Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

2. Polizeibericht 22. Mai: Räuberischer Diebstahl, Trunkenheitsfahrten, Zeugenaufruf

Am Donnerstag stellte die Polizei mehrere Verkehrsteilnehmer unter Alkohol fest+++Der Fahrer (30) des Einsatzfahrzeuges der Polizei befuhr mit Sondersignal die Essener Straße in Richtung Maximilianallee. Er fuhr bei „Rot“ auf die Kreuzung, ohne die Sorgfaltspflichten zu beachten+++Am späten Donnerstagabend parkte eine 34-Jährige ihren Pkw, einen Ford Fiesta, in Möckern ein. Dabei beschädigte sie einen davor parkenden Opel Astra.

Unfallflucht – Zeugenaufruf

Ort: Leipzig (Connewitz), Dölitzer Straße,Zeit: 22.05.2020, zwischen 08:00 Uhr und 09:45 Uhr

Polizeibeamte des Verkehrsunfalldienstes wurden heute Vormittag während einer Unfallaufnahme durch einen Mann angesprochen. Jener hatte an seinem ordnungsgemäß auf der Hildebrandstraße/Dölitzer Straße abgestellten Fahrzeug Schäden festgestellt, die sich zuvor dort noch nicht befunden hatten.

Der Unfall soll sich am heutigen Tag, zwischen 08:00 Uhr und 09:45 Uhr, ereignet haben. Am Auto befanden sich Kratzspuren im hinteren Bereich der Fahrertür und des linken hinteren Kotflügels. Der Fahrer/die Fahrerin des Verursacherfahrzeuges hatte die Unfallstelle verlassen, ohne seinen/ihren Pflichten nachzukommen. Polizeibeamte des Verkehrsunfalldienstes ermitteln wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen. Wer hat während der Unfallzeit Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig/Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255 – 2851 (tagsüber), sonst 255 – 2910.

Verkehrskontrolle ohne Fahrer

Ort: Krostitz (Krensitz), Hohenrodaer Straße, Zeit: 21.05.2020, gegen 03:40 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag wollte eine Polizeistreife in Krensitz ein Gespann aus einem  Transporter und einem Anhänger kontrollieren. Als die Beamten den Funkwagen gewendet hatten, stand das Gespann am rechten Fahrbahnrand. Ein Fahrer war nicht am Fahrzeug. Die Beamten suchten in den umliegenden Straßen.

Nicht weit entfernt entdeckten sie einen 37-Jährigen, der ihnen bereits wegen Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten bekannt war und auch nicht im Ort wohnte. Wie sich herausstellte, hatte er keine Fahrerlaubnis. Es gab deutliche Hinweise, dass er der Fahrer des Gespanns war. Das Fahrzeug gehört nach    Bitterfeld und der Anhänger ist auf eine Firma bei Dessau zugelassen. Wie er zu diesem Gespann gekommen war, muss im Nachgang ermittelt werden.

Trunkenheitsfahrten, die nicht folgenlos blieben

Am Donnerstag stellte die Polizei mehrere Verkehrsteilnehmer unter Alkohol fest. Einige Trunkenheitsfahrten blieben nicht folgenlos. In den folgenden Sachverhalten entstand zumindest Sachschaden.

Fall 1

Ort: Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Permoserstraße/Theodor-Heuss-Straße, Zeit: 21.05.2020, gegen 21:25 Uhr     

Am Donnerstagabend fuhr die Fahrerin eines Ford Fiesta an der Ampelkreuzung Permoserstraße/Theodor-Heuss-Straße über die Bordsteinbegrenzung. Dabei richtete sie Schaden am Bordstein und am Fahrzeug an. Im Anschluss entfernte sie sich unerlaubt von der Unfallstelle, wurde aber durch Zeugen beobachtet.

