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Polizeibericht, 13. April: Hochwertiges Bike geklaut, Überfall in der Pfaffendorfer Straße, Bauarbeiter bestohlen

Ein hochwertiges Motorrad im Wert von 22.000 Euro verschwand in der Nacht zum Donnerstag spurlos aus der Gustav-Adolf-Straße +++ In der Pfaffendorfer Straße wurde ein 43-Jähriger von zwei Unbekannten attackiert +++ Ein Laptop, ein Distanzlasergerät sowie eine Powerbank im Gesamtwert einer vierstelligen Summe wurden einem Bauarbeiter in Leipzig-Sellerhausen gestohlen.

Teures Motorrad verschwunden

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Nordwest, Gustav-Adolf-Straße Zeit: 11.04.2018, 23:00 Uhr – 12.04.2018, 06:30 Uhr

Eine hochwertige „Maschine“ verschwand in der Nacht zum Donnerstag spurlos aus der Gustav-Adolf-Straße. Der Nutzer (54) bemerkte ihr Fehlen am zeitigen Morgen und erstattete bei der Polizei Anzeige.

Zur Sonderausstattung Ducati Multistrada 1200, die mit einem Zeitwert von 22.000 Euro gehandelt wird, beschrieb er folgendes:

  • – blaue Halterung für Handy am Lenker
  • – blaue Halterung für Kamera
  • – an beiden Felgen ein rot/grün/weißes Umlaufband
  • – gläserne Getriebeverkleidung (Kupplungsdeckel)
  • – Spezial-Abgasanlage aus Italien (Titan)

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise zum Täter oder Verbleib des Motorrades geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Überfall in der Pfaffendorfer Straße

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Nordwest, Pfaffendorfer Straße, Zeit: 12.04.2018, 13:30 Uhr

Ein 43-jähriger Italiener lief die Pfaffendorfer Straße in stadteinwärtige Richtung auf der rechten Seite. Kurz vor dem Haupteingang des Zoos kamen ihm zwei Männer entgegen. Sie sprachen den 43-Jährigen sofort an, ob er Geld bei sich habe. Der Geschädigte vereinte dies. Daraufhin holte einer der beiden ein Pfefferspray aus der Jackentasche und sprühte dies in Richtung des Gesichts des Geschädigten. Reaktionsschnell konnte er das Gesicht wegdrehen und wurde nicht verletzt. Dann hupte ein Auto, welches auf der Pfaffendorfer Straße in Richtung Innenstadt fuhr. Es war ein Kombi. Weil der Fahrer gehupt hatte, ließen die beiden Männer von ihm ab und flüchteten in die Emil-Fuchs-Straße. Anschließend informierte der 43-Jährige die Polizei.

Zur Personenbeschreibung konnte er folgende Angaben machen:

Person 1:

  • – männlich
  • – ca. 170 -175 cm groß
  • – ca. 20 – 25 Jahre
  • – Schwarzafrikaner
  • – rote Jacke
  • – blaue Chino-/Jeanshose
  • – Glatze (ca. 1 mm rasierte Haare)
  • – sprach gebrochenes Deutsch

Person 2:

  • – männlich
  • – ca. 180 – 185 cm groß
  • – athletisch
  • – blonde/rötliche Haare
  • – Kurzhaarschnitt
  • – vermutlich Osteuropäer
  • – schwarze Jogginghose
  • – weiße Jacke
  • – sprach gebrochenes Deutsch.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. Insbesondere suchen die Kriminalbeamten den Autofahrer, der beim Vorbeifahren gehupt hatte. 

Bauarbeiter bestohlen

Ort: Leipzig-Sellerhausen, Wurzner Straße, Zeit: 12.04.2018, zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr

Ein Unbekannter gelangte zunächst unbemerkt auf das Baustellengelände. Dort wird gerade ein Mehrfamilienhaus saniert. Er schaute sich um und entdeckte die abgestellte Tasche eines Handwerkers in einer Ecke. Sofort nutzte er die „Gunst der Stunde“ und nahm diese an sich. Damit verschwand er. Dem Geschädigten (29) einer Firma aus Sachsen-Anhalt fehlen nun ein Laptop, ein Distanzlasergerät sowie eine Powerbank im Gesamtwert einer vierstelligen Summe. Als er den Diebstahl bemerkte, suchte er im Bereich des umzäunten Baustellengeländes nach dem Täter – doch leider ohne Erfolg. Nun rief er die Polizei. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Verletzt und beleidigt …

Ort: Leipzig-Zentrum, Goerdelerring Zeit: 12.04.2018, gegen 13:00 Uhr

… wurde gestern eine Frau (47) an der Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Sie stieg aus einer Bahn der Linie 9 und wollte danach mit einer Straßenbahn der Linie 7 weiterfahren. Am dortigen Gleis wich sie einem Unbekannten aus, der ihr unachtsam in den Weg trat. Offenbar hatte sie ihn dabei touchiert, jedoch nicht geschubst. Als die Frau weiter zum Wartehäuschen ging, folgte ihr der Mann, fasste sie an die Schulter und drehte sie zu sich herum. Er zeigte auf ihre Augen und sagte: „Kannst du nicht sehen?“ Daraufhin entgegnete sie ihm, dass er gehen solle, schob ihn ein wenig weg und wollte in die bereits eingefahrene Bahn einsteigen. Nun zerrte er an der Kleidung der Frau, zog sie wieder herum und fragte, was ihr Problem sei.

