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2. Polizeibericht 8. März: Phosphorbombe im Wildpark, 400 Gramm Heroin, Zeugenaufruf

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    In der vergangenen Woche führten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig zahlreiche Kontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durch+++Am Mittag entdeckte ein Passant einen metallischen Gegenstand mit Phosphoranhaftungen und verständigte umgehend die Polizei+++Im Rahmen der Suche nach einem Pkw Skoda fuhren Polizeibeamte am vergangenen Freitagnachmittag zwischen Dommitzsch und Trossin.

    Zeugenaufruf nach Gefährdung im Straßenverkehr

    Ort: Dommitzsch, Zeit: 05.03.2021, gegen 15:40 Uhr

    Im Rahmen der Suche nach einem Pkw Skoda fuhren Polizeibeamte am vergangenen Freitagnachmittag zwischen Dommitzsch und Trossin. Der gesuchte Pkw kam ihnen in Fahrtrichtung Dommitzsch entgegen, woraufhin die Polizeibeamten ihren Streifenwagen wendeten und dem Skoda hinterherfuhren. Als der Skoda-Fahrer die Verfolgung durch die Polizei bemerkte, beschleunigte er und versuchte, vor den Beamten zu flüchten.

    Am Ortseingang Dommitzsch überholte er trotz Gegenverkehr einen Pkw. Der entgegenkommende Verkehr musste daraufhin bremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der weiteren Folge bog der Skoda in Dommitzsch in die Bahnhofstraße ein und fuhr weiter. In der August-Bebel-Straße kam dem Skoda in einer engen Kurve ein blauer Bus entgegen. Ein vor dem flüchtenden Skoda fahrender roter SUV hielt sich rechts, um den Bus passieren zu lassen. Der Skoda drängte sich daraufhin durch. Nur durch Anhalten des Busses und des SUV wurde ein Verkehrsunfall verhindert.

    Die Beamten verloren das Fahrzeug kurz darauf aus den Augen und sichteten es später erneut auf der B 182. Der Skoda-Fahrer missachtete während seiner Flucht diverse Verkehrsregeln und überholte mehrfach rücksichtslos andere Verkehrsteilnehmer. Die Beamten konnten dem mit stark überhöhter Geschwindigkeit flüchtenden Pkw nicht weiter folgen, trafen den Halter (47, deutsch) aber wenig später an seiner Wohnanschrift an. Die Ermittlungen wurden wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Zu diesem Sachverhalt sucht das Polizeirevier Eilenburg Zeugen.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können bzw. durch die Fahrweise des oben genannten Pkw gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664 – 100 zu melden.

    Über 400 Gramm Heroin bei Wohnungsdurchsuchung gefunden

    Ort: Leipzig (Zentrum-Ost), Rosa-Luxemburg-Straße, Bussestraße, Zeit: ab 05.03.2021, 16:05 Uhr

    Am vergangenen Freitagnachmittag beobachteten Beamte in der Rosa-Luxemburg-Straße, wie sich drei Männer untereinander verschiedene Dinge übergaben. Eine der Personen wurde unmittelbar danach durch die Polizisten kontrolliert. Bei dem Mann (31, deutsch) fanden sie eine geringe Menge Marihuana und fertigten eine Anzeige wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

    Eine weitere Streifenwagenbesatzung wollte die anderen beiden Männer kontrollieren. Als diese das bemerkten, flüchten sie. Eine der beiden Personen (27, guinea-bissauisch) konnte in der Margaretenstraße gestellt werden. Der andere Mann (23, guineisch) konnte in der Bussestraße gestellt werden, als er gerade in einen Hauseingang flüchten wollte.

    Bei der Durchsuchung der Männer stellten die Beamten Bargeld und diverse Notizzettel fest. Bei dem 27-Jährigen fanden die Beamten einen Schlüsselbund vor, der zu einer Wohnung passte, in dessen Hauseingang der 23-Jährige versuchte zu flüchten. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete daraufhin eine Durchsuchung der betreffenden Wohnung an. Bei dieser wurden neben diversen Verpackungsmaterialien und Wiege-Utensilien eine untere vierstellige Bargeldsumme und über 400 Gramm Heroin aufgefunden.