Die eingesetzten Polizisten trafen sie dann an ihrer Wohnanschrift an. Ein Atemalkoholtest ergab knapp 1,2 Promille. Sie musste zur Blutentnahme und ihren Führerschein direkt abgeben. Gegen die 65-Jährige wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Fall 2

Ort: Leipzig (Plagwitz), Antonienstraße/Altranstädter Straße, Zeit: 21.05.2020, gegen 19:30 Uhr        

In der Antonienstraße fuhr ein Radfahrer am Donnerstag in Richtung Innenstadt. An der Ampelkreuzung zur Altranstädter Straße fuhr er über eine rote Ampel. Im selben Moment beabsichtigte der Fahrer eines Porsche Boxster, bei grünem Pfeil nach links in die Altranstädter Straße einzubiegen.  Es kam zum Zusammenstoß. Ein Drogentest bei dem Radfahrer reagiert positiv auf Methamphetamine. Gegen den 37-Jährigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Er wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt, lehnte aber eine medizinische Behandlung ab.

Fall 3

Ort: Leipzig (Möckern), Zeit: 21.05.2020, gegen 23:10 Uhr       

Am späten Donnerstagabend parkte eine 34-Jährige ihren Pkw, einen Ford Fiesta, in Möckern ein. Dabei beschädigte sie einen davor parkenden Opel Astra. Es entstand Sachschaden von 5.000 Euro. Ein Atemalkoholtest bei der Fahrerin ergab über 3,3 Promille. Sie musste zur Blutentnahme und ihren Führerschein direkt abgeben. Gegen sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Räuberischer Diebstahl

Ort: Grimma, Straße des Friedens, Zeit: 20.05.2020, gegen 19:50 Uhr

Am Mittwochabend befanden sich drei mit einander bekannte Männer vor einem Einkaufsmarkt. Dort konsumierten sie alkoholische Getränke. Es kam zu einem Streit, als ein 33-Jähriger (deutsch) einem 57-Jährigen plötzlich eine Getränkedose wegnahm. Das verbale Wortgefecht endete in einer körperlichen Auseinandersetzung, in welcher der Jüngere den Älteren mit Fäusten schlug und auch zutrat, als jener am Boden lag.

Der Dritte (33) im Bunde stand dem 57-Jährigen zur Seite, half ihm und verständigte dann die Polizei. Während der Auseinandersetzung wurden sowohl der 57-jährige als auch der 33-jährige Mann verletzt. Für den Älteren musste ein Rettungswagen gerufen werden, der ihn ins Krankenhaus zur ambulanten Behandlung brachte.

Bei der Anzeigenaufnahme zeigte sich der Tatverdächtige äußerst aggressiv, schlug gegen die Beamten und trat nach ihnen. Er wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn ermitteln Kripobeamte des Reviers Grimma wegen räuberischen Diebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Motorradfahrer verletzt

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Essener Straße, Zeit: 21.05.2020, gegen 14:10 Uhr

Der Fahrer (30) des Einsatzfahrzeuges der Polizei befuhr mit Sondersignal die Essener Straße in Richtung Maximilianallee. Er fuhr bei „Rot“ auf die Kreuzung, ohne die Sorgfaltspflichten zu beachten. Ein auf der Abfahrt von der Maximilianallee fahrender Motorradfahrer (43) wollte bei „Grün“ zur selben Zeit nach links abbiegen.

Einen Zusammenprall beider Fahrzeuge gab es nicht, jedoch stürzte der Kradfahrer aufgrund der Gefahrenbremsung. Er verletzte sich leicht und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Am Motorrad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Auch die Landesstatistiker sagen Leipzig bis zu 660.000 Einwohner im Jahr 2030 voraus

PolizeiMelderZeugenaufruf
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Linksfraktion fordert schnelle Ausschreibung für „Leipzig. Ort der Vielfalt“
Graffiti-Sprayer gestellt
Hunderte Stromsparfibeln verlassen SAENA-Lager – Run auf beliebte Schulhefte
Pflicht zur Abgabe einer Gesundheitserklärung ist unverhältnismäßig
Entdecke Deutschland: Werbung für Lieblingsorte in Sachsen bundesweit über gemeinsame Kampagne aller 16 Bundesländer
Fehlender Mund-Nasen-Schutz … und seine möglichen Folgen
SPD Jurist/-innen zu verurteiltem Rechtsreferendar Brian E: Keine Anwaltszulassung wegen Opferschutz
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sachsens Justiz gerät mitten hinein in einen selbst organisierten Schweinezyklus
Die Altersstruktur der Richterinnen und Richter in Sachsen (Dezember 2019). Grafik: Freistaat Sachsen /SMJus