Als die 47-Jährige versuchte, sich loszureißen, spuckte er sie an. Danach nahm er sie in den „Schwitzkasten“, zog sie zum Wartehäuschen und machte dabei anzügliche sexuelle Geräusche. Beim Ziehen nach hinten bekam sie Panik, da sie aufgrund des Würgens kaum Luft bekam. Zudem kratzte er die Geschädigte im Gesicht, dabei fiel ihre Brille herunter. Die Frau rief um Hilfe; niemand reagierte. Schließlich kamen drei junge Männer auf sie zu und versuchten, verbal zu deeskalieren. Nun lockerte der Unbekannte seinen Griff und sein Opfer konnte sich losreißen. Danach hob sie ihre beschädigte Brille auf und sie verständigte die Polizei. Danach beschimpfte er sie als „Nazi“ und beschwerte sich darüber, dass sie ihn als Frau schlage. Dies wiederholte er mehrmals und beschimpfte sie noch weiter mit anderen Worten. Polizeibeamte nahmen den Mann (22) dank der Zeugen vorläufig fest. Er hat sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu verantworten.

Ausgetickt!?

Ort: Leipzig-Lindenau, Merseburger Straße, Zeit: 12.04.2018, gegen 17:00 Uhr

Ein Autofahrer (30), der auf der Merseburger Straße unterwegs war, traute seinen Augen kaum, als mehrere Gegenstände aus einem Fenster der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses geflogen kamen. Zudem lagen bereits einige Sachen auf dem Fußweg und der Straße. Eine Hantel, deren Gewicht der Zeuge auf ca. 10 kg schätze, wurde aus dem Fenster geworfen; gerade, als zwei etwa 9- bis 10-jährige Jungen auf dem Fußweg liefen. Nur um etwa zwei Meter verfehlte das schwere Wurfgeschoss beide Kinder, die vor Schreck davonrannten. Beim Abbiegen auf die Calvisiusstraße sah er, wie eine weitere Hantel aus dem Fenster fiel. Zum Glück war niemand in der Nähe und war gefährdet. Danach wurde ein schwarzer Kasten nach unten geworfen, der einen abgestellten Renault Laguna (Halter: 38) traf und Dellen, Schrammen sowie Lackabplatzungen verursachte. Die Höhe des Sachschadens konnte aber noch nicht beziffert werden.

Wenig später flogen noch ein Eimer mit vermutlich Baumaterial sowie ein Blumentopf hinterher. Währenddessen hatte der 30-Jährige bereits die Polizei gerufen. Bei dem Eintreffen von Beamten lagen noch Bolzenschneider, Hantelscheiben, Dosen und andere Gegenstände verteilt über der Straße. Die Gesetzeshüter ermittelten den Wüterich, einen 31-Jährigen. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Es stellte sich heraus, dass er, ein polizeibekannter Betäubungsmittelkonsument, unter Drogeneinfluss stand. Einem freiwilligen Drugwipe-Test stimmte er zu; dieser reagierte positiv auf Amphetamine. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Leipziger entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Widerstand nach Bedrohung gegen Ex-Frau

Ort: Gohlis, Landsberger Straße, Zeit: 12.04.2018, 15:10 Uhr

Der Täter (29) erschien an der Wohnanschrift seiner Ex-Frau (32) und verlangte den Zutritt zu deren Wohnung. Die Frau war damit nicht einverstanden und verließ den Wohnort. Der 32-Jährige war damit nicht einverstanden und verfolgte die Frau auf deren Weg. Dabei bedrohte er sie verbal und lautstark. Zeugen wurden darauf aufmerksam und kamen der Frau zu Hilfe, in dem sie sich zwischen die beiden Parteien stellten.

Inzwischen traf die informierte Polizei ein und befragte die Beteiligten. Der 32-Jährige zeigte sich uneinsichtig und erregt. Den Weisungen der Polizeibeamten folgte er nicht, so dass es zu Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten kam. Dabei traf er zwei Polizeibeamte an der Hand und am Schienbein, beide wurden dabei leicht verletzt. Der Beschuldigte konnte schließlich ruhiggestellt werden und fügte sich den Maßnahmen. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Bedrohung, Widerstand und Körperverletzung ermittelt.

