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Polizeibericht, 2. März: In Tresorraum eingebrochen, Zündler am Werk, Einbrecher verjagt

In Pegau brachen Unbekannte in den Tresorraum eines SB-Terminals ein – Zeugen gesucht +++ Heuballen, Container und das Lager eines Bürokomplexes gerieten ins Visier von Zündlern +++ In Reudnitz wurde ein Einbrecher in flagranti ertappt.

Gescheitert trotz hoher krimineller Energie

Ort: Pegau; Markt, Zeit: 01.03.2018, 03:44 Uhr – 04:31 Uhr

Gestern Mittag informierte ein Pegauer Hausbesitzer die Polizei über Notruf darüber, dass Unbekannte den Tresorraum eines SB-Terminals, welches in seinem Gebäude eingemietet ist, gewaltsam geöffnet hatten. Als die Gesetzeshüter daraufhin den Tatort näher unter die Lupe nahmen, konnten sie folgende Rückschlüsse auf das Vorgehen der Täter ziehen: Die Täter bohrten den Schließzylinder der Eingangstür zu einem Anbau auf, um ins Innere und von da in den Kundenraum des Kreditinstitutes zu gelangen. Dazu öffneten sie eine weitere Tür auf gleiche Weise, doch verschwanden anschließend, ohne den EC-Automatentresor aufgebrochen und Beute erlangt zu haben.

Nun ermittelt die Kripo wegen Diebstahls im besonders schweren Fall und bittet Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können, sich bei ihr in der Dimitroffstraße 1 oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666, zu melden.

Es brannte im Lager

Ort: Leipzig-Seehausen, Walther-Köhn-Straße, Zeit: 01.03.2018, zwischen 06:00 und 07:15 Uhr

Mitarbeiter eines mehrgeschossigen Bürokomplexes bemerkten morgens eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss des Gebäudes. Sofort informierten sie die Feuerwehr. Auch die Polizei erhielt Kenntnis. Wie sich dann herausstellte, brannte es in der Einbauküche im Lager. Ein Unbekannter hatte die Herdplatte eingeschaltet. Auf dieser lagen Papierhandtücher, die dadurch in Brand gerieten. Auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände wurden in Mitleidenschaft gezogen. Im Lager war bereits alles verrußt, als die Kameraden eintrafen und das Feuer löschten. Der Brand blieb lokal begrenzt. Verletzt wurde niemand. Allerdings entstand hoher Sachschaden – ca. 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung

Erst brannte ein Heuballen, dann ein Schuppen

Ort: Leipzig-Lausen, Lausener Straße, Zeit: 02.03.2018, gegen 02:45 Uhr

Ein Böller war offenbar der Auslöser eines Brandes auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses. Ein Unbekannter hatte diesen auf einen Heuballen geworfen, der Feuer fing. Die Flammen griffen dann auf den dahinter stehenden Schuppen über. Die Geschädigten (w.: 34, m.: 39) bemerkten den Brand, riefen die Feuerwehr. Die Kameraden von Südwest und Lausen rücken aus, löschten den Brand. Ein Anwohner meldete sich dann bei der Polizei und gab an, Stimmen vom betroffenen Grundstück her gehört zu haben. Der 39-Jährige bewahrte in seinem Schuppen, der nun den Flammen zum Opfer fiel, verschiedene Geräte auf. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Zündler am Werke

Ort: Leipzig-Engelsdorf, Riesaer Straße, Zeit: 01.03.2018, zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht

Der Plasteeinsatz samt Inhalt eines Metallpapierkorbes fiel heute Nacht den Flammen zum Opfer. Unbekannte waren beobachtet worden, als sie diesen auf der Heiterblickallee/Portitzer Allee angezündet hatten. Danach fuhr laut Zeugenaussagen die Gruppe mit einer Straßenbahn weiter, stieg dann aus und ging von der Endstelle aus weiter. Auf ihrem Weg „begegnete“ ihnen auf der Riesaer Straße ein Altkleidercontainer. Dieser war ihnen offensichtlich im Wege und so zerstörten sie ihn, indem sie ihn ebenfalls anzündeten. In beiden Fällen waren Kameraden im Einsatz und löschten die Flammen. Polizeibeamte suchten in Tatortnähe nach den Verdächtigen, leider ohne Erfolg. Nun wird wegen Brandstiftung ermittelt