Grafik: Freistaat Sachsen /SMJus

Für alle LeserDass es in Sachsens Justiz einen derartigen Rückstau an Verfahren gibt, hat vor allem zwei Gründe: Den Personalmangel, der ab 2009 auch die sächsischen Gerichte erfasste, nachdem CDU und FDP ein resolutes Personalsparprogramm aufgelegt hatten, und die Überalterung vieler Richter. Die ist zumindest für den rechtspolitischen Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, ein deutlicher Grund zur Polemik. Denn 1990 gab es ja einen umfassenden Elitenwechsel.
Stadtverwaltung will jetzt doch RBL Media mit dem Putzen der Spritzschutzgeländer beauftragen
„Alle nach Halle“ am Connewitzer Kreuz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa hatte sich Leipzigs Verwaltung zu viel vorgenommen, als sie die Werbekonzession für die Leipziger Haltestellenhäuschen neu ausschrieb, aber die Spritzschutzgeländer in eigene Regie nehmen wollte, um Geld zu sparen. Seit knapp einem Jahr ist zu beobachten, was dann passiert: Sie werden zunehmend mit Graffiti verschmiert und niemand scheint Kraft und Zeit zu haben, sie zu schrubben. Jetzt soll der neue Werbepartner RBL die Pflege der Geländer doch noch übernehmen.
Grüne beantragen eine echte Reduktion der Lichtverschmutzung als Zielstellung im Leipziger Lichtmasterplan
Nächtlich erleuchtetes Naturkundemuseum an der Lortzingstraße. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEine Lichtschutzsatzung für Leipzig gibt es nicht, das sei auch rechtlich nicht möglich, hatte Leipzigs Verwaltung im vergangenen Jahr betont, als sie ihre neue Strategie zum Umbau der Leipziger Stadtbeleuchtung vorstellte. Dabei ging es vor allem um den Ersatz der alten, energieaufwendigen Leuchtkörper durch sparsamere LED-Lampen, aber weniger um eine Minderung der Lichtlast. Auch wenn der Stadtverwaltung schon so ein bisschen bewusst ist, wie sehr Lichtverschmutzung besonders die Insektenvielfalt beeinträchtigt.
Leipzig soll ein viertes Frauenschutzhaus mit einer Clearingstelle bekommen
Feministischer Aktionstag am 16. Mai in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Ausgangsbeschränkungen zum Corona-Shutdown haben auch ein Problem wieder sichtbar gemacht, das sonst im Alltagsgeschehen kaum Beachtung findet: die Gewalt an Frauen. Denn am häufigsten erleben Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft, die zur Hölle werden kann, wenn der Partner seine Probleme nur noch mit Gewalt auslebt. Dann braucht es Zufluchtsorte für die Schwächeren. Aber die reichen in Leipzig schon lange nicht mehr.
Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Plakatausschnitt TrennDich. Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Am Mittwoch, dem 27. Mai nimmt das Budde-Haus den Kulturbetrieb wieder auf. Zu Gast sind um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder des Kabaetts academixer Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Jörg Leistner am Klavier, mit ihrem Programm „Trenn Dich – Oder: Wenn Du aus der Mode kommst, dann geh ich mit!“
Bitte setzen Sie sich für nächtliche Betriebsbeschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle ein!
Flugzeug beim Flug übers Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich protestieren Menschen in Deutschland nicht nur, um ihr „Großes Nein“ (Armin Nassehi) in die Welt zu schreien. Manchmal fordern sie auch nur, dass Versprechen und Beschlüsse von den gewählten Politikern auch umgesetzt werden. Denn unsere Demokratie ist nicht nur kleinteilig. Sie ist auch verzerrt. Und wenn es um Profite und Arbeitsplätze geht, sind die Verzerrungen besonders groß. Deshalb bekommt Marian Wendt nun binnen kurzer Zeit seinen zweiten Offenen Brief.
Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei
Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserWährend Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.
Die Impro-Show „Adolf Südknecht“ nimmt am Dienstag ihre Zeitreise wieder auf