Mit 2,78 Promille im Q 3 an die Leitplanke

Ort: Leipzig, B 6, Zeit: 12.04.2018, gegen 23:00 Uhr

Am späten Abend befuhr die Fahrerin (39) eines Audi Q 3 die B 6 von Schkeuditz nach Leipzig. Zunächst touchierte sie die rechte Leitplanke, bevor sie gegen die Mitteilleitplanke krachte. Gleich darauf stieß sie an der Einmündung zur Radefelder Allee gegen die Mittelleitplanke und blieb stehen. Zwei Zeugen (m.: 44; w.: 27) riefen das Rettungswesen und die Polizei. Die Fahrerin blieb unverletzt. Den Beamten wehte eine „blaue Fahne“ entgegen, als sie den Unfall aufnahmen. Der Vortest mit dem Alkomat ergab einen Wert von 2,78 Promille. Daraufhin wurde die Blutentnahme angeordnet und in einer nahe gelegenen Klinik durchgeführt. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Am Pkw sowie an den Leitplanken entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Gegen die Frau wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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Point of no return: Ein Katalog, der der ostdeutschen Kunst endlich den Platz in der Welt einräumt, der ihr zusteht
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Für alle LeserIst das eigentlich noch ein Katalog, was Alfred Weidinger, Paul Kaiser und Christoph Tannert in diesem Buch zusammengetragen haben, um damit die am Montag, 22. Juli, eröffnete Ausstellung im Museum der bildenden Künste „Point of no return“ zu begleiten? Oder ist es eher so etwas wie ein reich bebildertes Hilfsangebot? Nicht nur für Menschen, die sich mit dem „Lesen“ von Kunst schwertun, sondern auch für ein ganzes Kapitel ostdeutscher Geschichte.
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Satt werden? Es geht um das Schnitzel, ja die Wurst. Screen Facebook CDU Sachsen

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Für alle LeserWenn die CDU Sachsen und BILD gemeinsame Sache machen, wird’s meist ecklig und die braune Brühe kocht über. So auch im Fall der Leipziger Kita, deren Namen man besser nicht mehr nennen sollte. Heute gabs schließlich schon genug Droh-, Hass- und Pöbelanrufe unter einer Leipziger Rufnummer, sicher aus der gesamtdeutschen Faschisten-Community. Bei Muslimenhass und Schweinefleisch ist die ultimative Abendlandrettung mit Gewalt-Tartar angesagt. Gleichzeitig hängen wieder Politiker an Laternen und eine neue Centrumspartei ist aufgetaucht. Beruhigt Euch! Es ist nur Landtagswahlkampf in Sachsen im Zeichen derer, die nie genannt werden dürfen.
Die DDR (1): Walter Ulbricht und der große Plan
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Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelEr scheint noch einmal davongekommen zu sein. Dabei schien sein politisches Schicksal besiegelt. Doch Anfang Juli 1953, keine drei Wochen, nachdem sowjetische Panzer die Diktatur gegen den Aufstand am 17. Juni retteten, wittert SED-Generalsekretär Walter Ulbricht Morgenluft. Sowjetdiktator Stalin war gestorben, die neuen Machthaber in Moskau lassen den ersten Mann in ihrem ostdeutschen Teilstaat nicht fallen – trotz aller Vorwürfe, er sei für die desaströse Situation verantwortlich.
Sächsische Linkspartei sieht sich bestätigt in der Forderung nach Aufarbeitung der letzten 30 Jahre
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Für alle LeserDa staunte nicht nur Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, als er ausgerechnet in der F.A.S. das Interview mit der einstigen Treuhand-Chefin Birgit Breuel unter dem Titel „Westdeutsche hätten das nicht durchgehalten“ las. Darin äußert sie Verständnis für das Anliegen, die Geschichte der Treuhand aufzuarbeiten, verweist allerdings darauf, dass die Treuhand „nur ein Baustein des harten Systemwechsels von der Plan- zur Marktwirtschaft“ gewesen sei und vielmehr „die gesamte Transformation“ in den Blick gehöre. Da dürfte so mancher Ostdeutsche gestaunt haben.
Leipzigs Bildermuseum zeigt eine große Ausstellung zur ignorierten ostdeutschen Kunst der 1980er Jahre
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Für alle LeserAm Montag, 18. Juli, wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „Point of no return“ eröffnet, das große Wunschprojekt von Museumsdirektor Alfred Weidinger, von dem er schon zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren träumte. Jetzt, kurz vor seinem Weggang nach Linz, kommt die Ausstellung zustande, die mit „Wende und Umbruch“ nur zum Teil zu tun hat. Dafür mit einer riesigen blinden Stelle in der (ost-)deutschen Kunstwahrnehmung. Ein Loch, in dem ganze Schicksale verschwunden sind.
Umweltverbände fordern sofortigen Stopp von Plänen zu Markkleeberger Wasserschlange und Elster-Saale-Kanal
Mit Leihbooten an der Schleuse Connewitz. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserAm Montag, 22. Juli, erklärten die Umweltverbände BUND, NABU und Ökolöwe und der Verein Pro Leipzig gemeinsam ihren Rückzug vom Runden Tisch, an dem die Fortschreibung des Wassertouristischen Nutzungskonzepts (WTNK) diskutiert werden sollte. Sie ziehen damit die Konsequenz aus der Haltung der im Grünen Ring aktiven Amtsträger, die an allen Gremien vorbei die Motorisierung des Neuseenlandes vorantreiben.
Lippold fordert Kretschmer und Dulig auf, nach Pödelwitz zu kommen und sich der Diskussion zu stellen
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Abschied und Zukunft: Eine Abitur-Rede für den eigenen Weg ins Leben
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Für alle LeserDer NuKLA e. V. war der erste, der im November die Nase voll hatte von der seltsamen Öffentlichkeitsbeteiligung, die der Grüne Ring zur Fortschreibung des Wassertouristischen Nutzungskonzeptes (WTNK) veranstaltete. Er verließ den seltsamen Runden Tisch, an dem – neben den üblichen Vertretern der Ämter und Verwaltungen – die Umweltverbände nur Alibi-Plätze bekommen hatten. Jetzt erklären auch BUND Leipzig, NABU Leipzig, Ökolöwe sowie der Bürgerverein Pro Leipzig ihren Rücktritt vom Runden Tisch.
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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Zur Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelManchmal schält sich erst beim Lesen der frisch gedruckten „Leipziger Zeitung“ heraus, wo eigentlich der Schwerpunkt des Monats lag. Oder liegt. Welches Thema wirklich die Stadt oder gleich die ganze Gesellschaft tatsächlich bewegt hat. Nicht nur aufgeregt, so wie die üblichen Themen, über die sich die Zeitgenossen in unsozialen Medien zerfleischen. Das heimliche Mega-Thema in der Juli-Ausgabe ist tatsächlich das Thema Freiheit.
Freispruch im Fall Gemkow: Lehrstück der Rechtsstaatlichkeit
Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU), hier 2017 als Zeuge am Amtsgericht. © Lucas Böhme

