er einen Verkehrsunfall verursacht hatte und gegen ein Laternenmast gestoßen war. Als die Beamten vor Ort waren, meldete sich ein 27-jähriger Radfahrer, der angab, dass er stadteinwärts gefahren sei und ihm das verunfallte Fahrzeug in der Bornaischen Straße entgegenkam. Plötzlich geriet dieses Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit voller Wucht gegen einen Laternenmast. Der Radfahrer kümmerte sich um den Fahrzeugführer.

Der 29-Jährige wurde dabei nur leicht verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,74 Promille. Der Führerschein wurde daraufhin eingezogen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Außerdem liefen Betriebsstoffe aus. Ein Abschleppunternehmen wurde beauftragt, das Fahrzeug abzuschleppen und die erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung und Reinigung der Fahrbahn wurde eingeleitet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 8.000 Euro.

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