    Der 27-Jährige äußerte, dass die Drogen ihm allein gehören. Er wurde im Anschluss vorläufig festgenommen und am Folgetag Haftbefehl erlassen. Er muss sich wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Der 23-Jährige wurde am Abend des 5. März 2021 wieder entlassen. Gegen ihn wird ebenso wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

    Fahrer ohne Fahrerlaubnis und mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs

    Ort: Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße, Zeit: 07.03.2021, 20:10 Uhr

    Gestern Abend stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest im Bereich der Karl-Heine-Straße/Gießerstraße einen Pkw Opel fest, der einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer (32, deutsch) versuchte zunächst zu fliehen, konnte aber wenig später gestellt werden. Es stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten amtlichen Kennzeichen gestohlen waren und an ein anderes Fahrzeug gehörten.

    Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und fuhr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest bei dem 32-jährigen ergab ein positives Ergebnis auf Cannabis und Methamphetamine. Eine Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Leipzig ordnete eine Wohnungsdurchsuchung an. Dort wurden eine betäubungsmittelverdächtige Substanz und ein verbotenes Butterflymesser aufgefunden. Ebenso konnte ein E-Bike sichergestellt werden, das zur Fahndung ausgeschrieben war.

    Gegen den 32-Jährigen wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter Betäubungsmitteln, Urkundenfälschung, verschiedener Diebstahlsdelikte und wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz ermittelt.

    Unfall zwischen Pkw und der Döllnitzbahn

    Ort: Oschatz, Lichtstraße, Zeit: 08.03.2021, gegen 11:00 Uhr

    Am Vormittag fuhr ein 78-jähriger Fahrer eines Pkw Mazda auf der Lichtstraße in Richtung der Theodor-Körner-Straße. Auf Höhe des unbeschrankten Bahnübergangs übersah der Mann vermutlich die von links kommende Döllnitzbahn, die in nördliche Richtung fuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der Mazda-Fahrer in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Der 78-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

    Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste in dem Zug. Sowohl an dem Pkw Mazda als auch an der Eisenbahn entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

    Kontrollen zur Einhaltung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung im Bereich der Polizeidirektion Leipzig

    In der vergangenen Woche führten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig zahlreiche Kontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durch. Ebenso wurden Kontrollen im Zusammenwirken mit dem Ordnungsamt durchgeführt. Dabei stellten sie im Zeitraum vom 1. März 2021 bis 7. März 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig insgesamt 260 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung fest.

    Bei den Kontrollen wurde am häufigsten gegen die Vorschriften zur Kontaktbeschränkung und zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes verstoßen. Von den insgesamt 260 Verstößen wurden 98 im Rahmen des Versammlungsgeschehens am Samstag festgestellt.

    In der Nacht vom Samstag zum Sonntag, gegen 01:00 Uhr, wurde der Polizei eine Party in Liebertwolkwitz gemeldet. Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei und des Polizeireviers Leipzig-Südost stellten in einer alten Werkhalle elf Personen fest. Die Personalien wurden erfasst, die Feier beendet und die Halle durch den Eigentümer wieder verschlossen. Gegen die elf Beteiligten wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen der Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung gefertigt.

    Phosphorbombe im Wildpark gefunden

    Ort: Leipzig (Connewitz), Neue Linie, Zeit: 08.03.2021, gegen 12:00 Uhr

    Am Mittag entdeckte ein Passant einen metallischen Gegenstand mit Phosphoranhaftungen und verständigte umgehend die Polizei. Die eintreffenden Polizeibeamten richteten einen Sperrkreis über 300 Meter um den Fundort ein. Die Wege im Wildpark wurden abgesperrt, der Fahrverkehr und der ÖPNV waren nicht betroffen.

    Der Kampfmittelberäumungsdienst wurde eingeleitet. Dieser stellte fest, dass die Phosphorbombe noch über einen aktiven Zünder verfügt, der noch nicht umgesetzt hatte und daher gesprengt werden müsse. Da sich der Fundort in unmittelbarer Nähe einer Gasleitung befand, musste ein alternativer Sprengort bestimmt werden. Gegen 17:00 Uhr wurde die Bombe für die Sprengung fachgerecht abtransportiert.

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