8.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Erfolgreicher Kampf gegen Wohnungseinbrecher

Mehr zum Thema

Mehr

    Mit einer länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollmaßnahme gehen Sachsen und Bayern gegen organisierte Einbrecherbanden und den Wohnungseinbruchdiebstahl vor. Schwerpunktkontrollen wurden am 5. November 2020 gemeinsam mit Bayern an der BAB 72 und zudem vom 10. bis 12. November 2020 an der BAB 72, der BAB 14 und im Stadtgebiet Chemnitz durchgeführt.

    Innenminister Wöller: „Wohnungseinbruchdiebstahl bleibt ein Kriminalitätsschwerpunkt und jeder Wohnungseinbruch ist ein Einbruch zu viel. Ich freue mich sehr über die Fahndungserfolge der Kolleginnen und Kollegen. Unser Ziel ist es, die Aufklärungsquote weiter zu erhöhen. Die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren bayrischen Kollegen trägt dazu bei, den Fahndungsdruck auf reisende Einbrecherbanden zu erhöhen und ihnen somit das Handwerk zu legen.“

    Die konsequente Bekämpfung von Einbruchskriminalität macht sich klar in der Statistik bemerkbar. 2019 war die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle in Sachsen weiter rückläufig und befindet sich mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit zehn Jahren (2017: 4.071 Fälle, 2018: 4.001 Fälle, 2019: 3.040). Für 2020 rechnet Innenminister Wöller mit einer ähnlichen Fallzahl wie 2019, welche man allerdings auch unter dem Umstand betrachten werden wird, dass pandemiebedingt mehr Menschen zu Hause sind.

    Im Rahmen der nun durchgeführten Kontrollmaßnahmen wurden von der sächsischen Polizei neun Fahndungstreffer zu besonders schweren Diebstählen und drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Ebenso wurden Verstöße gegen das Waffengesetz, das Pflichtversicherungsgesetz und das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

    An den Kontrollen beteiligten sich 183 sächsische Polizeibeamte aus den Polizeidirektionen Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau sowie Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Sachsen und des Landeskriminalamtes Sachsen.

    Insgesamt wurden 440 Personen und 245 Kraftfahrzeuge kontrolliert.

    Basis der länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen bildet die 2016 zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Freistaat Bayern geschlossene Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Mit dieser Vereinbarung werden zudem u. a. Präventionsmaßnahmen auf regionaler Ebene und der Informations- und Lageaustausch zwischen den Bundesländern intensiviert.

    Ausgewählte Erfolge sächsischen Fahnder im Rahmen der Kontrollaktion:

    Im Rahmen einer Kontrolle auf der BAB 14, Ausfahrt Döbeln Nord wurde ein rumänischer Kleintransporter mit Anhänger kontrolliert. Bei der Kontrolle des Anhängers wurden 37 zum Teil zerlegte und verpackte Fahrräder festgestellt, von denen neun wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben waren. Durch den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig erfolgte die Anordnung zur Beschlagnahme des Fahrzeuggespanns, sowie der Fahrräder. Die drei rumänischen Insassen wurden vorläufig festgenommen.

    Bei einer Kontrolle in Chemnitz stellten die Beamten ca. 50 g Marihuana bei einer Person fest. Weiterhin hatte die Person ca. 1.000 Euro in Scheinen und weiteres Hartgeld bei sich. Bei der Durchsuchung der Person wurde weiteres Betäubungsmittel in einer Dose und Cliptütchen aufgefunden, wobei es sich um ca. 15 g Crystal handelte.

    Über 1.000 Funkzellenabfragen in anderthalb Jahren, aber keine Informationen für die Betroffenen

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