Mieter verjagte Einbrecher

Ort: Leipzig-Reudnitz, Heinrichstraße, Zeit: 01.03.2018, gegen 18:30 Uhr

Der Bewohner (27) einer Erdgeschosswohnung saß in seinem Arbeitszimmer, als er ein Poltern auf seiner Terrasse hörte. Sofort schaute er aus dem Fenster und staunte nicht schlecht, als ein Mann unmittelbar vor ihm stand. Der 27-Jährige schrie ihn an und der Unbekannte verschwand. Dies zeigte der Geschädigte sofort an.

Durchs Fenster in die Erdgeschosswohnung

Ort: Leipzig-Reudnitz, Heinrichstraße, Zeit: 01.03.2018, zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr

Ein unbekannter Täter drückte während der Abwesenheit des Mieters (38) ein Fenster auf und stieg ein. Er durchsuchte alle Zimmer, stahl einen Rucksack mit einem Laptop, diversem Zubehör sowie zwei externen Festplatten im Wert von über 2.000 Euro. Damit suchte er das Weite. Der Sachschaden ist noch unklar. Als der Bewohner nach Hause kam, musste er den Einbruch feststellen und informierte die Polizei. Beamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Während die Bewohner schliefen …

Ort: Leipzig-Probstheida Zeit: 28.02.2018, 22:30 Uhr bis 01.03.2018, 07:00 Uhr

… drang ein Unbekannter vermutlich durch Aufdrücken einer Tür ins Einfamilienhaus ein. Morgens musste das Ehepaar (w.: 60; m.: 63) feststellen, dass ein Einbrecher im Haus war: Das Wohnzimmer war durchwühlt worden, es fehlte verschiedenes Geschirr, wie verschiedene Gläser und Teller im Wert einer dreistelligen Summe. Des Weiteren stahl er Bargeld aus einem Schrank sowie zwei Geldbörsen mit Bargeld, EC-Karten und anderen Dokumenten. Alles, was noch in den Portemonnaies steckte und ihm nicht gefiel, verteilte er im Zimmer. Anschließend „schaute“ er sich noch in der Garage um. Er öffnete einen VW Golf, durchsuchte das Handschuhfach und verteilte den Inhalt auf dem Sitz. Dann verschwand er. Die Geschädigten setzten die Polizei in Kenntnis. Noch während der Tatortuntersuchung erschien eine Anwohnerin (36) und übergab den Beamten eine Damengeldbörse mit den Dokumenten der geschädigten 60-Jährigen. Diese hatte sie auf ihrem Weg zum Kindergarten in einem Gestrüpp gefunden. Alles war vollständig, das Geld jedoch fehlte. Die Höhe des Stehlschadens schätzte der Anzeigeerstatter auf eine vierstellige Summe. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen

Tür aufgebrochen

Ort: Leipzig-Lindenau, Demmeringstraße, Zeit: 01.03.2018, zwischen 19:15 Uhr und 20:15 Uhr

Auf noch nicht bekannte Art und Weise konnte ein Unbekannter während der kurzen Abwesenheit der Bewohner ins Eigenheim eindringen. Er durchsuchte von oben bis unten alle Zimmer, entwendete ein IPhone, zwei Laptops sowie diversen Modeschmuck und einen Haustürschlüssel. Mit dem Diebesgut im Wert einer vierstelligen Summe verschwand er. Das geschädigte Ehepaar (w.: 46; m.: 49) informierte die Polizei. Die Ermittlungen durch Kripobeamte laufen

