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Corona – Einsatzgeschehen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Allgemeinverfügung, 2. April

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    Im Vergleich zu den gestern in der Pressemitteilung veröffentlichten 36 Einsatzzahlen, rund um das Einsatzgeschehen mit „Corona-Bezug“ und zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung bzw. Rechtsverordnung, hatte die Polizeidirektion Leipzig einen leichten Anstieg zu verzeichnen.

    So registrierte die Polizei im Stadtgebiet Leipzig sowie in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig in der Zeit vom Mittwoch, den 01.04.2020, 06:00 Uhr bis Donnerstag, den 02.04.2020, 06:00 Uhr insgesamt 52 Einsätze, die sich nach wie vor zumeist auf Treffen von mehreren Personen an den unterschiedlichsten Orten, wie Innenhöfe und Spielplätze bezogen. Aber auch angebliche Partys in Wohnungen waren Anlass für den Einsatz der Polizei. Die Beamten prüften alle Sachverhalte, die sich entweder als falsch herausstellten oder aus denen sich Ordnungswidrigkeitsverfahren und Platzverweise ergaben.

    Einige ausgewählte Sachverhalte:

    Der Polizei wurde gestern Abend telefonisch mitgeteilt, dass ein ehemaliges Obst- und Gemüsegeschäft in der Stuttgarter Allee, Leipzig-Grünau, in eine Shisha-Bar umgebaut wird. Dabei half eine größere Anzahl an Personen. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest begaben sich umgehend zum Ort. Zwei Personen rannten nach der Ankunft der Polizei aus dem Geschäft. Diese wurden verfolgt und in der Nähe gestellt. Im Objekt hielten sich noch weitere vier Personen auf, die die Räume renovierten. Überall standen und lagen Werkzeuge und Baumaterial herum.

    Zunächst erfolgten eine Identitätsfeststellung und eine Durchsuchung der Personen. Die Beamten fanden dabei eine größere Menge an Bargeld in szenetypischer Stückelung und den Schlüssel zur Shisha-Bar. Die Polizei nahm Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, die daraufhin die Durchsuchung des Objektes anordnete. „Max“, ein Rauschgiftspürhund, wurde hinzugezogen. Die Beamten waren erfolgreich und fanden ca.     50 g verpackte Betäubungsmittel und weiteres Bargeld im vierstelligen Bereich, u.a. auch in den aufgestellten Spielautomaten.

    „Max“ machte die Beamten auf einen elektronischen Spieltisch aufmerksam. Dort fanden die Polizisten hinter einer Klappe einen größeren Folienbeutel, in dem sich weitere Betäubungsmittel befanden. Die Beweismittel wurden sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen den Ladenbesitzer (20) eingeleitet.

    Das schöne Wetter am gestrigen Tag zog wieder viele Menschen in den Clara-Zetkin-Park. Beamte der Polizeidirektion Leipzig und der Bereitschaftspolizei führten mit der Unterstützung der Fahrradstaffel vom Ordnungsamt der Stadt Leipzig Kontrollen im Park durch. Zusätzlich kam ein Lautsprecherwagen der Polizei zum Einsatz, der die Parkbesucher auf die bestehende Allgemeinverfügung und die Rechtsverordnung mit mehreren Durchsagen hinwies. Die Bevölkerung folgte den Anweisungen der Beamten vorbildlich und hielt die Regeln ein.

    In Schkeuditz erhielten die Beamten einen Hinweis, dass  in einem Gartengrundstück eine „Party“ stattfinden soll. Die Beamten trafen vier Personen  an. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet und ein Platzverweis ausgesprochen.

    In Borna beendeten Polizeibeamte ein Treffen von vier Personen (19, w; 22, 23, 24, m), die auf einer Straße Alkohol konsumierten, mit einem Platzverweis.

    Ein Spiel auf Zeit: Die neue Leipziger Zeitung zwischen Ausgangsbeschränkung, E-Learning und dem richtigen Umgang mit der auferlegten Stille

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