© Lucas Böhme

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im Handel„Funfacts aus Sachsen: Richter, der diese Woche einen einschlägig vorbestraften rechten Hooligan bezüglich Steinwürfen auf Justizministerwohnung freisprach, weil DNA-Spuren als Beweis nicht ausreichen würden, verurteilte 2018 einen linken Steinewerfer wegen DNA-Spuren zu Haftstrafe.“ – so lautete der Eintrag eines Nutzers im Kurznachrichtendienst Twitter am Tag nach dem Urteil.
Israel-Fahnen spalten „unteilbar“ + Video
Israelflaggen auf der Unteilbar-Demonstration. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelEigentlich sollte die „unteilbar“-Demonstration in Leipzig der Auftakt zum „Sommer der Solidarität“ sein – im Kampf gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. Und für viele der mehr als 3.000 Teilnehmenden war er das auch. Dennoch sorgten einige Vorfälle auf der Demonstration im Nachhinein für Diskussionen. Es geht unter anderem um israelische Nationalfahnen.
Neues Open-Air-Theater: Ab 26. Juli spielt das Sommertheater DER FRIEDEN im Lene-Voigt-Park
Sommertheater DER FRIEDEN ab 26.7.2019 in Leipzig. Foto: Simeon Wutte

Foto: Simeon Wutte

Ab 26. Juli gibt es Sommertheater: Inmitten der Open-Air-Saison spielen professionelle Schauspieler und Schauspielerinnen das Stück „Der Frieden“ in der Version von Peter Hacks. Die Aufführungen sind open air und kostenlos – ein Highlight der Kultursaison 2019.
Was bedeutet eigentlich Markkleebergs Plus in der Bevölkerungsstatistik?
Wanderungsaldo Leipzigs mit dem Umland 2018. Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 1 / 2019

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 1 / 2019

Für alle LeserMarkkleeberg ist ja ein ganz lustiges Städtchen. Leipzigerseits kann man es richtig wütend machen, wenn man auch nur andeutet, dass es eigentlich eingemeindet gehört. Dafür erwähnt Markkleeberg die große fette Nachbarstadt möglichst nie in seinen Pressemitteilungen und schafft sich so ein Bild von einem ganz eigenständigen Wachstum. Kleine Boomtown zwischen den Seen. So wie am 17. Juli.