Heiße Ware

Ort: Groitzsch; Höllenweg, Zeit: 01.03.2018, 10:30 Uhr

Wenn’s bei Kälte draußen klirrt und drinnen niemand friert, dann ist das Leben schön. So dachte möglicherweise ein Duo (m: 53, 35), welches gestern Vormittag im Höllenweg einen stattlichen Baumstamm „wegfinden“ wollte. Dieser lag in einem Waldgrundstück, das im Eigentum des Evangelisch-luth. Kirchspiel in Groitzsch steht und maß in der Länge 15 Meter und im Durchmesser 80 cm. Den Eichenstamm hatten die Männer bereits in transportfähige Stücke zurechtgesägt, als ein Grundstückberechtigter erschien und sie zur Rede stellte. Dann informierte jener die Polizei, die nun wegen Diebstahls ermittelt.

Einbruch in Pflegedienst

Ort: Eilenburg, Ostbahnhofstraße, Zeit: 28.02.2018, 17:30 Uhr bis 01.03.2018, 06:00 Uhr

Mittels Aufhebeln der Eingangstür konnten Unbekannte die Einrichtung betreten. Sie suchten offenbar zielgerichtet das Büro auf, öffneten gewaltsam einen Schrank und durchwühlten das Mobiliar. Dann brachen sie zwei Geldkassetten auf und stahlen daraus einen niedrigen zweistelligen Betrag. Allerdings hinterließen sie einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Nun haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen

Autofahrt endete im Graben

Ort: Leipzig, OT Lützschena-Stahmeln, An der Schäferei/Im Zipfel, Zeit: 02.03.2018, gegen 03:45 Uhr

Der Fahrer (46) eines Mercedes-Kleinbusses hatte sich trotz Alkoholeinflusses ans Steuer gesetzt, obwohl er nicht in der Lage dazu war. So verursachte er gleich vier Unfälle innerhalb kürzester Zeit. Er kollidierte zunächst mit einem Briefkasten inklusive Klingeleinrichtung und einer Hecke daneben. Beim Crash wurde die Briefkastenanlage komplett zerstört, ebenso die Hecke. Danach fuhr er einfach weiter. Auf der Straße Im Zipfel krachte er zuerst gegen einen ordnungsgemäß abgestellten Renault Megane (Halter: 78). Danach fuhr er wieder einige Meter weiter, stieß dann in der gleichen Straße gegen eine Mauer, bevor ein Stück weiter seine Fahrt im Graben endete. Die geschädigten Anwohner und Zeugen informierten die Polizei. Die Beamten stellten beim Fahrer, der leicht verletzt wurde, jedoch keine ärztliche Versorgung benötigte, Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Die dazu erforderlichen Maßnahmen wurden eingeleitet; der Führerschein wurde dem 46-Jährigen entzogen. Der Kleinbus war nicht mehr fahrbereit. Die geschädigten Anwohner informierten die Polizei. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Mercedesfahrer hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Trunkenheit zu verantworten.

Warum so eilig oder Wie wird man wieder Herr seiner Zeit? – Die neue LZ Nr. 52 ist da

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Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer
Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN

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Für alle LeserAm 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?
In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten zur Öffnung des Deichs am Ratsholz
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Prozess gegen „Das Wunder von Mals“: Auch dem Geschäftsführer des Oekom Verlags droht wegen „übler Nachrede“ eine Anklage
Alexander Schiebel. Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Für alle LeserDer Oekom Verlag hatte 2017 schon den richtigen Riecher, als er Alexander Schiebels Buch „Das Wunder von Mals“ mit dem Untertitel versah: „Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirn bietet“. Auch wenn es jetzt ein Südtiroler Landesrat und 1.600 Südtiroler Obstbauern zu sein scheinen, die neben Alexander Schiebel auch Karl Bär, Agrarreferent im Umweltinstitut München, vor Gericht gezerrt haben. Nun wollen sie auch noch Oekom-Verleger Jacob Radloff anklagen lassen. Deutlicher kann die ach so stille Agarindustrie gar nicht zeigen, wie sehr ihr dieser Münchner Verlag ein Dorn im Auge ist.