Stefan Ebeling, Karin Werner, Tobias Wollschläger, August Geyler, Armin Zarbock, Claudius Bruns. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserAllerorten gibt es Zeichen einer Normalisierung. Zumindest in Sachsen. Die ersten Kabaretts und Varietés öffnen wieder, wenn auch unter ungewohnten Umständen, mit größeren Abständen zwischen Stühlen, in größeren Sälen, aber eigentlich immer: Bitte mit Maske. Und im Horns Erben, das seit einer Woche wieder geöffnet hat, nimmt auch eine Serie wieder den Faden auf, die längst zur beliebtesten Impro-Show des Landes geworden ist.
Der Stadtrat tagte: Investor muss für Parkstadt Dösen ein Artenschutzkonzept vorlegen + Video
Bauarbeiten in der Parkstadt Dösen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs war eine erstaunlich kurze Diskussion, obwohl sie an die Grundprobleme der Stadt Leipzig im Jahr 2020 rührte. Michael Neuhaus (Die Linke), Jürgen Kasek (Grüne) und Andreas Geisler (SPD) rissen diese Probleme zumindest an, als sie am Mittwoch, 20. Mai, in der Ratsversammlung zu den Änderungsanträgen ihrer Fraktionen zur Parkstadt Dösen sprachen.
Das große Nein: Warum eine Demokratie ohne Protestbewegungen zu einer müden Amtsverwaltung werden würde
Armin Nassehi: Das große Nein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird wieder demonstriert in Deutschland. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ protestieren allerlei Leute gegen allerlei – gegen Corona-Maßnahmen, einen befürchteten Impfzwang, Bill Gates und Angela Merkel. Und irgendwie auch fürs Grundgesetz. Aber Proteste leben vom großen Nein, stellt der Soziologe Armin Nassehi in diesem Essay fest, den er zwar schon vor Corona geschrieben hat. Aber die Protestphänomene haben alle dieselbe Wurzel, stellt er fest.
AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
Verbotsschild an einem Kinderspielplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.
Leipzigs Umweltdezernat legt Ausflüglern ans Herz, ihren Picknickabfall lieber wieder mit nach Hause zu nehmen
Am Nordstrand des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigs Jugendparlamentarier glauben an das Gute und Ordentliche im Menschen. Anders als viele ältere Zeitgenossen, die unsere Umwelt als Müllschlucker betrachten oder einfach davon ausgehen, dass am Montag dann die fleißigen Abfallsammler/-innen losziehen und ihren weggeworfenen Müll von der Wiese klauben. Mehr Abfallbehälter könnten doch das Problem beheben, meinte das Jugendparlament in einem Antrag.
Ab 2022 soll es tatsächlich ein Werkstattverfahren zum Umbau des Bayrischen Platzes geben
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer in Leipzig als Stadtrat oder Stadträtin arbeiten will, braucht eine Engelsgeduld. Nichts passiert von jetzt auf gleich. Selbst ein Beschluss bedeutet noch nicht, dass schon im nächsten Jahr losgearbeitet werden kann. In den Ratsfraktionen weiß man sehr wohl, woran es oft liegt – an Planungskapazitäten und fehlendem Personal. Manchmal auch an Fördergeld. Fünf Jahre zwischen Beschluss und Umsetzung sind schon ein gewohnter Zeitraum. Bei der Windmühlenstraße wird es erst ab 2026 eine Lösung geben.
Der Stadtrat tagte: Ratsversammlung stimmt Verwaltungsvorschlag zur Dieskaustraße zu und Linke/Grüne-Antrag wird geprüft + Video
Dieskaustraße, Blick von der Schwartzestraße stadtauswärts: Radfahrer sind hier nicht vorgesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 20. Mai, wurde in einer doch sehr kontroversen Diskussion im Stadtrat auch die Entwurfsplanung zur Dieskaustraße abgestimmt. Die Straße, die von Kleinzschocher bis Großzschocher als alternativlose Hauptstraße durch den Südwesten führt, soll ab 2023 umgebaut werden. Und eigentlich war sich die Ratsversammlung über fast den gesamten Straßenumbau einig. Nur ein 200 Meter langes Stück zwischen Windorfer Straße und Eisenbahnüberführung wurde heftig diskutiert.